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	<title>Aduatuker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:18:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aduatuker&amp;diff=913197&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scene57 am 20. April 2025 um 00:41 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-20T00:41:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aduatuker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Atuatuker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|Aduatici}},  {{grcS|Ἀτουατικοί}} &amp;#039;&amp;#039;Atouatikoi&amp;#039;&amp;#039;) waren ein cisrhenanischer (linksrheinischer) [[Germanische Stämme|germanischer Volksstamm]] in der Gegend des heutigen [[Tongern]] ([[Belgien]]), zwischen [[Schelde]] und [[Maas]]. Erwähnt werden sie in [[Julius Cäsar]]s Schrift &amp;#039;&amp;#039;[[De Bello Gallico]]&amp;#039;&amp;#039; (Über den Gallischen Krieg). Cäsar nennt sie als einen der belgischen Stämme, die sich im Jahr 57 v. Chr. gegen Rom verschworen hatten. Letztendlich unterlagen die Aduatuker den Römern unter Cäsar. Unklar ist, welchen Bezug der antike Name von Tongern, &amp;#039;&amp;#039;Aduatuca Tungrorum&amp;#039;&amp;#039;, zu den Aduatukern hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Nach &amp;#039;&amp;#039;De Bello Gallico&amp;#039;&amp;#039; gehörten die Aduatuker mit 19.000 Bewaffneten zum Aufgebot der belgischen Stämme, die sich im Jahr 57 v. Chr. unter dem [[Suessionen]]-König [[Galba (Gallier)|Galba]] gegen Rom verschworen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;De bello Gallico II, 4&amp;lt;/ref&amp;gt; Die aduatukischen Kontingente verspäteten sich jedoch und kamen zu spät zur sogenannten [[Schlacht an der Sambre (57 v. Chr.)|Nervierschlacht]]. Auf die Nachricht von der Niederlage der [[Belger]] machten sie auf halbem Weg kehrt und zogen in ihr Gebiet zurück. Dort verließen sie ihre Städte und befestigten Plätze&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;cunctis oppidis castellisque&amp;#039;&amp;#039;, De bello Gallico II, 29ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und zogen sich mit ihrem gesamten Besitz in eine einzige, durch ihre natürliche Lage geschützte Stadt zurück&amp;lt;ref&amp;gt;wahrscheinlich der Mont Falhize am linken Maasufer gegenüber Huy (RGA 2. Aufl., Bd. 4, 315)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang bezeichnet Caesar die Aduatuker als „Nachkommen der Kimbern und Teutonen“. Danach seien die Aduatuker Nachfahren der 6.000 Mann Schutzwache, die bei den Plünderungszügen der [[Kimbern und Teutonen]] in Italien 113/105 v. Chr. zur Bewachung ihres Hab und Gutes zurückgelassen worden waren; nach zahlreichen, viele Jahre andauernden Auseinandersetzungen mit den Nachbarstämmen hätten sie nach einem Friedensschluss das Gebiet um die befestigte Stadt am Mont Falhize zum Wohnsitz gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;De bello Gallico, II, 29: &amp;#039;&amp;#039;consensu eorum omnium pace facta hunc sibi domicilio locum delegerant&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caesar schloss die Aduatuker-Stadt mit einem Ringwall von 15.000 Fuß Länge ein und ließ einen beweglichen [[Belagerungsturm]] anfertigen&amp;lt;ref&amp;gt;De bello Gallico II, 30&amp;lt;/ref&amp;gt;, worauf die Aduatuker sich ohne größeren Widerstand unterwarfen&amp;lt;ref&amp;gt;De bello Gallico II, 31&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sie baten jedoch, ihre Waffen behalten zu dürfen, da sie mit fast allen Nachbarstämmen wegen ihrer Tapferkeit verfeindet seien. So zählten die [[Eburonen]] zu den tributpflichtigen Klienten der Aduatuker&amp;lt;ref&amp;gt;De bello Gallico V, 27&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht nach der Unterwerfung machten die eingeschlossenen Aduatuker einen Ausfall, wurden aber nach einem Verlust von 4.000 Mann in die Stadt zurückgetrieben. Am nächsten Morgen wurden die Tore erbrochen, aber es wurde kein Widerstand mehr geleistet. Caesar berichtet, dass die Aufkäufer der Gesamtbeute eine Kopfzahl von 53.000 Unterworfenen abrechneten, was nahelegt, dass diese geschlossen versklavt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutete aber nicht das Ende des Stammes. Im folgenden Jahr erwähnt Caesar&amp;lt;ref&amp;gt;De bello Gallico V, 38&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass der eburonische König [[Ambiorix]] sich unmittelbar nach seinem Sieg von [[Atuatuca]] im November 54 v. Chr. zu den Aduatukern begeben habe, die er durch die Erzählung von seinem Sieg aufhetzte. Die Aduatuker unternahmen kurz darauf zusammen mit den Eburonen, den [[Nervier]]n und weiteren Bundesgenossen einen massiven Angriff mit etwa 60.000 Bewaffneten&amp;lt;ref&amp;gt;Caesars Zahlenangaben sind möglicherweise übertrieben&amp;lt;/ref&amp;gt; auf das von [[Quintus Tullius Cicero]] befehligte Winterlager, der nach schwerer Belagerung erst durch Caesars Ankunft abgewiesen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des Jahres 53 v. Chr. waren neben den Aduatukern, den Eburonen und den Nerviern auch noch die [[Treverer]] unter ihrem König [[Indutiomarus]], die [[Menapier]] und alle cisrhenanischen [[Germanen]] in das Kriegsbündnis gegen Caesar eingetreten&amp;lt;ref&amp;gt;De bello Gallico VI, 2&amp;lt;/ref&amp;gt;. Durch den Tod des treverischen Königs und die Flucht des eburonischen Königs brach der ostgallische Widerstand jedoch vollständig zusammen. Das Schicksal der Aduatuker fand keine weitere Erwähnung. Die Restbevölkerung ging vermutlich im germanischen Stamm der [[Tungerer]] auf, der vom Niederrhein kam und das ehemalige Stammesgebiet der Aduatuker einnahm. Ob der Name der 15 v. Chr. als &amp;#039;&amp;#039;Aduatuca Tungrorum&amp;#039;&amp;#039; gegründeten [[Tongern]] im Zusammenhang mit den Aduatukern steht, ist umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RGA|18|490||Linksrheinische Germanen|[[Hermann Reichert]]}} ([https://books.google.de/books?id=A0R2HCwM--oC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA490#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false online])&lt;br /&gt;
* Tilmann Bechert: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft und Gesellschaft in der Provinz „Germania inferior“: Zum Stand der Forschung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Germania inferior&amp;#039;&amp;#039;, hg. Thomas Grünwald (= [[Reallexikon der germanischen Altertumskunde|RGA]], Ergänzungsband 28), Berlin 2001&lt;br /&gt;
* {{RE|I,1|430||Aduatuci|[[Maximilian Ihm]]|RE:Aduatuci}}&lt;br /&gt;
* {{SmithGRG|aduatici-geo|Aduatici|George Long}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
Gaius Iulius Caesar: &amp;#039;&amp;#039;De bello Gallico.&amp;#039;&amp;#039; II, V, VI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanischer Stamm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keltischer Stamm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike Ethnie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kimbern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westgermanen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scene57</name></author>
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