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	<title>Aerobie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:18:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aerobie&amp;diff=23960&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokonbud: doppelten Wikilink entfernt und form</title>
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		<updated>2023-05-17T16:19:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelten Wikilink entfernt und form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aerobie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{grcS|ἀήρ}} &amp;#039;&amp;#039;aer&amp;#039;&amp;#039; „Luft“) bezeichnet Leben, für das elementarer [[Sauerstoff]] (O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) benötigt wird, also das Gegenteil von [[Anaerobie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeleitete Begrifflichkeiten bei Lebewesen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oxygen preference.svg|300px|miniatur|Aerobe und [[Anaerobie|anaerobe]] [[Bakterien]] können in flüssiger [[Nährmedium#Flüssige Nährmedien|Nährlösung]] identifiziert werden: &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(1)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Obligat aerobe Bakterien&amp;#039;&amp;#039; sammeln sich am oberen Ende, wo sie genügend Sauerstoff bekommen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(2)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Obligat anaerobe Bakterien&amp;#039;&amp;#039; sammeln sich am unteren Ende, wo kein Sauerstoff vorhanden ist. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(3)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Fakultativ anaerobe Bakterien&amp;#039;&amp;#039; finden sich hauptsächlich oben, weil Sauerstoffatmung am effektivsten ist; da ein O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Mangel sie andererseits nicht hindert, wachsen sie aber auch in den tieferen Teilen des Reagenzglases. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(4)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[Mikroaerophil]]e&amp;#039;&amp;#039; sammeln sich am oberen Ende, aber nicht ganz oben, da für sie Sauerstoff nur in geringer Konzentration optimal ist. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(5)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Aerotolerante Bakterien&amp;#039;&amp;#039; werden nicht durch Sauerstoff beeinflusst und verteilen sich daher gleichmäßig im Reagenzglas.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aerobier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;aerob&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man [[Lebewesen]], die zum Leben elementaren [[Sauerstoff]] (O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) benötigen. Der Sauerstoff wird ganz überwiegend für [[Oxidation|oxidative]] Stoffumsetzungen im [[Energiestoffwechsel]] benötigt, wie zum Beispiel bei der [[Atmung]] der höheren Lebewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewesen, die Sauerstoff benötigen, jedoch niedrige Sauerstoff-Konzentrationen bevorzugen, nennt man [[mikroaerophil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aerobe Vorgänge ==&lt;br /&gt;
Chemisch betrachtet sind aerobe Vorgänge [[Oxidation]]en. Wird die Sauerstoffzufuhr unterbrochen oder ist ein auf Oxidation beruhendes System überfordert, können anaerobe [[biochemie|biochemische Reaktionen]], insbesondere [[Gärung]]svorgänge überwiegen oder vollständig die Oberhand gewinnen. Ein Beispiel dafür ist der Stoffwechsel von Muskeln, auch beim Menschen. Bei niedriger Intensität erfolgt die Energiegewinnung überwiegend aerob durch Oxidation von Fettsäuren und aerobe Verstoffwechselung des aus [[Glucose]] auf dem Wege der Glykolyse entstandenen Pyruvats beziehungsweise Laktats. Wird der Muskel stärker beansprucht, nimmt der Anteil der Energiegewinnung durch Glykolyse zu (siehe [[Aerobe Schwelle]]). Das dabei in wachsenden Mengen anfallende Laktat kann jedoch nach wie vor&amp;amp;nbsp;– in [[Muskelfaser#Kontraktion|glykolytischen Muskelfasern]] in kleinen Mengen, bei gutem Trainingszustand vor allem in [[Muskelfaser|ST-Fasern]] sowie im Herzmuskel&amp;amp;nbsp;– weiter verstoffwechselt werden, so dass der Blut-Laktatspiegel nicht übermäßig ansteigt. Erst wenn dieses &amp;#039;&amp;#039;auf den Sauerstoff angewiesene&amp;#039;&amp;#039; System überfordert ist (was nicht an einem Mangel an Sauerstoff liegt) kommt es zu einem sprunghaften Anstieg des Laktats (Erreichen der individuellen anaeroben Schwelle).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die in diesem Zusammenhang bedeutungsvolle [[Gluconeogenese]] in der [[Leber]] ist auf Sauerstoff angewiesen, da sie [[Adenosintriphosphat|ATP]] verbraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für aerobe Vorgänge:&lt;br /&gt;
* [[Atmung]]&lt;br /&gt;
* [[Kompostierung]]&lt;br /&gt;
* [[Nitrifikation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner Bedeutung für viele Lebensvorgänge ist Sauerstoff ein wichtiger [[abiotischer Faktor]] in der Ökologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen in der Natur ==&lt;br /&gt;
Man bezeichnet sauerstoffhaltige Habitate als [[oxisch]], Habitate ohne Sauerstoff als [[anoxisch]]. Bei [[Biotop]]en, in denen der Sauerstoffgehalt unterschiedlich ist, spricht man von oxischen und anoxischen Zonen. Beispielsweise ist im Schlickwatt des [[Wattenmeer]]s die obere Zone hell und relativ gut mit Sauerstoff versorgt. Sie stellt eine oxische Zone dar. Das [[Redoxpotential]] liegt hier oberhalb von +100 mV (Millivolt). Sauerstoff kann chemisch nachgewiesen werden. Dieser Teil des Schlickwatts ist extrem dicht besiedelt. In wenigen Millimetern bis Zentimetern Tiefe ändert sich das Erscheinungsbild: Das Watt sieht schwarz aus; die Färbung entsteht durch [[Sulfid]]e von Schwermetallen, insbesondere durch [[Eisenmonosulfid]] (FeS). Es tritt ein typischer Geruch nach [[Schwefelwasserstoff]] auf. Das Redoxpotential liegt hier unter −200 mV. Molekularer Sauerstoff ist allenfalls noch in Spuren nachweisbar. In dieser anoxischen Zone können nur solche Lebewesen existieren, die entweder ohne Sauerstoff auskommen (Anaerobier) oder durch besondere Atmungsorgane ([[Sipho (Organ)|Sipho]] bei [[Muscheln]]) bzw. ihr Verhalten ([[Wattwurm]]) Sauerstoff von der Oberfläche holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Fuchs (Hrsg.), Thomas Eitinger, Hans Günter Schlegel: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Mikrobiologie.&amp;#039;&amp;#039; 8., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Georg Thieme, Stuttgart/New York 2007, ISBN 978-3-13-444608-1, S.&amp;amp;nbsp;13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökologische Eigenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikrobiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffwechsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokonbud</name></author>
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