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	<title>Afrin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Yoursmile: +Wikt</title>
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		<updated>2026-03-20T19:21:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt. Zur übergeordneten Verwaltungseinheit siehe [[Distrikt Afrin]], zum Fluss siehe [[Afrin (Fluss)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
|BREITE         = 36/30/36/N&lt;br /&gt;
|LÄNGE         = 36/52/04/E&lt;br /&gt;
|NAME           = &lt;br /&gt;
|AMT-NAME       = {{arS|عفرين|d=ʿAfrīn}}&lt;br /&gt;
|AMT-NAME2      = {{KuS|عەفرين|Efrîn}}&lt;br /&gt;
|KARTE          = &lt;br /&gt;
|WAPPEN         = &lt;br /&gt;
|FLAGGE         = &lt;br /&gt;
|VE2-NAME       = &lt;br /&gt;
|VE2-ART        = &lt;br /&gt;
|VE3-NAME       = &lt;br /&gt;
|VE3-ART        = &lt;br /&gt;
|HÖHE          = 240&lt;br /&gt;
|FLÄCHE        = &lt;br /&gt;
|EINWOHNER      = 36.562&lt;br /&gt;
|STAND          = 2004&lt;br /&gt;
|M-FLÄCHE      = &lt;br /&gt;
|M-EINWOHNER    = &lt;br /&gt;
|M-STAND        = &lt;br /&gt;
|GRÜNDUNG      = &lt;br /&gt;
|ISO-CODE       = SY-HL&lt;br /&gt;
|WWW            = &lt;br /&gt;
|WWW-SPRACHE    = &lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER = &lt;br /&gt;
|BM-TITEL       = &lt;br /&gt;
|PARTEI         = &lt;br /&gt;
|BILD           = Afrin,south.jpg&lt;br /&gt;
|BILD-TEXT      = Afrin im fruchtbaren Tal des gleichnamigen Flusses von Süden. Der Baumstreifen besteht aus [[Granatapfel|Granatäpfel]]n.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Afrin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{KuS|عەفرين|Efrîn}} oder Afrîn; {{arS|عفرين|d=ʿAfrīn}}) ist eine Stadt und der Sitz des von ihr verwalteten [[Distrikt Afrin|Distrikts Afrin]] im [[Gouvernement Aleppo]] im Nordwesten von [[Syrien]], der mehrheitlich von [[Kurden in Syrien|Kurden]] bewohnt wird. Seit März 2018 ist die Stadt von [[Türkische Streitkräfte|türkischen]] Streitkräften [[Türkische Besetzung Nordsyriens|okkupiert]], und ein Großteil der ursprünglichen Bewohner ist geflohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Bezirk grenzt im Norden an die [[Türkei|türkische]] Provinz [[Kilis (Provinz)|Kilis]] und im Westen an die türkische Provinz [[Hatay (Provinz)|Hatay]] ({{KuS|خەتای|Xetay}}, die geographische Bezeichnung für das Land südwestlich des Euphrats). Der Bezirk Afrin umfasst die Region &amp;#039;&amp;#039;[[Kurd Dagh]]&amp;#039;&amp;#039; ({{KuS|چیایێ کورمێنج|Çiyayê Kurmenc}}, {{arS|جبل الأكراد|w=Dschabal al-Akrād|b=„Berg der Kurden“ bzw. „Kurdenberg“}}), die nach Westen bis zur türkischen Grenze reicht und im Süden und Osten vom Fluss Afrin begrenzt wird, wobei der Bezirk in dieser Richtung über den Fluss hinausreicht. Afrin hat eine Fläche von 2033&amp;amp;nbsp;km² und besteht aus sieben Gemeinden: der Stadt Afrin im Zentrum, [[Dschindires]], Scharan, Mobetan/Mahbatli, Rajo, Bulbul und Schiyê, mit insgesamt 366 Dörfern oder Weilern wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Katma]], [[Kastall]], [[Qîbar]] und [[Rajo]]. Der Name Afrîn bedeutet auf Kurdisch „(gesegnete) Schöpfung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Afrin liegt auf zwei verschiedenen Straßenverbindungen jeweils 55 Kilometer nordöstlich von [[Aleppo]] im breiten Flusstal des [[Afrin (Fluss)|Afrin]], über den innerhalb des Ortes zwei Brücken führen. Der zentrale Platz ist die Haltestelle für Kleinbusse, das alte Wohngebiet erstreckt sich über den nördlich davon ansteigenden Hügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Acht Kilometer südlich der Stadt liegt der spät-[[Hethiter|hethitische]] Siedlungshügel [[Tell Ain Dara]] aus dem 10. bis 8. Jahrhundert v. Chr. Zur Zeit des [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reiches]] gehörte die Region Afrin zur einstigen Provinz [[Kilis]], die heute in der Türkei liegt. Nach dem Grenzabkommen zwischen [[Frankreich]] und der Türkei in den 1920er Jahren kam Afrin zunächst zum [[Völkerbundmandat für Syrien und Libanon]], aus dem 1946 das unabhängige Syrien entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Marktzentrum Afrin ist eine Neugründung des 19. Jahrhunderts. Die Einwohnerzahl 1929 betrug 800 und stieg bis 1968 auf etwa 7000.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eugen Wirth]]: &amp;#039;&amp;#039;Syrien, eine geographische Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1971, S. 376&amp;lt;/ref&amp;gt; Für 2003 werden 44.121 Einwohnern angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citypopulation.de/Syria.html &amp;#039;&amp;#039;The governorates of Syria and all cities of more than 35,000 inhabitants.&amp;#039;&amp;#039; citypopulation.de, 20. Juli 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. März 1986 kam es zu Unruhen von Kurden gegen die Regierung, bei denen die Polizei während einer [[Nouruz]]-Feier drei Menschen tötete, darunter ein junges Mädchen. Als 1999 der Vorsitzende der [[Arbeiterpartei Kurdistans]] (PKK) [[Abdullah Öcalan]] festgenommen wurde, kam es zu Auseinandersetzungen und Randalen zwischen aufgebrachten Jugendlichen und der Polizei. Im Verlauf des [[Bürgerkrieg in Syrien|syrischen Bürgerkriegs]] übernahm im Juni 2012 die kurdische Partei [[Partiya Yekitîya Demokrat|PYD]] die Kontrolle über Afrin.&amp;lt;ref&amp;gt;Vicken Cheterian: [http://mondediplo.com/2013/05/10kurd &amp;#039;&amp;#039;Poised to Profit.&amp;#039;&amp;#039;] Le Monde diplomatique, Mai 2#013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Türkische Militäroffensive auf Afrin|Operation Olivenzweig]]&amp;#039;&amp;#039; startete die Türkei im Januar 2018 eine Militäroffensive in der Region Afrin, nachdem der Luftraum durch Russland für Angriffe der türkischen Luftwaffe geöffnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Florian Rötzer |url=https://www.heise.de/tp/features/Moskau-laesst-die-Kurden-in-Afrin-fallen-3947206.html |titel=Moskau lässt die Kurden in Afrin fallen |zugriff=2019-02-07 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Türkische Streitkräfte|türkischen Streitkräfte]] besetzen am 18. März 2018 die Stadt, zusammen mit Milizen der [[Freie Syrische Armee|Freien Syrischen Armee]] (FSA).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sueddeutsche.de/politik/krieg-in-syrien-erdoan-zentrum-von-syrischer-stadt-afrin-unter-tuerkischer-kontrolle-1.3910653 |titel=Erdoğan: Zentrum von syrischer Stadt Afrin unter türkischer Kontrolle |zugriff=2018-03-18 |datum=2018-03-18 |werk=[[Süddeutsche Zeitung|sueddeutsche.de]] }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurdische Kämpfer der [[Volksverteidigungseinheiten|YPG]] und [[Demokratische Kräfte Syriens|SDF]], die zuvor gegen die türkischen Truppen in der Umgebung gekämpft hatten, gaben die Stadt Afrin selbst offenbar kampflos auf und zogen sich zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bbc.com/news/world-middle-east-43447624 &amp;quot;Syria war: Turkish-led forces oust Kurdish fighters from heart of Afrin&amp;quot;] BBC vom 18. März 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PYD checkpoint Afrin Syria.png|mini|PYD-Kontrollposten in Afrin, August 2012]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 lebten im Bezirk Afrin nach zwei unterschiedlichen Quellen etwa 200.000 oder 450.000 Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv | url=http://www.afrin4dev.sy/afrin/Tirej%20afrin/afrin%20fi%20sator.htm | wayback=20100405013221 | text=&amp;#039;&amp;#039;The Name and the History of Afrin.&amp;#039;&amp;#039; REEFNET 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im allgemeinen syrischen Zensus wurden 2004 für das Stadtgebiet Afrin 36.562 Einwohner gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.cbssyr.org/new%20web%20site/General_census/census_2004/NH/TAB02-15-2004.htm | archive-is=20120730224244 | text=Allgemeiner Syrischer Zensus 2004}}. Syria Central Bureau of Statistics&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl die syrische Regierung seit den 1970er Jahren die Ansiedlung von Arabern förderte, bildeten die [[Kurden]] weiterhin die Bevölkerungsmehrheit. Hinzu kamen einige verstreut lebende arabische [[Beduinen]] und [[Roma]] (&amp;#039;&amp;#039;Qurbat&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Nawar&amp;#039;&amp;#039;). In den frühen 1920er Jahren flohen viele Kurden aus dem Südosten der Türkei in die bereits zuvor von Kurden besiedelte Region. Zahlreiche Bewohner Afrins leben heute im Ausland. &amp;lt;!--In den EU Staaten dürften es um die 30.000 sein. In der Bundesrepublik Deutschland allein um die 10.000.(dto.)--&amp;gt; Durch die hohe Arbeitslosigkeit und Landflucht flohen in den letzten Jahrzehnten viele Kurden in die Metropolen Aleppo und [[Damaskus]], wo sie sich teilweise in den Elendsquartieren niederließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Online-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Al-Monitor&amp;#039;&amp;#039; schätzte im Juni 2015 rund 700.000 Einwohner in der Region. Viele davon sind kurdische Flüchtlinge, die aufgrund des syrischen Bürgerkrieges aus Aleppo geflohen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.al-monitor.com/pulse/originals/2015/06/turkey-syria-kurdish-corridor-in-the-making-kobane.html | wayback=20150623165245 | text=Kurds eye new corridor to Mediterranean. Al-Monitor, 22. Juni 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Einwohner in der Region Afrin sind [[Sunniten|sunnitische]] Muslime. Es gab vor dem Bürgerkrieg etwa 7.500 bis 10.000 [[Jesiden]], die hier &amp;#039;&amp;#039;Zawaštrī&amp;#039;&amp;#039; genannt werden. Noch vor wenigen Jahrhunderten bekannten sich mehr Kurden zum Jesidentum als heute. Dazu kommen wenige kurdische [[Aleviten|alevitische]] Dörfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An mehreren abgelegenen Orten in der Region gibt es Pilgerstätten, die überwiegend von Sunniten, aber auch von anderen Religionsgemeinschaften mit Ausnahme der Jesiden besucht werden. Der berühmteste im Volksglauben heilige Ort ist [[Kyrrhos|Nebi Huri]]. Ein anderer islamischer Lokalheiliger ist Šayḫ Rāšid, dessen Grabmal &amp;#039;&amp;#039;([[Qubba]])&amp;#039;&amp;#039; ist als &amp;#039;&amp;#039;Ziyārat Ḥanān&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Wallfahrt#Islam|Ziyārat]]&amp;#039;&amp;#039;, „Pilgerreisen zu Heiligengräbern“) bekannt und befindet sich sieben Kilometer nordöstlich von Afrin auf einem Hügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Besetzung der Stadt durch türkische Truppen und mit ihnen verbündete Milizen am 18. März 2018 floh die Masse der Bevölkerung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;afp180318&amp;quot;&amp;gt;[https://www.france24.com/en/20180318-pro-turkish-forces-pillage-afrin-after-taking-syrian-city &amp;quot;Pro-Turkish forces pillage Afrin after taking Syrian city&amp;quot;] france24.com vom 18. März 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; In den von geflüchteten Kurden zurückgelassenen Häusern siedeln die türkischen Machthaber seitdem gezielt Araber, darunter syrische [[Palästinenser]], und [[Turkmenen (Syrien)|syrische Turkmenen]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/politik/syrien-wie-die-tuerkei-siedlungspolitik-betreibt/22672764.html &amp;#039;&amp;#039;Wie die Türkei Siedlungspolitik betreibt.&amp;#039;&amp;#039;] Der Tagesspiegel, 12. Juni 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Der türkische Präsident [[Recep Tayyip Erdoğan|Erdoğan]] sieht Araber als die rechtmäßigen Besitzer von Afrin an, denen er die Stadt zurückgeben wolle, wie er während der Operation Olivenzweig mehrfach erklärte.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Hackensberger: [https://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article178442888/Erdogans-Chaos-in-Afrin.html &amp;#039;&amp;#039;Erdogans Chaos in Afrin.&amp;#039;&amp;#039;] Die Welt, 29. Juni 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|2=Dieser Abschnitt}}&lt;br /&gt;
Kurden in der Region Afrin sprechen [[Kurmandschi]], den Hauptdialekt der [[Indogermanische Sprachen|indogermanisch]]en kurdischen Sprache. Wegen einiger regionaler Eigenheiten wird ihre Mundart innerhalb des Westdialektes des Kurmandschi auch &amp;#039;&amp;#039;Efrînî&amp;#039;&amp;#039; (also Afrinisch) genannt. Charakteristisch für das Afrini ist die Aussprache des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;û&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ü&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als {{IPA|ɔ:}}. Außerdem heißen „sie“ und „er“ (3. Person, Singular und Plural) nicht nur „ewan, wana, wî, wê“, sondern auch „gendio“ bzw. „gêndih“. „Gêndih“ (Plural: „Gêndiyan“) wird nur im [[Nominativ]]fall und meistens als Höflichkeitsform verwendet. Die Mundart &amp;#039;&amp;#039;Afrini&amp;#039;&amp;#039; wird auch in den Regionen [[Gaziantep|Antep]] und [[Şanlıurfa|Urfa]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima und Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Afrin,NebiHuri.jpg|mini|Während der Sommermonate ist bewässerter Feldbau auf kleine Gebiete mit Grundwassernähe beschränkt. Nördliche Afrin-Region bei [[Kyrrhos|Nebi Huri]]]]&lt;br /&gt;
Es herrscht ein trockenes mediterranes Klima, mit Jahresniederschlägen von über 500 bis 600 Millimeter überwiegend in den Wintermonaten. Auch in trockenen Jahren ist der Regen ausreichend zum Anbau von Wintergetreide, Sommerfrüchte benötigen künstliche Bewässerung. Die durchschnittliche Temperatur im Januar beträgt 6–10&amp;amp;nbsp;°C. In den Wintermonaten kann Schnee fallen, Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind jedoch selten. Die durchschnittliche Maximaltemperatur im Juli und August beträgt 30–33&amp;amp;nbsp;°C.&amp;lt;ref&amp;gt;Wirth, S. 101&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Afrin-Tal wird auf tiefgründigen roten Böden und mit Bewässerung durch Dieselpumpen aus dem Grundwasser intensive Landwirtschaft betrieben, es werden vor allem [[Weizen]], [[Baumwolle]], [[Zitruspflanzen|Zitrusfrüchte]], [[Granatapfel|Granatäpfel]], [[Melone]]n, [[Weintraube]]n und [[Feigen]] angepflanzt. Das Hauptanbauprodukt sind in der ganzen Region [[Olivenbaum|Olivenbäume]], von denen es mehr als 13 Millionen um Afrin geben soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Aref Gabeau: {{Webarchiv | url=http://www.efrin.net/cms/deutsch/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=33&amp;amp;Itemid=28 | archive-is=20120730075604 | text=&amp;#039;&amp;#039;Das Gebiet der Berge der Kurden Afrin&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese gedeihen auch noch teilweise auf den angrenzenden, steinigen Hügeln des nordsyrischen Basaltplateaus, das oft nur von einer dünnen Bodenschicht überdeckt wird. Auf unbewässertem Land wird meist Wintergetreide (Weizen oder Gerste) angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viehzucht in kleinen Stallungen am Haus wird zur Eigenversorgung oder für den lokalen Markt betrieben. In den Dörfern werden Joghurt (arabisch &amp;#039;&amp;#039;leben&amp;#039;&amp;#039;) und Käse &amp;#039;&amp;#039;(lebne)&amp;#039;&amp;#039; im eigenen Haushalt hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochschule ==&lt;br /&gt;
Im August 2015 nahm in Afrin eine neu gegründete, bisher nicht akkreditierte Universität den Lehrbetrieb auf. Unterrichtet wurde in kurdischer Sprache, was Kontroversen hervorrief. Kritiker bemängeln, dass die Unterrichtsinhalte von der Ideologie der [[PKK]] bzw. [[PYD]] beeinflusst sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.al-monitor.com/pulse/originals/2016/05/kurds-rojava-afrin-first-university-ideology-ocalan.html | wayback=20180121184451 | text=Syria&amp;#039;s first Kurdish university attracts controversy as well as students}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Eroberung durch die [[Türkische Streitkräfte|Türkischen Streitkräfte]] und ihren Verbündeten wurde die Hochschule geschlossen und laut Informationen, welche [[Amnesty International]] von der lokalen Bevölkerung bekam, bis August 2018 nicht wieder eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.amnesty.org/en/latest/news/2018/08/syria-turkey-must-stop-serious-violations-by-allied-groups-and-its-own-forces-in-afrin/ |titel=Syria: Turkey must stop serious violations by allied groups and its own forces in Afrin |zugriff=2018-10-02 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Kamal Sido]] (* 1961), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Xelîl Xemgîn]], Sänger&lt;br /&gt;
* [[Bangîn]] (Hikmet Cemil), Sänger&lt;br /&gt;
* [[Cemíl Horo]] (1934–1989), Sänger&lt;br /&gt;
* [[Ilham Ahmed]], kurdische Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Ebdo Mihemed]], kurdischer Sänger&lt;br /&gt;
* [[Arin Mirkan]] (1994–2014), kurdische Kommandeurin der YPJ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Thomas Schmidinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Kampf um den Berg der Kurden – Geschichte und Gegenwart der Region Afrin.&amp;#039;&amp;#039; [[Bahoe books|Bahoe Books]], Wien 2018, ISBN 978-3-903022-84-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://abdallah-osman.blogspot.com/ Afrin. &amp;#039;&amp;#039;City and region in Syria.&amp;#039;&amp;#039;] Weblog mit Fotos von Abdallah Osman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1059928590|LCCN=n/2006/14195|VIAF=140934074}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Syrien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Kurdistan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouvernement Aleppo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
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