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	<title>Adoptianismus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adoptianismus&amp;diff=304810&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Braganza: /* Siehe auch */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Adoptianismus, für den &amp;#039;&amp;#039;monarchianischen Adoptionismus&amp;#039;&amp;#039; siehe [[Monarchianismus]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adoptianismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet eine [[Christologie|christologische]] Lehre, nach der [[Jesus Christus]] nicht wesenhaft [[Gott]], sondern nur ein zum Gottessohn adoptierter [[Mensch]] gewesen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adoptianismus in vornizänischer Zeit ==&lt;br /&gt;
Im zweiten Jahrhundert&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. z. B. [[Theodor Schneider (Theologe, 1930)|Theodor Schneider]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Dogmatik.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Patmos, Düsseldorf 1992, ISBN 3-491-77042-4, S. 326.&amp;lt;/ref&amp;gt; versuchten [[Heidenchrist]]en wie [[Theodotus der Gerber]], im christlichen Glauben den [[Monotheismus]] aus griechisch-philosophischer Perspektive dadurch festzuhalten, dass sie es ablehnten, Jesus Christus als Gott zu bekennen. Der Mensch [[Jesus von Nazareth]] sei vielmehr aufgrund seiner Gottesfurcht bei der [[Taufe Jesu|Taufe]] im Jordan zum Sohn Gottes adoptiert worden. Dabei habe ihn Gott mit der Kraft seines [[Heiliger Geist|Geistes]] ausgestattet, wobei dieser Geist nicht wie in der späteren [[Trinität]]slehre im Sinne einer eigenen [[Hypostase]] Gottes verstanden wird. Eine ähnliche Position vertrat im dritten Jahrhundert [[Paul von Samosata]], mit dem Unterschied, dass er die Adoption nicht bei der Taufe, sondern bei der [[Jungfrauengeburt|jungfräulichen Empfängnis]] Jesu als gegeben sah. Paul von Samosata legte besonderen Wert auf die Alleinherrschaft (Monarchie) Gottes, die dadurch gewahrt werden sollte, dass Jesus Christus nicht als eigenständige göttliche Person, sondern als Träger der Kraft (griech. {{lang|el|δύναμις}}, &amp;#039;&amp;#039;{{lang|grc-Latn|dýnamis}}&amp;#039;&amp;#039;) Gottes angesehen wurde. Aus diesem Grund nennt man die Lehre des Paul von Samosata auch [[Monarchianismus#Adoptionismus|dynamischen oder dynamistischen Monarchianismus]]. Durch das auf dem [[Erstes Konzil von Nizäa|ersten Ökumenischen Konzil]] formulierte [[Bekenntnis von Nizäa]], das lehrt, Jesus Christus sei „wahrer Gott aus wahrem Gott“, sind adoptianistische Positionen als [[Häresie|häretisch]] verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adoptianistische Positionen im Mittelalter ==&lt;br /&gt;
Der spanische Adoptianismus wurde von dem [[Metropolit]]en [[Elipandus von Toledo]] († nach 800) vorgebracht, ursprünglich um die Menschheit Jesu, wie sie das [[Konzil von Chalcedon]] (451) neben seiner Göttlichkeit bekundet, zu verteidigen. Die adoptianische Lehre, dass Christus im Hinblick auf seine Menschheit „filius adoptivus“ und im Hinblick auf seine Gottheit „filius proprius“ sei, spricht betont von zwei Naturen Jesu Christi. Diese Aussage widerspricht jedoch dem chalcedonensisch-christologischen Bekenntnis der &amp;#039;&amp;#039;einen&amp;#039;&amp;#039; Person Jesus Christus in [[Konzil von Chalcedon|hypostatischer Union]]. Ferner darf bei der Betrachtung des frühmittelalterlichen Adoptianismus nicht die römisch-[[Karolinger|karolingische]] Überbetonung des Göttlichen in Christus außer Acht gelassen werden, für die die damalige Theologie stand. Diese Gründe gaben Anlass zur [[Synode von Regensburg 792]], sie waren einer der Anlässe für die [[Synode von Frankfurt 794]] und gaben den Anstoß für die [[Synode von Aachen 799]], die jeweils den Adoptianismus als [[Häresie]] verurteilten. Die im 12. Jahrhundert von [[Petrus Abaelardus]] begründete und von [[Petrus Lombardus]] ausgebildete sogenannte Habitustheorie enthält logisch den antiochenischen Adoptionismus, wenn das Gottmenschentum Christi im Bild der Annahme der Menschheit Christi durch den Gottessohn wie ein Kleid durch den Träger beschrieben wird.&amp;lt;ref&amp;gt;So [[Alois Grillmeier]]: &amp;#039;&amp;#039;Adoptianismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon für Theologie und Kirche]]&amp;#039;&amp;#039; (LThK). 3. Auflage, Bd. 1. Herder, Freiburg i. Br.; Basel; Rom 1993, ISBN 3-451-22001-6, Sp. 165 (167)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 14. Jahrhundert nehmen [[Durandus de San Porciano]] und andere an, dass Christus als Mensch Sohn des Heiligen Geistes durch Adoption genannt werden könne. [[Wilhelm von Ockham]] und [[Gabriel Biel]] lassen den Ausdruck „filius adoptivus“ zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Grillmeier: &amp;#039;&amp;#039;Adoptianismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon für Theologie und Kirche]]&amp;#039;&amp;#039; (LThK). 3. Auflage, Bd. 1. Herder, Freiburg i. Br.; Basel; Rom 1993, ISBN 3-451-22001-6, Sp. 165 (167)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Arianismus]]&lt;br /&gt;
* [[Christologie]]&lt;br /&gt;
* [[Paulikianer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alois Grillmeier]]: &amp;#039;&amp;#039;Adoptianismus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon für Theologie und Kirche]]&amp;#039;&amp;#039; (LThK). 3. Auflage, Bd. 1. Herder, Freiburg i. Br.; Basel; Rom 1993, ISBN 3-451-22001-6, Sp. 165–167 (Lexikonartikel mit Literaturnachweisen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häresiegeschichte (Alte Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häresiegeschichte (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
__KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Braganza</name></author>
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