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	<title>Aequat causa effectum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:50:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aequat_causa_effectum&amp;diff=287055&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Rezeptionsgeschichte */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2019-05-26T21:36:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rezeptionsgeschichte: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die [[Latein|lateinische]] Phrase &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|aequat causa effectum}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (‚die Ursache entspricht der Wirkung‘) ist eine [[Scholastik|scholastische Regel]] über den Zusammenhang von Grund und Folge, nach der die Eigenschaften des Grundes die Eigenschaften der Folge völlig bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|Aequat causa effectum}}&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|causa aequat effectum}}&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet sowohl die Annahme, dass zwischen Grund und Folge eine quantitative Gleichheit herrscht, wie auch die Annahme, dass jeder veränderten Eigenschaft des Grundes eine veränderte Eigenschaft der Folge entsprechen muss. Grund und Folge können dabei sowohl [[Logik|logisch]], als begriffliches Begründungsverhältnis, aber auch als [[Ontologie|ontologisches]] Kausalverhältnis verstanden werden. Keine der beiden Annahmen kann aber ohne Weiteres als zwingend angesehen werden, es handelt sich vielmehr um eine Merkregel, deren Gültigkeit als [[Heuristik]] bzw. als [[Axiom|Grundsatz]] von Annahmen darüber abhängt, was als Grund und Folge in Frage kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeptionsgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grundsatz ist als metaphysischer Grundsatz spätestens seit dem Spätmittelalter diskutiert worden.&amp;lt;ref&amp;gt; Verwandte Formeln finden sich bereits bei [[Nicolaus von Autrecourt]] (1298–1369), der den Grundsatz bereits als bekannt voraussetzt und ihn einschränken möchte. Vgl. {{Literatur |Autor=Hans-Uwe Wöhler |Titel=Dialektik in der mittelalterlichen Philosophie |Ort=Berlin |Verlag=Akademie-Verlag |Jahr=2006 |Online={{Google Buch|BuchID=sD8NZkCBH9IC |Seite=164 }} |Seiten= 163 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Philosophie]] und [[Theologie]] wurde die Regel &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|Aequat causa effectum}}&amp;#039;&amp;#039; gelegentlich im Sinne einer [[Abduktion]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|avant lettre}}&amp;#039;&amp;#039; verwendet, um Rückschlüsse von einer bekannten Wirkung auf die (unbekannte oder nur teilweise bekannte) Ursache anzustellen. Diese Schlüsse sind ohne weitere Voraussetzungen aber nur plausibel und nicht [[Logik|logisch]] zwingend, so dass sie durchaus [[Fehlschluss|Fehlschlüsse]] darstellen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Vertreter des frühneuzeitlichen [[Rationalismus]] gingen von einer Ähnlichkeit oder [[Proportionalität]] von Ursache und Verursachtem aus und versuchten so, Eigenschaften von Ursachen aus bekannten Eigenschaften der Wirkung zu ermitteln. Noch [[René Descartes]] verwendete den Satz &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|causa aequat effectum}}&amp;#039;&amp;#039; für einen [[Gottesbeweis]]. Seit [[Gottfried Wilhelm Leibniz]] dominiert eine naturphilosophische Lesart: Leibniz setzte die Wendung &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|causa aequat effectum}}&amp;#039;&amp;#039; 1695 als ein metaphysisches Gesetz in seiner Bewegungslehre ein,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=G. W. Leibniz |Titel=Specimen Dynamicum |Verlag=Felix Meiner Verlag |Ort=Hamburg |Jahr=1982 |Seiten=22–23 und 32–33 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; das nicht nur die Proportionalität, sondern Gleichheit von Ursache und Wirkung forderte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{&amp;quot;|Text=Leibniz hat diese Bemerkung von Wallis exzerpiert und wenig später das Prinzip aufgestellt, dass die Ursache der Wirkung gleich sei |Autor=H. Breger |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Studia Leibnitiana.&amp;#039;&amp;#039; Sonderheft 13, 1984, S. 118}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Leibniz vertretene Ansicht hielt sich teilweise bis in die Physik des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und inspirierte den Gedanken der [[Thermodynamik|Wirkungserhaltung]] bei [[Julius Robert von Mayer|Robert Mayer]], nach dem Ursachen und Wirkungen nur wandelbare Erscheinungen des gleichen Grundobjekts sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Julius Robert von Mayer|Robert Mayer]] |Titel=Bemerkungen über die Kräfte der unbelebten Natur |Sammelwerk=Annalen der Chemie und Pharmacie |Jahr=1842 |Online={{Google Buch |BuchID=l4w8AAAAIAAJ |Band=2 |Seite=233 }} |Seiten=233–240 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob es sich dabei nicht um eine Fehlinterpretation der Regel handelt, ist fraglich;&amp;lt;ref&amp;gt;So sah es jedenfalls schon [[Hermann von Helmholtz]]. Vgl. von {{Literatur |Autor=Hermann Helmholtz |Titel=Reden und Vorträge |Band=Bd.&amp;amp;nbsp;1 |Ort=Braunschweig |Jahr=1884 |Online={{Google Buch |BuchID=teAcIHj2ZsgC |Seite=70}} }}&amp;lt;/ref&amp;gt; in der physikalischen Literatur dominiert seit dem aber diese Lesart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophische Logik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinische Phrase]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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