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	<title>Adressiermaschine - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-28T01:30:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adressiermaschine&amp;diff=948139&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;B&amp;A-H: /* Geschichte */ +Wikilinks, Fachbegriffskosmetik, Redundanz</title>
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		<updated>2026-04-19T00:18:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; +Wikilinks, Fachbegriffskosmetik, Redundanz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Luxembourg Bankmuseum Adressiermaschine.jpg|mini|hochkant|ADREMA um 1950]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adressiermaschine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Büromaschine]], die ständig wiederkehrende [[Vordruck]]e oder [[Postanschrift |Anschriften]] beispielsweise für Postversand oder Lohnzahlung automatisch abdruckt, die als [[Hektographie|Matrizen]] vorliegen. Matrizen sind entweder Zinkplatten, die auf einer Maschine mit einstellbarer Buchstaben- und Ziffernvorrichtung geprägt werden, oder mit Maschinenschrift oder auch Maschinensatz beschriftete Faserstoffplatten. Sie wurden Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt und werden im 21. Jahrhundert schrittweise durch [[Digitaltechnik]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung des Verfahrens ==&lt;br /&gt;
Die Schablonen werden durch Schieber vorgeschoben und das Papier, das auf dem Farbband liegt, vom Druckarm angedrückt. Bei anderen Bauarten werden die Platten mit Kissen eingefärbt oder durch [[Transkritdruck]] abgedruckt. Papier- oder Matrizenvorschub kann durch Reiter an der Matrize so geregelt werden, dass bestimmte Matrizen mehrfach oder gar nicht abgedruckt werden. Durch Änderung des Druckkissens können auch nur einzelne Teile der Matrize zum Abdruck gebracht werden. Der Antrieb ist elektrisch, von Hand erfolgt nur das Einlegen und Entnehmen des Matrizenstapels und des Papiers (Umschläge und so weiter). Die bekanntesten Marken sind: Adrema und Addressograph.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.effektenwelt.com/stocks/addressograph_100_1977.htm |date=2024-08 |text=Aktie (1977–2006) der Addressograph-Multigraph Corporation aus den USA |fix-attempted=1 |checked=RucolaSpacecat}} bei &amp;#039;&amp;#039;effektenwelt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Vollautomatische Maschinen leisten das Hundertfache des handschriftlichen Adressierens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ADREMA AG 1930.jpg|mini|hochkant|Namensaktie über 1000 Franken der Adrema AG in Zürich vom 31. Januar 1930]]&lt;br /&gt;
Der deutsch-jüdische Unternehmer [[Julius Goldschmidt (Unternehmer)|Julius Goldschmidt]] (1884–1936), Bruder des Bankiers [[Jakob Goldschmidt]], war der Erfinder des mechanischen &amp;#039;&amp;#039;Adrema-Systems&amp;#039;&amp;#039; zur Adressierung von Massenbriefen und der &amp;#039;&amp;#039;Adrema-Adressiermaschine&amp;#039;&amp;#039;. Am 22.&amp;amp;nbsp;April 1913 gründete er in [[Berlin]] die &amp;#039;&amp;#039;Adrema Maschinenbau-Gesellschaft mbH&amp;#039;&amp;#039;. In einer Werbeanzeige wurde die Leistungsfähigkeit der Maschine benannt: „Sie schreibt in einer Stunde 2000 unterschiedliche fehlerfreie Adressen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP27112366-19201130-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=14&amp;amp;cHash=2261773a504297a01ff9416ab3f0972f |titel=Adressiere maschinell mit Adrema |titelerg=Anzeige |werk=Vossische Zeitung |hrsg=DFG-Viewer |datum=1920-11-30 |abruf=2024-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dfg-viewer.de/show/?no_cache=1&amp;amp;set%5Bimage%5D=4&amp;amp;set%5Bzoom%5D=default&amp;amp;set%5Bdebug%5D=0&amp;amp;set%5Bdouble%5D=0&amp;amp;set%5Bmets%5D=http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/oai/?tx_zefysoai_pi1%255Bidentifier%255D=b12b619f-7eab-492e-b2af-ee49fb231826 |titel=Adrema adressiert nicht nur |titelerg=Werbeanzeige der Adrema-Gesellschaft |hrsg=Vossische Zeitung |datum=1929-05-02 |abruf=2024-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] 1918 entstanden etliche Auslandsvertretungen sowie 1930 die [[Tochtergesellschaft]] &amp;#039;&amp;#039;Adrema AG&amp;#039;&amp;#039; in [[Zürich]]. Diese solide Basis ermöglichte es Goldschmidt, das Unternehmen durch die [[Weltwirtschaftskrise]] zu bringen. 1935 sah er sich als [[Juden in Deutschland|Jude in Deutschland]] gezwungen, sein Unternehmen an die [[Mercedes (Büromaschinen)|Mercedes Büromaschinen-Werke AG]] im thüringischen [[Zella-Mehlis]] zu verkaufen, deren Aktienmehrheit wiederum seit 1931 bei dem US-amerikanischen Schreibmaschinen-Hersteller [[Underwood (Schreibmaschine)|Underwood-Elliott-Fischer]] lag. Adrema wurde somit [[Arisierung|„arisiert“]], und Goldschmidt emigrierte in die Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berliner-woche.de/moabit/c-wirtschaft/am-anfang-stand-eine-idee-die-firma-adrema-hat-die-buerowelt-revolutioniert_a141204 |titel=Am Anfang stand eine Idee: Die Firma Adrema hat die Bürowelt revolutioniert |werk=berliner-woche.de |datum=2018-01-28 |sprache=de |abruf=2024-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Leonhard Dingwerth: [https://books.google.de/books?id=nwhpagXq2BMC&amp;amp;pg=PA50&amp;amp;lpg=PA50&amp;amp;dq=Adrema+underwood+1931&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=11Num3x_ny&amp;amp;sig=ACfU3U01Evyh55sHgSBU8LUrZoLFhi6hrg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjJgb2zvLLmAhUEY8AKHSVKBlwQ6AEwCnoECAoQAQ#v=onepage&amp;amp;q=Adrema%20underwood%201931&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der deutschen Schreibmaschinen-Fabriken, Band 1 Große und mittlere Hersteller.&amp;#039;&amp;#039;] 2017, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1980er Jahren war der Kaufmann Kurt Toenz (* 23. Februar 1937) aus Heppenheim Geschäftsführer sowohl der &amp;#039;&amp;#039;Adrema Maschinenbau GmbH&amp;#039;&amp;#039; als auch der &amp;#039;&amp;#039;[[Pitney Bowes]] Deutschland GmbH&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1255.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Herstellung der einzelnen Matrizen teuer ist, ihre Korrektur bei Adressenänderung sich recht aufwändig gestaltet und die Aufbewahrung von 10.000 Adressen einen größeren Spezialschrank beansprucht, wurden sie mittlerweile praktisch überall durch [[Informationstechnik]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weg eines Systems – 50 Jahre Adrema 1913–1963. Vom Adressieren zur Datentechnik.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Adrema Werke GmbH Berlin. Frankfurt/Main 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Addressograph}}&lt;br /&gt;
* [http://www.museumsstiftung.de/index.php?id=567 Frankier- und Adressiermaschinen der Museumsstiftung Post und Telekommunikation]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|autor= |url=https://www.ardmediathek.de/rbb/video/rbb-retro-berliner-abendschau/jubilaeum-50-jahre-adressendruckplatten/rbb-fernsehen/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvYmVybGluZXItYWJlbmRzY2hhdS8xOTYzLTA1LTI4VDE5OjMwOjAwX2UzN2Y2YWIyLTQ3MjMtNGFmMy1iYjgxLWU1Yjk4YTk0NjExMS9yZXRyb18xOTYzMDUyOF9yYXRpb25hbGlzaWVydW5n/ |titel=Jubiläum: 50 Jahre Adressendruckplatten |werk=ardmediathek.de |datum=1963-05-28 |abruf=2021-02-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Bürogerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Druckmaschine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;B&amp;A-H</name></author>
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