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	<title>Adolph Kohut - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Frau Nilsson: tk kl</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adolph Kohut2.jpg|mini|Adolph Kohut]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolph Kohut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[10. November]] [[1848]] in [[Mindszent]], [[Komitat Csongrád (historisch)|Komitat Csongrád]]; gestorben am 21. oder [[22. November]]&amp;lt;ref&amp;gt;„Dr. Adolph Kohut, der bekannte Musikschriftsteller und Redakteur, verstarb am 21. September im Alter von 69 Jahren in Berlin“. In: &amp;#039;&amp;#039;Musikpädagogische Blätter. Vereinigte Zeitschriften Der Klavierlehrer, Gesangspädagogische Blätter. Zentralblatt für das gesamte Musikunterrichtswesen. Organ des Deutschen Musikpädagogischen Verbandes E.V&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1917, S. 155. Siehe auch [[Bayerisches Musiker-Lexikon Online]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;„Der Autor ist während der Drucklegung dieses Werkes dessen Erscheinen ihm sehr am Herzen lag, in der Nacht von 21. zum 22. September 1917 in Berlin gestorben. Mülheim-Heißen, d. 29. September 1917 Kronenkampf Vlg. Gottfried Goldau“. In: Adolph Kohut: &amp;#039;&amp;#039;Martin Luther als Sohn, Gatte und Vater&amp;#039;&amp;#039;. Kronenkampf Verlag, Mülheim-Heißen 1917, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1917]] in [[Berlin-Grunewald]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Riemanns Musik Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 11. Auflage. Max Hesses Verlag, Berlin 1929, S. 924; {{archive.org |RiemannMusiklexikon11tea1929 |Blatt=n931}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutsch]]-[[Ungarn|ungarischer]] [[Journalist]], [[Literaturhistoriker|Literatur-]] und [[Kulturhistoriker]], [[Biograf]], [[Rezitator|„Vortragsmeister“]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1917|1465|Kohut, Adolph|Teil=Teil I|Seite=1446|Zitat=Dr. phil., Ung. Königl. Rat, Schriftsteller u. Vortragsmeister. W 62, Courbiérestraße 7 Zwg. 1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Übersetzer]] aus dem Ungarischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Adolph Kohut wurde als eines von dreizehn Kindern des sehr armen, frommen [[Talmud]]-Gelehrten &amp;#039;&amp;#039;Jacob Kohut&amp;#039;&amp;#039; geboren. Er studierte von 1866 bis 1868 am [[Jüdisch-Theologisches Seminar in Breslau|Breslauer Seminar]]&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu auch sein Buch: &amp;#039;&amp;#039;Memoiren eines jüdischen Seminaristen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; wie auch sein älterer Bruder [[Alexander Kohut|Alexander]]. Dann studierte er zwei Semester [[Neuphilologie|Neue Philologie]] und [[Kunstgeschichte]] an der [[Universität Breslau|Friedrich-Wilhelms-Universität]] in Breslau und danach an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]]. In Wien belegte er Vorlesungen während drei Jahren an der [[Universität Wien]] und wurde 1878 an der [[Universität Jena|Alma Mater Jenensis]] zum Dr.&amp;amp;nbsp;phil. promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 holte ihn [[Karl von Holtei]] in die Redaktion der &amp;#039;&amp;#039;Breslauer Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;. 1873 wurde er Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfer Zeitung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Leopold Ullstein]] stellte ihn 1878 bei der &amp;#039;&amp;#039;Tribüne&amp;#039;&amp;#039; in Berlin ein und etwas später bei der &amp;#039;&amp;#039;Berliner Zeitung&amp;#039;&amp;#039; an. Danach redigierte er die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Heim. Illustriertes Unterhaltungsblatt für alle Stände&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Deutsches Heim. Herausgeber Kohut und Ehrentraut. Inh. Engelmann 1874“ (sic!) In: Eva-Annemarie Kirschstein: &amp;#039;&amp;#039;Die Familienzeitschrift, Ihre Entwicklung und Bedeutung für die deutsche Presse&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1937 (Diss.), S. 158.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;„Kohut, Berlin, Kochstr. 23. V[erlag] Berliner Zeitung. E[rscheinungsweise] wöchentl. […] A[uflage] 32.000 […] (Belletr., Essays, Kritik u. dergl.)“ In: &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Litteratur-Kalender auf das Jahr 1884&amp;#039;&amp;#039;. Band 6. Spemann, Berlin 1884, S. 339.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie viele andere Journalisten wurde Kohut auch in verschiedene Prozesse nach dem [[Reichspreßgesetz]] verfolgt. In einem Fall forderte der Staatsanwalt für ihn sechs Wochen Haft wegen Verstoßes gegen [[s:Gesetz über die Presse#§ 7|§&amp;amp;nbsp;7, §&amp;amp;nbsp;18 und §&amp;amp;nbsp;19 (Gesetz über die Presse)]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeiner deutscher Literaturkalender für das Jahr 1881&amp;#039;&amp;#039;, S. 34–35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. September 1884 wurde er als „missliebiger Ausländer“ aus Preußen ausgewiesen,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jewish Encyclopedia&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem er in einem Artikel angeblich [[Otto von Bismarck|Bismarck]] heftig angegriffen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Behauptung zieht sich durch fast alle biographischen Artikel über Adolph Kohut.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Wirklichkeit war er auf Betreiben des Antisemiten [[Adolf Stöcker]], der sich beim Minister [[Robert Viktor von Puttkamer|Robert von Puttkamer]] dafür einsetzte, aus Berlin ausgewiesen worden. Die nächsten fünf Jahre lebte er in [[Dresden]]. Durch ein Schreiben des preußischen Legationsrates in [[Königreich Sachsen|Sachsen]], des Grafen [[Karl August von Dönhoff]], vom 21.&amp;amp;nbsp;Dezember 1889 durfte Kohut wieder nach Berlin zurückkehren. Im April 1890 traf er dort ein. Bismarck selbst hatte sich, wie Kohut schrieb, nie für seine Ausweisung eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführlich geschildert in: &amp;#039;&amp;#039;Persönliche Erinnerungen an den Altreichskanzler&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu auch die Dissertation von Helmut Neubach: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausweisungen von Polen und Juden aus Preußen 1885/86. Ein Beitrag zu Bismarcks Polenpolitik und zur Geschichte des deutsch-polnischen Verhältnisses&amp;#039;&amp;#039;. Harrassowitz, Wiesbaden 1967, (=&amp;#039;&amp;#039;Marburger Ostforschungen&amp;#039;&amp;#039; 27), S. 20 und 164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1915 erkrankt,&amp;lt;ref&amp;gt;Kohut an Eduard Zarncke vom 10. Februar 1915.&amp;lt;/ref&amp;gt; starb Adolph Kohut in der Nacht vom 21. auf den 22. November 1917 in seiner Berliner Wohnung Courbiérestraße 7. Einen Nachruf in der &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Zeitung des Judentums|Allgemeinen Zeitung des Judentums]]&amp;#039;&amp;#039; gab es nicht, und auch der &amp;#039;&amp;#039;Gemeindebote&amp;#039;&amp;#039; (Berlin) erwähnt ihn anlässlich seines Todes nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolph Kohut hatte nicht nur mit konservativen,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bismarck Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Berlin 1894, S. 507 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; liberalen&amp;lt;ref&amp;gt;„Als wir vor einiger Zeit in diesem Blatte das Machwerk Kohuts ‚Fürst Bismarck und die deutsche Litteratur‘ anzeigten, erwähnten wir, diese Speichelleckerei sei wohl nur geschrieben, um die Rücknahme der Ausweisung Kohuts aus Berlin zu erreichen“. ([[Michael Georg Conrad]] in: &amp;#039;&amp;#039;Die Gesellschaft. Münchener Halbmonatschrift für Kunst und Kultur&amp;#039;&amp;#039;. Begr. u. hrsg. von M. G. Conrad. Leipzig 1890, S. 462.)&amp;lt;/ref&amp;gt; oder antisemitischen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Friedrich Zöllner|Friedrich Zöllner]]: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur deutschen Judenfrage mit akademischen Arabesken als Unterlagen zu einer Reform der deutschen Universitäten&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. und mit einer Einleitung versehen von Moritz Wirth. Mutze, Leipzig 1894, S. 341 ff., 755 u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;amp;nbsp;m. [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/titleinfo/177327 Freimann-Sammlung] UniFrankfurt&amp;lt;/ref&amp;gt; deutschen Zeitgenossen zu kämpfen, sondern auch (Zitat: „Einige der behandelten Persönlichkeiten verwahren sich direkt oder durch ihre Freunde dagegen, dass sie Juden waren und sind, beziehungsweise von Israeliten abstammen“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach: Harald Lordick: &amp;#039;&amp;#039;„Nur Weihnachten fehlt mir sehr“. Eduard Schnitzer (1840–1892), Gouverneur der Äquatorialprovinz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kalonymos. Beiträge zur deutsch-jüdischen Geschichte aus dem Salomon Ludwig Steinheim-Institut&amp;#039;&amp;#039;. 10. Jg. 2007, Heft 4, S. 14. [http://www.steinheim-institut.de/edocs/kalonymos/kalonymos_2007_4.pdf steinheim-institut.de] (PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;) mit seinen religiösen Zeitgenossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolph Kohut verfasste mehr als 120 Bücher und Monografien und Hunderte von Artikeln in Zeitschriften. Auch als Übersetzer aus dem [[Ungarische Sprache|Magyarischen]] wurde er bekannt. Bleibend ist seine Übersetzung [[Sándor Petőfi]]s. Viele Arbeiten widmete er Goethe, Schiller, Kleist, Wieland und anderen. Ebenso verfasste er mehrere Bücher über Bismarck und [[Ferdinand Lassalle]]. Als bekennender Jude veröffentlichte er zahlreiche Schriften über jüdische Persönlichkeiten, die Ritualmordlegende&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ritualmordprozesse&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; und anderes mehr. Er wandte sich öffentlich gegen den Antisemitismus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Julius Stettenheim gegen den Antisemitismus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kohut war auch ein produktiver Mitarbeiter an [[Reclams Universal-Bibliothek]]. Einen Namen machte er sich durch seine zahlreichen Werke über Komponisten. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] vertrat er, wie viele Deutsche, chauvinistische Positionen gegenüber Frankreich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Frankreich als Erbfeind Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche seiner Werke wurden noch lange nach seinem Tod als [[Faksimile]] wieder aufgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Duelle&amp;#039;&amp;#039; (1981, 1996); &amp;#039;&amp;#039;Ritualmordprozesse&amp;#039;&amp;#039; (1991); &amp;#039;&amp;#039;Kaiser Joseph&amp;amp;nbsp;II. (&amp;#039;&amp;#039;2012); &amp;#039;&amp;#039;Aerzte als Staatsmanner, Diplomaten und Politiker&amp;#039;&amp;#039; (2013); &amp;#039;&amp;#039;Berühmte israelitische Männer und Frauen in der Kulturgeschichte der Menschheit&amp;#039;&amp;#039; (2013) u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Datenbank [[Kalliope-Verbund|Kalliope]] sind 147 Handschriften für Adolph Kohut nachgewiesen. Darunter fünf Briefe an [[Edmund Kretschmer]], siebenundvierzig an [[Wolfgang Kirchbach]], an die Redakteure des „Literarisches Centralblatt für Deutschland“ [[Friedrich Zarncke]] und [[Eduard Zarncke]] insgesamt dreizehn Briefe. An [[Wilhelm Raabe]] und [[Emil Rittershaus (Dichter)|Emil Rittershaus]] je ein Brief von Kohut an sie. Außerdem ein Brief von  [[Wilhelm Busch]] an Kohut.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Busch: [http://www.zeno.org/Literatur/M/Busch,+Wilhelm/Briefe/1119.+An+Adolf+Kohut &amp;#039;&amp;#039;Sämtliche Briefe&amp;#039;&amp;#039;. Band II. Briefe 1893 bis 1908, Hannover 1969, S. 91.] zeno.org&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Nachlass von Adolph Kohut ist in den Archiven nicht bekannt. Kohut schenkte seine Fotografie mit der Widmung „Herr S. W. Racken hierselbst in Hochachtung und Ergebenheit, REDACTEUR Dr. ADOLPH KOHUT, 4. November 1976“ des Fotografen G. Overbeck, Düsseldorf.&amp;lt;ref&amp;gt;Im November 2015 im Antiquariat Herbst-Auktionen, Detmold.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Biografie oder Dissertation über Adolph Kohut ist bisher nicht erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war seit 1877&amp;lt;ref&amp;gt;„Verheirathet ist er mit der bekannten Konzertsängerin und Gesangslehrerin Elisabeth Mannstein (seit 1877)“. ([[Richard Wrede]], Hans von Reinfels (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das geistige Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. &amp;#039;&amp;#039;Leben und Wirken der Architekten, Bildhauer, Bühnenkünstler, Journalisten, Maler, Musiker, Schriftsteller, Zeichner&amp;#039;&amp;#039;. Fotomechananischer Neudruck der Original-Ausgabe von 1897. Zentralantiquariat der DDR, Leipzig 1975,  S. 256).&amp;lt;/ref&amp;gt; verheiratet mit der [[Primadonna]] [[Elisabeth Kohut-Mannstein|Elisabeth Mannstein]] (1843–1926),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Biographische Enzyklopädie]]&amp;#039;&amp;#039;. Saur, München 1997, Band 6, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; die mehrere Jahre auf europäischen Bühnen wirkte und zuletzt als Gesangslehrerin in Berlin tätig war. Aus der Ehe ist der Sohn &amp;#039;&amp;#039;[[Oswald Kohut]]&amp;#039;&amp;#039; (1877–1951) hervorgegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Biographische Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;. Band 6, S. 7–8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Enkel von ihm war [[Oswald Adolph Kohut]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000009204|Oswald A. Kohut|Abruf=2024-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1892 Ritter des [[Franz-Joseph-Orden]]s&lt;br /&gt;
* 1905 korrespondierendes Mitglied der Petöfi-Gesellschaft der [[Ungarische Akademie der Wissenschaften|Ungarischen Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ladislaus Takács: &amp;#039;&amp;#039;Der Ungar in der Welt&amp;#039;&amp;#039;. Georg Vajna, Budapest 1934, S. 247.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1910 Kaiserlicher Rat (Ernennung durch Kaiser [[Franz Joseph I.]])&lt;br /&gt;
* [[Zivil-Verdienstkreuz|Goldenen Verdienstkreuzes mit Krone]]&lt;br /&gt;
* Verdienstmedaille für Kunst und Wissenschaft mit Krone&lt;br /&gt;
* 1912 [[Ehrendoktor]]at der [[Babeș-Bolyai-Universität Cluj|Universität Klausenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Für eine Übersicht seiner Werke, Übersetzungen und Beiträge in Zeitschriften siehe [[Adolph Kohut/Werke|Adolph Kohut Werkverzeichnis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kothut, Ad.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kürschners deutscher Literatur-Kalender auf das Jahr 1904&amp;#039;&amp;#039;, 27. Jg. G.J. Göschen’sche Verlagshandlung, Leipzig 1905; {{archive.org |kurschnersdeutsc2230unse_1 |Blatt=n409}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kohut, Adolph&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Brümmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Band 4. 6. Auflage. Leipzig, 1913, S. 58–59. [http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/bruemmer_lexikon04_1913?p=62 deutschestextarchiv.de]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kothut, Ad.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kürschners deutscher Literatur-Kalender auf das Jahr 1917&amp;#039;&amp;#039;. 39. Jg. G.J. Göschen’sche Verlagshandlung, Leipzig 1918, Spalte 897–898; {{archive.org |kurschnersdeutsc2230unse_11 |Blatt=n515}}.&lt;br /&gt;
* S. A.: &amp;#039;&amp;#039;Kohut, Adolph&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdisches Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;. Band III. Jüdischer Verlag, Berlin 1928, S. 757; [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/364578 Freimann-Sammlung] Goethe-Universität Frankfurt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adolf Kohut&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Salomon Wininger]]: &amp;#039;&amp;#039;Große Jüdische National-Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Hey-Laz&amp;#039;&amp;#039;. Orient, Czernowitz 1928, S. 495–496.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|4|67|68|Kohut Adolf| Valerie Hanus}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Steinitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Adolph Kohut. Ein kultureller Vermittler zwischen Ungarn und Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Zeitschrift der Humboldt-Universität zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Gesellschafts- und sprachwissenschaftliche Reihe&amp;#039;&amp;#039;, Band 14. Humboldt-Universität, Berlin 1965, S. 843 ff.&lt;br /&gt;
* Alfred Estermann: &amp;#039;&amp;#039;Inhaltsanalytische Bibliographien deutscher Kulturzeitschriften des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Band. 7: Das Jahrhundert (1856–1859). Deutsches Magazin (1861–1863). Freya (1861–1867). Orion (1863–1864). Deutsche Warte (1871–1875). Der Salon (1868–1890). Saur, München 1996, ISBN 3-598-23317-5; [https://books.google.de/books?id=sWohAAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA418&amp;amp;lpg=PA418&amp;amp;dq=Adolph++Kohut&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=7h591ppthP&amp;amp;sig=Rm-IuWZa6mSUDfm0D8mqomig73Q&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjb88Gs2KzJAhVGDywKHZ20AQIQ6AEIUzAP#v=onepage&amp;amp;q=Adolph%20%20Kohut&amp;amp;f=false books.google.de] Nachweise von Rezensionen und Artikeln über Adolph Kohuts Werke&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie der in selbständigen Bänden erschienenen Werke der ungarischen Literatur in deutscher Übersetzung (1774–1999)&amp;#039;&amp;#039;. Zusammengestellt von Tiborc Fazeka. Hamburg 1999. [http://real.mtak.hu/25892/1/BibliographieDerUngLiteratur.pdf mtak.hu] (PDF; 14&amp;amp;nbsp;MB) Nachweise für Kohuts Übersetzertätigkeit.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kohut, Adolph.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]].&amp;#039;&amp;#039; Band 14: &amp;#039;&amp;#039;Kest–Kulk.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Archiv Bibliographia Judaica. Saur, München&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; 2006, ISBN 3-598-22694-2, S. 196–211. Bisher umfangreichste Werk Dokumentation&lt;br /&gt;
* Susanne Blumesberger, Michael Doppelhofer, Gabriele Mauthe: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft 18. bis 20. Jahrhundert]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;J–R.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Österreichische Nationalbibliothek. Saur, München 2002, ISBN 3-598-11545-8, S. 715–716 ({{Google Buch | BuchID = QnrPXZ_eT44C | Seite = 716}}).&lt;br /&gt;
* {{Meyers-1905 |Lemma=Kohut |Eintragsnummer= |Band=11 |Seite=248 |SeiteBis=249 |zenoID=20006912311}}&lt;br /&gt;
* [http://www.jewishencyclopedia.com/articles/9435-kohut-adolph &amp;#039;&amp;#039;Kohut, Adolph&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Jewish Encyclopedia&amp;#039;&amp;#039;, 1906 (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116309105}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116309105}}&lt;br /&gt;
* {{BMLO|k2277}}&lt;br /&gt;
* [http://www.europeana.eu/portal/search.html?query=Kohut%2C+Adolph&amp;amp;rows=10 Search results für &amp;#039;&amp;#039;Kohut, Adolph&amp;#039;&amp;#039;.] Europeana&lt;br /&gt;
* [https://www.digizeitschriften.de/suche/ssearch/?tx_goobit3_search%5Border%5D=1&amp;amp;tx_goobit3_search%5Bformquery%5D=Kohut%2C%20Adolph&amp;amp;tx_goobit3_search%5Bdefault%5D=metadata Suche nach &amp;#039;&amp;#039;Kohut, Adolph&amp;#039;&amp;#039;.] DigiZeitschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116309105|LCCN=n85816239|VIAF=74599783}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kohut, Adolph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Verdienstkreuzes mit der Krone (Zivil-Verdienstkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kohut, Adolph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kohut, Adolf&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-ungarischer Schriftsteller und Rezitator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. November 1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mindszent]], [[Komitat Csongrád]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. November 1917 oder 22. November 1917&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Grunewald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frau Nilsson</name></author>
	</entry>
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