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	<title>Adsorptionswasser - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:42:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adsorptionswasser&amp;diff=535579&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alturand: -WL-Link</title>
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		<updated>2024-10-23T12:38:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;-WL-Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adsorptionswasser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beschreibt die [[Adsorption]], d.&amp;amp;nbsp;h. Anlagerung, von [[Wasser]] an die Oberfläche von [[Bodenpartikel]]n, dabei bildet sich ein Film von Wasser[[molekül]]en. Die Wassermenge, die diesen Film bildet, ist nicht konstant, sondern abhängig von der [[Bodenwasserspannung]]. Die Wasseranlagerungen an den [[Grenzfläche]]n der Bodenteilchen stehen in Zusammenhang bzw. [[Gleichgewichtszustand]] mit den [[Meniskus (Hydrostatik)|Menisken]] des [[Kapillareffekt|kapillar]] gebundenen Wassers. [[Kapillarwasser]] und Adsorptionwasser bilden zusammen das [[Haftwasser]], das im Boden gegen die [[Schwerkraft]] gehalten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bodenwasser.png|mini|(5) Adsorptionswasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adsorptionswasser und Bodenfeuchte==&lt;br /&gt;
Bei einer hohen [[Bodenfeuchte]] im Bereich der [[Feldkapazität]] eines Bodens sind die Wasserfilme um die Bodenteilchen stärker ausgeprägt. Sind die Kapillaren im [[Porenvolumen]] eines Bodens dagegen weitgehend ausgetrocknet, werden die verbleibenden dünnen Schichten an Wassermolekülen sehr stark adsorbiert. Die erste Molekülschicht um die Bodenpartikel wird mit einer [[Bindungsdruck]] von 6×10&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;N·cm&amp;lt;sup&amp;gt;−2&amp;lt;/sup&amp;gt; (entsprechend einem [[pF-Wert]] von etwa 6,8) adsorbiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auswirkung auf das Bodengefüge und Standfestigkeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Sandböden sind die [[Spezifische Oberfläche|spezifischen Oberflächen]] je Volumen Boden viel kleiner, als bei Böden mit feinerer [[Korngröße]]. Auch der strukturelle Aufbau der [[Tonmineral]]e führt zu größeren Oberflächen bei Tonböden. Daher ist die Menge des Adsorptionswassers und die Auswirkung auf das Bodengefüge bei Sandböden nur gering, bei Lehmböden höher und bei Tonböden sehr hoch.&lt;br /&gt;
Das Adsorptionswasser bewirkt eine Zunahme der [[Plastizität (Physik)|Plastizität]] von Böden – mit negativen Folgen für die Standfestigkeit. Diese Eigenschaft ist nicht nur feuchte-, sondern auch druckabhängig. Bei einem hohen Druck lässt sich auch ein lufttrockener Tonboden plastisch verformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ursache und Mechanismen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wassermoleküle werden sowohl &amp;#039;&amp;#039;[[osmotisch]]&amp;#039;&amp;#039; wie auch als [[Elektrischer Dipol|Dipole]] &amp;#039;&amp;#039;elektrostatisch&amp;#039;&amp;#039; an die Oberflächen der Minerale und Humuskolloide im Boden gebunden. [[Wasserstoffbrücke]]n, [[Van-der-Waals-Kräfte]] und das Hydratationswasser vorhandener [[Kationen-Austausch-Kapazität|Kationentauscher]] stellen zusätzliche Bindungskräfte für das Wasser zur Verfügung. Dabei spielt die [[Wertigkeit (Chemie)|Wertigkeit]] der Bindungen dieser Ionen eine Rolle. In der Regel binden einwertige Ionen mehr Wasser, als zwei- oder dreiwertige Ionen. Besonders stark wirkt sich der Verlust von [[Kalium]]-Ionen bei Tonmineralen aus. Durch eine Strukturveränderung (&amp;#039;&amp;#039;Zuklappen&amp;#039;&amp;#039;) der [[Silikat]]schichten verringert sich die Oberfläche für die Wasseradsorption.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigenschaften des adsorbierten Wassers==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das adsorbierte Wasser gibt einen Teil der [[Bewegungsenergie]] als [[Benetzungswärme]] an die Umgebung ab. Die Wärmekapazität ist geringer, als die des freien Wassers; die Gefriertemperatur wird in einem feinkörnigen Boden herabgesetzt. Auch die [[Dichte]], [[Viskosität]] und der [[Dampfdruck]] werden durch die Adsorption beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rückwirkungen auf den Boden==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adsorption von Wassermolekülen verändert die physikalischen Eigenschaften der Bodenpartikel. In der Tonfraktion des Bodens wird durch die Wasserdipole eine [[Peptisation]] (bei Abstoßungsbedingungen) bzw. [[Flockung]] oder &amp;#039;&amp;#039;Koagulation&amp;#039;&amp;#039; der Tonminerale bei überwiegenden Anziehungsbedingungen der Ton[[kolloid]]e bewirkt. [[Quellung|Quellungs-]] und Schrumpfungsvorgänge verändern die Wasserhaltefähigkeit des Bodens und führen schließlich zu einer Hysterese der [[Wasserspannungskurve]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Totwasser (Bodenkunde)]]&lt;br /&gt;
*[[Welkepunkt]]&lt;br /&gt;
*[[Bodenwasser]]&lt;br /&gt;
*[[Kristallwasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Karl Heinrich Hartge: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Bodenphysik.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1978, ISBN 3-432-89681-6, S. 94–96.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasser (Hydrologie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alturand</name></author>
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