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	<title>Aedermannsdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-06-05T09:40:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;: &amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Aedermannsdorf&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Aedermannsdorf 2021.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Aedermannsdorf-blazon.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-SO&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Thal|Thal]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Thal&lt;br /&gt;
| BFS = 2421&lt;br /&gt;
| BILD = Aedermannsdorf.JPG&lt;br /&gt;
| PLZ = 4714&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.306942&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.611126&lt;br /&gt;
| HÖHE = 531&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 12.88&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.aedermannsdorf.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aedermannsdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in [[Solothurner Dialekt|einheimischer Mundart]]: [{{IPA|ˈæːdmiʃˌdɔː(r)fː}}]/[{{IPA|ˈæːdərmanːʃˌdɔː(r)fː}}])&amp;lt;ref name=&amp;quot;gs&amp;quot;&amp;gt;Gabrielle Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Ädermannsdorf SO (Thal)&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire toponymique des communes suisses – [[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]] – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG).&amp;#039;&amp;#039; Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p.&amp;amp;nbsp;75.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Thal]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Solothurn|Solothurn]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Aedermannsdorf liegt auf {{Höhe|531|CH}}, 7&amp;amp;nbsp;km westlich des Bezirkshauptortes [[Balsthal]] (Luftlinie). Das Haufendorf erstreckt sich in einer Mulde des &amp;#039;&amp;#039;Meisebachs&amp;#039;&amp;#039;, auf der Sonnenseite am nördlichen Talrand des Balsthalertals, am Fuss der Brunnersberg-Kette im Solothurner [[Jura (Gebirge)|Jura]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 12,9&amp;amp;nbsp;km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt im westlichen Teil des Balsthaler- oder Dünnerntals, eines Längstals im Solothurner Jura. Der zentrale Teil des Gebietes wird vom rund 500 m breiten flachen Talboden der [[Dünnern]] eingenommen. Nach Süden reicht der Gemeindebann auf die [[Antiklinale]] der Weissensteinkette und umfasst dabei den dicht bewaldeten steilen Nordhang des &amp;#039;&amp;#039;Rüttelhorns&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1193|CH}}) zwischen den beiden [[Erosion (Geologie)|Erosionstälchen]] &amp;#039;&amp;#039;Riedgraben&amp;#039;&amp;#039; im Westen und &amp;#039;&amp;#039;Horngraben&amp;#039;&amp;#039; im Osten, die in die harten [[Kalkstein|Kalkschichten]] eingeschnitten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich an die Talebene der Dünnern schliesst die vom Meisebach durchflossene Mulde von Aedermannsdorf an. Weiter im Norden erstreckt sich der Gemeindeboden über den zunächst relativ sanft ansteigenden Hang bis auf die Antiklinale der Brunnersbergkette mit den Höhen von &amp;#039;&amp;#039;Karlisberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1171|CH}}), &amp;#039;&amp;#039;Zentner&amp;#039;&amp;#039; (mit {{Höhe|1238|CH}} die höchste Erhebung von Aedermannsdorf) und der felsigen [[Geissflue (Aedermannsdorf)|Geissflue]] ({{Höhe|1102|CH}}). Ein kleiner Teil im oberen Einzugsgebiet des [[Guldental (Tal)|Guldentals]] gehört ebenfalls zu Aedermannsdorf. Die nordwestliche Grenze bildet der beim [[Scheltenpass]] liegende &amp;#039;&amp;#039;Matzendörfer Stierenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1222|CH}}). Mit einem schmalen Zipfel im äussersten Westen reicht die Gemeindefläche in das stark gekammerte Gebiet bei den Höfen von &amp;#039;&amp;#039;Solterschwang&amp;#039;&amp;#039; im Quellbereich der [[Gabiare]] (Zufluss des [[Scheltenbach]]s). Von der Gemeindefläche entfielen 1997 3 % auf Siedlungen, 47 % auf Wald und Gehölze und 50 % auf Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Aedermannsdorf gehören zahlreiche Einzelhöfe, die weit verstreut im Balsthalertal und auf den Höhen der Brunnersbergkette liegen. Nachbargemeinden von Aedermannsdorf sind [[Beinwil SO|Beinwil]], [[Mümliswil-Ramiswil]], [[Matzendorf SO|Matzendorf]] und [[Herbetswil]] im Kanton Solothurn sowie [[Rumisberg]], [[Seehof BE|Seehof]] und [[Schelten]] im Kanton [[Kanton Bern|Bern]]. Nordwestlich findet sich ein [[Liste der Dreikantonsecken der Schweiz|Dreikantonseck]] zu den Kantonen Bern und [[Kanton Jura|Jura]] ({{Coordinate|NS=47.322367|EW=7.55828|type=landmark|dim=1|region=CH-BE/CH-JU/CH-SO|text=ICON2|name=Punktverbindung von Schelten zum Kanton Bern – Dreikantonseck BE, JU, SO}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-SO|2421}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-SO|TIMESTAMP}}) gehört Aedermannsdorf zu den kleineren Gemeinden des Kantons Solothurn. Aedermannsdorf zählte 1850 486 Einwohner, 1900 waren es 476. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts pendelte die Bevölkerungszahl im Bereich zwischen 450 und 550 Einwohnern. Seit 1980 (461 Einwohner) wurde insgesamt wieder ein Bevölkerungswachstum verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Aedermannsdorf war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Im Lauf des 16. Jahrhunderts wurden die Höhen der Brunnersbergkette gerodet, ausgedehnte Sömmerungsweiden für das Vieh geschaffen und mehrere Sennhöfe erbaut. Schon seit dem [[Mittelalter]] gab es bei Aedermannsdorf Eisenschmelzen. Im 18. Jahrhundert war die Weberei weit verbreitet und ab 1840 wurde die [[Posament]]erei in Heimarbeit verrichtet, oft als zusätzlichen Erwerb neben der Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute haben der [[Ackerbau]] in den tieferen Lagen sowie die [[Milchwirtschaft]] und die [[Viehzucht]] in den oberen Gemeindeteilen einen wichtigen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. In Aedermannsdorf sind Betriebe des Holzbaus und der Holzverarbeitung, des Baugewerbes und des Landmaschinenbaus sowie eine Steingut- und Porzellanfabrik (1961 aus der ehemaligen [[Fayence]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;fabrik hervorgegangen) vertreten. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf auch zu einer Wohngemeinde entwickelt. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die hauptsächlich in Balsthal sowie im Raum Olten-Solothurn arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrsmässig recht gut erschlossen. Sie liegt rund 1 Kilometer neben der Hauptstrasse von [[Oensingen]] nach [[Moutier]]. Durch einen [[Postauto]]kurs, der die Strecke von [[Balsthal]] nach [[Gänsbrunnen]] bedient, ist Aedermannsdorf an das Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Aedermannsdorf-LBS H1-018751.tif|mini|Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1955]]&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1308 als &amp;#039;&amp;#039;Odermarstorf&amp;#039;&amp;#039;; später erscheint der Name in den Varianten &amp;#039;&amp;#039;Edermansdorf&amp;#039;&amp;#039; (1318), &amp;#039;&amp;#039;Edelmanstorff&amp;#039;&amp;#039; (1406), &amp;#039;&amp;#039;Edermarstorf&amp;#039;&amp;#039; (1494). Der Ortsname geht zurück auf eine Zusammensetzung aus dem [[althochdeutsch]]en Personennamen *&amp;#039;&amp;#039;Adermar&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Odermar&amp;#039;&amp;#039; und dem in [[Alamannen|alamannischen]] Siedlungsnamen verbreiteten Grundwort &amp;#039;&amp;#039;dorf&amp;#039;&amp;#039;‚ Weiler, Hof, Dorf, Gut, Stadtviertel‘.&amp;lt;ref name=gs/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] gehörte Aedermannsdorf zur Herrschaft Neu-Falkenstein. Im Jahr 1420 kam der Ort durch Kauf unter die Herrschaft von Solothurn und wurde der Landvogtei Falkenstein zugeordnet. Schon seit dem 15. Jahrhundert gab es verschiedene Eisenschmelzen auf dem Gebiet des Dorfes. 1779 wurde die Hammerschmiede an der Dünnern gegründet, in der Waffen, Pfannen und Werkzeug geschmiedet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] (1798) wurde Aedermannsdorf dem Bezirk Balsthal-Thal zugeteilt. Ebenfalls im Jahr 1798 gründete [[Ludwig von Roll (Offizier, 1771)|Ludwig von Roll]] eine Fayencefabrik, die Steingut- und Fayencegeschirr von hoher Qualität herstellte. Im 19. Jahrhundert, insbesondere von 1850 bis etwa 1870, war das Tal von schwerer Armut und Hungersnöten betroffen, so dass viele Bewohner auswandern mussten. Die Hammerschmiede wurde 1841 aufgegeben, und die Gebäude beherbergten danach eine Gerberei, eine Spinnerei und eine Uhrenschalenfabrik, die jedoch heute nicht mehr existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Aedermannsdorf}}&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Pfarrkirche [[St. Joseph (Aedermannsdorf)|St. Joseph]] wurde Aedermannsdorf 1967 eine selbständige Pfarrei; vorher gehörte es zur Kirchgemeinde Matzendorf. Das älteste Bauernhaus des Dorfes ist das Gallihaus, das im Kern von 1510 stammt; die Josephskapelle wurde 1691 errichtet. Im Horngraben steht die Sankt Antoniuskapelle in der Nähe einer Einsiedelei, die um 1450 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aedermannsdorf 053.JPG|Dorfkern mit Dorfbrunnen&lt;br /&gt;
Aedermannsdorf preghejo 075.JPG|Katholische Kirche St. Joseph&lt;br /&gt;
Aedermannsdorf Sankt-Josefo-Kapelo 063.JPG|St. Josephskapelle&lt;br /&gt;
Aedermannsdorf tombejo 099.JPG|Friedhof&lt;br /&gt;
Aedermannsdorf 059.JPG|Gemeindehaus&lt;br /&gt;
Aedermannsdorf lernejo 051.JPG|Schulhaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039; In Weiss ein rotes schräglinkes Winkelmass&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gottlieb Loertscher: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Solothurn, Band III: Die Bezirke Thal, Thierstein, Dorneck.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 38). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1957, {{DNB|750089342}}.&lt;br /&gt;
* Albert Vogt: Aedermannsdorf. Bevölkerung, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur im 19. Jahrhundert. Chronos-Verlag Zürich, 2003. 772 S. ISBN 3-0340-0579-2.&lt;br /&gt;
* Albert Vogt: 700 Jahre Aedermannsdorf. 1308–2008. Aedermannsdorf 2008. 223 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Aedermannsdorf}}&lt;br /&gt;
* [https://www.aedermannsdorf.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Aedermannsdorf]&lt;br /&gt;
* {{HLS|1065|Aedermannsdorf|Autor=Albert Vogt}}&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/aviation/solothurn/aedermannsdorf.html Luftaufnahmen des Dorfes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Thal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Solothurn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aedermannsdorf| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1308]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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