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	<title>Adolph Rupp - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-06T18:24:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adolph-Rupp-1930.jpg|mini|Adolph Rupp]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolph Friedrich Rupp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. September]] [[1901]] in [[Halstead (Kansas)|Halstead]], [[Kansas]]; † [[10. Dezember]] [[1977]] in [[Lexington (Kentucky)|Lexington]], [[Kentucky]]) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Basketball]]trainer und unter dem Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Baron of [[Bluegrass]]&amp;#039;&amp;#039; eine bedeutende Persönlichkeit des [[College]]-Sports, nach der die [[Rupp Arena]] in Lexington, Kentucky, benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Coach der Kentucky &amp;#039;&amp;#039;Wildcats&amp;#039;&amp;#039; gewann er in seiner 42-jährigen Trainerlaufbahn 876 Spiele bei einer Siegesquote von 82,2 % und insgesamt viermal die [[NCAA Division I Basketball Championship|NCAA-Meisterschaft]], sowie ein [[National Invitation Tournament]] 1946. Er war viermal &amp;#039;&amp;#039;Coach of the Year&amp;#039;&amp;#039;. 1969 wurde Rupp in die [[Naismith Memorial Basketball Hall of Fame]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
Als Kind deutscher und österreichischer Einwanderer [[Mennoniten|mennonitischen]] Glaubens spielte Rupp mit seinen älteren Brüdern Basketball im ländlichen Kansas. Nach dem Tod seines Vaters im Jahre 1910 entwickelte sich der 1,88 Meter große Rupp zu einem überragenden [[High School|High-School]]-Spieler und gewann die Staatsmeisterschaft zweimal. Von 1919 bis 1923 spielte er Basketball für die [[University of Kansas]] unter [[Phog Allen]], dem &amp;#039;&amp;#039;Vater aller Basketball Coaches&amp;#039;&amp;#039; und dessen Assistenzcoach [[James Naismith]], dem Erfinder des Spiels. Er arbeitete nach seinem Abschluss als Coach und Lehrer an verschiedenen High Schools, am längsten an der &amp;#039;&amp;#039;Freeport High&amp;#039;&amp;#039; in Illinois. Zu einer Zeit, als in Teilen von Illinois die Rassentrennung noch gesetzlich vorgeschrieben war, stellte er den ersten afrikanisch-amerikanischen Spieler in seinem Team auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 29 Jahren wurde er 1930 als Coach des Teams der [[University of Kentucky]] empfohlen und bekam den Posten. Dabei setzte er auf Tempobasketball, Disziplin und die Entwicklung lokaler Talente. Mehr als 80 % seiner Spieler waren auch im Staat Kentucky geboren. Rupps Teams gewannen 1948, 1949, 1951 und 1958 die Meisterschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Point shaving&amp;#039;&amp;#039;-Skandal des [[College Basketball]]s der 1940er und 50er Jahre stellte sich im Zuge der Ermittlungen heraus, dass nicht nur New Yorker Hochschulen in kriminelle Aktivitäten verstrickt waren, sondern auch auswärtige Universitäten, die im [[Madison Square Garden]] gespielt hatten. Dazu gehörte trotz großmäuliger Beteuerungen Rupps unter anderen die University of Kentucky. Mehrere seiner Spieler hatten Bestechungsgelder angenommen und zwei – mit Alex Groza und Ralph Beard immerhin zwei zweimalige Mitglieder des [[All-NBA Team]]s – mussten von ihren Franchises entlassen werden, weil alle am Skandal Beteiligten von der [[National Basketball Association]] (NBA) auf Lebenszeit gesperrt wurden. Die Verstrickung in die Korruption war so schwerwiegend, dass die [[National Collegiate Athletic Association]] (NCAA) die Vollstreckung der heute sogenannten „Todesstrafe“, also der Wettkampfächtung, in Erwägung zog. Rupp selbst wurde vorgeworfen, durch unerlaubte Bezahlung seiner Spieler und den Einsatz nicht spielberechtigter Athleten erst das entsprechende Klima für die Korruption seiner Spieler geschaffen zu haben. Die [[Southeastern Conference]] (SEC) kam der NCAA zuvor, indem sie Kentucky in der 1952/53-Saison vom Spielbetrieb ausschloss.&amp;lt;ref&amp;gt;Howard P. Chudacoff: &amp;#039;&amp;#039;Changing The Playbook. How Power, Profit, and Politics Transformed College Sports.&amp;#039;&amp;#039; Urbana, Chicago, and Springfield, 2015: University of Illinois Press. ISBN 978-0-252-08132-3 (Seite 12f und 35f, in Englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Macht der NCAA war damals größer als heute, denn keine Universität erklärte sich in dieser Saison zu Spielen gegen die &amp;#039;&amp;#039;Wildcats&amp;#039;&amp;#039; bereit. Im ersten Jahr nach der Sperre gelang Rupp eine [[Perfect Season|perfekte Saison]], doch drei seiner Spieler erhielten von der NCAA keine Spielberechtigung, weswegen Kentucky eine Einladung zum Meisterschaftsturnier ausschlug.&amp;lt;ref&amp;gt;Bob Carter: [https://www.espn.com/classic/biography/s/Rupp_Adolph.html &amp;#039;&amp;#039;Rupp: Baron of the Bluegrass.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: Entertainment and Sports Programming Network—Website; Burbank, CA, ohne Datum. Abgerufen am 24. November 2018 (in Englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Frage der [[Segregation (Soziologie)|Rassentrennung]] ging Rupp nie dem Wettkampf mit [[Integration (Soziologie)|Integrationsteams]] aus dem Weg und äußerte sich auch verächtlich über jene, die dies taten, obwohl er in den 50er und 60er Jahren davon mehrmals insofern profitierte, als er an Stelle des regionalen Meisters der [[Mississippi State University]] als Vertreter der Southeastern Conference beim NCAA-Meisterschaftsturnier antreten konnte, weil deren &amp;#039;&amp;#039;Maroons&amp;#039;&amp;#039; durch den gesellschaftlichen Druck des &amp;#039;&amp;#039;Ungeschriebenen Gesetzes&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Closed Society&amp;#039;&amp;#039; Mississippis an Spielen gegen integrierte Teams gehindert wurden. Die University of Kentucky wurde in Teilen der [[Südstaaten]], insbesondere Teilen Mississippis, scharf kritisiert, weil sie im April 1963 die Universitäten der SEC zur Möglichkeit der Integration befragte und Frank Dickey, der Direktor der Athletikabteilung, kurz darauf den Wunsch der Universität zur athletischen Integration bestätigte, allerdings sehr zum Leidwesen Rupps, wie später ein Assistenzcoach erklärte.&amp;lt;ref&amp;gt;Harry Lancaster nach Cawood Ledford: &amp;#039;&amp;#039;Adolph Rupp as I Knew Him.&amp;#039;&amp;#039; Lexington, KY, 1977: Lexington Productions (S. 88); zitiert nach: John Matthew Smith: &amp;#039;&amp;#039;The Sons of Westwood. John Wooden, UCLA, and the Dynasty that Changed College Basketball.&amp;#039;&amp;#039; Champaign, IL, 2013: University of Illinois Press. ISBN 978-0-252-07973-3 (Seite 90, in Englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Und obgleich Rupp bereits 1961 als erster Coach der SEC afrikanisch-amerikanische Spieler rekrutierte,&amp;lt;ref&amp;gt;Jason A. Peterson: &amp;#039;&amp;#039;Full Court Press. Mississippi State University, the Press, and the Battle to Integrate College Basketball&amp;#039;&amp;#039;. Jackson, 2016: University Press of Mississippi. ISBN 978-1-4968-0820-2 (Seiten 102f und 175f, in Englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; stellte er erst 1970, kurz vor seiner Pensionierung, den ersten afro-amerikanischen College-Spieler für sein Team auf – drei Jahre nach der Integration der SEC durch Perry Wallace von der [[Vanderbilt University]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Southeastern Conference wurde im Baseball bereits zwei Jahre zuvor, 1965 in Louisiana, durch Steve Martin von der [[Tulane University]] integriert.&amp;lt;/ref&amp;gt; und vier Jahre nachdem die rein weißen &amp;#039;&amp;#039;Wildcats&amp;#039;&amp;#039; das NCAA-Finale gegen das rein mit afrikanischen Amerikanern auflaufende [[University of Texas at El Paso|Texas Western College]] verloren hatten. Dieses Spiel wurde im geschichtlichen Rückblick mehr noch als das Finale von 1963 mit vier schwarzen Startern der [[Loyola University Chicago|Loyola Ramblers]] gegen Mississippi State als Symbol einer einschneidenden Änderung im College-Basketball aufgefasst. Das Finale zwischen Kentucky und El Paso und seine Anbahnung wurde 2006 von James Gartner als &amp;#039;&amp;#039;[[Spiel auf Sieg]] (Glory Road)&amp;#039;&amp;#039; für Disney verfilmt. Rupp wird in diesem Film von [[Jon Voight]] verkörpert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Karriere ==&lt;br /&gt;
Adolph Rupp starb 1977 im Alter von 76 Jahren an Rückenmarkkrebs. Er hatte einen Sohn, Adolph Frederick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das seit 1970 in seiner Geburtsstadt Halstead jährlich ausgetragene „Halstead Adolph Rupp Invitational Basketball Tournament“ ist ihm gewidmet. Veranstalter ist die Halstead High School. 2010 gewann die Basketball-Mannschaft der High School, die &amp;#039;&amp;#039;Halstead Dragons&amp;#039;&amp;#039;, das Turnier zum sechsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm zu Ehren wird die [[Adolph Rupp Trophy]] seit 1972 jährlich an den besten männlichen Collegebasketballer des Jahres verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrer Gründungsklasse wurde Rupp in der Kategorie „Coaches“ 2006 in die National Collegiate Basketball Hall of Fame aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mitglieder der Naismith Memorial Basketball Hall of Fame]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hoophall.com/hall-of-famers/adolph-rupp/ Adolph Rupp in der Naismith Memorial Basketball Hall of Fame] Auf: Hoop Hall—Website; Springfield, MA, 2017. Abgerufen am 13. Oktober 2017 (in Englisch).&lt;br /&gt;
* [https://collegebasketballexperience.com/members/adolph-f-rupp/ Adolph Rupp in der National Collegiate Basketball Hall of Fame] Auf: The College Basketball Experience—Website; Kansas City, MO, 2006–2017. Abgerufen am 13. Oktober 2017 (in Englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=n98110991|VIAF=14093466|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2018-11-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rupp, Adolph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Naismith Memorial Basketball Hall of Fame]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basketballtrainer (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basketballfunktionär (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rupp, Adolph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rupp, Adolph Friedrich (vollständiger Name); Rupp, Adolph Frederick (englisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Basketballtrainer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. September 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halstead (Kansas)|Halstead]], Kansas&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Dezember 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lexington (Kentucky)|Lexington]], Kentucky&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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