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	<title>Adrian Zingg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adrian_Zingg&amp;diff=719964&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Krdbot: Bot: Entferne 1 weiches Trennzeichen</title>
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		<updated>2026-02-09T07:43:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Entferne 1 &lt;a href=&quot;/index.php?title=Weiches_Trennzeichen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Weiches Trennzeichen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;weiches Trennzeichen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Adrian Zingg by Anton Graff.jpg|mini|Adrian Zingg, porträtiert von seinem Freund und Landsmann [[Anton Graff]] (um 1796).]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adrian Zingg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. April]] [[1734]] in [[St. Gallen]]; † [[26. Mai]] [[1816]] in [[Leipzig]]) war ein schweizerischer [[Maler]], [[Zeichner]], [[Radierung|Radierer]] und [[Kupferstecher]]. Er war ein Wegbereiter der neueren Dresdner Landschaftsmalerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Adrian Zingg erhielt seine zeitige Ausbildung bei seinem Vater, dem Stahlschneider Bartolomäus Zingg, und ging danach bei Kupferstecher [[Johann Rudolf Holzhalb]] in Zürich in die Lehre. Im Jahr 1757 arbeitete er beim Berner [[Vedute]]nmaler [[Johann Ludwig Aberli]], der ihn u.&amp;amp;nbsp;a. Ansichten aus der Schweiz stechen liess. Zusammen mit dem Medailleur [[Johann Kaspar Mörikofer (Medailleur)|Johann Kaspar Mörikofer]] aus Bern reisten beide 1759 nach Paris, wo Zingg sieben Jahre lang u.&amp;amp;nbsp;a. beim Stecher [[Johann Georg Wille]] tätig war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lippert und Zingg by-Chodowiecki.jpg|mini|Von links: Adrian Zingg, Der Dresdner Antiquar [[Philipp Daniel Lippert]] und der zeichnende Daniel Chodowiecki]] Im Jahr 1764 wurde er von [[Christian Ludwig von Hagedorn]] als Kupferstecher an die neugegründete [[Hochschule für Bildende Künste Dresden|Dresdner Akademie]] berufen, wo er ab 1766 als Lehrer tätig war. Dabei hatte er intensiven Austausch mit dem Professor der Dresdner Akademie [[Christian Wilhelm Ernst Dietrich]], der für Zingg als Mentor fungierte. Im Jahr 1774 begann Zingg, nach dem Tod Dietrichs dessen druckgraphisches Spätwerk zu vollenden und publizierte eine Gesamtausgabe von 87 Blättern.&amp;lt;ref&amp;gt;J. F. Linck: &amp;#039;&amp;#039;Monographie der von dem … Hofmaler und Professor … C. W. E. Dietrich radirten, geschabten und in Holz geschnittenen malerischen Vorstellungen: nebst einem Abrisse der Lebensgeschichte des Künstlers&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1846, S. 35ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1769 wurde er zum auswärtigen Mitglied der [[Akademie der bildenden Künste Wien|Wiener Kunstakademie]] ernannt. Die [[Preußische Akademie der Künste]] in Berlin folgte 1787.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Barbara Basting |url=https://blog.nationalmuseum.ch/2026/01/die-erfindung-der-saechsischen-schweiz/ |titel=Die Erfindung der Sächsi&amp;amp;shy;schen Schweiz |werk=Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseums]] |datum=2026-01-06 |abruf=2026-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1803 erhielt er die Professur der Kupferstechkunst an der Dresdner Akademie, zudem trug er den Titel eines kurfürstlichen Hofkupferstechers. Zu Zinggs berühmtesten Schülern gehörten [[Carl August Richter]] und dessen Sohn [[Ludwig Richter]], ferner [[Heinrich Theodor Wehle]] und [[Christoph Nathe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adrian Zingg wurde besonders durch seine Landschaftsmalereien in [[Sepia (Farbstoff)|Sepiatechnik]] bekannt. Er konzentrierte sich dabei auf die Darstellung des Thüringer Waldes, von Teilen Böhmens und vor allem der Sächsischen Schweiz, die er in den 1780er und 1790er Jahren durchwandert hatte. Zingg gilt gemeinsam mit seinem Freund [[Anton Graff]] als Schöpfer der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Sächsische Schweiz]]&amp;#039;&amp;#039; für das [[Elbsandsteingebirge]]. Beide fühlten sich von der Landschaft an ihre Heimat, den Schweizer [[Jura (Gebirge)|Jura]], erinnert, in dem ähnliche Landschaftsformen zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Ziel von Zinggs Darstellungen war die größte Genauigkeit bei der Wiedergabe der Landschaften. Der Schüler Zinggs [[Ludwig Richter]] kritisierte in seinen Lebenserinnerungen dessen [[Manierismus|manieristische]] Gestaltung. Obwohl Zingg bei seinen Zeitgenossen ein hohes Ansehen genoss, wurden seine Werke nach seinem Tod oft für künstlerisch minderwertig befunden. Dennoch sind sie für den heutigen Betrachter nicht nur als Dokumente sächsischer Ortsgeschichte von Interesse. Zingg wird heute als ein wichtiger Wegbereiter und Impulsgeber für die [[Dresdner Romantik]] gesehen und beeinflusste durch seine Motivwahl und seinen romantisch verklärenden Blick auf reale Landschaften Künstler weit über seinen Schülerkreis hinaus, wie etwa [[Caspar David Friedrich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adrian Zinggs Kupferstichwerk&amp;#039;&amp;#039;, Tauchnitz, Leipzig, 1805&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.britishmuseum.org/collection/object/P_1917-1208-53-1-52 Internetseite des British Museums]&amp;lt;/ref&amp;gt; (52 Stiche umfassend)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zingg.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Felsental mit Bäumen, Gebüsch und einem Bretterverschlag über einer kleinen Brücke in der Umgebung von Hohenstein in der Sächsischen Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, um 1790&lt;br /&gt;
 Adrian Zingg, &amp;#039;The cowshed in Saxon Switzerland&amp;#039;, 1786.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Der Kuhstall in der Sächsischen Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, 1786&lt;br /&gt;
 Adrian Zingg - Gegend an der Havel bey Potsdam.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Potsdam – Ansicht aus der Ferne&amp;#039;&amp;#039;, Radierung nach einem Gemälde von [[Johann Christian Reinhart]], 1805&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* In Dresden wurde im Stadtteil [[Übigau]] die &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Straßen und Plätze in Übigau#Zinggstraße*|Zinggstraße]]&amp;#039;&amp;#039; nach Adrian Zingg benannt.&lt;br /&gt;
* 2012 widmeten die [[Staatliche Kunstsammlungen Dresden|Staatlichen Kunstsammlungen Dresden]] und das [[Kunsthaus Zürich]] dem Künstler erstmals eine [[Werkschau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Kaspar Fuessli: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der besten Künstler in der Schweitz&amp;#039;&amp;#039;. Band 3. Orell, Zürich 1770, S. 230–239.&lt;br /&gt;
* Martin Kirves: &amp;#039;&amp;#039;Vedute und Reverie. Adrian Zinggs charakteristische Landschaftsporträts&amp;#039;&amp;#039;. In: Roger Fayet, Regula Krähenbühl und Bernhard von Waldkirch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft, Sentiment und Geschäftssinn. Landschaft um 1800&amp;#039;&amp;#039;, Zürich 2017, S. 76–99. ([https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/6790/ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{ADB|45|323|323|Zingg, Adrian|[[Hermann Arthur Lier]]|ADB:Zingg, Adrian}}&lt;br /&gt;
* Sabine Weisheit-Possél: &amp;#039;&amp;#039;Adrian Zingg (1734–1816). Landschaftsgraphik zwischen Aufklärung und Romantik&amp;#039;&amp;#039;. LIT Verlag, Münster 2010, ISBN 978-3-643-10361-1.&lt;br /&gt;
* Staatliche Kunstsammlungen Dresden, [[Kupferstichkabinett Dresden|Kupferstich-Kabinett]]; Petra Kuhlmann-Hodick; Claudia Schnitzer; Bernhard von Waldkirch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adrian Zingg. Wegbereiter der Romantik&amp;#039;&amp;#039;. Sandstein Verlag, Dresden 2012, ISBN 978-3-942422-86-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|22123|Autor=[[Marc Fehlmann]]}}&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Anke Fröhlich|117004669|Adrian Zingg}}&lt;br /&gt;
* {{YouTube|SijYT2U9zHc|Adrian Zingg. Wegbereiter der Romantik|2021-07-24|uploader=Uwe Zimmer}}&lt;br /&gt;
* {{SIKART|4022973|Zingg, Adrian|Autor=Peter Wegmann|Jahr= 2018}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117004669|LCCN=nr2007003533|VIAF=59354727}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zingg, Adrian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeichner (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kupferstecher (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfBK Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1734]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1816]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radierer (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zingg, Adrian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schweizerischer Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. April 1734&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[St. Gallen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Mai 1816&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krdbot</name></author>
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