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	<title>Afrotropis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T17:57:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lómelinde: kl. Anpassung für WP:Dark Mode -transparent, Inhalte auch im Dunklen sichtbar machen und Datei in die Tabelle statt Tabelle in der Bildlegende</title>
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		<updated>2025-01-07T11:51:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kl. Anpassung für &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Dark_Mode&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Dark Mode (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:Dark Mode&lt;/a&gt; -transparent, Inhalte auch im Dunklen sichtbar machen und Datei in die Tabelle statt Tabelle in der Bildlegende&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Afrotropique.png|mini|Die Afrotropis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Afrotropis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch Äthiopis, ist die [[Biogeographie#Die großen zoogeographischen Regionen|faunengeographische]] Bezeichnung für [[Afrika]] [[Subsahara-Afrika|südlich der Sahara]]. Dieses Gebiet wurde früher als &amp;#039;&amp;#039;Äthiopische Zone&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Zusammen mit der [[Orientalis]] bildet sie die [[Paläotropis]], in der zahlreiche gemeinsame Pflanzen- und Tiergattungen bzw. Familien vorkommen. Beispiele hierfür sind [[Nashornvogel|Nashornvögel]], [[Elefanten]], [[Schraubenbaumgewächse]] und [[Doumpalmen]]. Die Afrotopis ist der Entstehungsort der [[Afrotheria]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Black Rhinos Kenya.jpg|mini|Das Spitzmaulnashorn ist in der Afrotropischen Region endemisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Subregionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenze der Afrotropis nach Norden wird durch den Wüstengürtel Nordafrikas begrenzt. Der Südteil der Arabischen Halbinsel zählt ebenfalls zur Afrotopis. [[Madagaskar]] und die angrenzenden Inseln bilden in der Afrotropis eine eindeutig zu unterscheidende Subregion dieser Faunenzone, in der zahlreiche endemische Tierarten wie beispielsweise die [[Lemuren]] beheimatet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Thenius]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Faunen- und Verbreitungsgeschichte der Säugetiere&amp;#039;&amp;#039;. Eine historische Tiergeographie. 2., völlig neubearbeitete Auflage, Gustav Fischer Verlag, Stuttgart 1980, ISBN 3-437-30312-0 (erste Auflage unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Verbreitungsgeschichte der Säugetiere&amp;#039;&amp;#039;. Gustav Fischer Verlag, Jena 1972&amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Madagaskar und die [[Seychellen]] waren ursprünglich Bestandteile des Superkontinents [[Gondwana]]. Die Trennung vom afrikanischen Kontinent erfolgte vor 150 Millionen Jahren. Andere Inseln im [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]] wie beispielsweise die [[Komoren]] und die [[Maskarenen]] sind vulkanischen Ursprungs und wesentlich später entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Afrikas südlichster Spitze befindet sich die [[Capensis]], die durch ein mediterranes Klima gekennzeichnet ist. Im Gegensatz zum [[Florenreich]], dass durch viele endemische Arten gekennzeichnet ist, ist die Capensis keine eigenständige Subregion des Faunenreiches Afrotropis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Lebensräume der Afrotropis sind einerseits die Tropischen Regen- und Feuchtwälder Zentralafrikas und Westafrikas, sowie die Savannen und Trockenwälder, die sie umgeben und gegen die nördlichen Wüstenregionen abschirmen. Diese Wüstengebiete der Sahara und des südlichen Arabien bilden eine Übergangszone zur Paläarktis. Im Süden Afrikas liegen mit der Namib, der Karoo und der Kalahari weitere Wüstengebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells float-right&amp;quot; style=&amp;quot;border:1px solid #CCCCCC; font-size:xx-small; width:380px; padding:2px;;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;font-size:150%; font-weight:bold;&amp;quot;| Die natürlichen [[Vegetationszone]]n der Afrotropis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| [[Datei:Afrotopis Vegetation.png|rahmenlos|zentriert|hochkant=1.7]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|2d5f02}} Trop. / &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FE0309; font-size:200%;&amp;quot;&amp;gt;ʅ&amp;lt;/span&amp;gt; Subtrop. Regenwälder&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|4cac00}} Trop. / &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FE0309; font-size:200%;&amp;quot;&amp;gt;ʅ&amp;lt;/span&amp;gt; Subtrop. Regengrüne Feuchtwälder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|799202}} Trop. Gebirgsregen- u. -Nebelwälder&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|b7dd08}} Regengrüne Feuchtsavannen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|c29724}} Tropische Trockenwälder&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|ff883b}} Trockensavannen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|e36356}} Dornstrauch- u. Kakteensavannen&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|07b5ff}} Subtropische Feuchtwälder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|ffff00}} Grassteppen u. Salzwiesen&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|ffd824}} Strauch- u. Trockensteppen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|ffae00}} Heiße Halbwüsten&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|fbe787}} Heiße Wüsten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|ffcccc}} Hartlaubvegetation&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|b6fbf7}} Riedsümpfe u. flutende Wasserpflanzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|eee7d1}} Hochlandsteppen u. -wüsten&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|dc9fa1}} Subtropische Trockenwälder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|00f100}} Gemäßigte Laub- u. Auenwälder&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|b8ff00}} Gemischte Waldsteppen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|00706c}} Gebirgs-Nadelwälder&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|026dc1}} Gemäßigte Küsten-Regenwälder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|e3dc84}} Winterkalte Halbwüsten&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|faf4bc}} Winterkalte Wüsten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|ebd1ff}} Flechten- u. Moostundra&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|009c43}} Laub- u. Nadelmischwälder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Farbindex|a964b2}} Bergtundra, alpine Matten u. Heiden&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:200%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;≡&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt; = Gebirgszüge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF06E0; font-size:200%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;•••&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt; = Mangrovenküsten&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FE0309; font-size:200%;&amp;quot;&amp;gt;:::&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; = vegetationslose Wüstenregionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#4CAC00; font-size:200%;&amp;quot;&amp;gt;:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;¤&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;/span&amp;gt; = Oasenvegetation (z.&amp;amp;nbsp;T. mit Begrenzung)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die endemischen Pflanzenfamilie der Afrotropis umfassen beispielsweise&lt;br /&gt;
[[Oliniaceae]], [[Heteropyxidaceae]], [[Penaeaceae]], [[Psiloxylaceae]] und [[Rhynchocalycaceae]] (Ordnung [[Myrtales]]) und [[Sarcolaenaceae]] (Ordnung [[Malvales]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Fauna ähnelt der Orientalis, aber auch mit der Paläarktis gibt es Gemeinsamkeiten. Einige endemische Tiergruppen können als sehr alte Elemente der Afrotropis gelten, da für sie keine Fossilfunde aus der Paläarktis vorliegen – einer Region, über die in der jüngeren Vergangenheit der meiste Austausch erfolgte. Diese alten Formen sind etwa die [[Ringelechsen]], die [[Blindwühlen]], und die Süßwassermuscheln der Familie [[Mutelidae]]. Diese alten Formen teilt die Afrotropis zum Teil mit der Neotropischen Region. Ein Umstand, der auf die bestehende Verbindung beider Kontinentalplatten und den Urkontinent [[Gondwana]] in früher Zeit hinweist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Illies, 1972&amp;quot;&amp;gt;J. Illies: &amp;#039;&amp;#039;Tiergeographie.&amp;#039;&amp;#039; 2. verbesserte Auflage, (Hrsg.: Edwin Fels, Ernst Weigt, Herbert Wilhelmy; Originalfassung: 1970). Georg Westermann Verlag, Braunschweig 1972, ISBN 3-14-160285-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Säugetiere ===&lt;br /&gt;
Afrika war am Beginn der Erdneuzeit teilweise von allen anderen Kontinenten isoliert und entwickelte zu dieser Zeit eine besonders eigenständige Säugetierfauna. Die Tiergruppen, die hier entstanden, werden heute zur Gruppe der [[Afrotheria]] gerechnet. Zu diesen zählen Gruppen, die heute noch endemisch sind, wie etwa Elefantenspitzmäuse und [[Erdferkel]], aber auch Gruppen, die zeitweise eine weltweite Verbreitung erlangten, wie die [[Rüsseltiere]] und die [[Seekühe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Afrotropische Region weist insbesondere unter den Säugetieren zahlreiche Gemeinsamkeiten mit der Orientalischen Region auf, mit der sie bisweilen zur Paläotropis vereinigt wird. Zahlreiche Familien sind endemisch für beide Regionen zusammen, kommen aber jeweils in unterschiedlichen Gattungen vor. So finden sich unter den [[Menschenaffen]] die Gattungen der [[Schimpansen]] (&amp;#039;&amp;#039;Pan&amp;#039;&amp;#039;) und [[Gorillas]] (&amp;#039;&amp;#039;Gorilla&amp;#039;&amp;#039;) nur in der Afrotropis, während [[Orang-Utans]] (&amp;#039;&amp;#039;Pongo&amp;#039;&amp;#039;) und [[Gibbons]] (Hylobatidae) in der Orientalis endemisch sind. Ähnliches gilt für die [[Meerkatzenverwandte]]n mit [[Meerkatzen]] (&amp;#039;&amp;#039;Cercopithecus&amp;#039;&amp;#039;), [[Mandrillartige]]n (&amp;#039;&amp;#039;Mandrillus&amp;#039;&amp;#039;) und [[Mangaben]] in der Afrotopis und Languren, Kleideraffen und Stumpfnasenaffen in der Orientalis, um nur eine Auswahl zu nennen. Weitere Beispiele sind die Elefanten mit &amp;#039;&amp;#039;[[Loxodonta]]&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;[[Elephas]],&amp;#039;&amp;#039; die [[Nashörner]] mit &amp;#039;&amp;#039;[[Diceros]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Ceratotherium]]&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;[[Rhinoceros (Gattung)|Rhinoceros]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Dicerorhinus]]&amp;#039;&amp;#039; oder die Hornträger mit Gattungen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Syncerus]], [[Tragelaphus]]&amp;#039;&amp;#039; und [[Gnus|Chonnochaetes]] in der Afrotropis beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Bibos&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Boselaphus]]&amp;#039;&amp;#039; in der Orientalis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Illies, 1972&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Säugetierfamilien, die heute in der Afrotropis endemisch sind, zählen die [[Flusspferde]], die [[Giraffen]], die [[Elefantenspitzmäuse]], die [[Otterspitzmäuse]], [[Goldmulle]], Dornschwanzhörnchen, Erdferkel, Springhasen, Mähnenratten und Mausschläfer. Bären und Hirsche, die zwar ursprünglich in Nordafrika vorkamen, fehlen dagegen völlig in der Afrotropis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Illies, 1972&amp;quot; /&amp;gt; Einige, wie die Flusspferde und Giraffen kamen allerdings bis ins Plio-Pleistozän auch in Südafrika vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vögel ===&lt;br /&gt;
Zu den endemischen Vogelfamilien zählen die [[Straußenvögel]], die [[Nektarvögel]], die [[Sekretäre]], die [[Perlhühner]] und die [[Langflügelpapageien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geobotanik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Müller: &amp;#039;&amp;#039;Biogeographie&amp;#039;&amp;#039;. Ulmer, Stuttgart 1980, ISBN 3-8001-2459-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Afrotropic}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geozoologie (Afrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biogeographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Afrika)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lómelinde</name></author>
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