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	<title>Afroamerikaner - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:African American by state in the USA in 2010.svg|mini|450x450px|Bundesstaaten nach Anteil an afroamerikanischer Bevölkerung 2010: {{Farblegende|#D5E5FF|unter 2 %|}}{{Farblegende|#AACCFF|2–5 %}}{{Farblegende|#80B3FF|5–10 %}}{{Farblegende|#5599FF|10–15 %}}{{Farblegende|#2A7FFF|15–20 %}}{{Farblegende|#0066FF|20–25 %}}{{Farblegende|#0055D4|25–30 %}}{{Farblegende|#0044AA|30–35 %}}{{Farblegende|#003380|35–40 %}}]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Afroamerikaner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|African Americans}}) werden die etwa 40 Millionen Bürger der [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten von Amerika]] bezeichnet, deren [[Vorfahr]]en überwiegend aus dem südlich der [[Sahara]] [[Subsahara-Afrika|gelegenen Teil Afrikas]] stammen. Die weitaus meisten von ihnen sind die Nachfahren der rund 6,5 Millionen Menschen, die im Zuge des [[Atlantischer Sklavenhandel|atlantischen Sklavenhandels]] zwischen 1619 und 1808 von [[Europa|europäischen]] [[Menschenhandel|Menschenhändlern]] nach [[Amerika]] verschleppt und vor allem in der [[Karibik]] und [[Nordamerika]] als [[Sklaverei|Sklaven]] ausgebeutet wurden. Fast 160 Jahre nach der Abschaffung der [[Sklaverei in den USA]] hat die afroamerikanische Bevölkerung des Landes weiter mit [[Rassismus|rassistisch]] motivierten Benachteiligungen zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugehörigkeit und Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Zu den Zeiten der Sklaverei und [[Segregation (Soziologie)|Segregation]] galten alle Menschen mit „einem Tropfen schwarzen Blutes“ als schwarz („One-Drop-Rule“), d.&amp;amp;nbsp;h. ungeachtet des äußeren Erscheinungsbildes galten alle Personen als [[Schwarze]], denen ein „[[Subsahara-Afrika|schwarzafrika]]nischer“ Vorfahre nachgewiesen werden konnte. Diese [[Rassentheorie|rassentheoretische]] [[Attribution|Zuschreibung]] wurde ab den späten 1960er Jahren als rassistisch hinterfragt und verlor an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abgrenzung von Afroamerikanern zu US-Bürgern europäischer oder [[lateinamerika]]nischer Abstammung ([[Weiße]] und [[Latino]]s) ist heute oft schwierig, weil sich im Verlauf der Jahrhunderte starke [[Ethnisierung|ethnische]] Vermischungen ergeben haben. Es gibt keine allgemein anerkannte Definition, ab wie vielen Vorfahren Personen als „europäisch“/„weiß“ oder „afroamerikanisch“/„schwarz“ angesehen werden. Oft beziehen sich die Afroamerikaner mit dieser Bezeichnung kritisch auf die Geschichte der [[Sklaverei in den Vereinigten Staaten]] und grenzen sich damit von rassistischen Bezeichnungen wie „[[Neger]]“ oder „[[Farbiger]]“ (Colored) ab. Eine weitere Selbstbezeichnung ist „Black“ ([[Schwarze]]r), die aus politischen Überlegungen häufig großgeschrieben wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arndt&amp;quot;&amp;gt;Vgl. [[Susan Arndt]], [[Antje Hornscheidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Afrika und die deutsche Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Unrat, Münster 2003, ISBN 3-89771-424-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, wer Afroamerikaner ist, wird durch die Zuwanderung von Menschen aus der Karibik und dem subsaharischen Afrika in die USA und durch die Zunahme der Zahl von Personen, die sich (im englischen Sprachgebrauch) selbst als „multirassisch“ ansehen, in jüngerer Zeit häufig anders gestellt. Auch die Wahl von [[Barack Obama]] zum [[Präsident der Vereinigten Staaten|Präsidenten der Vereinigten Staaten]] hat zu dieser Diskussion beigetragen. Seit den 1980er Jahren gibt es zudem eine starke Zuwanderung von subsaharischen Afrikanern (besonders aus [[Nigeria]], [[Ghana]] und [[Äthiopien]]) in die USA. Die Kinder dieser Zuwanderer wachsen als Amerikaner auf; ihre Familienbiographien sind nicht von den geschichtlichen Erfahrungen der Afroamerikaner geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Afroamerikanistik]] bezieht sich der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Afroamerikaner&amp;#039;&amp;#039; in der Tradition von [[Melville J. Herskovits]] allgemein auf Volksgruppen auf dem amerikanischen Doppelkontinent, die Vorfahren aus dem subsaharischen Afrika haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Rossbach de Olmos, Lioba und Bettina E. Schmidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ideen über Afromerika — Afroamerikaner und ihre Ideen.&amp;#039;&amp;#039; Beiträge der Regionalgruppe Afroamerika auf der Tagung der [[Deutsche Gesellschaft für Völkerkunde|Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde]] in Göttingen 2001. Einleitung (abgerufen am 26. März 2007).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Afroamerikaner ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geschichte der Afroamerikaner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit der frühen [[Kolonialzeit]] wurden Afrikaner als [[Sklaverei|Sklaven]] in das spätere Staatsgebiet der Vereinigten Staaten verschleppt. Die meisten von ihnen gelangten damals noch nicht direkt von [[Afrika]] aufs nordamerikanische Festland, sondern wurden auf die [[Zuckerrohr]]plantagen der Karibik verkauft. Die ersten schwarzen Sklaven auf dem amerikanischen Kontinent waren [[Atlantische Kreolen]]. In großer Zahl wurden versklavte Afrikaner seit dem 18. Jahrhundert direkt in die [[Dreizehn Kolonien|13 britischen Kolonien]] in Amerika verbracht, als in den südlichen Kolonien die [[Plantage]]nwirtschaft entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Family of African American slaves on Smith&amp;#039;s Plantation Beaufort South Carolina.jpg|mini|hochkant=0.9|Eine Familie von Sklaven auf einer Plantage in [[South Carolina]], 1862]]&lt;br /&gt;
Die [[Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten]] im Jahre 1776 führte trotz ihrer viel beachteten [[Verfassung der Vereinigten Staaten#Präambel|Präambel]], in der allen Menschen das unveräußerliche Recht auf Leben, Freiheit und Streben nach Glück zugestanden wurde, nicht unmittelbar zu einer Abschaffung der Sklaverei. Selbst die [[Nordstaaten]], deren Ökonomie nur in geringem Umfang auf der Arbeitskraft von Sklaven beruhte, verabschiedeten erst nach und nach Gesetze zu deren schrittweiser Freilassung. In den [[Südstaaten]] blieb die Sklaverei nicht nur weiter bestehen, sondern wurde noch ausgeweitet, nachdem die Erfindung der [[Egreniermaschine]] ab etwa 1800 den massenhaften Einsatz von Sklaven auf Baumwollplantagen besonders profitabel machte. Seit den 1830er Jahren gewannen im Norden die [[Abolitionismus|Abolitionisten]] zunehmend an Einfluss, und 1860 wurde mit ihrer Unterstützung [[Abraham Lincoln]] zum Präsidenten gewählt, der für eine allmähliche Abschaffung der Sklaverei eintrat. Nach seiner Wahl traten 1861 elf Südstaaten aus der Union aus und bildeten die [[Konföderierte Staaten von Amerika|Konföderierten Staaten von Amerika]]. Diese Abspaltung führte zum [[Sezessionskrieg]], den die Nordstaaten gewannen. Nach der Wiederherstellung der Union verabschiedete der [[Kongress der Vereinigten Staaten|Kongress]] 1865 den [[13. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten|13. Zusatzartikel zur Verfassung]], der die Sklaverei auf dem gesamten Gebiet der Vereinigten Staaten endgültig abschaffte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Bürgerkrieg folgte bis 1877 die kurze Ära der [[Reconstruction]], in der die Südstaaten von Unionstruppen besetzt blieben. Die Militärverwaltung sorgte damals für die Einhaltung der Gesetze, die den ehemaligen Sklaven das aktive und passive Wahlrecht zugestanden. Nach dem Ende der Besatzung gingen die Südstaaten jedoch sofort daran, die Emanzipation der Afroamerikaner so weit wie möglich rückgängig zu machen, etwa mit Hilfe der diskriminierenden „[[Jim-Crow-Gesetze]]“. Gleichfalls unmittelbar nach dem Bürgerkrieg gründete Anhänger der ehemaligen Konföderation den [[Ku-Klux-Klan]], eine rassistische Organisation. Dessen Mitglieder gingen mit Terror, Gewalt und Lynchjustiz gegen Afroamerikaner vor, um sie einzuschüchtern und zu unterdrücken. Der Ku-Klux-Klan war und ist der markanteste Exponent einer [[White Supremacy|White-Supremacy]]-Ideologie, die in den USA bis heute weit verbreitet ist. Zu seinen Gegnern zählt er auch [[Juden]], [[Katholizismus|Katholiken]] und Mitglieder anderer nicht-[[Protestantismus|protestantischer]] Glaubensrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:View of Crowd at 1963 March on Washington.jpg|mini|Bürgerrechtsbewegung: Abschlusskundgebung des [[Marsch auf Washington für Arbeit und Freiheit|Marsches auf Washington]] 1963]]&lt;br /&gt;
Die andauernde Konfrontation mit Armut und Rassendiskriminierung führte von 1910 bis 1970 zu einer großen und lang anhaltenden Wanderbewegung, der &amp;#039;&amp;#039;[[Great Migration (20. Jahrhundert)|Great Migration]]&amp;#039;&amp;#039;, in deren Verlauf Millionen von Afroamerikanern aus den Südstaaten in den [[Mittlerer Westen|Mittleren Westen]], die [[Mittelatlantikstaaten]] und den Süden [[Neuengland]]s, aber auch nach [[Kalifornien]] zogen. Als Reaktion auf die sehr zögerlich erfolgende rechtliche Gleichstellung und die [[Rassentrennung]], die unter dem Motto &amp;#039;&amp;#039;[[separate but equal]]&amp;#039;&amp;#039; bereits seit 1896 legalisiert wurde, formierte sich Mitte der 1950er Jahre die [[Civil Rights Movement|afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung]], die so ungleiche Persönlichkeiten wie [[Martin Luther King]], [[Malcolm X]] und später [[Stokely Carmichael]] von der [[Black Panther Party]] hervorbrachte. Sie erprobte eine Vielzahl politischer Kampfmethoden – wie den [[Boykott]], den [[Ziviler Ungehorsam|zivilen Ungehorsam]] und den [[Gewaltfreie Aktion|gewaltlosen Widerstand]] – und setzte damit die Aufhebung der [[Separate but equal|Segregation]] und die zumindest formale, vollständige Gleichstellung der Afroamerikaner durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch wird die US-amerikanische Gesellschaft bis in die Gegenwart von einem [[Institutioneller Rassismus|strukturellen Rassismus]] geprägt. Die afroamerikanische Bevölkerung sieht sich auf vielfältige Weise benachteiligt. Ihre Angehörigen haben geringere Bildungschancen und sind in der Regel ärmer als ihre weißen Mitbürger. Ihr Pro-Kopf-Einkommen beträgt nur 62 % des mittleren Einkommens eines nicht-hispanischen Weißen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.census.gov/hhes/www/poverty/effect2004/effectofgovtandt2004.pdf |text=U. S. Census |wayback=20060420053711}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ihre Kinder wachsen weit überproportional häufig in unvollständigen Familien auf, und ihre Männer befinden sich ebenfalls weit überproportional häufig in Haft: Rund 8 Prozent der Afroamerikaner sind permanent inhaftiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://voices.washingtonpost.com/fact-checker/2007/10/young_black_males_headed_for_e_1.html Young Black Males Headed for Extinction?], [[The Washington Post]], abgerufen am 30. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bop.gov/news/quick.jsp Quick Facts About the Bureau of Prisons], [[Federal Bureau of Prisons]], abgerufen am 30. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um Diskriminierung und deren Folgen entgegenzuwirken, wurden Organisationen wie die [[National Association for the Advancement of Colored People]] (NAACP) und Programme wie die [[Affirmative Action]] („positive Diskriminierung“) geschaffen. Letztere wird vor allem von konservativen Weißen kritisiert oder gänzlich abgelehnt. Ein anderer Kritikpunkt ist, dass Förderprogramme zugunsten von Afroamerikanern überproportional häufig Kindern afrikanischer und karibischer Zuwanderer zugutekommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nytimes.com/2004/06/24/us/top-colleges-take-more-blacks-but-which-ones.html Top Colleges Take More Blacks, but Which Ones?], [[The New York Times]], abgerufen am 27. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; In jüngster Zeit wird in den USA die Frage diskutiert, ob den Nachfahren der schwarzen Sklaven Reparationszahlungen zustehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nzz.ch/wirtschaft/amerikas-billionen-frage-soll-man-den-afroamerikanern-reparationen-fuer-die-sklaverei-zahlen-ld.1559537 Amerikas Billionen-Frage: Soll man den Afroamerikanern «Reparationen» für die Sklaverei zahlen?] [[Neue Zürcher Zeitung]], abgerufen am 18. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Tötung von George Floyd]] durch weiße Polizisten im Mai 2020, die zu landesweiten [[Proteste infolge des Todes von George Floyd|Protesten und schweren Unruhen]] führte, rückte die Diskriminierung von Afroamerikanern auch international wieder ins öffentliche Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Situation in den Vereinigten Staaten ==&lt;br /&gt;
=== Sprachgebrauch ===&lt;br /&gt;
Seit der Abschaffung jeglicher Segregation in den USA in der Nachkriegszeit ist &amp;#039;&amp;#039;African-American&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Afro-American&amp;#039;&amp;#039; heute die gebräuchlichste Bezeichnung zur Beschreibung der Zugehörigkeit zu einer [[Afrikanische Diaspora|afrikanischen Diaspora]]. Sie wird in ähnlichem Kontext wie &amp;#039;&amp;#039;Black&amp;#039;&amp;#039; gebraucht. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Negro&amp;#039;&amp;#039;, der in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch als „neutral“ galt und auch von Afroamerikanern selbst verwendet wurde, gilt heute als abwertend und wird nicht mehr verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Colored&amp;#039;&amp;#039; („Farbiger“) wurde in den Vereinigten Staaten nur auf die Personen mit (teilweiser) afrikanischer Herkunft südlich der Sahara wegen ihrer dunklen/schwarzen Hautfarbe verwendet. Personen mit anderer Hautfarbe waren dort von dem Begriff nicht eingeschlossen. Zur Zeit der Segregation gab es viele separate Einrichtungen nur für diese, zum Beispiel Schulen, Busabteile, Toiletten und Warteräume an Verkehrsknotenpunkten. &amp;#039;&amp;#039;Coloreds&amp;#039;&amp;#039; gehörten neben anderen Bevölkerungsgruppen zu den „non-[[Weiße#Vereinigte Staaten|white people]]“. Als [[Euphemismus]] taucht der Begriff immer wieder seit den Kolonialzeiten in den USA auch in offiziellen Texten auf. &amp;#039;&amp;#039;Colored People&amp;#039;&amp;#039; wurden im Unterschied zu den &amp;#039;&amp;#039;Free people of color&amp;#039;&amp;#039; weitgehend mit Sklaven gleichgesetzt. Das &amp;#039;&amp;#039;[[Colored Soldiers Monument in Frankfort]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Kentucky]] ist eines der wenigen den afroamerikanischen [[United States Colored Troops]] gewidmeten [[Kriegerdenkmal]]e. Der Name der Bürgerrechtsorganisation [[National Association for the Advancement of Colored People]] ist auf den älteren Sprachgebrauch zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Statistiken ===&lt;br /&gt;
Verteilung der afroamerikanischen Bevölkerung nach dem [[United States Census Bureau]] in den USA ([[United States Census 2010|Volkszählung 2010]])&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#ECECEC&amp;quot;| Region&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ececec&amp;quot; | Absolute Anzahl&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ececec&amp;quot; | Anteil an der&amp;lt;br /&amp;gt; afroamerikanischen Gesamtgruppe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left |[[Südstaaten]]&lt;br /&gt;
| 23.105.082&lt;br /&gt;
| 55,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left |[[Mittlerer Westen]]&lt;br /&gt;
| {{0}}7.594.486&lt;br /&gt;
| 18,1 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left |[[Nordosten der Vereinigten Staaten|Nordosten]]&lt;br /&gt;
| {{0}}7.187.488&lt;br /&gt;
| 17,1 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left |Westen&lt;br /&gt;
| {{0}}4.133.687&lt;br /&gt;
| {{0}}9,8 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwicklung der afroamerikanischen Bevölkerung&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#ECECEC&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ececec&amp;quot; | Anzahl&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ececec&amp;quot; | Anteil an der&amp;lt;br /&amp;gt; Gesamtbevölkerung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1790&lt;br /&gt;
| {{0|0.}}757.208&lt;br /&gt;
| 19,3 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1800&lt;br /&gt;
| 1.002.037&lt;br /&gt;
| 18,9 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1810&lt;br /&gt;
| 1.377.808&lt;br /&gt;
| 19,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1820&lt;br /&gt;
| 1.771.656&lt;br /&gt;
| 18,4 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1830&lt;br /&gt;
| 2.328.642&lt;br /&gt;
| 18,1 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1840&lt;br /&gt;
| 2.873.648&lt;br /&gt;
| 16,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850&lt;br /&gt;
| 3.638.808&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| 1870&lt;br /&gt;
| 4.880.009&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| 1910&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| {{0}}9,9 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| {{0}}9,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950&lt;br /&gt;
| 15,0 Millionen&lt;br /&gt;
| 10,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1960&lt;br /&gt;
| 18,9 Millionen&lt;br /&gt;
| 10,5 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970&lt;br /&gt;
| 22,6 Millionen&lt;br /&gt;
| 11,1 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980&lt;br /&gt;
| 26,5 Millionen&lt;br /&gt;
| 11,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| 30,0 Millionen&lt;br /&gt;
| 12,1 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| 34,6 Millionen&lt;br /&gt;
| 12,3 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| 38,9 Millionen&lt;br /&gt;
| 12,6 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großstädte mit überwiegend afroamerikanischer Bevölkerung sind u.&amp;amp;nbsp;a. [[Detroit]] (82,7 %), [[Atlanta]] (54,0 %), [[Baltimore]] (63,7 %), [[Memphis (Tennessee)|Memphis]] (63,3 %), [[Newark (New Jersey)|Newark]] (52,4 %), [[Washington, D.C.|Washington D.C.]] (50,7 %) und [[Cleveland]] (51,0 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Afroamerikaner in Süd- und Mittelamerika ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Im weiteren Sinne umfasst der Begriff „Afroamerikaner“ alle Bevölkerungsgruppen schwarzafrikanischer Abstammung in [[Nordamerika|Nord-]], [[Mittelamerika|Mittel-]] und [[Südamerika]], etwa die [[Afrokanadier]], [[Afrobrasilianer]], [[Afro-Guatemalteken]], [[Afrokolumbianer]], [[Afrokubaner]] oder die [[Afrokariben]]. Die spanisch- und portugiesischsprachigen Bevölkerungsgruppen werden auch als [[Afrolateinamerikaner]] von den zumeist englisch- oder französischsprachigen Afroamerikanern Nordamerikas unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Sarah A. Tishkoff et al.: &amp;#039;&amp;#039;The Genetic Structure and History of Africans and African Americans.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Science]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 324, Nr. 5930, 2009, S. 1035–1044, [[doi:10.1126/science.1172257]].&lt;br /&gt;
* Ron Eyerman: &amp;#039;&amp;#039;Cultural Trauma: Slavery and the Formation of African American Identity.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 2001, ISBN 978-0-521-00437-4.&lt;br /&gt;
* [[John Hope Franklin]], Alfred A. Moss Jr.: &amp;#039;&amp;#039;Von der Sklaverei zur Freiheit. Die Geschichte der Schwarzen in den USA.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen Taschenbuch. Propyläenverlag, Berlin 1999, ISBN 3-548-26550-2.&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Heider]]: &amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Zorn und weisse Angst. Reisen durch Afroamerika.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt 1996, ISBN 3-596-12344-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachschlagewerke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Henry Louis Gates, Jr.]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The African American National Biography.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, New York 2008 (umfassendes biographisches Nachschlagewerk).&lt;br /&gt;
* Henry Louis Gates, Jr. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Africana: The Encyclopedia of the African and African American Experience.&amp;#039;&amp;#039; Oxford UP (Revised Edition 2005)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Greenwood encyclopedia of African American literature&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Hans Ostrom und J. David Macey, Jr, Westport, Conn. u. a.: Greenwood Press, 2005, 5 Bände&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of African American popular culture.&amp;#039;&amp;#039; hrsg. von Jessie Carney Smith, 4 Bände, Greenwood, Santa Barbara, Calif. [u.&amp;amp;nbsp;a.] 2011&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historical Dictionary of African American Cinema&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von S. Torriano Berry, Venise T. Berry, Lanham, Md. u. a.: Rowman &amp;amp; Littlefield, 2. Auflage 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|African Americans|Afroamerikaner}}&lt;br /&gt;
* [http://search.eb.com/blackhistory/ The Encyclopædia Britannica Guide To Black History]&lt;br /&gt;
* [http://www.infoplease.com/spot/bhmcensus1.html Statistische Informationen]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7506235-5|VIAF=245480237}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnische Gruppe der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrikanische Diaspora]]&lt;/div&gt;</summary>
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