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	<title>Agawang - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Agawang&amp;diff=983737&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stuhler am 30. April 2026 um 14:15 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-30T14:15:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Agawang&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kutzenhausen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Agawang (Kutzenhausen) COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = DEU Agawang (Kutzenhausen) COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/21/40/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/41/9/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 485&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.84&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 581&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sekretariat |url=https://www.kutzenhausen.de/aktuelle-einwohnerzahlen-zum-30-06-2024/ |titel=Aktuelle Einwohnerzahlen zum 30.06.2024 – Gemeinde Kutzenhausen |sprache=de |abruf=2024-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-05-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 86500&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08294&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Fotopreller-20210517-07.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick aus der Luft auf Agawang von Westen&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Agawang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Pfarrdorf]] im [[Schwaben (Bayern)|schwäbischen]] [[Landkreis Augsburg]]. Mit Wirkung vom 1. Mai 1978 wurde der Ort bei der [[Gebietsreform in Bayern]] in die Gemeinde [[Kutzenhausen]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 768}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Agawang1.JPG|mini|Blick auf Agawang]]&lt;br /&gt;
Agawang liegt auf einer Höhe von {{Höhe|485|DE-NN|link=true}} am östlichen Rand der [[Reischenau]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Gemarkung gehört das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Unternefsried&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blik auf Unternefsried (Agawang).jpg|mini|Blick auf das zur Gemarkung gehörende Dorf Unternefsried]]&lt;br /&gt;
Die Geschichte von Agawang begann vermutlich zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert. In dieser Zeit wurden die drei Einzelsiedlungen des Ortes gegründet, nämlich Agawang, Obernefsried und Unternefsried. Während Unternefsried heute noch ein separater Ort ist, verschmolzen Agawang und Obernefsried zu einem Ort. Das altdeutsche Toponym [[Wang (Toponym)|Wang]] bedeutet Wiesenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von 1202 bis 1389 beurkundete Rittergeschlecht der Ministerialen von Agenwanch verkaufte gegen Ende des 14. Jahrhunderts ihre Güter in Agawang. Ihr Sitz soll sich auf dem Gelände des sogenannten Schlossbauergutes befunden haben. Der [[Kirchensatz]] von Agawang gehörte Ende des 13. Jahrhunderts Ulrich von Zusameck, der ihn 1291 mit anderen Gütern und Rechten an die Brüder Hermann und Heinrich [[Langenmantel]] und Markart Lauginger veräußerte. 1404 besaß der Augsburger Bürger Andreas [[Rehm (Patrizier)|Rehm]] zwei Höfe, die Taferne und zwölf Sölden zu Agawang, die zuvor der [[St. Jakob (Augsburg)|St. Jakobspfründe]] gehörten. 1478 verkaufte der Augsburger Patrizier Hans [[Hofmaier (Patriziergeschlecht)|Hofmaier]] das ganze Dorf einschließlich Kirchensatz und Gericht an das [[Domkapitel Augsburg|Augsburger Domkapitel]], der bis zur [[Säkularisation]] Grund- und Patronatsherr blieb. Für die [[Blutgerichtsbarkeit]] war die Landvogtei der [[Markgrafschaft Burgau]] zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0002/bsb00023646/images/index.html?id=00023646&amp;amp;nativeno=554 |titel=Digitale Bibliothek – Münchener Digitalisierungszentrum |abruf=2022-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dreißigjährigen Krieg dokumentierte der Pfarrgeistliche Michael Lebhardt von Kutzenhausen am 3. Februar 1635 den Verzehr von [[Kannibalismus|Menschenfleisch]] in Agawang. Er berichtete darüber seinem Vorgesetzten [[Kaspar Zeiler|Kaspar Zeiller]], der den Pfarrgeistlichen anhielt, angesichts der extremen Hungersnot Milde walten zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Medick: &amp;#039;&amp;#039;Der Dreißigjährige Krieg – Zeugnisse vom Leben mit Gewalt.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein Verlag. Göttingen. 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Säkularisation fiel Agawang 1803 an das [[Kurfürstentum Bayern]]. Seit 1806 gehörte der Ort zum [[Königreich Bayern]]. 1804 wurde Agawang mit Obernerfsried und Unternerfsried durch die [[Verwaltungsgliederung Bayerns|Verwaltungsneugliederung Bayerns]] in das [[Landgericht Zusmarshausen]] eingegliedert. Von 1862 bis 1929 gehörte Agawang zum [[Bezirksamt Zusmarshausen]] und ab 1929 zum [[Bezirksamt Augsburg]], das ab 1939 als [[Landkreis Augsburg]] bezeichnet wurde. Agawang mit seinem Ortsteil Unternefsried war eine selbstständige Gemeinde im Landkreis Augsburg und wurde im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] am 1. Mai 1978 in die Gemeinde [[Kutzenhausen]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart/Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 767}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotopreller-20210513-01.jpg|mini|St. Laurentius]]&lt;br /&gt;
Die katholische Pfarrei St. Laurentius in Agawang mit der Pfarrkirche [[St. Laurentius (Agawang)|St. Laurentius]] gehört zur Pfarreiengemeinschaft Dietkirch im [[Dekanat Augsburg-Land]] im [[Bistum Augsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[St. Laurentius (Agawang)|St. Laurentius]] (Agawang)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Marienkapelle (Agawang)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[St. Jakobus der Ältere (Unternefsried)|Kapelle St. Jakobus]] (Unternefsried)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt gespalten in Rot ein goldener Pfahl; vorne ein silberner Sparren, hinten eine aus dem Schildfuß wachsende silberne Gleve.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Landkreis Augsburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft und Gewerbe ===&lt;br /&gt;
Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe hat in den letzten Jahren stetig abgenommen. Weiterhin gibt es unter anderem eine Schreinerei, eine Kosmetikproduktionsfirma und eine Karosseriebaufirma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Agawang geht die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Augsburg#A 1|Kreisstraße A 1]] Augsburg-Dinkelscherben.&amp;lt;br&amp;gt;Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in [[Gessertshausen]] und [[Kutzenhausen]].&amp;lt;br&amp;gt;Der [[Augsburger Verkehrsverbund]] (AVV) hält an Werktagen den nicht-vertakteten Busfahrplan der Linie 507 nach Augsburg aufrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Bogenschützenclub Agawang (BSC Agawang)&lt;br /&gt;
* Edelweiß Schützen Agawang&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Agawang&lt;br /&gt;
* Gymnastikverein Agawang e. V.&lt;br /&gt;
* Heimatgeschichtlicher Verein Agawang&lt;br /&gt;
* Soldaten- und Kameradschaftsverein Agawang&lt;br /&gt;
* SSV Agawang-Dinkelscherben e. V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Private Webseite über [https://www.agawang.de/ Agawang]&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Agawang|val=42249|zugriff=2021-03-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Kutzenhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kutzenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reischenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markgrafschaft Burgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stuhler</name></author>
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