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	<title>Adrar-Plateau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T19:55:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Brühl: /* Geologie */ Erg Ouarane El Djouf</title>
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		<updated>2025-12-17T12:13:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geologie: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Erg_Ouarane&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Erg Ouarane (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Erg Ouarane&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=El_Djouf&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;El Djouf (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;El Djouf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adrar-Reg (1).JPG|mini|Wüstenformation [[Reg (Sahara)|Reg]] im Adrar]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adrar-Plateau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Hochland der Wüste [[Sahara]] im Zentrum und Norden von [[Mauretanien]]. Nach ihm benannt ist die mauretanische [[Region Adrar]] – nicht zu verwechseln mit der [[Algerien|algerischen]] [[Provinz Adrar]] oder mit dem Gebirge [[Adrar des Ifoghas]] in Mali und Algerien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Bild:ISS-42 Richat Structure, Eye of the Sahara.jpg|mini|Blick aus der Satellitenperspektive von Nordwesten auf den Steilabfall des Tagant-Plateaus, in der Bildmitte [[Guelb er Richat]], das „Auge der Sahara“]]&lt;br /&gt;
Das Adrar ist ein [[Hochebene|Plateau]], das sich 300 Kilometer weit von Südwest nach Nordost erstreckt bei einer Breite von meist etwa 50 Kilometer; das südliche Ende weitet sich auf über 100 Kilometer Breite aus. Das Adrar-Plateau  ist für schroffe Felshügel, steile Schluchten und Wander[[düne]]n bekannt. Es umfasst die [[Atar-Gruppe]] und die [[Atar-Cliffs-Gruppe]]. Der nordwestliche Rand des Adrar-Plateaus beginnt mit einer markanten und stark zerklüfteten [[Schichtstufe]]. Südöstlich von [[Atar]], der größten Stadt der Region, steigt sie steil von {{Höhe|220}} auf über {{Höhe|700}} Höhe an. Richtung Südosten verliert das Plateau allmählich an Höhe, wird zunehmend von Dünen überlagert und geht schließlich in das [[Tagant-Plateau]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten Erhebungen des Adrar sind in dem zwölf Kilometer langen Ausläufer der [[Teniaggoûri]]-[[Bergkette]] am nordwestlichen Steilabfall des Adrar-Plateaus zu finden. Zwei Gipfel erreichen dort {{Höhe|820}} und {{Höhe|815}}. Diese Bergkette weist mithin die beiden zweithöchsten [[Liste von Bergen oder Erhebungen in Mauretanien|Erhebungen in Mauretanien]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Adrar-Plateau gehören auch der [[Aouelloul]]-Krater 50 Kilometer südöstlich von Atar mit 390 Meter Durchmesser und der [[Guelb er Richat]] östlich von [[Ouadane]], eine aus der Satellitenperspektive gut sichtbare kraterähnliche Struktur von 45 Kilometer Durchmesser, die [[Astronaut]]en oft als Landmarke zur Orientierung gedient hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Geologisch gesehen ist das Adrar-Plateau ein besonders an den Rändern stark angehobenes [[Sedimentbecken]], und zwar der Nordwestteil des riesigen [[Taoudenni-Becken]]s im Zentrum des [[Westafrika-Kraton]]s. Der stark zerklüftete Steilabfall des Plateaus nach Nordwesten und Westen zeigt ein Bild der oberen Schichtungen der einige Tausend Meter mächtigen Sedimente. Begrenzt werden die Schichtungen durch das sehr alte Reguibat-[[Schild (Geologie)|Schild]]. Der größte Teil des Beckens ist von Sanddünen des [[Erg Ouarane]] und der [[Düne]]nlandschaft [[El Djouf]] bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besiedlung ==&lt;br /&gt;
Wegen des ariden Klimas ist Landwirtschaft nur in den Schluchten und tieferen Lagen wie am &amp;#039;&amp;#039;Oued Seguellil&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.geonames.org/7405079/oued-seguellil.html Oued Seguellil bei Geonames]&amp;lt;/ref&amp;gt; möglich, wo das Grundwasser erreichbar ist. Auch die größten Städte des Gebietes liegen deshalb am Rand der Hochebene, wie Atar im Nordwesten, [[Chinguetti]] im Süden und Ouadane im Osten. Im Adrar-Gebiet liegen 27 Oasen mit einer Gesamtfläche von 2200 Hektar, die 22 Prozent der Oasenflächen Mauretaniens entsprechen.&amp;lt;ref&amp;gt;Tarik Abdullatif: &amp;#039;&amp;#039;Mauretaniens Wirtschaft im Zeichen von Unterentwicklung und Abhängigkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Ursel Clausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mauretanien – eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Deutsches Orient-Institut, Hamburg 1994, S. 113, ISBN 3-89173-037-3&amp;lt;/ref&amp;gt; Die traditionellen Wirtschaftsformen sind Kamel- und Schafzucht, in den Oasen gedeihen Dattelpalmen, deren Früchte in der heißesten Jahreszeit im Juli geerntet werden. In dieser Zeit fallen auch die mit unter 100 Millimetern geringen jährlichen Niederschläge. In Bewässerungsgärten und feuchten Senken &amp;#039;&amp;#039;([[Sabcha|Sebkhas]])&amp;#039;&amp;#039; werden Getreide und eine begrenzte Auswahl an Gemüse angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche archäologische Funde wie die Felsmalereien von [[Agrour Amogjar]] zeigen, dass das Hochland bereits in der Steinzeit besiedelt war. Am bedeutendsten sind mehrere [[Steinkreis]]e um die mittelalterliche Stadt [[Azougui]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der wichtigste Verkehrsweg über das Adrar-Plateau ist die Piste von Atar nach Chinguetti und Ouadane. Traditionell überwand sie die Steilstufe des Plateaus von Atar aus auf dem als [[Amojjar-Pass]] bekannten unbefestigten [[Anstieg (Steige)|Anstieg]]. In neuerer Zeit wurde südlich davon ein Anstieg durch den [[Ebnou-Pass]] trassiert, dessen oberstes Stück, etwa 3500 Meter Steilstrecke, mit einer Asphaltdecke versehen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Sahara Overland: [https://sahara-overland.com/tag/ebnou-pass/  X marks the spot; the highest peaks in Mauritania:] „In the old days you curved … on the way to the rough climb up the Amogjar Pass … Now the newer and more direct Ebnou Pass climbs straight onto the plateau out of Atar.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adrar.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Encyclopaedia of Islam. New Edition]].&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden 1986, Bd. 1, S. 210f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Adrar Region}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=20/24/18.62/N |EW=13/6/40.10/W |type=landmark |region=MR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Mauretanien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brühl</name></author>
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