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	<title>Adolph Friedrich Riedel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ArthurMcGill: bessere Bilder</title>
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		<updated>2025-08-28T17:18:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bessere Bilder&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adolph Friedrich Riedel.jpg|mini|Adolph Friedrich Riedel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolph Friedrich Johann Riedel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Dezember]] [[1809]] in [[Biendorf (Mecklenburg)|Biendorf]] bei [[Neubukow]]; † [[8. September]] [[1872]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Archivar]], [[Historiker]] und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des Pastors Johann Christian Conrad Riedel und dessen Ehefrau Amalia Maria Caroline geb. Joergens. Adolph Friedrich Riedel heiratete 1834 Pauline Hoefer (1816–1889), eine Cousine der Brüder [[Albert Höfer (Sprachforscher)|Albert Hoefer]] und [[Edmund Hoefer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Richard Riedel (Unternehmer)|Richard Riedel]] (1838–1916) war Gründer der &amp;#039;&amp;#039;Halleschen Maschinenfabrik und Eisengießerei&amp;#039;&amp;#039; und Bauherr der [[Villa Riedel (Halle)|Villa Riedel]] in Halle (Saale). Er war u. a. auch Stadtverordneter, Präsident der Gewerbekammer der Provinz Sachsen wie auch Vorsitzender des Aufsichtsrats des 1866 gegründeten Bankhauses Hallescher Bankverein von Kulisch, Kaempf &amp;amp; Co. KGaA. Riedel trug den Ehrentitel Geheimer Kommerzienrat.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.bibliothek.uni-halle.de/hd/periodical/structure/958180 &amp;#039;&amp;#039;Adreßbuch für Halle a. d. S. und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Ausgaben 1906–1926, bei der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter Emma Clara Helene (1845–1925) war eine begnadete Pianistin und Schülerin von [[Franz Liszt]]. Sie heiratete den 21 Jahre älteren hochdekorierten preußischen Offizier [[Otto von Görschen]] (1824–1875), aus deren Ehe drei Enkelkinder stammen. Nach dem frühen Tode ihres Mannes heiratete sie den 15 Jahre älteren [[Eduard Tempeltey]] (1832–1919), den sie 6&amp;amp;nbsp;Jahre überlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Nach Hausunterricht besuchte Riedel das [[Fridericianum Schwerin|Gymnasium Fridericianum]] in [[Schwerin]]. Anschließend studierte er evangelische Theologie und Philologie in Berlin und promovierte 1831 zum Dr. phil. Bereits ein Jahr später wurde er habilitiert und arbeitete als Privatdozent an der [[Humboldt-Universität|Berliner Universität]]. Als Dank für eine Preisaufgabe zum Geburtstag des Königs erhielt er 1833 von [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]] das [[Indigenat]] und damit die Möglichkeit, in den preußischen Staatsdienst aufgenommen zu werden. Ab 1833 arbeitete Riedel als Archivar im später so genannten Geheimen Ministerialarchiv, das erst 1874 mit dem [[Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz|Geheimen Staatsarchiv]] vereinigt wurde. Bereits ein Jahr nach Beginn seiner Tätigkeit war er Vorstand des Ministerialarchivs. Im Jahr 1836 wurde er zum Hofrat und 1842 zum Geheimen Archivrat ernannt. Zugleich wurde er als außerordentlicher Professor für [[Staatswissenschaften]] an die Universität Berlin berufen. Von 1862 bis 1865 war er Besitzer des Rittergutes [[Schloss Britz|Britz]]. Ab 1868 lebte er auf seinen Gütern in [[Alt-Hohenschönhausen|Hohenschönhausen]] und [[Bürknersfelde]]. Er betrieb in seinen Gärten landwirtschaftliche Studien, insbesondere Obstbaumzucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Tätigkeit und Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1837 gehörte Riedel zu den Mitbegründern des [[Verein für Geschichte der Mark Brandenburg|Vereins für Geschichte der Mark Brandenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Bestand der Publikationen des Vereins in der Deutschen Nationalbibliothek unter {{GND|2025377-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde Generalsekretär des Vereins und war bis 1862 verantwortlich für die [[Märkische Forschungen (Zeitschrift)|Märkischen Forschungen]]. Im Jahr 1851 wurde er Mitglied der [[Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]]. Ab 1868 war er offizieller Historiograph der [[Brandenburg]]er Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riedel veröffentlichte zahlreiche historische Schriften vor allem zur [[Geschichte Brandenburgs]], aber auch Arbeiten zur Volkswirtschaftslehre. Dazu zählen u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Die Mark Brandenburg im Jahr 1250&amp;#039;&amp;#039; (1831–1832), &amp;#039;&amp;#039;Nationalökonomie oder Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039; (1837–1840), &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des preußischen Königshauses&amp;#039;&amp;#039; (2. Teile 1861, teilw. erst posthum veröffentlicht). Er war Herausgeber des [[Codex diplomaticus Brandenburgensis]] (1838–1869).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit im Eisenbahnwesen und Industrie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Adolph Friedrich Riedel (Altersaufnahme).jpg|mini|Spätaufnahme Riedels]]&lt;br /&gt;
Über seine wissenschaftliche Tätigkeit hinaus betätigte sich Riedel auch in der Wirtschaft. So war er 1843 bis 1849 Direktoriumsmitglied der [[Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn|Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn]]. Dort wurde er 1843 erst nebenamtlicher stellvertretender Direktor und 1844 Direktor. Außerdem war er ab 1845 Mitglied des Verwaltungsrats der [[Berlin-Anhaltische Eisenbahn-Gesellschaft|Berlin-Anhalter Eisenbahn]] sowie zwischen 1850 und 1870 Mitglied im Direktorium des Vereins für die Rübenzuckerindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Mandate ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1848 war er Mitglied der [[Preußische Nationalversammlung|preußischen Nationalversammlung]] für den Wahlkreis Niederbarnim und 1850 Mitglied des [[Erfurter Unionsparlament]]s. Zwischen 1849 und 1855 sowie von 1859 bis 1861 saß er für verschiedene Wahlkreise im [[Preußisches Abgeordnetenhaus|preußischen Abgeordnetenhaus]]. Er gehörte dabei zunächst der rechten Fraktion ([[Adolf Heinrich von Arnim-Boitzenburg|Graf von Arnim-Boitzenburg]], [[Ernst von Bodelschwingh der Ältere|Ernst von Bodelschwingh]]) und später der linken Fraktion ([[Karl Friedrich von Vincke]]) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellenschriften für die Geschichte der Mark Brandenburg und ihrer Regenten.&amp;#039;&amp;#039; 40 Bände, Berlin 1838–1868. ([http://www.rambow.de/codex-diplomaticus-brandenburgensis.html Digitalisate BSB])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nationalöconomie oder Volkswirthschaft.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. Berlin 1838–1842 (online: [http://books.google.com/books?id=gpE8AAAAcAAJ Bd. 1], [http://books.google.com/books?id=ZaA8AAAAcAAJ Bd. 2], [http://www.archive.org/details/nationalconomie00riedgoog Bd. 3. Online]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Domainen und Forsten, Gruben, Hütten und Salinen des preuszischen Staates.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, 1849.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Graf Rudolph von Habsburg u. Burggraf Friedrich von Nürnberg in ihren Beziehungen zu einander&amp;#039;&amp;#039; Berlin, 1853 [https://books.google.de/books?id=okQAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Online]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des preussischen Königshauses.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1 und 2. Bd. 1. Berlin, 1861.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Brandenburgisch-Preussische Staatshaushalt in den beiden letzten Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; Ernst und Korn, Berlin 1866 ([http://books.google.com/books?id=Lf8AAAAAcAAJ Online]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des schloßgesessenen adligen Geschlechtes von Bismarck.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, 1867.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Felix Engel: &amp;#039;&amp;#039;Adolph Friedrich Johann Riedel. Historiograph der brandenburgischen Geschichte oder Historiograph der Hohenzollern?&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 64, Berlin 2013, S. 59–84. {{ISSN|0447-2683}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|28|514|517|Riedel, Adolf Friedrich Johann|[[Friedrich Holtze]]|ADB:Riedel, Adolf Friedrich Johann}}&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Parlament (Frankfurter Unionsparlament) von 1850. Ein Handbuch: Mitglieder, Amtsträger, Lebensdaten, Fraktionen&amp;#039;&amp;#039;. München 2000, S. 149. ISBN 3-437-31128-X.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Neitmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Adolph Friedrich Riedel, der Codex diplomaticus Brandenburgensis und der Verein für Geschichte der Mark Brandenburg. Aufgabenstellungen, Organisationsformen und Antriebskräfte der brandenburgischen Landesgeschichtsforschung 1830 bis 1848.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Bärbel Holtz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Krise, Reformen – und Kultur. Preußen vor und nach der Katastrophe von 1806.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur brandenburgischen und preußischen Geschichte. (FBPG),&amp;#039;&amp;#039; N.F., Beiheft 11, Berlin 2010, S. 249–298. {{ISSN|0934-1234}}, Online {{ISSN|1865-5750}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Ribbe]]: &amp;#039;&amp;#039;Archivare als brandenburgische Landeshistoriker. Drei Lebensbilder aus drei Generationen&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 55, Berlin 2004, S. 100–121. {{ISSN|0447-2683}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Adolph Friedrich Johann Riedel}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11653334X}}&lt;br /&gt;
* ([[Karl Marx]] / [[Friedrich Engels]]): &amp;#039;&amp;#039;Die Debatte über das Plakatgesetz&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Neue Rheinische Zeitung]]. Nr. 283 vom 27. April 1849. [https://web.archive.org/web/20160330220514/http://www.dearchiv.de/php/dok.php?archiv=mew&amp;amp;brett=MEW006&amp;amp;fn=434-443.6&amp;amp;menu=mewinh Digitalisat] [[Marx-Engels-Werke]]. Band 6, S. 438 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11653334X|LCCN=no/89/13712|VIAF=19668386}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Riedel, Adolph Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Staatenhauses des Erfurter Unionsparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Zweiten Kammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Riedel, Adolph Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Riedel, Adolph Friedrich Johann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Archivar, Historiker und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Dezember 1809&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Biendorf (Mecklenburg)|Biendorf]] bei [[Neubukow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. September 1872&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ArthurMcGill</name></author>
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