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	<title>Agastya - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T06:09:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Agastya&amp;diff=2221651&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Verehrung in Java */ Tippfehler</title>
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		<updated>2025-07-27T22:23:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verehrung in Java: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Agastya giving Rama a sword.jpg|mini|300px|Agastya gibt [[Rama (Mythologie)|Rama]] ein Schwert]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Agastya&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Agasti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Sanskrit]]: अगस्त्य &amp;#039;&amp;#039;Agastya&amp;#039;&amp;#039; m.; [[Tamilische Sprache|Tamil]]: அகத்தியர் &amp;#039;&amp;#039;Akattiyan&amp;#039;&amp;#039;) war ein mythischer [[Rishi|Seher]], der bereits in den [[Veden]] erwähnt wird und in Südindien als Kulturheros verehrt wird. Ihm werden viele Wundertaten zugeschrieben, und er war ein Helfer der Götter und schlichtete auch den Streit zwischen [[Indra]] und den [[Maruts]], die sich um Opfergaben stritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veden ==&lt;br /&gt;
Agastya wird in einigen Hymnen des [[Rigveda]] erwähnt, eine der Hymnen ist ein Gespräch zwischen Agastya und seiner Frau &amp;#039;&amp;#039;Lopamudra&amp;#039;&amp;#039;, der Schwester des Sehers [[Pulastya]]. Er und sein Bruder [[Vasishtha]] kamen aus einem Wasserkrug hervor, in den sich das Sperma der Götter [[Mitra (vedischer Gott)|Mitra]] und [[Varuna (indische Gottheit)|Varuna]] ergoss, als diese [[Urvashi]], die schönste aller [[Apsara]]s erblickten. Agastya soll dabei als strahlender Fisch hervorgekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ramayana ==&lt;br /&gt;
Im indischen Epos [[Ramayana]] wird Agastya als Einsiedler im [[Vindhyagebirge]] beschrieben. Er war der Führer der südindischen Weisen und wachte über die [[Rakshasa]]s. Als [[Rama (Mythologie)|Rama]] ihn besuchte, unterstützte er diesen nicht nur durch Ratschläge, er gab ihm auch [[Vishnu]]s Bogen. Nachdem Rama König wurde, folgte ihm Agastya nach [[Ayodhya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mahabharata ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte von Agastya und seiner Frau Lopamudra wird im Vanaparvan, dem Dritten Buch des Mahabharata erzählt. Es wird berichtet, wie der Weise eines Tages im Verlaufe seiner Wanderungen auf seine Vorfahren traf, die mit dem Kopf nach unten in einer Höhle hingen. Auf seine Frage hin erklärten sie ihm, ihr misslicher Zustand sei dadurch entstanden, dass es ihrer Sippe an Nachkommen fehle, doch wenn er ein Kind zeugte, würden sie erlöst. Daraufhin begibt sich Agastya auf eine lange Suche nach einer geeigneten Partnerin und findet schließlich die hübsche Prinzessin Lopamudra, die bereit ist, als seine Frau das intensive asketische Leben mit ihm zu teilen. Agastya ist tief bewegt von ihrer Hingabe und stimmt nach einer Weile einer Vereinigung mit ihr zu, woraufhin sie einen Sohn namens Dridhasyu zur Welt bringt.&amp;lt;ref&amp;gt;Mbhr. 3.94–95&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Huchzermeyer (2020), S. 11–15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verehrung in Java ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Relief carving of Agastya, V&amp;amp;A London.jpg|mini|Agastya-Statue aus Zentraljava (ca. 10. Jh.)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://collections.vam.ac.uk/item/O24763/agastya-sculpture-unknown/ |titel=Agastya |werk=collections.vam.ac.uk |sprache=en |abruf=2025-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Im zentraljavanischen Königreich [[Mataram (Staat)|Mataram]] (8.–10. Jh. n. Chr.) stand die Verehrung Agastyas in enger Verbindung mit der [[Brahmanismus|brahmanisch]] geprägten höfischen Kultur. Eine berühmte Statue befindet ich im Inneren des Shiva-Tempels von [[Prambanan]]. Häufig ist seine Ikonographie jedoch nur schwer von [[Batara Guru]] zu unterscheiden, der genauso wie Agastya mit Shiva assoziiert ist und als göttlicher Lehrer gilt. Im altjavanischen Gedicht &amp;#039;&amp;#039;[[Harivangsha]]&amp;#039;&amp;#039; wird ein königlicher Poet als Reinkarnation Agastyas beschreiben. Zudem ist er eine zentrale Figur des im 11. Jahrhundert entstandenen Textes &amp;#039;&amp;#039;[[Agastyaparva]]&amp;#039;&amp;#039;, wo er als Unterweiser zu religiösen Themen auftritt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Krakow |Titel=Buddhismus und Shivaismus auf Java - zwei Religionen, ein Heilsweg |Hrsg=Friedrich Kußmaul, Wolfgang Vollrath, Walter Raunig |Sammelwerk=Java und Bali: Buddhas, Götter, Helden, Dämonen; mit 275 Abbildungen und 24 Farbtafeln |Band=Ausstellungsband |Verlag=von Zabern |Ort=Mainz am Rhein |Datum=1980 |ISBN=978-3-8053-0455-9 |Seiten=42 f. &amp;amp; 92 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturbringer ==&lt;br /&gt;
Bei den [[Draviden|Dravida]] gilt Agastya als Kulturbringer. Er soll von [[Shiva]] das [[Tamilische Sprache|Tamil]] gelernt haben und dann an seinen Schüler [[Tolkappiyar]] weitergegeben haben, dem Verfasser der ältesten bekannten Grammatik des Tamil. Er soll von [[Dvaraka]] oder einem anderen Ort ins Vindhyagebirge gezogen sein, wo Agastya auch heute noch besondere Verehrung genießt. Von dort zog er weiter nach Südindien und ließ sich auf dem Berg [[Agastya Malai]] in [[Kerala]] nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verehrung und Ikonographie ==&lt;br /&gt;
Agastya wird als bärtiger und untersetzter Mann mit dickem Bauch dargestellt, der in der Linken einen Wasserkrug hält. Nach südindischer Überlieferung soll der Fluss [[Kaveri]] aus seinem Wasserkrug fließen. Agastya wird nicht nur im Vindhyagebirge und in Südindien verehrt, sondern auch außerhalb Indiens. So ist sein Kult im mittelalterlichen [[Sri Lanka]] bezeugt, vermutlich beim [[Sri Pada|Adam’s Peak]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Yaganti]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Dowson1879|4|6|Agasti, Agastya}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Agastya und Lopamudra&amp;#039;&amp;#039; in: Wilfried Huchzermeyer (2020), &amp;#039;&amp;#039;Yogis, Yoginis und Asketen im Mahabharata&amp;#039;&amp;#039;, edition sawitri, S. 11–15. ISBN 978-3-931172-26-8&lt;br /&gt;
* [[Hans Wilhelm Haussig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Götter und Mythen des indischen Subkontinents&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Wörterbuch der Mythologie]].&amp;#039;&amp;#039; Abteilung 1: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Kulturvölker.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Klett-Cotta, Stuttgart 1984, ISBN 3-12-909850-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11884637X|LCCN=n/83/207427|VIAF=45686083}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rishi]]&lt;/div&gt;</summary>
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