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	<title>Affensteine - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T15:51:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Affensteine&amp;diff=1669851&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;32X: Linkfix</title>
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		<updated>2026-01-02T14:42:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |NS=50/54/40/N |EW=14/15/20/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Affensteine.jpg|mini|Affensteine]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frienstein.jpg|mini|Frienstein]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Affensteine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine langgestreckte, stark zerklüftete Felsgruppe des [[Elbsandsteingebirge]]s, die sich östlich von [[Bad Schandau]] in der [[Sächsische Schweiz|Sächsischen Schweiz]] befindet und in der Gemarkung [[Ostrau (Bad Schandau)|Ostrau]] liegt. Im Norden werden sie durch das [[Kirnitzsch]]tal, im Süden vom [[Elbe|Elbtal]], im Osten von den beiden [[Großer Winterberg (Sächsische Schweiz)|Winterbergen]] und im Westen von den [[Schrammsteine]]n begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchste Punkt der Affensteine befindet sich mit 460 Meter Höhe auf dem Plateau des &amp;#039;&amp;#039;Langen Horn&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandern ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiki Carolafelsen Nationalpark Saechsische Schweiz.jpg|mini|Blick vom Carolafelsen auf die [[Schrammsteine]]]]&lt;br /&gt;
Die Affensteine sind ein viel besuchtes Touristenziel. Einer der bekanntesten Punkte ist der 453 Meter hohe, nach Sachsens letzter Königin [[Carola von Wasa-Holstein-Gottorp]] benannte &amp;#039;&amp;#039;Carolafelsen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf verschiedenen Ebenen verlaufen zahlreiche Wanderwege mit unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden. Auf der untersten Ebene verläuft einmal der untere Affensteinweg (grüner Punkt), der auch Abschnitt des [[Malerweg]]es in seiner vierten Etappe ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.saechsische-schweiz.de/malerweg/etappen/malerweg-etappen-1-8/4-etappe.html |titel=4. Etappe - Wanderweg Malerweg Elbsandsteingebirge, Sächsische Schweiz |titelerg=Von Altendorf zur Neumannmühle |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2020-07-17 |sprache=de |zitat=Auf dem Zeughausweg sowie dem Unteren Affensteinweg gelangen Sie zum Lichtenhainer Wasserfall mit der Endstation der Kirnitzschtalbahn.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Weg ist mäßig steil und Teil des Radroutenwegenetzes. Des Weiteren verläuft auf der untersten Ebene der Königsweg (roter Strich) als schmaler aber ebenfalls nicht steiler Wanderweg. Über diesen hat man auch einen direkten Zugang zur [[Häntzschelstiege]], einem Klettersteig nur für Geübte.&lt;br /&gt;
Über verschiedene Aufstiege, wie die [[Wilde Hölle]], die Wolfsstiege oder die Häntzschelstiege gelangt man auf die mittlere Ebene, bestehend aus dem oberen Affensteinweg (grüner Strich) und der oberen Affensteinpromenade (Markierung des Bergpfades: grünes Dreieck auf grauem Grund). Die wilde Hölle ist eine abenteuerliche Stiege durch eine schmale Schlucht mit zahlreichen Eisenleitern und -griffen. Von dem oberen Affensteinweg hat man auch direkten Zugang zur [[Idagrotte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Ebene verläuft der Reitsteig (blauer Strich), ein breiter Forstweg, welcher die Schrammsteine mit dem großen Winterberg verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugänge auf die Affensteine gibt es sowohl vom [[Kirnitzsch]]tal als auch von den [[Schrammsteine]]n und aus Richtung [[Schmilka]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilde Hölle - Elbsandsteingebirge - panoramio.jpg|mini|Wilde Hölle]]&lt;br /&gt;
Die Affensteine überraschen wegen ihrer gigantischen Vielfalt an Wegen und Vegetation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klettern ==&lt;br /&gt;
Auch zum [[Klettern]] werden die Affensteine genutzt. Der großbankige und recht feste Sandstein hat zur Herausbildung vieler [[Klettergipfel]] geführt, an denen ein großer Teil der anspruchsvollen Kletterrouten des [[Klettergebiet Sächsische Schweiz|Klettergebiets Sächsische Schweiz]] zu finden ist. Die Gipfel sind verglichen mit anderen Teilgebieten der Sächsischen Schweiz relativ hoch. Zu den bedeutendsten Felstürmen des Teilgebiets zählen die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Nonnenfelsen&amp;#039;&amp;#039; mit [[Bloßstock]], &amp;#039;&amp;#039;Kreuzturm&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Morscher Zinne&amp;#039;&amp;#039; sowie weitere Gipfel wie &amp;#039;&amp;#039;Domwächter&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rohnspitze&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wilder Kopf&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rokokoturm&amp;#039;&amp;#039;, Frienstein, &amp;#039;&amp;#039;Hauptdrilling&amp;#039;&amp;#039; und die auffällige &amp;#039;&amp;#039;Brosinnadel&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietmar Heinicke (Gesamtredaktion): &amp;#039;&amp;#039;Kletterführer Sächsische Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Affensteine, Kleiner Zschand.&amp;#039;&amp;#039; Sportverlag Berlin, 1990, ISBN 3-328-00439-4, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klettersportliche Erschließung begann bereits 1873 mit der ersten sportlichen Ersteigung des Friensteins. Ab 1890 wurden dann fast alle großen Gipfel erstmals bestiegen. Ab etwa 1910 begannen die Kletterer mit der Erschließung immer schwierigerer Wege. 1918 wurde erstmals am Wilden Kopf mit der &amp;#039;&amp;#039;Westkante&amp;#039;&amp;#039; der heutige [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Schwierigkeitsgrad]] VIII der sächsischen Skala erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] nutzten im Widerstand aktive [[Vereinigte Kletterabteilung|Rote Bergsteiger]] eine Höhle am &amp;#039;&amp;#039;Satanskopf&amp;#039;&amp;#039; im östlichen Teil der Affensteine als illegalen Treffpunkt und zur Vervielfältigung von Flugblättern. Die Aktivitäten beschränkten sich aber auf nur etwa acht Wochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Bellmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Höhlenführer - Elbsandsteingebirge.&amp;#039;&amp;#039; Heimatbuchverlag, Dresden 2010, ISBN 978-3-937537-21-4, S. 341.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch nach 1945 gab es an den Gipfeln der Affensteine wichtige neue Kletterwege. 1958 wurde erstmals die markante, 90 Meter aufragende &amp;#039;&amp;#039;Nordwand&amp;#039;&amp;#039; des Bloßstocks durchstiegen. 1965 kletterte [[Fritz Eske]] mit der &amp;#039;&amp;#039;Königshangel&amp;#039;&amp;#039; am Frienstein erstmals einen Weg der Schwierigkeitsstufe IX. In den 1970er und 1980er Jahren kamen vor allem durch [[Bernd Arnold]] Wege in den obersten Schwierigkeitsgraden hinzu, wie etwa &amp;#039;&amp;#039;Wand der Abendröte&amp;#039;&amp;#039; (IXb) am Nonnengärtner oder &amp;#039;&amp;#039;Garten Eden&amp;#039;&amp;#039; (Xc) am Rokokoturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Affensteinen findet sich mit der [[Häntzschelstiege]] auch einer der beiden vollständig ausgebauten [[Klettersteig]]e der Sächsischen Schweiz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vehslage&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dany Vehslage, Thorsten Vehslage |Titel=Klettersteige in Europa mit besonderem Charakter |Auflage=1 |Datum=2022 |ISBN=978-3-7562-9194-6 | Online={{Google Buch |BuchID=zzmAEAAAQBAJ |Linktext=Vorschau}}|Seiten=24-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Zur Namensgebung der Affensteine sind zwei Varianten verbreitet. Nach einer Variante ist der Name auf die spektakuläre Flucht eines jungen [[Adel|Adligen]] zurückzuführen, der im [[Vorderes Raubschloss|Vorderen Raubschloss]] eingekerkert war. Der Legende nach besaß er einen zahmen [[Affen]]. Der Diener des Adligen band dem Affen ein Seil um den Körper und ließ ihn nachts den steilen Felsen erklimmen. Der junge Mann seilte sich ab und flüchtete nach Böhmen. Von dort aus verbreitete sich die Geschichte in die Sächsische Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.elbsandsteingebirge.de/html/wandern/affen/affensteine.html elbsandsteingebirge.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wahrscheinlichere Erklärung führt den Namen der Felsgruppe auf den [[Uhu]] zurück, der hier nistete. Das altdeutsche Wort für Uhu lautet &amp;#039;&amp;#039;Auf&amp;#039;&amp;#039; und die Bezeichnung Aufensteine verschliff sich im Laufe der Jahre zu Affensteine.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Rölke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wander- &amp;amp; Naturführer Sächsische Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Verlag Rölke, Dresden 1999, ISBN 3-934514-08-1, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://www.saechsische-schweiz.info/wandern/wandern-gallerie.html#cat=Wandern&amp;amp;ipd=9173324 Auf der oberen Affensteinpromenade]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20160222144247 |url=http://www.wander-pfade.de/affensteine-saechsische-schweiz |text=Wanderungen in den Affensteinen der Sächsischen Schweiz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felsen in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostrau (Bad Schandau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klettergebiet Sächsische Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Schandau)]]&lt;/div&gt;</summary>
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