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	<title>Adrian von Enckevort - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adrian_von_Enckevort&amp;diff=2010421&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redaktor GLAM: Higher resolution version of image</title>
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		<updated>2025-11-25T14:42:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Higher resolution version of image&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den preußischen Politiker. Zum kaiserlichen Heerführer siehe [[Adrian von Enkevort]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adrian Bernd Friedrich von Enckevort&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. November]] [[1840]] in [[Vogelsang-Warsin|Vogelsang]]; † [[30. Dezember]] [[1898]] ebenda) war ein [[Preußen|preußischer]] [[Offizier]] und [[Politiker]] sowie Guts- und Schlossherr zu [[Schloss Vogelsang (Vogelsang-Warsin)|Vogelsang]] in [[Pommern]]; er entstammte dem alten Adelsgeschlecht &amp;#039;&amp;#039;derer von [[Enckevort (Adelsgeschlecht)|Enckevort]]&amp;#039;&amp;#039; (in unterschiedlichen historischen Schreibweisen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogelsang-Sammlung Duncker (5416122).jpg|mini|Schloss Vogelsang um 1857/58, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Vogelsang Vorpommern Friedhof Erbbegräbnis Enckevort 2.JPG|mini|Erbbegräbnisstätte von Adrian von Enckevort und seiner Frau Hildegard auf Vogelsang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adrian von Enckevort war ein Sohn von [[Eduard Friedrich von Enckevort]] (1808–1883) und dessen Frau Louise Alexandrine Balcke (1818–1876). Er besuchte Gymnasien&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Programm des Gymnasiums zu Anclam, mit welchem zu der öffentlichen Prüfung der Zöglinge, Donnerstag, den 30. März, und zur Gedächtnissfeier der durch die göttliche Gnade bewirkten Errettung der Stadt Anclam von drohender Einäscherung im Jahre 1713, Freitag vor Judica, den 31. März, im grossen Hörsaale des neuen Gymnasiums aller Freunde und Gönner des Gymnasiums im Namen der Lehrer-Collegiums ergebenst einladet Dr. C. Peter, Director&amp;#039;&amp;#039;, D. Statistik, Gedruckt bei Wilhelm Dietze, Anclam 1854, [https://www.google.de/books/edition/Programm_des_Gymnasiums_zu_Anclam/yly2Xh0rSXwC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Adrian+von+Enckevort&amp;amp;pg=PA31&amp;amp;printsec=frontcover S. 31.]&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Anklam]], [[Breslau]] und [[Greifswald]]. Nach dem Abitur studierte er von 1860 bis 1863 an den Universitäten [[Universität Heidelberg|Heidelberg]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] Rechtswissenschaften. Er gehörte dem [[Corps Vandalia Heidelberg]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1861 bis 1862 leistete er Militärdienst im [[2. Garde-Dragoner-Regiment „Kaiserin Alexandra von Russland“|2. Garde-Dragoner-Regiment]] in [[Berlin]]. Ende 1864 ging er als [[Sekondeleutnant]] der [[Kavallerie]] zum 3. Bataillon des Pommerschen Landwehr-Regiments Nr. 2 nach Anklam. 1866 wurde zum neu erstellten 4. schweren Reiterregiment in die [[Provinz Posen]] kommandiert, mit dem er im [[Deutscher Krieg|Krieg 1866]] als Besatzungstruppe in [[Österreich]] einrückte. 1869 wurde er als Reserveoffizier zum [[Kürassier-Regiment „Königin“ (Pommersches) Nr. 2]] kommandiert, mit dem er 1870/71 in den [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] zog. Er nahm an den Schlachten bei [[Schlacht bei Colombey|Colombey]] und [[Schlacht bei Gravelotte|Gravelotte]] teil. Bei der [[Belagerung von Metz]] stürzte er vom Pferd, verletzte sich am Bein und wurde zur Ersatz-Eskadron nach [[Pasewalk]] verlegt. 1872 wurde er zum Premierleutnant und 1878 zum [[Rittmeister]] der Reserve befördert. Beim Abschied vom Militärdienst 1882 erhielt er die Erlaubnis zum Tragen der Uniform. Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] beförderte ihn 1892 anlässlich seines Besuches in [[Stettin]] zum Major.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adrian von Enckevort wurde 1863 [[Auskultator]]. Er hatte 1865 in Stettin sein [[Referendarexamen]] abgelegt und das väterliche Rittergut [[Karczno|Albrechtsdorf]] übernommen. Durch das Testament seines Vaters wurde er 1883 zweiter [[Fideikommiss]]herr auf Vogelsang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Amtsvorsteher, Mitglied des Kreistages des [[Landkreis Ueckermünde|Ueckermünder Kreises]] und des Kreisausschusses. Als Kreisdeputierter war er Vertreter des Landrats. Er gehörte dem [[Provinziallandtag der Provinz Pommern]] an. 1879 wurde er für den Wahlkreis Stettin 1 (Demmin, Anklam, Usedom-Wollin, Ueckermünde) ins [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußische Abgeordnetenhaus]] gewählt. Dort schloss er sich der [[Deutschkonservative Partei|Konservativen Partei]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Mann (Historiker)|Mann, Bernhard]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1867–1918&amp;#039;&amp;#039;. Mitarbeit von [[Martin Doerry]], [[Cornelia Rauh]] und [[Thomas Kühne]], Droste Verlag, Düsseldorf 1988, S. 122. Vgl. Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 3; zu den Wahlergebnissen siehe Thomas Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867–1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Verlag Droste, Düsseldorf 1994, S. 237–240. ISBN 3-7700-5182-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1896 wurde er auf Präsentation des alten und des befestigten Grundbesitzes im [[Landschaftsbezirk Herzogtum Stettin]] Mitglied des [[Preußisches Herrenhaus|Preußischen Herrenhauses]], dem er bis zu seinem Tode angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;E. David (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für das Preußische Herrenhaus&amp;#039;&amp;#039;. Carl Heymanns Verlag, Berlin 1911, [https://books.google.de/books?id=f5k3AQAAMAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA244#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false S. 244.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adrian von Enckevort war seit 1880 Ehrenritter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Johanniterorden |Titel=Liste der Mitglieder der Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem 1898 |Sammelwerk=Status der Ritter im MV |Band=Ehrenritter; Provinzialgenossenschaft Pommern |Nummer=356. Adrian Bernd Friedrich v. Enckevort, Major a. D. u. Kreisdeputierter, Mitgl. d. Herrenh., auf Vogelsang, Kr. Ueckermünde |Verlag=Julius Sittenfeld |Ort=Berlin |Datum=1898 |Seiten=66–198 |Online=https://kvk.bibliothek.kit.edu/view-title/index.php?katalog=KOBV_SOLR&amp;amp;url=https%3A%2F%2Fportal.kobv.de%2Fuid.do%3Fplv%3D2%26query%3Dkobvindex_ZMS08148814&amp;amp;signature=KGDijqSAE7armyTD7xXwzrMvspdAzE4__UGrY8bV_2k&amp;amp;showCoverImg=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; des [[Johanniterorden]]s, Träger des [[Roter Adlerorden|Roten Adlerordens]] und der Landwehr-Dienstauszeichnung 1. Klasse. Er war sehr an der Seefahrt interessiert und war Schiffsführer einer eigenen Dampfjacht. Im [[Kieler Yacht-Club|Kaiserlichen Yacht Club]] pflegte er Freundschaften mit zahlreichen [[Admiral]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Er heiratete am 5. August 1865 in Anklam Hildegard von [[Borcke]] aus dem Hause Heinrichshof (* 24. Juni 1845; † 21. Januar 1916). Die beiden hatten einen Sohn, der wenige Monate nach seiner Geburt verstarb, und sechs Töchter, darunter:&lt;br /&gt;
* Alice (* 16. Juni 1866) ⚭ Freiherr Burghard [[Klot-Trautvetter|von Klot-Trautvetter]] (* 24. Januar 1860; † 22. April 1897)&lt;br /&gt;
* Margaretha Anna Agnes (* 8. Oct. 1878 Albrechtsdorf-) ⚭ 11. Nov. 1898 (Vogelsang) &amp;#039;&amp;#039;Angus&amp;#039;&amp;#039; Karl Konstantin von Douglas (* 1870 Leopoldshall, Harz; † 1938 München) (Sohn von [[Hugo Sholto Oskar Georg von Douglas]]), Ltn. in Husar Rgt. Friedrich von Hessen-Homburg Nr. 14, kommandiert zur Gesandtschaft in Konstantinopel. Er ⚭ 2° 31. Aug. 1923 Mechtildis Prinzessin [[Schoenaich-Carolath]] (* 5. Nov. 1884). Sie ~ 2° Hugo von Rosenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe und die Nachfolge auf dem Familienfideikommiss Vogelsang wurde Adrians Bruder [[Albrecht von Enckevort]] (1842–1903) und dann deren Sohn Kurt von Enckevort (1879–1914).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Friedrich von Ehrenkrook|Hans Friedrich v. Ehrenkrook]], Otto Reichert, Friedrich Wilhelm Freiherr v. Lyncker u. Ehrenkrook, Elsa v. Bethmann geb. v. Werner |Hrsg=Ausschuss f. adelsr. Fragen d. Dt. Adelsverbände/Deutsches Adelsarchiv |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / B (Briefadel/nach 1400 nobilitiert) 1954 |Sammelwerk=GHdA, von 1951 bis 2014; Nachfolge d. &amp;quot;Gotha&amp;quot; |Band=I |Nummer=9 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Glücksburg/Ostsee |Datum=1954 |ISSN=0435-2408 |Seiten=85–88 |Online=https://d-nb.info/451802519}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Besitz umfasste 2316 ha Fläche, davon waren 1817 ha Wald.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Pommersches Güter-Adressbuch. 1892. Verzeichniss sämmtlicher Güter mit Angabe der Guts-Eigenschaft, der Gesammtfläche und des Flächeninhalts, der einzelnen Kulturen, des Grundsteuer-Reinertrages, der Besitzer bezw. Pächter und Bevollmächtigten |Sammelwerk=Standardwerk für Land- und Forstwirtschaft. Nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet |Nummer=Kreis Ueckermünde |Auflage=1. |Verlag=Friedrich Nagel (Paul Niekammer) |Ort=Stettin |Datum=1892 |Seiten=74–75 |Online=http://katalog.g-h-h.de/vufind/Record/ghh-592580760}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mitglieder des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf von Enckefort: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliche Nachrichten über die Familie v. Enckevort.&amp;#039;&amp;#039; III. Teil. Eigentliche Familiengeschichte in kurzen Lebensabrissen. Kapitel 4. Brandenburgische Linie. B. Vogelsanger Linie, C. A. Starke, Görlitz 1908, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8947838?query=Douglas S. 189–192].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für das preußische Haus der Abgeordneten.&amp;#039;&amp;#039; W. Moeser, Berlin 1886, S. 200.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Adrian Bernd Friedrich von Enckevort|Adrian von Enckevort}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|232626707}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Mitglieder des Preußischen Herrenhauses für den Landschaftsbezirk Herzogtum Stettin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-02-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Enckevort, Adrian von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kavallerist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenritter (Johanniterorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Enckevort|Adrian]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1840]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Enckevort, Adrian von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Enckevort, Adrian Bernd Friedrich von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Offizier und Politiker, Gutsbesitzer in Pommern&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. November 1840&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vogelsang-Warsin|Vogelsang]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Dezember 1898&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vogelsang-Warsin|Vogelsang]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redaktor GLAM</name></author>
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