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	<title>Adoro te devote - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T02:25:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adoro_te_devote&amp;diff=359390&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lómelinde: kl. Anpassung für WP:Dark Mode -transparent, Inhalte auch im Dunklen sichtbar machen</title>
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		<updated>2025-02-15T12:15:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kl. Anpassung für &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Dark_Mode&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Dark Mode (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:Dark Mode&lt;/a&gt; -transparent, Inhalte auch im Dunklen sichtbar machen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adoro te devote&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist einer von fünf [[Hymne]]n, die anlässlich der Einführung des Hochfestes [[Fronleichnam]] &amp;#039;&amp;#039;(Sollemnitas Sanctissimi Corporis et Sanguinis Christi)&amp;#039;&amp;#039; [[1264]] durch [[Papst]] [[Urban IV.]] von dem [[Kirchenlehrer]] [[Thomas von Aquin]] verfasst wurden. Der Hymnus ist seit [[Pius V.]] (1570) Bestandteil des [[Messbuch|Missale Romanum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[römisch-katholische Kirche]] lehrt, dass unter den Gestalten von Brot und Wein, die in der [[Heilige Messe|Heiligen Messe]] [[Konsekration|konsekriert]] werden, Christus wahrhaft und dauerhaft gegenwärtig ist ([[Realpräsenz]] und [[Transsubstantiation]]). In dem sieben Strophen umfassenden Hymnus &amp;#039;&amp;#039;Adoro te devote&amp;#039;&amp;#039; beschreibt der hl. Thomas von Aquin, wie man sich diesem [[Mysterium]] geistig nähern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Text und deutsche Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
{{Tabellenstile}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-datatable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Latein&lt;br /&gt;
! Übersetzung&lt;br /&gt;
! Übertragung im Schott-Messbuch von 1921&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adoro te devote, latens Deitas,&amp;lt;br /&amp;gt;Quae sub his figuris vere latitas&amp;lt;br /&amp;gt;Tibi se cor meum totum subiicit,&amp;lt;br /&amp;gt;Quia te contemplans totum deficit.&lt;br /&gt;
| Demütig bete ich dich, verborgene Gottheit, an,&amp;lt;br /&amp;gt;die du in diesen Gestalten wahrhaft dich verbirgst;&amp;lt;br /&amp;gt;dir unterwirft sich ganz mein Herz,&amp;lt;br /&amp;gt;weil es dich betrachtend ganz versagt.&lt;br /&gt;
| In Demut bet’ ich dich, verborgene Gottheit, an,&amp;lt;br /&amp;gt;Die du den Schleier hier des Brotes umgetan.&amp;lt;br /&amp;gt;Mein Herz, das ganz in dich anschauend sich versenkt,&amp;lt;br /&amp;gt;Sei ganz dir untertan, sei ganz dir hingeschenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Visus, tactus, gustus in te fallitur,&amp;lt;br /&amp;gt;Sed auditu solo tuto creditur.&amp;lt;br /&amp;gt;Credo quidquid dixit Dei Filius:&amp;lt;br /&amp;gt;Nil hoc verbo Veritatis verius.&lt;br /&gt;
| Sehen, Tasten, Schmecken täuschen sich in dir,&amp;lt;br /&amp;gt;aber durch das Hören allein kommt der Glaube.&amp;lt;br /&amp;gt;Ich glaube, was immer Gottes Sohn gesagt hat,&amp;lt;br /&amp;gt;nichts ist wahrer als dieses Wort der Wahrheit.&lt;br /&gt;
| Gesicht, Gefühl, Geschmack betrügen sich in dir,&amp;lt;br /&amp;gt;Doch das Gehör verleiht den sicheren Glauben mir,&amp;lt;br /&amp;gt;Was Gottes Sohn gesagt, das glaub’ ich hier allein,&amp;lt;br /&amp;gt;Es ist der Wahrheit Wort, und was kann wahrer sein?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| In cruce latebat sola Deitas,&amp;lt;br /&amp;gt;At hic latet simul et humanitas;&amp;lt;br /&amp;gt;Ambo tamen credens atque confitens,&amp;lt;br /&amp;gt;Peto quod petivit latro paenitens.&lt;br /&gt;
| Im Kreuz war nur die Gottheit verborgen,&amp;lt;br /&amp;gt;aber hier ist zugleich auch die Menschheit verborgen.&amp;lt;br /&amp;gt;Indem ich beides glaube und bekenne,&amp;lt;br /&amp;gt;bitte ich darum, worum voll Reue der Schächer bat.&lt;br /&gt;
| Am Kreuzesstamme war die Gottheit nur verhüllt,&amp;lt;br /&amp;gt;Hier hüllt die Menschheit auch sich gnädig in ein Bild.&amp;lt;br /&amp;gt;Doch beide glaubt mein Herz, und sie bekennt mein Mund,&amp;lt;br /&amp;gt;Wie einst der Schächer tat in seiner Todesstund’.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Plagas, sicut Thomas, non intueor;&amp;lt;br /&amp;gt;Deum tamen meum te confiteor.&amp;lt;br /&amp;gt;Fac me tibi semper magis credere,&amp;lt;br /&amp;gt;In te spem habere, te diligere.&lt;br /&gt;
| Ich sehe nicht die Wunden wie Thomas;&amp;lt;br /&amp;gt;und doch bekenne ich, dass du mein Gott bist.&amp;lt;br /&amp;gt;Mach, dass ich immer mehr an dich glaube,&amp;lt;br /&amp;gt;Hoffnung auf dich setze und dich liebe!&lt;br /&gt;
| Die Wunden seh’ ich nicht, wie Thomas einst sie sah,&amp;lt;br /&amp;gt;Doch ruf’ ich: Herr, mein Gott, du bist wahrhaftig da!&amp;lt;br /&amp;gt;O gib, daß immer mehr mein Glaub’ lebendig sei,&amp;lt;br /&amp;gt;Mach meine Hoffnung fest, mach meine Liebe treu.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| O memoriale mortis Domini!&amp;lt;br /&amp;gt;Panis vivus, vitam praestans homini!&amp;lt;br /&amp;gt;Praesta meae menti de te vivere&amp;lt;br /&amp;gt;Et te illi semper dulce sapere.&lt;br /&gt;
| O Gedenkzeichen für den Tod des Herrn,&amp;lt;br /&amp;gt;lebendiges Brot, das dem Menschen Leben gibt!&amp;lt;br /&amp;gt;Mach, dass mein Sinn von dir lebt&amp;lt;br /&amp;gt;und dass du ihm immer süß schmeckst!&lt;br /&gt;
| O Denkmal meines Herrn an seinen bittern Tod,&amp;lt;br /&amp;gt;O lebenspendendes und selbst lebend’ges Brot!&amp;lt;br /&amp;gt;Gib, daß von dir allein sich meine Seele nährt&amp;lt;br /&amp;gt;Und deine Süßigkeit stets kräftiger erfährt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pie pellicane, Iesu Domine,&amp;lt;br /&amp;gt;Me immundum munda tuo sanguine.&amp;lt;br /&amp;gt;Cuius una stilla salvum facere&amp;lt;br /&amp;gt;Totum mundum quit ab omni scelere.&lt;br /&gt;
| O treuer Pelikan, Jesus mein Herr!&amp;lt;br /&amp;gt;Mach mich Unreinen rein durch dein Blut!&amp;lt;br /&amp;gt;Ein Tropfen davon kann die ganze Welt&amp;lt;br /&amp;gt;von allem Verbrechen heil machen.&lt;br /&gt;
| O guter Pelikan, o Jesus, höchstes Gut!&amp;lt;br /&amp;gt;Wasch’ rein mein unrein Herz mit deinem teuren Blut.&amp;lt;br /&amp;gt;Ein einz’ger Tropfen schafft die ganze Erde neu,&amp;lt;br /&amp;gt;Wäscht alle Sünder rein, stellt alle schuldenfrei.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Iesu, quem velatum nunc aspicio,&amp;lt;br /&amp;gt;Oro fiat illud quod tam sitio;&amp;lt;br /&amp;gt;Ut te revelata cernens facie&amp;lt;br /&amp;gt;Visu sim beatus tuae gloriae.&lt;br /&gt;
| Jesus, den ich nun verhüllt erblicke,&amp;lt;br /&amp;gt;ich bitte dich, mach, dass das geschieht, wonach ich so dürste:&amp;lt;br /&amp;gt;Dass ich, wenn ich dich mit unverhülltem Antlitz erblicke,&amp;lt;br /&amp;gt;in der Schau deiner Herrlichkeit selig sei!&lt;br /&gt;
| O Jesu, den verhüllt jetzt nur mein Auge sieht;&amp;lt;br /&amp;gt;Wann stillst das Sehnen du, das in der Brust mir glüht:&amp;lt;br /&amp;gt;Daß ich enthüllet dich anschau’ von Angesicht&amp;lt;br /&amp;gt;Und ewig selig sei in deiner Glorie Licht. Amen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Analyse ==&lt;br /&gt;
Von der in der ersten Strophe noch im Allgemeinen tief verborgenen Gottheit führt Thomas von Aquin gemäß aristotelischer [[Deduktion]] zum Besonderen in der siebten Strophe, in der Jesus Christus als die tiefverborgene Gottheit erkannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild des [[Pelikane#Ikonographie|Pelikans]] in der sechsten Strophe bezieht sich auf einen [[Mythos]], demzufolge der Pelikan sich die Brust aufreißt und die Jungen mit seinem eigenen Blut nährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst [[Johannes Paul II.]] rief das 27. und letzte Jahr seines Pontifikates als „Jahr der Eucharistie“ aus. Seine Weihnachtspredigt 2004 widmete er dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Adoro te devote&amp;#039;&amp;#039; und selbst auf der im Internet veröffentlichten Weihnachtskarte (vgl. Weblinks) schrieb er in zittriger Schrift: „Adoro te devote […] In Nativitate Domini 2004“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr wahrscheinliche Konjektur des ersten Verspaares schlägt R. Wielcocks vor: &amp;#039;&amp;#039;Te laudo deuote, latens ueritas, / Te que[ =quæ] sub his formis uere latitas&amp;#039;&amp;#039;; vgl. Robert Wielockx, &amp;#039;&amp;#039;Adoro te deuote. Zur Lösung einer alten crux&amp;#039;&amp;#039;, in: Annales theologici 21 (2007) 101–138.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute bekannteste Übersetzung &amp;#039;&amp;#039;Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir&amp;#039;&amp;#039; ([[Gotteslob]] Nr.&amp;amp;nbsp;497) stammt von der [[Nonne]] Sr. M. [[Petronia Steiner]] [[Dominikaner|OP]] (1908–1995) und entstand 1951. Es handelt sich um eine [[Kontrafaktur]] des lateinischen Hymnus.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Bautsch: [http://www.mater-dolorosa-lankwitz.de/wiki/doku.php/musik:ueber_kontrafakturen_gregorianischen_repertoires#adoro_te_devote Über Kontrafakturen gregorianischen Repertoires - Adoro te devote], Katholische Kirchengemeinde [[Mater Dolorosa Berlin-Lankwitz]], Oktober 2019, abgerufen am 8. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption in der Musik ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Charles Gounod]] (1818–1893), Chorsatz&lt;br /&gt;
* [[Léon Boëllmann]] (1862–1897), Deux versets de procession sur &amp;#039;&amp;#039;Adoro te&amp;#039;&amp;#039; für Orgel&lt;br /&gt;
* [[Alexandre Guilmant]] (1837–1911), Fuge für Orgel&lt;br /&gt;
* Stanislaus Aenstood (1843–1903), Chorsatz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Olivier Messiaen]] (1908–1992), &amp;#039;&amp;#039;[[Livre du Saint Sacrement]]&amp;#039;&amp;#039; (1., 3. und 12. Satz)&lt;br /&gt;
* Heinrich Barthelmes (1909–1985), Chorsatz&lt;br /&gt;
* [[Gaston Litaize]] (1909–1991), Chorsatz&lt;br /&gt;
* [[Ludger Stühlmeyer]] (* 1961), Gesang-Solo, Flöte und Orgel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Adolf Adam (Theologe)|Adolf Adam]]: &amp;#039;&amp;#039;Te Deum laudamus. Große Gebete der Kirche Lateinisch-Deutsch.&amp;#039;&amp;#039; Herder, 2. Auflage, Freiburg 1987, ISBN 3-451-20900-4, S.&amp;amp;nbsp;74&amp;amp;nbsp;f. u.&amp;amp;nbsp;216.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Adoro te devote|Adoro te devote|lang=la}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vatican.va/archive/DEU0035/__P47.HTM Katechismus der Katholischen Kirche]&lt;br /&gt;
* [http://www.archivioradiovaticana.va/storico/2004/12/25/__vatikan_predigt_bei_der_christmette__/ted-24401 Weihnachtspredigt 2004]&lt;br /&gt;
* [https://www.vatican.va/liturgical_year/christmas/index_2004_ge.htm Weihnachtskarte 2004 von Papst Johannes Paul II.]&lt;br /&gt;
* [https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/de/speeches/2005/march/documents/hf_jp-ii_spe_20050315_roman-youth.html Botschaft an die Jugendlichen von Rom 2005]&lt;br /&gt;
* [http://www.lourdes-france.org/index.php?goto_centre=ru&amp;amp;contexte=de&amp;amp;id=1206&amp;amp;id_rubrique=1206 Eucharistische Anbetung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Fronleichnamshymnen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fronleichnam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Hymnus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Thomas von Aquin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion 1264]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eucharistie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lómelinde</name></author>
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