<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Afferde</id>
	<title>Afferde - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Afferde"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Afferde&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T03:56:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Afferde&amp;diff=300506&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AxelHH am 14. Februar 2026 um 22:45 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Afferde&amp;diff=300506&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-14T22:45:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Hamelner Stadtteil. Zum Stadtteil von Unna siehe [[Afferde (Unna)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Afferde&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hameln&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Afferde.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/05/48/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/24/27/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 76 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.1&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 5026&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hameln-pyrmont.de/media/custom/3767_695_1.PDF?1667305433 |titel=Nahverkehrsplan 2023–2027 / ANLAGE 1 – Einwohnerzahlen Ortsteile 2022 |hrsg=Landkreis Hameln-Pyrmont |seiten=2 |format=PDF; 406 kB |abruf=2024-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 31789&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05151&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Afferde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil im Osten [[Hameln]]s. Das ursprünglich selbständige Dorf wurde 1973 nach Hameln [[Eingemeindung|eingemeindet]]. Afferde ist flächenmäßig der sechstgrößte Ort in Hameln und verfügt mit 5.026 Einwohnern (Juni 2022)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2022&amp;quot; /&amp;gt; über die meisten Einwohner der Hamelner Ortschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Afferde.jpg|mini|Blick auf Afferde von der Erhebung Hohe Stolle im [[Schecken]]]]&lt;br /&gt;
Die Gegend um Afferde war seit der [[Jungsteinzeit]] sporadisch besiedelt, wie archäologische Funde verschiedener Epochen belegen. Keramikbruchstücke, wie die von  [[Harpstedter Rautopf|Harpstedter Rauhtöpfen]], konnten der vorrömischen [[Eisenzeit]] (Mitte 8. Jahrhundert v. Chr. bis um 0) zurechnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Lau: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Fundchronik 2023 für die Stadt Hameln&amp;#039;&amp;#039;, in: Museumsverein Hameln e. V. (Hrsg.), Hamelner Jahrbuch 2024, S. 157 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Besiedlung der Gegend im [[Mittelalter]] um das dem 9. bis 11. Jahrhundert deutet die östlich des Ortes gelegene [[Wüstung bei Afferde]] hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Schween, Joachim (2017). &amp;#039;&amp;#039;Afferde FStNr. B20, Gde. Stadt Hameln, Ldkr. Hameln-Pyrmont&amp;#039;&amp;#039;. In: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte, Fundchronik 2017, S. 93–96.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine frühe Erwähnung fand der Ort in einer lateinisch abgefassten Urkunde von 1042, in der Bischof [[Bruno von Waldeck|Bruno von Minden]] die Schenkung eines Hofes an das in Minden auf der Werderinsel neu gegründete [[Kloster St. Mauritius (Minden)|Kloster St.&amp;amp;nbsp;Mauritius]] bestätigte. Es handelte sich wahrscheinlich um den Hof Nr.&amp;amp;nbsp;3, Sitz des adligen Geschlechts derer „de Düthe“ oder „de Affordie“. Der [[Toponomastik|Ortsname]] wandelte sich seit dem Mittelalter von „Afforde“ (1042) über „Affordia“ (1311) zu „Afferde“.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zur Ortsnamenforschung das Niedersächsische Ortsnamenbuch (NOB). Es ist ein langfristig angelegtes Projekt des Instituts für Historische Landesforschung an der Universität Göttingen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort lag im Gerichtsbezirk [[Goe auf der Hamel]] im [[Tilithigau]] und gehörte während des Mittelalters und der frühen Neuzeit zum [[Archidiakon|Archidiakonat]] Ohsen der Diözese Minden (das historische [[Bistum Minden]] wurde 1803 aufgelöst).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das [[Bonifatiusstift Hameln]] hatte im Mittelalter Besitz in Afferde. Ein Fund aus 2021 auf einer Baustelle an der Eike-Kerstein-Straße ergab Scherben urgeschichtlicher Machart neben hoch- und spätmittelalterlichen Lesefunden in Form von Keramik und neuzeitlichen Münzfunden des 18. und 19. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Lau: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Fundchronik 2021 für die Stadt Hameln&amp;#039;&amp;#039;, in: Museumsverein Hameln e. V. (Hrsg.), Hamelner Jahrbuch 2022, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1311 wurden die Orte Klein-Afferde und Groß-Afferde unterschieden („in parvo [...] in magno affordia“). Friedrich Sprenger vermutet in seiner „Geschichte der Stadt Hameln“ den Siedlungskern der Dorfwüstung Klein-Afferde in der Nähe der Hamelbrücke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Sprenger |Titel=Geschichte der Stadt Hameln |Verlag=Salzwasser-Verlag |Datum=2022 |ISBN=978-3-375-09033-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ministerialengeschlecht „de Affordie“ bzw. „von Afferde“ existierte bis 1381. 1385 wurde die [[spätmittelalter]]liche [[Hamelner Landwehr]] erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/afferde/ |titel=Orts- und Kirchengeschichte |hrsg=Landeskirchliches Archiv Hannover |sprache=de |abruf=2025-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name „Afferdsche [[Warte]]“ bezieht sich auf einen heute nicht mehr existierenden Aussichtsturm (Wartturm) oder Wachtposten, der bei Afferde an der Hamelner Landwehr stand und als Teil des Grenzsicherungssystems und Beobachtungspunkt der Stadt Hameln diente. Er wurde 1415 erstmals urkundlich erwähnt. Die Landwehr diente hauptsächlich dem Schutz von Handelsstraßen mit Zollabgabe, Kontrolle der Holz-, Hude- und Weidenutzung sowie der Grenzmarkierung von Hameln gegenüber dem Umland. Noch heute werden vom Afferdschen „Verein für Grenzbeziehung und Heimatpflege von 1975“ Grenzbeziehungen durchgeführt; diese Tradition gibt es seit 1619.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Nelson: &amp;#039;&amp;#039;Landwehren, Warten, Hohlwege und Kreuzsteine in Hameln&amp;#039;&amp;#039;. In: G. Zipf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;An Weser und Leine. Ausflüge zwischen Hannover, Hildesheim, Schaumburg und Hameln&amp;#039;&amp;#039;. Band 59. Darmstadt 2015, S. 135–138.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe auch &amp;quot;Hamelner Landwehr&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von ca. 1550 bis 1639 war Afferde zusammen mit den Dörfern Hastenbeck, Rohrsen, Behrensen und Wehrbergen dem Braunschweig-Lüneburgischen Amt Hastenbeck für die Verwaltung zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Schier-Herrmann, &amp;#039;&amp;#039;Neue Erkenntnisse von Hastenbeck&amp;#039;&amp;#039;, in: Museumsverein Hameln e. V. (Hrsg.), Hamelner Jahrbuch 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1560/1580 war der vermögende Söldnerführer und u. a. Bauherr des Weserrenaissanceschlosses [[Schloss Schwöbber|Schwöbber]] [[Hilmar von Münchhausen]] Grundherr von Meierhöfen in Afferde.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe den Wikipedia-Artikel &amp;quot;Hilmar von Münchhausen&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verpfändete seinen Besitz in Afferde an den Hamelner Ackerbürger Mügge. 1568 gehörte Afferde zum [[Amt Springe]] im welfischen [[Fürstentum Calenberg]]. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] hielt sich der kaiserliche [[Johann T’Serclaes von Tilly|Feldherr Tilly]] am 2. August 1625 in Afferde auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Industriegebiet zwischen Hameln und Afferde entwickelte sich ab 1860. 1912 gründeten der [[Kreis Hameln]], der [[Landkreis Holzminden|Kreis Holzminden]] und die [[Grafschaft Schaumburg]] das [[Elektrizitätswerk Wesertal]]. Ein [[Heizkraftwerk]] wurde gebaut. 1934 wurde der Bahnhof Afferde errichtet, der 30 Jahre später wieder außer Betrieb ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs, am 15. April 1945, starb ein [[Zwangsarbeit]]er in Afferde an Unterernährung. Er wurde am 18. April 1945 auf dem Friedhof in Afferde beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1973 wurde Afferde im Rahmen der [[Gebietsreform in Niedersachsen|Gebietsreform]] in die Kreisstadt [[Hameln]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=189}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Graumann: &amp;#039;&amp;#039;Ein Handbuch der gemeindlichen Selbstverwaltung im Landkreis Hameln-Pyrmont.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;„In kleinen Amtsstuben und Rathäusern“.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Hameln 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Kirche in Afferde.jpg|mini|links|St.-Georg-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Afferde MBG 5.jpg|mini|Mennonitische Freikirche]]&lt;br /&gt;
1042/1044 lag das [[Kirchenpatronat|Patronat]] über die Kirche in Afferde beim [[Archidiakon]] der [[Bistum Minden|Diözese Minden]] in Ohsen. Später, bis 1871, lag das [[Kirchenpatronat]] beim Landesherrn. Die um 1200 errichtete Kirche war im 12./13. Jahrhundert eine [[Filialkirche]] von [[Hilligsfeld|Groß Hilligsfeld]]. Um 1200 wurde die Afferder Kirche eine [[Pfarrkirche]]. Aus dieser Zeit existiert noch heute der Taufkessel. 1356 wurde der Kirchenaltar durch die Gebrüder Haed aus Hameln gestiftet. Ab 1494 existierte außer der Dorfkirche noch eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] in der Feldmark von Klein-Afferde, außerhalb der [[Hamelner Landwehr]]. 1542 fand in Afferde, das zum [[Fürstentum Calenberg|Fürstentum Calenberg-Göttingen]] gehörte, die [[Reformation]] statt. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], 1632 oder 1633, wurde die alte Dorfkirche am Nordrand des Dorfes ausgeplündert und verwüstet. 1633 wurde im Ort ein neues Pfarrhaus gebaut. 1640 wurde die Hastenbecker Kirche von der Kirchengemeinde Afferde gelöst, rechtlich selbständig und dem Patronat der Familie [[Reden (Adelsgeschlecht)|von Reden]] unterstellt. Die St.-Georg-Kirche wurde 1772/1773 am Standort der Vorgängerkirche errichtet und in den Jahren 1873, 1964 und 1991–1995 jeweils renoviert. Der Amtsinhaber der Pfarrstelle wohnte im 1829 als Fachwerkbau wiederum neu errichteten Pfarrhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.st-georg-afferde.de/ Website der St.Georg-Kirche]&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute gehört die Kirchengemeinde Afferde zum evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Hameln-Pyrmont.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/afferde/ |titel=Orts- und Kirchengeschichte |hrsg=Landeskirchliches Archiv Hannover |sprache=de |abruf=2025-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1720 sind Taufen, Trauungen und Begräbnisse (Lücken 1778/1779), ab 1721 Konfirmationen und ab 1771 Kommunikanten in den Kirchenbüchern von Afferde dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[St. Monika (Afferde)|St.-Monika-Kirche]] wurde 1970/71 als [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Kirche erbaut. 2009 erfolgte ihre [[Profanierung]] und anschließende Neueröffnung als [[Filialkirche]] der [[Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Brüdergemeinden|Mennonitischen Brüdergemeinde]] [[Lemgo]]. Der Bedarf hierfür war durch die Ansiedlung mennonitischer [[Aussiedler und Spätaussiedler|Aussiedler]] aus Russland in Hameln entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Orts- und Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Landeskirchliches Archiv Hannover, ebd., abgerufen am 3. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1885 wurden in Afferde auf dem alten Friedhof Beerdigungen durchgeführt. 1885 wurde der Friedhof am Hastenbecker Kirchweg, jetzt Cumberlandstraße, angelegt. Dort wurden bis 1968 Beerdigungen durchgeführt. 1965 wurde der kommunale Friedhof am Scheckfeldweg geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/afferde/ |titel=Ev.-luth. Kirchengemeinde Afferde |hrsg=Kirchenkreis Hameln-Pyrmont |sprache=de |abruf=2025-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dagmar Köhler, Bernhard Gelderblom: &amp;#039;&amp;#039;Dorfkirchen&amp;#039;&amp;#039;, S. 100 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsrat Afferde ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND=DE&lt;br /&gt;
|TITEL=Kommunalwahl 2021&lt;br /&gt;
|TITEL2=Ortsrat Afferde&lt;br /&gt;
|JAHRALT = 2016&lt;br /&gt;
|JAHRNEU = 2021&lt;br /&gt;
|GUV=Ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1=SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1=45.57&lt;br /&gt;
|ERGEBNISNEU1=50.6&lt;br /&gt;
|PARTEI2=CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2=32.80&lt;br /&gt;
|ERGEBNISNEU2=22.4&lt;br /&gt;
|PARTEI3=Grüne&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3=0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISNEU3=10.9&lt;br /&gt;
|PARTEI4=DU&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4=7.78&lt;br /&gt;
|ERGEBNISNEU4=6.1&lt;br /&gt;
|FARBE4 = 505050&lt;br /&gt;
|PARTEI5=Linke&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5=8.35&lt;br /&gt;
|ERGEBNISNEU5=5.3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Land = DE&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
|Linke|SPD|GRÜNE|DU| Linke = 1&lt;br /&gt;
| SPD = 6&lt;br /&gt;
| DU = 1&lt;br /&gt;
| DU Farbe = 505050&lt;br /&gt;
| CDU = 2&lt;br /&gt;
|CDU|GRÜNE=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] verfügt mit 6 Sitzen über die Mehrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste [[Kommunalwahl]] findet voraussichtlich im Herbst 2026 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Ortsbürgermeister]] von Afferde ist das Ortsratsmitglied Björn Lönnecker (SPD) seit 2014. Er wurde 2016 und 2021 nach der Kommunalwahl wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Quer geteilter Schild; oben auf grünem Grund ein halber weißer steigender Widder mit goldenem Gehörn und Hufen nach links, unten auf silbernem Grund ein durch den Querstrich geteiltes halbes schwarzes Kammrad/Zahnrad das in ein darunter liegendes kleineres eingreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!1689&amp;lt;ref&amp;gt;Max Burchard &amp;amp; Herbert Mundhenke (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kopfsteuerbeschreibung der Fürstentümer Calenberg-Göttingen und Grubenhagen von 1689&amp;#039;&amp;#039;. 13. Bände. Schaper, Hildesheim 1962.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!1773&lt;br /&gt;
!1821&lt;br /&gt;
!1848&amp;lt;ref&amp;gt;1848 hatte Afferde 72 Wohngebäude.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!1933&lt;br /&gt;
!1950&lt;br /&gt;
!1970&lt;br /&gt;
!1972&lt;br /&gt;
!2000&lt;br /&gt;
!2009&lt;br /&gt;
!2016&lt;br /&gt;
!2022&lt;br /&gt;
!2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|219&lt;br /&gt;
|322&lt;br /&gt;
|350&lt;br /&gt;
|423&lt;br /&gt;
|1095&lt;br /&gt;
|2130&lt;br /&gt;
|3810&lt;br /&gt;
|3893&lt;br /&gt;
|5377&lt;br /&gt;
|5290&lt;br /&gt;
|5046&lt;br /&gt;
|5026&lt;br /&gt;
|4976&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quellen: Einwohnermeldedatei; Burchard &amp;amp; Mundhenke 1962 (für das Jahr 1689).&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
1898 wurde die Schule in Afferde erbaut. Die [[Hauptschule]] wurde 1982 aufgegeben. 1986 wurde der [[Kindergarten]] in Afferde in das Schulgebäude verlegt. Die [[Grundschule]] Afferde wurde im Schuljahr 2017/2018 von 198 Schülern besucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://www.hameln.de/fileadmin/media/Dokumente/Abt._41_Stadtentwicklung_und_Planung/statistische_daten_2017.pdf Statistische Daten 2017] (PDF; 4 MB), hameln.de, abgerufen am 13. Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 1]] teilt den nördlich gelegenen alten Ortsteil von Afferde von den Neubaugebieten im Süden ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feuerwehr ===&lt;br /&gt;
1883 wurde die [[Freiwillige Feuerwehr]] Afferde gegründet. Sie erhielt 1957 ein [[Löschgruppenfahrzeug]] „LF 8“. 1958 wurde der Feuerwehr-Musikzug Afferde gegründet. 1962 wurde das Feuerwehrhaus gebaut. 1968 wurde die [[Jugendarbeit in der Feuerwehr|Jugendfeuerwehr]] Afferde gegründet. 2001 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Afferde ein neues Löschgruppenfahrzeug „LF 8/6“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnhof Afferde ===&lt;br /&gt;
Der Ort hatte einen [[Bahnhof]] an der [[Bahnstrecke Elze–Löhne]]. Da der Ort rund sieben Kilometer vom [[Bückeberg (Hagenohsen)|Bückeberg]] entfernt liegt, wurde dieser Bahnhof im Rahmen der Ausbauarbeiten für das [[Reichserntedankfest]] 1935 mit zwei Ausweich- und Abstellgleisen erbaut. Das [[Empfangsgebäude|Abfertigungsgebäude]] wurde in Holzbauweise errichtet und hatte zwei [[Wartehalle|Warteräume]] und einen Fahrkartenschalter. Ein Toilettengebäude wurde daneben errichtet. In einem weiteren Anbau wurde die [[Stellwerk]]stechnik für den Bahnhof und ein beschrankter [[Bahnübergang]] untergebracht. Im ersten Stock des Gebäudes entstand eine Dienstwohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die nicht benötigten [[Bahnsteig]]e wieder abgebaut und der Bahnhof zum [[Haltepunkt]] zurückgestuft. 1964 wurde der Personenhalt aufgelassen. Das Gebäude wurde weiter als [[Schrankenposten]] und [[Blockstelle]] verwendet. 1977&amp;amp;nbsp;zog der Schrankenwärter aus der Dienstwohnung aus. Das Haus wurde Opfer einer [[Brandstiftung]] und 1978 abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Weltner |Titel=Für den Reichbauerntag |Sammelwerk=[[Lok Magazin]] |Band=10 |Verlag=[[GeraMond Verlag]] |Ort=München |Datum=2017 |Seiten=92}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Friedrich Jahns]] (1810–nach 1868), Lehrer und Schulbuch-Autor.&lt;br /&gt;
* [[August Lönnecker]] (1905–1981), Kraftwagenmechaniker und Automobilsportler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1906 wurde der „Männerturnverein Germania Afferde“ gegründet. Die Mitglieder des Vereins trainierten auf dem Saal der Gastwirtschaft „Zur Krone“. 1919, nach dem Ersten Weltkrieg, wurde der „Arbeiter Turn- und Sportverein Afferde 1906“ neu gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Altkrüger, Bernhard Gelderblom: &amp;#039;&amp;#039;Erster Weltkrieg in Hameln und der Region.&amp;#039;&amp;#039; Verein für regionale Kultur und Zeitgeschichte Hameln e.V., 11. August 2014, abgerufen am 17. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bot u. a. die Sparten Kinder- und Frauenturnen. 1925 wurde der „Turnclub Afferde“ als zweiter Sportverein im Dorf gegründet. 1928/29 erhielten beide Sportvereine ein gemeinsames Trainingsgelände auf einer Wiese „Am Schwarzen Weg“ in Afferde. Die Sparten Feldhandball, Leichtathletik und Ballsport wurden angeboten. 1933 wurden beide Sportvereine wieder vereint. 1947 wurde die „Turn- und Sportvereinigung (TSV) Afferde“ mit der Fußballsparte gegründet. 1952 entstand der „Fußball-Sport-Verein (FSV) Afferde“. 1967 wurde eine Turn- und Sporthalle im Ort gebaut. 1969 wurde schließlich der „SV Eintracht Afferde von 1906 e. V.“ gegründet. Er bietet die Sparten Turnen, Handball, Fußball und Tischtennis. 1995 kam die Tennissparte hinzu. 1980 wurde das Sportheim auf dem Schulgelände gebaut und 1981 eingeweiht. Der „[[SV Eintracht Afferde von 1906 e. V.]]“ ist der drittgrößte Verein in Hameln, hat ca. 1000 Mitglieder und bietet insgesamt 12 Sparten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Afferde hat einen Schützenverein, der 1887 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
* Der „Kleingartenverein Afferde (KGV) e. V.“ wurde 1946 gegründet und verfügt über 103 Kleingärten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://unser-kgv-online.de/kleingarten-finder/hameln/kgv-afferde-e-v/ |titel=Kleingartenverein Afferde (KGV) |sprache=de |abruf=2025-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der „Verein für Grenzbeziehung und Heimatpflege Afferde e. V.“ wurde 1975 gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://vgh-afferde.de.tl/Wir-.ue.ber-uns.htm |titel=Verein für Grenzbeziehung und Heimatpflegevon 1975 Afferde e. V. |sprache=de |abruf=2025-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Von 2006 bis 2022 gab es den Kinder- und Jugendtreffpunkt/die Begegnungsstätte „Haltestelle“ in Afferde. Angebote wurden für alle Kinder, Jugendlichen, Eltern und Nachbarn im Ort gemacht.&lt;br /&gt;
* An der Straße „Klußfeld 13“ in Afferde gibt es den städtischen [[Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung|Jugendtreff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gisela Aye &amp;amp; Axel Chr. Kronenberg: &amp;#039;&amp;#039;Taufbecken und Taufengel in Niedersachsen: Vom Ende des Dreißigjährigen Krieges bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Adiaphora, Band 5, Nr. 286, 2006, S. 209.&lt;br /&gt;
* Hans Berner (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Das Amt Ohsen&amp;#039;&amp;#039;, Schriftenreihe der „Genealogischen Gesellschaft Hameln“ zur Geschichte der Stadt Hameln und des Kreises Hameln-Pyrmont, Heft 6, Reise Verlag, Göttingen, 1954.&lt;br /&gt;
* Martin Born: &amp;#039;&amp;#039;Geographie der ländlichen Siedlungen&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart, 1977.&lt;br /&gt;
* Hermann Friedrich Karl Brandt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Dorfes Afferde&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen, Selbstverlag, 1943.&lt;br /&gt;
* Bernhard Gelderblom, Mario Keller-Holte: &amp;#039;&amp;#039;Ausländische Zwangsarbeit in Hameln und im Landkreis Hameln-Pyrmont 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;, Holzminden, 2006, ISBN 3-931656-96-9.&lt;br /&gt;
* Bernhard Gelderblom: &amp;#039;&amp;#039;Die NS-Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg 1933–1937. Aufmarsch der Volksgemeinschaft und Massenpropaganda&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Jörg Mitzkat, Holzminden, 2018.&lt;br /&gt;
* Dagmar Köhler, Bernhard Gelderblom: &amp;#039;&amp;#039;Dorfkirchen in Hameln-Pyrmont&amp;#039;&amp;#039;: Schriftenreihe des Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln, Band 2, Jörg Mitzkat Verlag, Holzminden, 2023, S. 140–141.&lt;br /&gt;
* Cay Lienau: &amp;#039;&amp;#039;Die Siedlungen des ländlichen Raumes&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, Braunschweig, 1997.&lt;br /&gt;
* Philipp Meyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Pastoren der Landeskirchen Hannovers und Schaumburg-Lippes seit der Reformation.&amp;#039;&amp;#039; Band 2 = Kaarßen bis Zeven, S. 434 und Band 3 = Ergänzungen und Berichtigungen zum 1. und 2. Bande, 1953, S. 42.&lt;br /&gt;
* Moritz Oppermann: &amp;#039;&amp;#039;Die Schlacht bei Hastenbeck&amp;#039;&amp;#039;, C. W. Niemeyer, Hameln, 1957.&lt;br /&gt;
* Christoph Reichardt &amp;amp; Wolfgang Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus im Weserbergland. Aufstieg und Herrschaft 1921 bis 1936.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Jörg Mitzkat, Holzminden, 2024.&lt;br /&gt;
* Karl Schlutter: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Amtes Grohnde-Ohsen&amp;#039;&amp;#039;, Handschrift um 1900, Gemeinde Emmerthal (Hrsg.), Band 1 der Schriftenreihe des Historischen Archivs der Gemeinde Emmerthal, Emmerthal, 2010.&lt;br /&gt;
* Thomas Schwark: &amp;#039;&amp;#039;„…dass die Engländer uns im Stich lassen&amp;#039;&amp;#039;“: &amp;#039;&amp;#039;Hardenberg und der erste „Weltkrieg“ der Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: Wilken von Bothmer (Hrsg.), Im Auftrag der Krone: Friedrich Karl von Hardenberg und das Leben in Hannover um 1750, 2011, S. 71–77&lt;br /&gt;
* Emil Sehling: &amp;#039;&amp;#039;Die evangelischen Kirchenordnungen des XVI. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Band 6,1, 2020, S. 83 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Hameln}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2124087-5|VIAF=133209684}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Hameln-Pyrmont]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hameln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Hameln-Pyrmont)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1042]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AxelHH</name></author>
	</entry>
</feed>