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	<title>Aero L-39 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aero_L-39&amp;diff=188126&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Billyhill: überflüssige Bildunterschrift entfernt.</title>
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		<updated>2026-03-30T09:01:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;überflüssige Bildunterschrift entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = Aero L-39 „Albatros“&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Aero L-39 ZA of Slovak Air Force (reg. 1701), static display, Radom AirShow 2005, Poland.jpg|300px|L-39 Albatros auf der Radom AirShow 2005]]&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Schulflugzeug]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{CSK}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Aero (Unternehmen)|Aero]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 4. November 1968&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = 1971&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1968–1999, seit 2018&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = &amp;lt;3000&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aero L-39 Albatros&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Zweisitzer (Flugzeug)|zweisitziges]], [[Strahltriebwerk|einstrahliges]] [[Schulflugzeug]], das in der [[Tschechoslowakei]] als Nachfolger der [[Aero L-29|L-29]] &amp;#039;&amp;#039;Delfín&amp;#039;&amp;#039; entwickelt wurde. Der [[Tiefdecker]] in [[Selbsttragende Karosserie|selbsttragender Bauweise]] wird bis heute gebaut und bei den Luftstreitkräften verschiedener Länder verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ab 1963 begannen die Arbeiten für einen Nachfolger der L-29. Anfangs wurde vom verantwortlichen Chefkonstrukteur Jan Vlček und dem Produktionsleiter des Aero-Werkes Karel Dlouhy eine modernisierte „Delfin“-Variante mit der Projektbezeichnung L-129 ins Auge gefasst, die jedoch nicht allen Anforderungen gerecht geworden wäre. Die Entwicklungsgruppe wandte sich daher einer völlig neuen Konstruktion mit dem Projektnamen &amp;#039;&amp;#039;TTP&amp;#039;&amp;#039; zu. Eine erste Modellstudie entstand 1964, einige weitere folgten im Jahr darauf, unter anderem eine im Maßstab 1:5, mit der hauptsächlich [[Windkanal]]versuche durchgeführt wurden. Anschließend wurde ein 1:1-Rumpfvorderteil mit Cockpit für Studien der Instrumentenanordnung gebaut. Ebenfalls entstand ein 1:1-Modell des kompletten Flugzeuges. 1967 wurde durch eine staatliche Kontrollkommission die Fortsetzung des Entwicklungsprogramms genehmigt. Parallel zum Projekt begannen die Arbeiten am Schleudersitz VS-1BRI, dem [[Schleudersitzsimulator]] NKTL-29-39, dem Flugsimulator TL-39 und der mobilen Kontrollanlage KL-39.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erstflug führte am 4. November 1968 Chefpilot Rudolf Duchon mit dem zweiten Prototyp X-02 (OK-32) vom Aero-Werksflugplatz aus durch, denn X-01 wurde ausschließlich für Belastungstests am Boden verwendet. Im Dezember war der dritte Prototyp fertiggestellt und in die Erprobung eingefügt. Mit den beiden Maschinen wurden auch im Juli 1971 erste Ausschussversuche mit dem neu entwickelten Schleudersitz durchgeführt. Die X-04 wurde ausschließlich für Materialermüdungsuntersuchungen gebaut, die von Anfang 1970 bis Oktober 1971 im [[Výzkumný a zkušební letecký ústav|Luftfahrtinstitut Vysočany]] (VZLÚ) durchgeführt wurden. Beim fünften Prototyp, der erstmals am 23. September 1969 flog, wurden ab 1. Februar 1971 durch das Forschungszentrum Prag-Kbely Eignungstests zur militärischen Verwendung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. April 1970 startete der sechste Prototyp X-06 mit dem verbesserten Triebwerk Iwtschenko AI-25TL zum Erstflug. Mit ihm wurden Schieß- und Abwurfübungen von Außenlasten durchgeführt und die fahrbare Kontrollstation KL-39 getestet. X-07 schließlich flog erstmals am 15. Dezember 1970. Er verfügte über alle während der Erprobung durchgeführten Veränderungen und wurde ab Mai 1973 bei den sowjetischen Luftstreitkräften ausgiebig getestet. Er diente als Ausgangsmuster der ersten Serienversion &amp;#039;&amp;#039;L-39C&amp;#039;&amp;#039;, die ab Anfang 1974 ausgeliefert wurde und über zwei Außenlastträger für maximal 500 Kilogramm verfügte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1972 begann die Erprobung der X-08, die als Ausgangsmuster für die einsitzige Zielschleppversion &amp;#039;&amp;#039;L-39V&amp;#039;&amp;#039; diente. Anstelle des hinteren Sitzes verfügte die L-39V über eine Schleppseiltrommel. Das 1700 Meter lange Schleppseil wurde mit Hilfe einer unter dem Rumpf angebrachten Staudruckturbine ausgefahren. Für diesen Verwendungszweck wurde eigens das Schleppziel [[Letov KT-04|KT-04]] entwickelt. Es hatte eine Länge von 4,9 Metern, eine Spannweite von 5,3 Metern und wog 110 Kilogramm. Normalerweise flog die L-39V bei einem Schleppeinsatz mit maximal 600&amp;amp;nbsp;km/h und einer Schlepphöhe von 500 bis 2500 Metern. Die [[Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee]] setzten ab 1982 zwei L-39V (taktische Nummern &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;170&amp;lt;/span&amp;gt; und &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;171&amp;lt;/span&amp;gt;) ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von 1973 bis 1976 gebauten Prototypen X-09, X-10 und X-11 dienten als Ausgangsmuster für den Waffentrainer &amp;#039;&amp;#039;L-39ZO&amp;#039;&amp;#039; und das leichte Erdkampf- und Aufklärungsflugzeug &amp;#039;&amp;#039;L-39ZA&amp;#039;&amp;#039; und schlossen ihre Erprobung 1977 ab. Die L-39ZO verfügte über ein verstärktes Tragwerk und vier Außenlaststationen (Tragfähigkeit außen 250, innen 500 Kilogramm), an denen Bomben von bis zu 500 Kilogramm, [[Waffenbehälter|Kassettenbehälter]] UB-16-57 für je 16 ungelenkte [[S-5 (Rakete)|S-5-Luft-Boden-Raketen]], Kraftstoff-Zusatzbehälter mit 150 Liter (außen) bzw. 350 Liter (innen), gelenkte Luft-Luft-Raketen oder Maschinengewehrbehälter 7,62 oder 12,7 Millimeter mitgeführt werden können. Beim Einsatz als [[Aufklärungsflugzeug|Aufklärer]] flog die L-39ZO üblicherweise mit einem Kamerabehälter am linken inneren Träger und einem 350-Liter-Zusatzbehälter am rechten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die L-39ZA besaß gegenüber der ZO ein verstärktes Fahrwerk und konnte zuzüglich zu den vier Außenträgern mit einer 23-mm-Kanone [[Grjasew-Schipunow GSch-23|GSch-23]] in einer Gondel unter dem Rumpf ausgestattet werden. Der Munitionsvorrat von 150 Schuss befand sich unter dem hinteren Pilotensitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstand noch ein zwölfter Prototyp, der für Materialermüdungs-Langzeitstudien genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Beginn der [[Serienfertigung]] entwickelte sich das Flugzeug zum Standardtrainer der Luftstreitkräfte des [[Warschauer Pakt]]s, ausgenommen [[Polen]]. Größter Halter war die ehemalige Sowjetunion; weitere Nutzer waren bzw. sind unter anderem Afghanistan, Ägypten, Bangladesch, Bulgarien, Irak, Kuba, Libyen, Rumänien, Syrien, [[Königlich Thailändische Luftstreitkräfte|Thailand]], die Tschechoslowakei und Vietnam. Auch bei der [[Nationale Volksarmee|NVA]] der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] standen 54 L-39 beim FAG-25 (Fliegerausbildungsgeschwader) und der [[Zieldarstellungskette 33|ZDK-33]] (Zieldarstellungskette) von 1977 bis 1990 im Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden fast 3000 Stück dieses Flugzeugs gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterentwicklungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:L-39NG 2626 (L-39CW).jpg|mini|L-39NG Albatros im Jahr 2018]]&lt;br /&gt;
Die L-39 wurde in den 1980er-Jahren zur [[Aero L-59|L-59]] weiterentwickelt und von dieser wiederum die [[Aero L-159|L-159]] abgeleitet. Von beiden Varianten wurden 80 bzw. 72 Stück produziert. Trotz des moderaten kommerziellen Erfolgs entschloss sich Aero Vodochody, künftige Modernisierungen wieder als L-39 zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 gab Aero Vodochody in [[Farnborough International Airshow|Farnborough]] bekannt, an der L-39NG (für &amp;#039;&amp;#039;New Generation&amp;#039;&amp;#039;) zu arbeiten. Sie ist mit dem [[Williams International FJ44|FJ44-4M]]-Triebwerk ausgerüstet, das ihr gegenüber der Basis-L-39 eine höhere Geschwindigkeit und größere Reichweite bei geringerem Kraftstoffverbrauch verleiht. Die Tragflächen erhielten eine neue Form und das Cockpit eine modernere Ausrüstung. Der Erstflug fand am 14.&amp;amp;nbsp;September 2015 statt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Neue L-39NG fliegt erstmals |Sammelwerk=[[Fliegerrevue]] |Nummer=11 |Datum=2015 |ISSN=0941-889X |Seiten=8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Serienproduktion sollte 2018 beginnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=R.&amp;amp;nbsp;S. |Titel=Albatros bekommt Nachwuchs |Sammelwerk=Fliegerrevue |Nummer=09 |Datum=2014 |ISSN=0941-889X |Seiten=39}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 12.&amp;amp;nbsp;Oktober 2018 fand die öffentliche Präsentation des ersten Exemplars mit der Nummer &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;7001&amp;lt;/span&amp;gt; statt. Erstkunde mit einer Bestellung über vier L-39NG ist der [[Senegal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Mader |Titel=Aero Vodochody stellt neuen tschechischen Jet-Trainer L-39NG vor. Nächste Generation der Albatros |Sammelwerk=Fliegerrevue |Nummer=01 |Datum=2019 |ISSN=0941-889X |Seiten=24–26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein zweiter Prototyp flog erstmals am 9.&amp;amp;nbsp;Dezember 2019.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Zweiter L-39NG-Trainer fliegt erstmals |TitelErg=News – Militär – Kurzmeldungen |Sammelwerk=[[Fliegerrevue]] |Nummer=2/2020 |Datum=2020-02 |ISSN=0941-889X |Seiten=8 |Kommentar=Inhaltsverzeichnis beim Verlag |Online=https://ppvmedien.de/FliegerRevue-02-2020-Printausgabe-oder-E-Paper |Abruf=2023-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 2021 bestellte zudem [[Vietnam]] zwölf Exemplare.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Till Janzer |url=https://deutsch.radio.cz/vietnam-kauft-zwoelf-tschechische-militaer-trainingsjets-8709441 |titel=Vietnam kauft zwölf tschechische Militär-Trainingsjets |hrsg=[[Radio Praha International]] |datum=2021-02-15 |abruf=2021-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Letecké muzeum Kbely (118).jpg|mini|Schleppziel KT-04 im [[Luftfahrtmuseum Kbely]], dahinter der Prototyp X-05.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* L-39C – C wie Cvičná oder Training, Basisstrahltrainer, von dem über 2660 Stück gebaut wurden&lt;br /&gt;
* L-39CM – modernisierte C-Variante der slowakischen Luftstreitkräfte&lt;br /&gt;
* L-39M1 – modernisierte C-Variante der ukrainischen Luftstreitkräfte&lt;br /&gt;
* L-39V – V wie Vlečná oder Zielschlepper, zog das [[Letov KT-04|Schleppziel KT-04]], einsitzig, statt des zweiten Sitzes ist die Kabeltrommel für das Schleppziel eingebaut&lt;br /&gt;
* L-39ZO – Z wie Zbraně oder Waffen, Waffeneinsatztrainer&lt;br /&gt;
* L-39ZA – wie ZO, jedoch mit einem Kanonenbehälter GScha-23L und K-13-Lenkwaffen&lt;br /&gt;
* L-39MS – Super Albatros, ein Prototyp, der später als [[Aero L-59|L-59]] produziert wurde&lt;br /&gt;
* L-39ZA/ART – thailändische Variante&lt;br /&gt;
* L-39 „Skyfox“ (ursprünglich NG), modernisierte Version mit [[Williams International FJ44|FJ44-4M]]-Triebwerk&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.janes.com/osint-insights/defence-news/defence/aero-delivers-first-l-39-skyfox-for-czech-air-force-training &amp;#039;&amp;#039;Aero delivers first L-39 Skyfox for Czech Air Force training.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Janes&amp;#039;&amp;#039;, 22. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzer ==&lt;br /&gt;
{{ABC}} – [[abchasische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 5 × L-39C&lt;br /&gt;
[[Datei:Afghan L-39 Albatross jets.jpg|mini|L-39 des [[Afghanische Nationalarmee|Afghan National Air Corps]] (2007)]]&lt;br /&gt;
{{AFG}} – [[afghanische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 2 × L-39C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DZA}} – [[algerische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 7 × L-39C&lt;br /&gt;
* 32 × L-39ZA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ARM}} – [[armenische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 6 × L-39C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{EGY}} – [[ägyptische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 40 × L-39ZO&lt;br /&gt;
[[Datei:L-39 Albatros.jpg|mini|L-39 der äquatorialguineischen Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
{{GNQ}} – [[äquatorialguinesische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 2 × L-39C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AZE}} – [[aserbaidschanische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 28 × L-39C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ETH}} – [[äthiopische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 17 × L-39C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BGD}} – [[bangladeschische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 8 × L-39ZA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BLR}} – [[belarussische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 10 × L-39C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BGR}} – [[bulgarische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 12 × L-39ZA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DDR}} – [[Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee]]&lt;br /&gt;
* 52 × L-39ZO&lt;br /&gt;
* 2 × L-39V&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{EST}} – [[estnische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 2 × L-39C (von K.S. Avia geleast)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GHA}} – [[ghanaische Luftwaffe]]&lt;br /&gt;
* 2 × L-39ZO&lt;br /&gt;
* 6 × L-39NG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{IRQ}} – [[irakische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 22 × L-39C&lt;br /&gt;
* 59 × L-39ZO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{YEM}} – [[jemenitische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 12 × L-39C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KHM}} – [[kambodschanische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 8 × L-39ZA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KGZ}} – [[kirgisische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 4 × L-39C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{CUB}} – [[kubanische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 30 × L-39C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LBY-1977}} – [[libysche Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 0 × L-39ZO von 181 beschafften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LTU}} – [[Litauische Luftstreitkräfte|litauische Luftwaffe]]&lt;br /&gt;
* 1 × L-39ZA (insgesamt 2 L-39ZA aus Tschechien &amp;lt;!-- geändert und belegt: http://www.un-register.org/HeavyWeapons/CountrySummaryReports.aspx?CoI=113 – Änderung: 26. Jan 2016 SGR --&amp;gt;und 4 L-39C aus Kirgisien &amp;lt;!-- geändert und belegt: http://www.kam.lt/download/10023/kardas3-2009.pdf --&amp;gt;erworben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NGA}} – [[nigerianische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 24 × L-39ZA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PRK}} – [[nordkoreanische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 12 × L-39C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ROU}} – [[rumänische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 0 × L-39ZA von 32 beschafften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RUS}} – [[russische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 1000 × L-39C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SEN}} – [[senegalesische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 4 × L-39NG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SVK}} – [[Luftstreitkräfte der Slowakischen Republik|slowakische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 4 × L-39ZAM&lt;br /&gt;
* 4 × L-39CM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SYR}} – [[syrische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 66 × L-39ZA (2015)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Flight International|Flightglobal]] Insight |Titel=World Air Forces 2015 |TitelErg=Special Report |Ort=London |Datum=2014 |Seiten=30 |Sprache=en |Kommentar=in association with RUAG Aviation |Online=https://d1fmezig7cekam.cloudfront.net/VPP/Global/Flight/Airline%20Business/AB%20home/Edit/WorldAirForces2015.pdf |Format=PDF |KBytes=3669 |Abruf=2023-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TCD}} – [[Luftstreitkräfte des Tschad]]s&lt;br /&gt;
* 11 × L-39ZO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{CZE}} – [[Luftstreitkräfte der Tschechischen Republik|tschechische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 7 × L-39C&lt;br /&gt;
* 9 × L-39ZA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{CSK}} – [[tschechoslowakische Luftstreitkräfte]] – vor der Teilung (an Folgestaaten weitergegeben)&lt;br /&gt;
* 33 × L-39C&lt;br /&gt;
* 6 × L-39MS&lt;br /&gt;
* 8 × L-39V&lt;br /&gt;
* 30 × L-39ZA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{THA}} – [[Königlich Thailändische Luftstreitkräfte|thailändische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 40 × L-39ZA/ART&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TKM}} – [[Turkmenische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 2 × L-39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{UGA}} – [[ugandische Luftstreitkräfte]] – 1 in Norduganda abgestürzt&lt;br /&gt;
* 3 × L-39ZA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{UKR}} – [[ukrainische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 39 × L-39M1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{HUN}} – [[ungarische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 12 × L-39 „Skyfox“ (Auslieferung ab 2025)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Felstead |url=https://euro-sd.com/2025/05/major-news/44644/first-three-skyfox-to-hungary/ |titel=Aero Vodochody delivers first three Skyfox aircraft to Hungarian Air Force |werk=European Security &amp;amp; Defence – ESD |hrsg=Mittler Verlag |datum=2025-05-30 |sprache=en |abruf=2025-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{VNM}} – [[vietnamesische Luftstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* 12 × L-39C&lt;br /&gt;
* 12 × L-39 „Skyfox“ (Auslieferung 2024/2025&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Akhil Kadidal |url=https://www.janes.com/osint-insights/defence-news/industry/vietnam-inducts-six-l-39ngs |titel=Vietnam inducts six L-39NGs |werk=janes.com |hrsg=[[Jane’s Information Group]] |datum=2024-08-21 |sprache=en |abruf=2024-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Akhil Kadidal |url=https://www.janes.com/osint-insights/defence-news/defence/vietnam-completes-acquisition-of-l-39-skyfox-trainers |titel=Vietnam completes acquisition of L-39 Skyfox trainers |hrsg=[[Jane’s Information Group]] |datum=2025-03-07 |sprache=en |abruf=2025-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben fliegen auch zivil zugelassene L-39. Erstkunden der Umrüstung existierender Exemplare auf die Version NG sind zum Beispiel die Firmen LOM in Prag (sie fliegt im Ausbildungsauftrag der Tschechischen Luftwaffe), [[Draken International]] (für das Black Diamond Jet Team, ein Kunstflugteam) und Breitling (für das [[Breitling Jet Team]], ebenfalls ein Kunstflugteam)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nicholas de Larrinaga |url=http://www.janes.com/article/52301/paris-air-show-2015-aero-vodochody-announces-three-l-39ng-launch-customers |titel=Paris Air Show 2015: Aero Vodochody announces three L-39NG launch customers |werk=janes.com |hrsg=Jane’s Information Group |datum=2015-06-16 |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151228033658/http://www.janes.com/article/52301/paris-air-show-2015-aero-vodochody-announces-three-l-39ng-launch-customers |archiv-datum=2015-12-28 |abruf=2023-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischenfälle ==&lt;br /&gt;
Die [[Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee]] verloren zwei L-39 durch Abstürze. Beide standen im Dienst des [[Fliegerausbildungsgeschwader 25|FAG-25]] in [[Bautzen]]. Der erste ereignete sich am 4.&amp;amp;nbsp;Juli 1988 in der Nähe von [[Pasewalk]]. Ein Flugschüler [[Überziehen (Luftfahrt)|überzog]] während einer Schießübung auf Bodenziele in geringer Höhe sein Flugzeug (taktische Nummer 172, Werknummer 83 1117, Indienststellung 22.&amp;amp;nbsp;März 1978),&amp;lt;ref name=&amp;quot;MiG, Mi, Su &amp;amp; Co.&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dietrich Banach, Thomas Bußmann, Thomas Girke, Klaus Meißner, Jürgen Willisch |Titel=MiG, Mi, Su &amp;amp; Co. |TitelErg=Sämtliche Militär-Flugzeuge und -Hubschrauber der DDR. Herkunft, Truppendienst, Verbleib |Verlag=AeroLit |Ort=Diepholz |Datum=2002 |ISBN=3-935525-07-9 |Seiten=119}}&amp;lt;/ref&amp;gt; so dass es zum [[Strömungsabriss]] kam. Der Pilot katapultierte sich zu spät und kam ums Leben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flzg. der DDR III&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Detlef Billig, Manfred Meyer |Titel=Flugzeuge der DDR |TitelErg=Typenbuch Militär- und Zivilluftfahrt. III.&amp;amp;nbsp;Band bis 1990 |Verlag=TOM Modellbau |Ort=Friedland |Datum=2003 |ISBN=3-613-02285-0 |Seiten=175}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 12.&amp;amp;nbsp;Juni 1989 kam es zu einem weiteren Verlust einer L-39ZO (taktische Nummer 156, Werknummer 73 1019, Indienststellung 28.&amp;amp;nbsp;November 1977),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flzg. der DDR III&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MiG, Mi, Su &amp;amp; Co.&amp;quot; /&amp;gt; die nach einem Triebwerksausfall aufgrund verstopfter Ölfilter nahe [[Anklam]] abstürzte. Die zweiköpfige Besatzung flog die Maschine noch von bewohntem Gebiet weg und katapultierte sich deshalb zu spät und kam ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rainer Langener |Titel=Meine Jahre auf dem Schleudersitz |Verlag=Helios |Ort=Aachen |Datum=2014 |Seiten=227–229}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle der Taktischen Nummern usw. siehe, Literatur: Kopenhagen: &amp;#039;&amp;#039;Die andere deutsche Luftwaffe.&amp;#039;&amp;#039; 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 1998 von den [[Litauische Luftstreitkräfte|litauischen Luftstreitkräften]] erworbene L-39ZA stürzte am 30.&amp;amp;nbsp;August 2011 nach einer Kollision mit einer französischen [[Dassault Mirage 2000]] ab. Beide Insassen überlebten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://airheadsfly.com/2014/04/18/lithuanian-air-force-buy-l-39/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Lithuanian Air Force plans to buy L-39s&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20151222170509}}, Meldung auf airheadsfly.com vom 18. April 2014, abgerufen am 25. Juni 2014 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 2012 geriet eine restaurierte L-39 (N139GS) auf einer [[Flugschau]] bei [[Mount Joy (Iowa)|Mount Joy]] im US-Bundesstaat Iowa außer Kontrolle und explodierte beim Aufschlag am Boden. Der 59-jährige Pilot kam bei dem Unglück ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ntsb.gov/aviationquery/brief.aspx?ev_id=20120904X65358&amp;amp;key=1 |titel=NTSB Identification: CEN12LA602 – 14 CFR Part 91: General Aviation |titelerg=Aircraft: AERO VODOCHODY L39C, registration: N139GS |werk=ntsb.gov |hrsg=[[National Transportation Safety Board]] – NTSB |datum=2012-09-01 |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20121115075645/http://www.ntsb.gov/aviationquery/brief.aspx?ev_id=20120904X65358&amp;amp;key=1 |archiv-datum=2012-11-15 |abruf=2024-06-29 |kommentar=vorläufiger NTSB-Bericht zum Absturz bei einer Flugschau am Mt. Joy}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://data.ntsb.gov/Docket?ProjectID=84919 |titel=Project Summary: Aviation Investigation – 4 Docket Items – CEN12LA602 |werk=ntsb.gov |hrsg=National Transportation Safety Board – NTSB |datum=2013-11-14 |sprache=en |abruf=2024-06-29 |kommentar=einzelne NTSB-Berichte zum Absturz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://data.ntsb.gov/carol-repgen/api/Aviation/ReportMain/GenerateNewestReport/84919/pdf |titel=Finaler NTSB-Bericht zum Absturz |werk=ntsb.gov |hrsg=National Transportation Safety Board – NTSB |datum=2014-01-13 |format=PDF; 795&amp;amp;nbsp;kB |sprache=en |abruf=2024-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. September 2014 stürzte eine L-39 der [[Ugandische Luftstreitkräfte|ugandischen Luftstreitkräfte]] in der Nähe von [[Gulu (Uganda)|Gulu]] in Norduganda ab. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz in Sicherheit bringen. Als Ursache werden technische Probleme vermutet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.newvision.co.ug/news/659658-military-plane-crashes-in-gulu-pilot-ejects-to-safety.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Bericht der New Vision (Uganda).&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140912005347}} In: newvision.co.ug, abgerufen am 14. Mai 2023 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Dezember 2015 stürzte eine L-39 kurz nach dem Start auf dem Apple Valley Airport in Kalifornien/USA ab. Ein Passagier und der Pilot [[Mike Mangold]], ein ehemaliger Pilot des [[Red Bull Air Race Weltmeisterschaft|Red Bull Air Race]], kamen dabei ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vvng.com/famous-red-bull-pilot-killed-in-apple-valley-plane-crash/ |titel=Famous Red Bull Pilot Killed in Apple Valley Plane Crash |werk=vvng.com |hrsg=Victor Valley News Group |datum=2015-12-06 |sprache=en |abruf=2023-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. März 2020 wurde eine syrische L-39 nach türkischen Angaben über Idlib von einer türkischen F-16 abgeschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://de.sputniknews.com/panorama/20200303326534922-idlib-syrisches-militaerflugzeug-tuerkische-kraefte-abgeschossen/ |titel=Idlib: Syrisches Militärflugzeug von türkischen Kräften abgeschossen |werk=de.sputniknews.com |hrsg=[[Sputnik News]] |datum=2020-03-03 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200304060342/https://de.sputniknews.com/panorama/20200303326534922-idlib-syrisches-militaerflugzeug-tuerkische-kraefte-abgeschossen/ |archiv-datum=2020-03-04 |abruf=2020-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. August 2023 kollidierten zwei L-39 der ukrainischen Luftwaffe in der Region [[Schytomyr]]. Drei Piloten kamen ums Leben, darunter der bekannte Kampfjet-Pilot [[Andrij Pilschtschykow]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.n-tv.de/politik/Ukrainische-Jets-stossen-zusammen-drei-Piloten-tot-article24352727.html |titel=Ukrainische Jets stoßen zusammen – drei Piloten tot |werk=[[n-tv]].de |hrsg=ntv Nachrichtenfernsehen GmbH |datum=2023-08-26 |abruf=2023-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. September 2024 stürzte eine L-39 ZA der [[Bulgarische Luftstreitkräfte|Bulgarischen Luftstreitkräfte]] in der Nähe der [[Luftwaffenstützpunkt Graf Ignatiewo|Luftwaffenbasis Graf Ignatiewo]] ab, die Maschine absolvierte einen Trainingsflug für eine am nächsten Tag stattfindende [[Flugschau]] in niedriger Höhe. Die Schleudersitze wurden nicht betätigt und beide sich an Bord befindenden Piloten kamen beim Aufprall am Boden ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bntnews.bg/news/voenen-samolet-padna-po-vreme-na-avioshouto-krai-graf-ignatievo-video-1293049news.html|titel=Военен самолет падна по време на авиошоуто край &amp;quot;Граф Игнатиево&amp;quot; |hrsg=Bulgarisches Nationales Fernsehen |datum=2024-09-13 |sprache=bg |abruf=2024-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
=== Konstruktion ===&lt;br /&gt;
Das Ziel einer hohen Zuverlässigkeit und leichten Wartbarkeit wurde durch eine unkomplizierte Konstruktion erreicht. Dazu zählt der Rumpf in Halbschalenbauweise aus Metall (bis auf den Bugkonus), dessen hinterer Rumpfabschnitt mit den zugehörigen Leitwerken mit nur fünf Bolzen an der mittleren Hauptbaugruppe befestigt ist. Somit ist beispielsweise ein rascher Abbau für den Triebwerkwechsel gewährleistet. Die einteiligen Tragflächen sind jeweils an vier Punkten am unteren Teil der Rumpfzelle befestigt und weisen eine mäßige positive V-Stellung von 2,5° auf. Das Seitenruder, die Quer- und Höhenruder werden über mechanische Gestänge angesteuert. Das Flugzeug wurde mit mehreren Sicherungsmechanismen für den Übungseinsatz ausgerüstet: Die Luftbremsen fahren bei Mach&amp;amp;nbsp;0,8 selbstständig aus, das Fahrwerk wurde für harte Landungen konzipiert und ist mit einem [[Antiblockiersystem]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technische Daten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aero L-39 Albatross 3-view line drawing.png|mini|Dreiseitenansicht]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße&lt;br /&gt;
! Daten (L-39C)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 1–2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 12,13 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 9,46 m mit äußeren Tanks&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 4,77 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 18,80 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 3565 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Startmasse || 4700 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerk || ein [[Iwtschenko Progress]] [[Iwtschenko AI-25|AI-25]]-TL-Triebwerk&amp;lt;br /&amp;gt;alternativ: ein [[Walter Engines#Triebwerke|Walter-Titan]]-Triebwerk&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kleine Typensammlung Luftfahrzeuge Serie C Strahltrainer AERO L-39 |Verlag=[[Buchverlag Junge Welt|Verlag Junge Welt]] |Ort=Berlin |Datum=1969-09 |Sprache=de |Reihe=[[Jugend und Technik]] |NummerReihe=9 |BandReihe=17 |HrsgReihe=Zentralrat der FDJ |ISSN=0022-5878 |Kommentar=populärwissenschaftliche Zeitschrift |Online=https://www.ddr-museum.de/de/objects/1014256 |Zitat=Das Flugzeug ist ein zweisitziger Tiefdecker moderner Konstruktion. Es ist mit einem sowjetischen Strahltriebwerk AI-25 W ausgerüstet, das später durch die Eigenentwicklung WALTER-Titan ersetzt werden soll. Technische Daten: Triebwerk […] AI-25 W/UdSSR oder &amp;amp;#91;WALTER-Titan (CSSR)&amp;amp;#93;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schub || 16,87 kN (1720 kp)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 700 km/h in Bodennähe&amp;lt;br /&amp;gt;750 km/h in 5000 m Höhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anfangssteiggeschwindigkeit || 22 m/s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 840 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gipfelhöhe || 11.500 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startstrecke || 480 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| g-Limit || +8/−4&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren auch mit stärkeren Triebwerken und Zusatztanks ausgestattete Versionen, die L-39ZA und [[Aero L-59|L-59]] mit Reichweiten von 2500&amp;amp;nbsp;Kilometern, Geschwindigkeiten bis 870&amp;amp;nbsp;km/h und Gipfelhöhen bis 12.200&amp;amp;nbsp;Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewaffnung ===&lt;br /&gt;
; Waffenzuladung von 284 (C-Variante) bis 1.500 kg (ZA/ZO-Varianten) an zwei bis vier Außenlaststationen&lt;br /&gt;
;adaptierbare Bewaffnung unter dem vorderen Rumpfbug&lt;br /&gt;
* 1 × Rumpfgondel mit einer 23-mm-Maschinenkanone [[Grjasew-Schipunow GSch-23]]L (9А472) mit 150 Schuss Munition (nur Variante ZA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Luft-Luft-Lenkflugkörper (nur Variante ZA)&lt;br /&gt;
* 2 × BD3-60-21U-Startschiene für je 1 × [[Wympel R-3|Wympel R-3S / R-13M]] (AA-2 „Atoll“) – infrarotgelenkt, selbstzielsuchend für Kurzstrecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Ungelenkte Luft-Boden-Raketen&lt;br /&gt;
* 2–4 × UB-16-57UMP-Raketen-Rohrstartbehälter mit 16 ungelenkten Luft-Boden-Raketen des Typs [[S-5 (Rakete)|S-5]] im Kaliber 57 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Ungelenkte Bomben&lt;br /&gt;
* 2–4 × Basalt FAB-100 (100-kg-[[Freifallbombe]])&lt;br /&gt;
* 2–4 × Basalt OFAB-100 (100-kg-Freifallbombe)&lt;br /&gt;
* 2–4 × Basalt FAB-250 (250-kg-Freifallbombe)&lt;br /&gt;
* 2–4 × [[RBK-250|RBK-250-275]] (275-kg-[[Streubombe]])&lt;br /&gt;
* 2 × Basalt FAB-500 (500-kg-Freifallbombe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Externe Behälter&lt;br /&gt;
* 2 × GUW-9-A-669-Universalbehälter für je eine 23-mm-Zwillingskanone [[Grjasew-Schipunow GSch-23|GSch-23L]] mit 250 Schuss Munition&lt;br /&gt;
* 2 × [[SPPU-22|SzPPU-22-Kanonenbehälter]] mit einer vertikal 30° beweglichen 23-mm-Maschinenkanone GSch-23L mit 260 Schuss Munition&lt;br /&gt;
* 2 × [[Abwurftank|abwerfbarer Zusatztank]] für 350 Liter [[Kerosin]]&lt;br /&gt;
* 2 × abwerfbarer Zusatztank für 150 Liter Kerosin&lt;br /&gt;
* 1 × Kamerabehälter&lt;br /&gt;
* 1 × geschlepptes Luftziel KT-04 (nur L-39V)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz in Wettbewerben und Flugschauen ==&lt;br /&gt;
Bei den [[National Championship Air Races|Nationalen Meisterschaften im Luftrennen]] in [[Reno (Nevada)|Reno]] in Nevada werden in der Jet-Klasse seit 2002 Rennen mit der L-39 ausgeflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Breitling Jet Team]]&amp;#039;&amp;#039; setzt die L-39 für seine Kunstflugvorführungen ein. Auch die russische Kunstflugstaffel &amp;#039;&amp;#039;Wjasma Rus&amp;#039;&amp;#039; fliegt mit bis zu neun L-39-Formationen, hauptsächlich im [[Gemeinschaft Unabhängiger Staaten|GUS]]-Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehmlich in den USA wird regelmäßig eine in rot-gelbem Flammendesign gestaltete L-39C auf Flugschauen gezeigt. Mit der Maschine (Kennzeichen NX39LW, genannt „Firecat-Jet“) werden Solo-Vorführungen geflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Populärkultur ==&lt;br /&gt;
* In der Anfangs-Sequenz des [[James Bond|James-Bond]]-Films &amp;#039;&amp;#039;[[Der Morgen stirbt nie]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1997 (UK, USA) ist der Auftritt zweier L-39 zu sehen. Die Flugzeuge, im Film mit dem Bundeswehr-Kennzeichen ohne Kreuz 28 02 und 28 08 versehen, sind ehemalige L-39ZO des Fliegerausbildungsgeschwaders 25 der NVA und waren von 1977 bis 1990 in [[Flugplatz Bautzen|Bautzen]] stationiert (28 02: taktische Nummer der NVA 140, Werknummer ZD-731002, Nutzungsbeginn Oktober 1977, 28 08: taktische Nummer der NVA 147, Werknummer ZD-731010, Nutzungsbeginn November 1977).&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle der Taktischen Nummern usw. siehe, Literatur: Kopenhagen: &amp;#039;&amp;#039;Die andere deutsche Luftwaffe.&amp;#039;&amp;#039; 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* In dem Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Lord of War – Händler des Todes]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 2005 (USA) ist eine L-39 mit sowjetischen [[Hoheitszeichen]] als [[Abfangjäger]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rainer Göpfert&lt;br /&gt;
   |Titel=Strahltrainer L-39 Albatros&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Der meistgebaute Trainer des Ostens&lt;br /&gt;
   |Verlag=PPVMedien&lt;br /&gt;
   |Ort=Bergkirchen&lt;br /&gt;
   |Datum=2016&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-95512-136-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Detlef Billig, Manfred Meyer&lt;br /&gt;
   |Titel=Flugzeuge der DDR. Typenbuch Militär- und Zivilluftfahrt. III.&amp;amp;nbsp;Band bis 1990&lt;br /&gt;
   |Verlag=TOM Modellbau&lt;br /&gt;
   |Ort=Friedland&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-613-02285-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Wilfried Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Flugzeuge und Hubschrauber der NVA von 1971 bis zur Gegenwart&lt;br /&gt;
   |Verlag=Edition f. int. Wirtschaft&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1991&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-327-00768-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wilfried Kopenhagen&lt;br /&gt;
   |Titel=Die andere deutsche Luftwaffe&lt;br /&gt;
   |Verlag=Transpress&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1992&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-344-70746-9&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Bildband}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Peter Alles-Fernandez&lt;br /&gt;
   |Titel=Flugzeuge von A bis Z. Band I: Aamsa Quail – Consolidated P2Y&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bernard &amp;amp; Graefe&lt;br /&gt;
   |Ort=Koblenz&lt;br /&gt;
   |Datum=1987&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7637-5904-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wilfried Kopenhagen&lt;br /&gt;
   |Titel=Die anderen Albatrosse&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Fliegerrevue]]&lt;br /&gt;
   |Nummer=5&lt;br /&gt;
   |Datum=1984&lt;br /&gt;
   |ISSN=0941-889X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Olaf Reich&lt;br /&gt;
   |Titel=Aero L-39&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Fliegerrevue&lt;br /&gt;
   |Nummer=2&lt;br /&gt;
   |Datum=1977&lt;br /&gt;
   |ISSN=0941-889X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Aero L-39|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
* [http://www.warbirdalley.com/l39.htm Website über das Flugzeug &amp;#039;&amp;#039;Aero Vodochody L-39 Albatros.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://luftfahrtmuseum-rothenburg.de/flugzeuge/nva/nva-l-39/ Luftfahrttechnischer Museumsverein Rothenburg e.&amp;amp;nbsp;V.]: Rothenburg gehörte mit zum Jagdfliegerausbildungsgeschwader der LSK/LV der DDR&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Originallink bitte nicht löschen, bei Bedarf Kommentierung aufheben, THX!* [http://www.luftfahrtmuseum-rothenburg.de/F_L39.html Luftfahrttechnischer Museumsverein Rothenburg e. V.]: Rothenburg gehörte mit zum Jagdfliegerausbildungsgeschwader der LSK/LV der DDR --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.globalsecurity.org/military/world/europe/l-39.htm |titel=Aero L-39 Albatros |titelerg=L-59 |werk=[[GlobalSecurity.org]] |sprache=en |abruf=2023-08-27 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1123045798}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Aero-Flugzeuge}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aero L039}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aero|L039]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärisches Schulflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einstrahliges Flugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrzeug der NVA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärluftfahrzeug (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärluftfahrzeug (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärluftfahrzeug (Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärluftfahrzeug (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärluftfahrzeug (Slowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärluftfahrzeug (Tschechien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Billyhill</name></author>
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