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	<title>Afghanfuchs - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T03:47:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Afghanfuchs&amp;diff=135391&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.3</title>
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		<updated>2023-02-26T20:42:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.3&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Afghanfuchs&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Vulpes cana&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[William Thomas Blanford|Blanford]], 1877&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Vulpes&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Echte Füchse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Vulpini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Hunde&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Canidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hundeartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Caniformia&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Raubtiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Carnivora&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Blandford&amp;#039;s fox 1.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Afghanfuchs in Südisrael&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Afghanfuchs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Vulpes cana&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Königfuchs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Persische Sprache|Persisch]]: شاه‌روباه [[Deutsche Morgenländische Gesellschaft|DMG]] Šāhrūbāh) ist eine [[Raubtiere|Raubtierart]] der [[Echte Füchse|Echten Füchse]] (Vulpini) innerhalb der [[Hunde]] (Canidae). Er ist in [[Zentralasien]] und Teilen der [[Arabische Halbinsel|Arabischen Halbinsel]] beheimatet und zählt neben dem [[Fennek]] zu den kleinsten Vertretern dieser Gruppe. Er lebt in trockenen Gebirgsregionen bis in 2000 Meter Höhe sowie in Wüsten- und Steppengebieten. Der Fuchs ernährt sich vor allem von Insekten und nutzt darüber hinaus zu einem großen Anteil Früchte und andere pflanzliche Nahrungsquellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesicherte Angaben zur Bestandsgröße oder zur Bestandsentwicklung gibt es nicht. Der Afghanfuchs wird jedoch aufgrund des großen Verbreitungsgebietes und der derzeit fehlenden ernsthaften Gefährdungen von der [[IUCN|International Union for Conservation of Nature and Natural Resources]] (IUCN) als „nicht gefährdet“ (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|least concern}}&amp;#039;&amp;#039;) eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Merkmale ===&lt;br /&gt;
Afghanfüchse erreichen nach Geffen et al. 1994 in [[iran]]isch-[[Afghanistan|afghanischen]] Regionen sowie in [[Oman]] eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 40 bis 50 Zentimetern,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt; Sillero-Zubiri 2009 gibt eine Kopf-Rumpf-Länge für den Fuchs von 38,5 bis 80&amp;amp;nbsp;Zentimeter bei den Männchen und 38,5 bis 76,5&amp;amp;nbsp;Zentimeter bei den Weibchen an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sillero-Zubiri 2009&amp;quot; /&amp;gt; Nach Geffen et al. 2004 sind die Füchse in den [[Vereinigte Arabische Emirate|Vereinigten Arabischen Emiraten]] mit einer durchschnittlichen Kopf-Rumpf-Länge von 74,4 Zentimetern bei den Männchen und 71,1 Zentimetern bei den Weibchen deutlich größer als die Individuen in [[Israel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen et al. 2004&amp;quot; /&amp;gt; Die Länge des Schwanzes beträgt nach Sillero-Zubiri 2009 bei den Männchen 26 bis 35,5 Zentimeter und bei den Weibchen 29 bis 35 Zentimeter,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sillero-Zubiri 2009&amp;quot; /&amp;gt; nach Geffen 1994 33 bis 41 Zentimeter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt; Die Tiere wiegen etwa ein Kilogramm, wobei eine Spanne von rund 0,8 bis 1,5 Kilogramm besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen et al. 2004&amp;quot; /&amp;gt; Ein [[Sexualdimorphismus]] ist bei dieser Art nicht stark ausgeprägt, die Männchen sind in der Regel nur etwa 3 bis 6 % größer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sillero-Zubiri 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Afghanfüchse haben ein weiches, an der Oberseite graubraun gefärbtes [[Fell]] mit einer schwarzen Rückenlinie, die von den Schultern bis über den Schwanz reicht, die Bauchseite ist weiß bis gelblich-weiß. Das Winterfell ist sehr weich und dicht mit einer dunklen Unterwolle und weist im Gegensatz zum Sommerfell eine weiße Sprenkelung auf;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sillero-Zubiri 2009&amp;quot; /&amp;gt; es dient gemeinsam mit einer etwas dickeren Fettschicht zur Wärmeisolation im kalten und trockenen Winter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt; Der Schwanz ist nahezu gleich lang wie der Körper und sehr buschig. Er gleicht in seiner Färbung dem Rückenfell und besitzt nahe der Basis einen schwarzen Fleck, der die [[Violdrüse]] markiert, sowie in der Regel eine schwarze – seltener eine weiße – Spitze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt; Die Füße sind vorderseitig blass gelblich-weiß und rückseitig dunkelgrau; die schwarzen Fußballen sind im Gegensatz zu denen anderer Füchse der Region unbehaart, und die Krallen sind [[katzen]]artig gekrümmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sillero-Zubiri 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesicht des Fuchses ist sehr schmal mit einer spitz zulaufenden Schnauze. Es ist graubraun-orange und besitzt eine charakteristische schwarze Zeichnung von den vorderen Augenwinkeln bis zur Oberlippe. Die [[Iris (Auge)|Iris]] ist sehr dunkel und setzt sich nur leicht von der [[Pupille]] ab. Die Ohren sind mit 6,5 bis 7,0 Zentimetern Länge etwas kürzer als die des [[Fennek]], sie sind jedoch wie beim Fennek im Verhältnis zur Kopfform sehr prominent.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt; Die Ohren sind blassbraun mit langen weißen Haaren am Rand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sillero-Zubiri 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Nemui kitune.jpg|mini|Der [[Fennek]] ist der nächste Verwandte des Afghanfuchses und ähnelt diesem am ehesten.]]&lt;br /&gt;
In Größe und Aussehen ähnelt der Afghanfuchs somit vor allem dem nahe verwandten Fennek (&amp;#039;&amp;#039;Vulpes zerda&amp;#039;&amp;#039;). Von den anderen Füchsen der arabischen Wüstenregionen unterscheidet sich der Afghanfuchs vor allem durch seinen langen und buschigen Schwanz, der im Verhältnis zur Gesamtlänge bei dieser Art deutlich länger ist als beim [[Rüppellfuchs]] (&amp;#039;&amp;#039;Vulpes rueppelli&amp;#039;&amp;#039;; um 6,8 % länger), beim [[Rotfuchs]] (&amp;#039;&amp;#039;Vulpes vulpes&amp;#039;&amp;#039;; um 9,8 % länger) und vor allem beim Fennek (um 22,5 % länger).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt; Die Länge der Hinterbeine ist dagegen verglichen mit denen der anderen Arten in Relation zur Körperlänge kürzer, und die relative Ohrlänge liegt zwischen der des Rotfuchses und der Ohrlänge der anderen Arten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schädel- und Skelettmerkmale ===&lt;br /&gt;
{{Zahnformel|3|1|4|2|M=3|Gesamt=42|Titel=Zahnformel des Afghanfuchses|Position=right}}&lt;br /&gt;
Der Schädel hat eine Basallänge von etwa 94 Millimetern sowie eine maximale Breite im Bereich der [[Jochbogen|Jochbögen]] von etwa 49 Millimetern. Im Bereich des [[Schädel|Hirnschädels]] ist er etwa 35 Millimeter breit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt; Der Schädel ist damit etwas größer als der des Fenneks und kleiner als der des Rüppellfuchses, im Vergleich zu beiden ist die Schnauze jedoch deutlich schmaler, mit langen und schmalen [[Nasenbein]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen et al. 2004&amp;quot; /&amp;gt; Auch der Hirnschädel ist vergleichsweise schmal und besitzt nur einen wenig ausgeprägten Kamm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen et al. 2004&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Paukenhöhle|Paukenblase]] ist ebenfalls etwas kleiner als die des Rüppellfuchses.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahnreihe im [[Oberkiefer]] ist etwa 41 Millimeter und im Unterkiefer etwa 45 Millimeter lang. Der Fuchs besitzt pro Oberkieferhälfte drei [[Schneidezahn|Schneidezähne]] (Incisivi), einen [[Eckzahn]] (Caninus), vier [[Prämolar|Vorbackenzähne]] (Praemolares) sowie zwei [[Backenzahn|Backenzähne]] (Molares) und pro Unterkieferhälfte drei Schneidezähne, einen Eckzahn, vier Vorbackenzähne und drei Backenzähne. Insgesamt besitzen die Tiere somit 42 Zähne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sillero-Zubiri 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Penisknochen]] (Baculum) des Afghanfuchses entspricht mit einer Länge von etwa 41,5 Millimeter dem des Rüppellfuchses, ist jedoch etwas breiter und weist eine vergrößerte Spitze auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vulpes cana (distribution).svg|mini|Verbreitung des Afghanfuchses; rot eingezeichnet sind Gebiete mit nachgewiesenem Vorkommen und hellrote Gebiete kennzeichnen Regionen, in denen er noch vorkommen könnte]]&lt;br /&gt;
Bis in die 1980er Jahre glaubte man, dass der Afghanfuchs nur in [[Zentralasien]] vorkommt, wo er in [[Afghanistan]], [[Iran|Nordostiran]], [[Turkmenistan]] und [[Belutschistan (Pakistan)|Belutschistan]] verbreitet ist. 1981 wurde die Art in [[Israel]] entdeckt, wo sie in den südlichen Landesteilen relativ häufig ist. Auch auf der [[Sinai-Halbinsel]] in [[Ägypten]], [[Oman]], [[Saudi-Arabien]], [[Jordanien]], dem [[Jemen]] und den [[Vereinigte Arabische Emirate|Vereinigten Arabischen Emiraten]] wurden weitere Vorkommen entdeckt, sodass sich sein Verbreitungsgebiet – wenn auch zerstückelt – auch über große Teile der [[Arabische Halbinsel|Arabischen Halbinsel]] erstreckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; Im [[Irak]] wurde der Afghanfuchs erst im Oktober 2020 mit Hilfe einer Kamerafalle nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ahmed &amp;amp; Al-Sheikhly&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Lebensraum sind trockene, zerklüftete Gebirgsregionen bis in 2000 Meter Höhe, manchmal ist er auch in [[Wüste]]n und [[Steppe]]n zu finden. Im [[Naher Osten|Nahen Osten]] sind die Füchse auf bergige Wüstenbereiche beschränkt und bewohnen steile, felsige Hänge, Schluchten und Klippen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; In Israel nutzen die Füchse vor allem ausgetrocknete Bach- und Flussläufe als Lebensraum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Kenntnisse über die Lebensweise des Afghanfuchses sind sehr beschränkt und stammen vor allem aus Forschungsprojekten in Israel. Über Unterschiede und Eigenheiten der Tiere in den zentralasiatischen Verbreitungsgebieten liegen dagegen kaum Daten vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Afghanfüchse bewohnen ein Revier von durchschnittlich 1,6 Quadratkilometern Größe, das von einem monogamen Paar bewohnt wird und sich nur an den Rändern mit Territorien anderer Tiere überlappt. In etwa drei von fünf Revieren lebt ein zweites Weibchen aus dem Wurf des Vorjahrs und wird von den Revierinhabern geduldet. Die Tiere sind strikt nachtaktiv und weichen damit den tagsüber jagenden Greifvögeln aus, tagsüber schlafen sie in Höhlen oder Felsspalten. Die Aktivität beginnt in der Regel direkt nach dem Sonnenuntergang und dauert etwa 8 bis 9 Stunden; in dieser Zeitspanne legen sie zur Nahrungssuche sieben bis elf Kilometer in einem Bereich von durchschnittlich 1,1 Quadratkilometern Größe zurück. Die Füchse sind dabei in der Regel allein und nur selten in Paaren unterwegs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sillero-Zubiri 2009&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen et al. 2004&amp;quot; /&amp;gt; Ein signifikanter Unterschied im Verhalten von Männchen und Weibchen oder saisonale Unterschiede konnten bislang nicht beobachtet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt; Anders als die meisten anderen Füchse können Afghanfüchse in felsigen Gegenden klettern und überwinden auch größere Abstände durch weite und bis über drei Meter hohe Sprünge. Den vergleichsweise langen Schwanz nutzen die Tiere dabei wahrscheinlich zur Balance, und die nackten Fußballen sowie die katzenartig gekrümmten Krallen geben ihnen Halt auf der Felsoberfläche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen et al. 2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baue der Füchse bestehen in der Regel aus natürlichen Höhlen und Steinhaufen in felsigen Berghängen, die Tiere graben keine eigenen Baue. Sie werden vor allem im Frühjahr zur Aufzucht der Jungtiere genutzt, im restlichen Jahr dienen sie tagsüber als Versteck und Ruheplatz. Während die Paare im Winter und Frühjahr ihre Baue häufig gemeinsam nutzen, können sie im Sommer und Herbst unabhängig voneinander mehrere Unterschlüpfe nutzen und wechseln diese auch häufiger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sillero-Zubiri 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
Afghanfüchse sind in stärkerem Ausmaß Pflanzenfresser als die meisten anderen Füchse. Zu ihrer Nahrung zählen vorwiegend [[Insekten]] wie Käfer, Heuschrecken, Ameisen und Termiten sowie verschiedene Früchte und andere Pflanzenteile. Zu letzteren gehören vor allem [[Echter Kapernstrauch|Kapern]] des [[Echter Kapernstrauch|Echten Kapernstrauchs]] (&amp;#039;&amp;#039;Capparis spinosa&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;[[Capparis cartilaginea]]&amp;#039;&amp;#039;, Früchte wie [[Weintraube]]n, [[Echte Dattelpalme|Datteln]] der [[Echte Dattelpalme|Echten Dattelpalme]] (&amp;#039;&amp;#039;Phoenix dactylifera&amp;#039;&amp;#039;) und [[Melone]]n sowie Pflanzenmaterial von &amp;#039;&amp;#039;[[Ochradenus baccatus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Fagonia mollis]]&amp;#039;&amp;#039; und verschiedener [[Süßgräser]]. Nur selten verzehren sie auch kleine Wirbeltiere; entsprechende Überreste konnten bei Kotuntersuchungen nur in etwa 10 % aller Proben nachgewiesen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sillero-Zubiri 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nahrungssuche erfolgt in der Regel einzeln, seltener als Paar. Bei Beobachtungen waren die Tiere in 92 % aller Fälle allein auf Nahrungssuche. Beutejagd und Nahrungssuche bestehen vor allem darin, dass die Füchse ihre Beute zumeist zwischen und unter Steinen suchen und gelegentlich auch graben. Bei schnelleren oder fliegenden Beutetieren kommt es zu kurzen Sprüngen oder Sprints. Afghanfüchse beziehen ihren Flüssigkeitsbedarf aus der Nahrung und müssen kein Wasser trinken,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sillero-Zubiri 2009&amp;quot; /&amp;gt; daher ist ihr Lebensraum nicht abhängig von oberflächlich zugänglichen Wasservorkommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen et al. 2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung und Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Afghanfüchse leben in [[Monogamie|monogamen]] Paaren zusammen. Die Weibchen sind nur einmal im Jahr fruchtbar, in Israel im Januar bis Februar. Die Paarungen erfolgen entsprechend in der Zeit von Dezember bis Februar. Nach einer Tragzeit von 50 bis 60 Tagen bringt das Weibchen ein bis drei Jungtiere zur Welt. Die Jungtiere besitzen ein weiches, schwarzes Fell und haben ein Geburtsgewicht von etwa 30 Gramm. Die Weibchen besitzen während der Jungenaufzucht zwei bis sechs [[Laktation|laktierende]] [[Zitze]]n und stillen die Jungtiere über 30 bis 45 Tage, bevor sie entwöhnt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt erhalten sie keine zusätzliche Nahrung und sind allein von der Muttermilch abhängig. Nach etwa zwei Monaten gehen die Jungtiere gemeinsam mit einem Elterntier auf die Nahrungssuche, einen Monat später erfolgt dies allein. Nach etwa drei bis vier Monaten erreichen sie ihr Maximalgewicht als Subadulte von 700 bis 900 Gramm; erst mit der [[Geschlechtsreife]] nach 8 bis 12 Monaten nehmen sie weiter zu. Im Herbst ihres ersten Lebensjahres verlassen die meisten Jungfüchse die Eltern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Lebenserwartung der Afghanfüchse liegt bei vier bis fünf Jahren, wobei einzelne Tiere in Gefangenschaft bis sechs Jahre alt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fressfeinde und Parasiten ===&lt;br /&gt;
Die Hauptursachen für den Tod von Afghanfüchsen stellten einer Studie aus Israel zufolge vor allem das Alter und die [[Tollwut]] dar. Tötungen durch andere Tiere sind dagegen laut dieser Studie auf einen Fall beschränkt, bei dem ein Afghanfuchs von einem [[Rotfuchs]] getötet wurde. Zu den potenziellen Fressfeinden gehören neben dem Rotfuchs gleichwohl der [[Leopard]] (&amp;#039;&amp;#039;Panthera pardus&amp;#039;&amp;#039;), der [[Uhu]] (&amp;#039;&amp;#039;Bubo bubo&amp;#039;&amp;#039;) sowie Greifvögel wie der [[Steinadler]] (&amp;#039;&amp;#039;Aquila chrysaetos&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Habichtsadler]] (&amp;#039;&amp;#039;Hieraaetus fasciatus&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über [[Parasitismus|Parasitenbefall]] abseits von Tollwutinfektionen liegen beim Afghanfuchs nur wenige Daten vor. Vor allem Füchse in schlechter Verfassung sind häufig von vielen [[Zecken]] befallen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen et al. 2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evolution und Systematik ==&lt;br /&gt;
{{userboxtop|toptext=Phylogenetische Systematik der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Vulpes&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Binninda-Emonds et al. 1999&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Klade|style=font-size:75%;line-height:100%&lt;br /&gt;
    |label1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Vulpes&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
    |1={{Klade&lt;br /&gt;
           |1={{Klade&lt;br /&gt;
                  |1=&amp;amp;nbsp;[[Kapfuchs]] (&amp;#039;&amp;#039;V. chama&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                  |2=&amp;amp;nbsp;[[Bengalfuchs]] (&amp;#039;&amp;#039;V. bengalensis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                  |3=&amp;amp;nbsp;[[Blassfuchs]] (&amp;#039;&amp;#039;V. pallida&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
              }}&lt;br /&gt;
           |2={{Klade&lt;br /&gt;
                  |1={{Klade&lt;br /&gt;
                         |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Afghanfuchs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;V. cana&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                         |2=&amp;amp;nbsp;[[Fennek]] (&amp;#039;&amp;#039;V. zerda&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                     }}&lt;br /&gt;
                  |2={{Klade&lt;br /&gt;
                         |1={{Klade&lt;br /&gt;
                                |1=&amp;amp;nbsp;[[Kitfuchs]] (&amp;#039;&amp;#039;V. macrotis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                                |2=&amp;amp;nbsp;[[Polarfuchs]] (&amp;#039;&amp;#039;V. lagopus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                            }}&lt;br /&gt;
                         |2={{Klade&lt;br /&gt;
                                |1={{Klade&lt;br /&gt;
                                       |1=&amp;amp;nbsp;[[Steppenfuchs]] (&amp;#039;&amp;#039;V. corsac&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                                       |2=&amp;amp;nbsp;[[Tibetfuchs]] (&amp;#039;&amp;#039;V. ferrilata&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                                   }}&lt;br /&gt;
                                |2={{Klade&lt;br /&gt;
                                       |1=&amp;amp;nbsp;[[Rotfuchs]] (&amp;#039;&amp;#039;V. vulpes&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                                       |2=&amp;amp;nbsp;[[Rüppellfuchs]] (&amp;#039;&amp;#039;V. rueppelli&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                                   }}&lt;br /&gt;
                            }}&lt;br /&gt;
                     }}&lt;br /&gt;
              }}&lt;br /&gt;
       }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{userboxbottom}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Afghanfuchs gibt es keinen nennenswerten [[Fossil]]befund, entsprechend können keine auf Fossilfunde basierende Aussagen zur Artentwicklung oder zu den ursprünglichen Verbreitungsgebieten getroffen werden. Nach genetischen Analysen trennten sich die Ahnen des Afghanfuchses und die des Fenneks vor etwa 3 bis 4,5 Millionen Jahren im [[Pliozän]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Larivière 2002&amp;quot; /&amp;gt; wobei diese Trennung wahrscheinlich mit der Bildung von Wüstengebieten im Mittleren Osten und in Nordafrika einherging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt; Die ältesten Fossilfunde des Fenneks stammen aus dem [[Pleistozän|Spätpleistozän]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Larivière 2002&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung|wissenschaftliche Erstbeschreibung]] des Afghanfuchses als &amp;#039;&amp;#039;Vulpes canus&amp;#039;&amp;#039; stammt von [[William Thomas Blanford]] aus dem Jahr 1877,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen et al. 2004&amp;quot; /&amp;gt; weshalb er auch unter dem englischen Namen „{{lang|en|Blanford’s Fox}}“ bekannt ist. Blanford ordnete ihn damit in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Vulpes]]&amp;#039;&amp;#039; ein. Die Erstbeschreibung erfolgte auf der Basis eines Individuums aus [[Belutschistan (Pakistan)|Belutschistan]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blanford 1877&amp;quot; /&amp;gt; im heutigen [[Pakistan]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Epitheton|Artname]] „canus“ wurde von Blanford aufgrund der grauen Farbe des Fuchses gewählt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blanford 1877&amp;quot; /&amp;gt; da dies die [[latein]]ische Bezeichnung der Farbe [[Grau]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Afghanfuchs wird heute gemeinsam mit elf weiteren Arten in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Vulpes]]&amp;#039;&amp;#039; gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot; /&amp;gt; Auf der Basis von [[Morphologie (Biologie)|morphologischen]] und [[Molekularbiologie|molekularbiologischen]] Daten wurde er von Binninda-Emonds und Kollegen 1999 als [[Schwestergruppe|Schwesterart]] des [[Fennek]] (&amp;#039;&amp;#039;Vulpes zerda&amp;#039;&amp;#039;) eingeordnet. Gemeinsam bilden beide Arten die Schwestergruppe einer größeren [[Klade]], die die [[Apomorphie|abgeleiteteren]] Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Vulpes&amp;#039;&amp;#039; versammelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Binninda-Emonds et al. 1999&amp;quot; /&amp;gt; Diese Position wurde auch von Lindblad-Toh et al. 2005 bestätigt, die eine umfassende phylogenetische Analyse der Hunde vornahmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lindblad-Toh et al. 2005&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der [[Nominotypisches Taxon|Nominatform]] werden keine Unterarten unterschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedrohung und Schutz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vulpes cana (Blanford´s fox) fur skin.jpg|mini|hochkant|Pelz des Afghanfuchses]]&lt;br /&gt;
Die Jagd auf den Afghanfuchs und der Handel mit seinen Fellen wurden in früheren Jahren intensiv durchgeführt; heute ist beides weitgehend auf Afghanistan beschränkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; Verglichen mit anderen Füchsen werden Afghanfüchse jedoch seltener bejagt, und nur wenige Felle gelangen in den Handel. So wurden in den Jahren 1983 und 1985 bis 1986 keine Felle exportiert, für 1980 und 1982 wird der Export mit sieben Stück angegeben. 1981 wurden rund 30 Felle aus Afghanistan exportiert, für 1984 liegt eine Exportzahl von 519 Stück aus Kanada vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot; /&amp;gt; Der internationale Handel ist heute über das [[Washingtoner Artenschutzübereinkommen]] verboten, bei dem der Afghanfuchs im Anhang II gelistet ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; In einigen Gebieten des Verbreitungsgebietes kommt es zu Tötungen durch Giftköder, die für andere Raubtiere wie Hyänen oder Wölfe ausgelegt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bestandsgröße des Afghanfuchses ist unklar, nur für Israel existieren Abschätzungen für Populationsdichten in einzelnen Regionen. So wird im Bereich von [[En Gedi]] eine Bestandsdichte von 2 Tieren pro Quadratkilometer und für [[Eilat]] von 0,5 Tieren pro Quadratkilometer angenommen. In anderen Teilen des arabischen und zentralasiatischen Verbreitungsgebiets wird der Bestand als lokal stabil eingeschätzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; Bestandsgefährdende Bedrohungen für die Art sind nicht vorhanden. Lokal kann es jedoch zu Bedrohungen durch Lebensraumveränderungen und Siedlungen kommen, etwa in Israel im Bereich des [[Westjordanland]]es und am [[Totes Meer|Toten Meer]] sowie in den Vereinigten Arabischen Emiraten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[IUCN|International Union for Conservation of Nature and Natural Resources]] (IUCN) stuft die Art als „nicht gefährdet“ (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|least concern}}&amp;#039;&amp;#039;) ein, da eine akute Bedrohung für die Bestände nicht angenommen wird. Bis 2008 wurde sie dagegen aufgrund der fortschreitenden Verknappung ihres Lebensraums als „gefährdet“ (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|vulnerable}}&amp;#039;&amp;#039;) eingestuft. Die Änderung des Status wurde damit begründet, dass der Afghanfuchs nach neuerer Erkenntnis ein vergleichsweise großes Verbreitungsgebiet hat und vor allem in den Bergregionen regional sehr häufig vorkommt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; In Israel ist der Afghanfuchs völlig geschützt, und seine Lebensräume liegen weitgehend in Naturschutzgebieten. In Oman und [[Jordanien]] gilt ein Jagdverbot, in anderen Staaten gibt es hingegen keine Reglementierungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Binninda-Emonds et al. 1999&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
O.R.P. Binninda-Emonds, J.L. Gittleman, A. Purvis: &amp;#039;&amp;#039;Building large trees by combining phylogenetic information: a complete phylogeny of the extant carnovora (Mammalia).&amp;#039;&amp;#039; Biological Reviews of the Cambridge Philosophical Society 74, 1999; S. 143–175.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blanford 1877&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[William Thomas Blanford]]: &amp;#039;&amp;#039;Notes on two species of asiatic bears, the „Mamh“ of Belúchistán and Ursus pruinosus, Blyth, of Tibet, and on an apparently undescribed fox from Belúchistán.&amp;#039;&amp;#039; Journal of the Asiatic Society of Bengal. Part II - Physical Science 46, 1877; S. 315–322. ([http://biodiversitylibrary.org/page/35548403 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen 1994&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Eli Geffen |Titel=Vulpes cana (Carnivora: Canidae) |Sammelwerk=[[Mammalian Species]] |Band=462 |Datum=1994 |Seiten=1–4 |Online=[http://www.science.smith.edu/msi/pdf/i0076-3519-462-01-0001.pdf Volltext] |Format=PDF |KBytes=525}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geffen et al. 2004&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
E. Geffen, R. Hefner and P. Wright: &amp;#039;&amp;#039;Blanford’s fox - Vulpes cana Blanford, 1877.&amp;#039;&amp;#039; In: Claudio Sillero-Zubiri, Michael Hoffman, David W. MacDonald: &amp;#039;&amp;#039;Canids: Foxes, Wolves, Jackals and Dogs – 2004 Status Survey and Conservation Action Plan.&amp;#039;&amp;#039; IUCN/SSC Canid Specialist Group 2004, ISBN 2-8317-0786-2: S. 194–198 {{Webarchiv |url=http://www.canids.org/cap/CANID6.pdf |text=Online |wayback=20130423032355}} (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{IUCN|Year=2012.2|ID=23050|ScientificName=Vulpes cana|YearAssessed=2004|Assessor=E. Geffen, R. Hefner, P. Wright|Download=28. März 2013}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Larivière 2002&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Serge Larivière |Titel=Vulpes zerda (Carnivora: Canidae) |Sammelwerk=[[Mammalian Species]] |Band=714 |Datum=2002 |Seiten=1–5 |Online=[http://www.science.smith.edu/msi/pdf/714_Vulpes_zerda.pdf Volltext] |Format=PDF |KBytes=525 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lindblad-Toh et al. 2005&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kerstin Lindblad-Toh et al.: &amp;#039;&amp;#039;Genome sequence, comparative analysis and haplotype structure of the domestic dog.&amp;#039;&amp;#039; Nature 438, Dezember 2005; Seite 803–819. ([http://www.nature.com/nature/journal/v438/n7069/abs/nature04338.html Abstract]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sillero-Zubiri 2009&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Claudio Sillero-Zubiri: &amp;#039;&amp;#039;Blanford&amp;#039;s Fox Vulpes cana.&amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson, Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World. Volume 1: Carnivores.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2009, S. 445, ISBN 978-84-96553-49-1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Don E. Wilson &amp;amp; DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[http://www.departments.bucknell.edu/biology/resources/msw3/browse.asp?id=14000867 Vulpes cana]&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Mammal Species of the World. A Taxonomic and Geographic Reference (3rd ed).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ahmed &amp;amp; Al-Sheikhly&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soran A. Ahmed, Omar F. Al-Sheikhly: &amp;#039;&amp;#039;First record of Blanford’s Fox Vulpes cana (Blanford, 1877) from Iraq.&amp;#039;&amp;#039; Mammalia 85 (5), 2021. {{DOI|10.1515/mammalia-2020-0166}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Eli Geffen |Titel=Vulpes cana (Carnivora: Canidae) |Sammelwerk=[[Mammalian Species]] |Band=462 |Datum=1994 |Seiten=1–4 |Online=[http://www.science.smith.edu/msi/pdf/i0076-3519-462-01-0001.pdf Volltext] |Format=PDF |KBytes=525}}&lt;br /&gt;
* Claudio Sillero-Zubiri: &amp;#039;&amp;#039;Blanford&amp;#039;s Fox Vulpes cana.&amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson, Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World. Volume 1: Carnivores.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2009; S. 445, ISBN 978-84-96553-49-1.&lt;br /&gt;
* E. Geffen, R. Hefner and P. Wright: &amp;#039;&amp;#039;Blanford’s fox - Vulpes cana Blanford, 1877&amp;#039;&amp;#039;. In: Claudio Sillero-Zubiri, Michael Hoffman, David W. MacDonald: &amp;#039;&amp;#039;Canids: Foxes, Wolves, Jackals and Dogs – 2004 Status Survey and Conservation Action Plan.&amp;#039;&amp;#039; IUCN/SSC Canid Specialist Group 2004, ISBN 2-8317-0786-2: S. 194–198 {{Webarchiv |url=http://www.canids.org/cap/CANID6.pdf |text=Online |wayback=20130423032355}} (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vulpes cana|Afghanfuchs}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2012.2|ID=23050|ScientificName=Vulpes cana|YearAssessed=2004|Assessor=E. Geffen, R. Hefner, P. Wright|Download=28. März 2013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Exzellent|1. Mai 2013|117733920}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hunde]]&lt;/div&gt;</summary>
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