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	<title>Adolfseck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolfseck&amp;diff=1598194&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mef.ellingen am 16. Juli 2025 um 22:26 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-16T22:26:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Adolfseck&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Bad Schwalbach&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Adolfseck.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen der ehemaligen Gemeinde Adolfseck&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 50.159566&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 8.079463&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 280 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 2.22&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 264&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2017-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bad-schwalbach.de/pdfs/haushalte/2018/02-vorbericht-haushalt-2018.pdf?cid=c2#page=43 |titel=Vorbericht Haushalt 2018, Statistische Angaben |titelerg=Einwohner inklusive Nebenwohnsitzen |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Bad Schwalbach |format=PDF |abruf=2021-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 65307&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06124&lt;br /&gt;
| Poskarte                = &lt;br /&gt;
| Bild                    = Blick auf Adolfseck.tif&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Blick vom Aussichtspunkt am Aarhöhenweg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolfseck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher &amp;#039;&amp;#039;Adolphseck&amp;#039;&amp;#039;, ist ein Stadtteil der Stadt [[Bad Schwalbach]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Rheingau-Taunus-Kreis]]. Nach der Einwohnerzahl ist er der kleinste Stadtteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Adolfseck (Merian).jpg|mini|Adolfseck mit gestauter ehemaliger Fluss-Schlinge (links) und Wasserfall (rechts) in einem Stich von Merian]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühere [[Burg Adolfseck]] und der Ortskern von Adolfseck liegen nördlich der Kernstadt Bad Schwalbach, im westlichen [[Hintertaunus]], auf einem künstlichen [[Umlaufberg]] der [[Aar (Lahn)|Aar]], die diesen Berg ursprünglich in einer [[Mäander|Flussschlinge]] von Süden, Osten und Norden umflossen hat. Schon seit dem Jahr [[1355]] im [[Spätmittelalter]] fließt aber die Aar westlich von Adolfseck durch einen künstlichen Durchbruch, dessen Gefälle zum Betrieb einer Mühle diente. Dazu wurde hinter dem Mühlendamm ein [[Weiher (Gewässer)|Weiher]] aufgestaut, der bis 1820 bestand. Seine feinklastischen Sedimente konnten im Jahr 2007 mittels Bohrungen noch eindeutig nachgewiesen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolz&amp;quot;&amp;gt;C. Stolz, J. Grunert: &amp;#039;&amp;#039;Floodplain sediments of some streams in the Taunus and Westerwald MTs., Western Germany, as evidence of historical land use.&amp;#039;&amp;#039; Zeitschrift für Geomorphologie, 52, p. 349–373.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute ist die Aar an dieser Stelle auf einer Länge von etwa 60 Meter unterirdisch kanalisiert und mittels einer Turbine wird an einem Wehr elektrische Energie erzeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiesbadener Tagblatt vom 24. September 2004: Aarschleife steht vor ihrer Reaktivierung. Bürger sind trotz Vorteile noch skeptisch. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung wurden erstmals die Planungen zur Reaktivierung der Aarschleife bei Adolfseck den Bürgern des Bad Schwalbacher Stadtteils vorgestellt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mithin kann die Lage des Ortskerns weder dem Ostufer noch dem Westufer der Aar eindeutig zugeordnet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK&amp;quot;&amp;gt;Topografische Karte 1:25.000&amp;lt;/ref&amp;gt; Der mit dem Durchbruch entstandene größte [[Liste der Wasserfälle in Deutschland|Wasserfall]] im [[Taunus]] ist durch den Wasserentzug nur bei hohem Wasserstand der Aar zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung von Adolfseck liegt weit überwiegend östlich der Aar, ganz im Unterschied zu den anderen Bad Schwalbacher Stadtteilen. Nur etwa 20 Hektar liegen brückenkopfartig am Westufer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK69&amp;quot;&amp;gt;Hessisches Landesvermessungsamt: Kreiskarte 1:50.000 Wiesbaden Rheingaukreis Untertaunuskreis, Ausgabe 1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Gemarkung befindet sich auch die Wüstung &amp;#039;&amp;#039;Rensfelden&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|NS=50.165461194784065|EW=8.077683675566309|type=landmark|region=DE-HE|name=Wüstung Rensfelden|text=DMS}})&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=43900201002|titel=„Rensfelden, Rheingau-Taunus-Kreis“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie die Franzensberger Mühle ({{Coordinate|NS=50.16951612738617|EW=8.073196430919536|text=DMS|name=Franzensberger Mühle, Adolfseck|region=DE-HE|type=landmark}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Adolfseck beginnt die reizvollste Strecke des Aartals. Bis [[Michelbach (Aarbergen)|Michelbach]] ist es eng, zum Teil schluchtartig in den [[Taunus]] eingeschnitten, dabei stark gewunden, sehr waldreich und wenig besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Kleinkastell Adolfseck]] mündet der rund 1&amp;amp;nbsp;km lange Pohlbach in die Aar, der weitgehend innerhalb des [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiets]] [[Pohlbachtal bei Adolfseck]] verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AdolfseckBurgKapelleNO.JPG|mini|hochkant|[[Evangelische Kirche Adolfseck|Evangelische Kirche]] in Adolfseck, Stadtteil von Bad Schwalbach|alternativtext=evangelische-kirche-in-adolfseck.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg-adolfseck-mauer-aussen.jpg|mini|Mauerreste der [[Burg Adolfseck]]|alt=Burg-adolfseck-mauer-aussen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von den Anfängen bis zur Gebietsreform in Hessen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur [[Römisches Reich|römischen]] Vergangenheit des Ortes siehe auch den Hauptartikel [[Kleinkastell Adolfseck]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Adolfseck als &amp;#039;&amp;#039;Adolfsekke&amp;#039;&amp;#039; in einem Lehensbrief des Mainzer Erzbischofs [[Gerlach von Nassau]] zu Gunsten seines Bruders, vom 18. Februar 1356. Darin wird erwähnt, dass Graf [[Haus Nassau#Die Walramische Linie (1255–1912)|Adolf I. von Nassau]] gerade im Begriff sei, die [[Burg Adolfseck]] zu bauen und dass er dieselbe von dem Erzbischof zu Lehen erhalte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dilibri.de/download/pdf/72563?name=III%20Adolfseck Adolfseck bei www.dilibri.de] (PDF-Datei 2,4 MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort gehörte dadurch, dass sein Gebiet weitgehend östlich der Aar gelegen war, zur Grafschaft Nassau. Westlich der Aar begann die [[Grafschaft Katzenelnbogen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Burg siedelten sich bald die Bewohner des nahe gelegenen Ortes &amp;#039;&amp;#039;Rensfelden&amp;#039;&amp;#039; an. Bis zum Dreißigjährigen Krieg war der Beruf der [[Wollweber (Beruf)|Wollenweber]] in Adolfseck sehr stark vertreten, begünstigt durch die [[Walkmühle]]n an der Aar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1363 wurde der Name Adolfiseyke nachgewiesen. Im Jahr 1367 erhielt Adolfseck durch Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] zugleich mit [[Steckenroth]] und [[Heftrich]] das Frankfurter Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde Adolfseck durch [[Kurmainz]] zerstört. Von den seinerzeitigen Kämpfen zeugt heute noch die [[Schanze Adolfseck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit des [[Herzogtum Nassau|Herzogtums Nassau]] gehörte Adolfseck zum [[Amt Langen-Schwalbach]]. Nach der Annexion durch Preußen wurde es 1867 dem [[Untertaunuskreis]] im Regierungsbezirk Wiesbaden zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessische Gebietsreform ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Adolfseck zum 31. Dezember 1971 zusammen mit fünf Nachbargemeinden auf freiwilliger Basis in die Stadt Bad Schwalbach [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=377}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie für jeden Stadtteil außerhalb der Kernstadt wurde durch die Hauptsatzung auch für Adolfseck ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bad-schwalbach.de/pdfs/satzungen/hauptsatzung26062017-1.pdf?cid=3g#page=3 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Bad Schwalbach |format=PDF;&amp;amp;nbsp;85&amp;amp;nbsp;kB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190224174222/https://www.bad-schwalbach.de/pdfs/satzungen/hauptsatzung26062017-1.pdf?cid=3g#page=3 |archiv-datum=2019-02-24 |abruf=2024-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staats- und Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten, denen Adolfseck angehörte:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1566 und später: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Haus Nassau|Grafschaft Nassau]], [[Amt Idstein]]&lt;br /&gt;
* ab 1721: Heiliges Römisches Reich, [[Herrschaft Ottweiler|Grafschaft Nassau-Ottweiler]], Amt Idstein&lt;br /&gt;
* ab 1728: Heiliges Römisches Reich, [[Nassau-Usingen|Fürstentum Nassau-Usingen]], Amt Idstein, Gericht Wehen&lt;br /&gt;
* 1787: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt oder Herrschaft Idstein, Gericht Wehen&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Herzogtum Nassau]], [[Amt Langen-Schwalbach]]&lt;br /&gt;
* ab 1849: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, [[Kreisamt Langen-Schwalbach]] (,[[Justizamt Langen-Schwalbach]])&lt;br /&gt;
* ab 1854: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Amt Langen-Schwalbach&lt;br /&gt;
* ab 1867/68: [[Königreich Preußen]], [[Hessen-Nassau|Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Wiesbaden|Regierungsbezirk Wiesbaden]], [[Untertaunuskreis]] (Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Langenschwalbach]]) und Verwaltung)&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], [[Untertaunuskreis]]&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], Untertaunuskreis&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Untertaunuskreis&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Rheingau-Taunus-Kreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Adolfseck 234 Einwohner. Darunter waren 9 (3,8 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 39 Einwohner unter 18 Jahren, 99 Einwohner zwischen 18 und 49 Jahren, 57 Einwohner zwischen 50 und 64 Jahren und 42 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 102 Haushalten. Davon waren 27 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 33 Haushalte von [[Ehe|Ehepaaren]] ohne Kinder und 30 Paaren mit Kindern, sowie 6 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 3 [[Wohngemeinschaft]]en. In 18 Haushalten lebten ausschließlich Seniorenen und in 69 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1566: || 23 nassauische Haushalte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1634: || 22 Mannschaften, 4 Witwen, 23 bewohnte, 6 unbewohnte Häuser, eines verfallen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;um 1700: || 69 Einwohner&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Adolfseck |width=450|float=none|maxEinwohner=270&lt;br /&gt;
|147|138|155|163|168|157|149|139|125|169|189|177|145|141|225|250|209|204|229&lt;br /&gt;
|vor1834=(1821,134)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,237)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2005,272)(2011,234)(2015,266)(2017,264)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Bad Schwalbach&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 117 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 93,60 %), 8 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 6,40 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 152 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 74,51 %), 47 katholische (= 23,04 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Am 14. Juni 1967 wurde der Gemeinde Adolfseck im damaligen [[Untertaunuskreis]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], ein Wappen mit folgender [[Blasonierung]] verliehen: &amp;#039;&amp;#039;In blauem, mit goldenen Schindeln bestreutem Feld ein sitzender rotgekrönter, -bezungter und -bewehrter goldener Löwe.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Adolfseck, Landkreis Untertaunuskreis, Regierungsbezirk Wiesbaden |fundstelle=Punkt 649 |nr=27 |jahr=1967 |datum=1967-06-14 |seite=2 |seiten=7798 |kbytes=5900}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MK37332 Wasserfall Adolfseck.jpg|mini|Der Aar-Wasserfall im Ortszentrum; links das Druckrohr des Wasserkraftwerks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
500 Meter nördlich von Adolfseck quert der [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanisch-Raetische Limes]] das Aartal. Zur Grenzsicherung war am Ostufer im Tal das &amp;#039;&amp;#039;[[Kleinkastell Adolfseck]]&amp;#039;&amp;#039; erbaut worden, von dem jedoch keine sichtbaren Spuren erhalten sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK69&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.limesstrasse.de/index.php?id=305&amp;amp;L=0&amp;amp;sz=12&amp;amp;sr=50.144227&amp;amp;sh=8.067725 |text=Deutsche Limesstraße: Limes bei Adolfseck |archive-is=20120906193716}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gestein ist ein Name eingeritzt worden, der heute rot eingefärbt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der [[Burg Adolfseck|Burg]] sind nur Reste von Mauern und eines Brunnens erhalten. Die einstige &amp;#039;&amp;#039;[[Evangelische Kirche Adolfseck|Valentinskapelle]]&amp;#039;&amp;#039; steht heute unter Denkmalschutz&amp;lt;ref&amp;gt;{{DenkXweb|objekt=13414|titel=Evangelische Kapelle}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wird von der evangelischen Kirchengemeinde als Kirche genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Aar-Wasserfall&amp;#039;&amp;#039; liegt durch die hydroelektrische Nutzung meist trocken, ist aber bei hohem Wasserstand sehenswert. Ähnlich entstandene Wasserfälle gibt es noch in [[Sommerauer Wasserfall|Sommerau]] (Hunsrück), am [[Elzbach]] bei [[Burg Pyrmont]] (Eifel) und in [[Wasserfälle von Coo|Coo]] (Belgien). Die Dammmühle an der Stelle des Damms, der die Aar zum Burgweiher staute, wurde erstmals 1710 erwähnt und steht heute unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DenkXweb|objekt=13412|titel=Ehemalige Damm-Mühle}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sind die 1912 erbaute ehemalige Volksschule&amp;lt;ref&amp;gt;{{DenkXweb|objekt=13413|titel=ehemalige Volksschule}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Gesamtanlage Taunusstraße&amp;lt;ref&amp;gt;{{DenkXweb|objekt=13410|titel=Gesamtanlage Taunusstraße}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Kulturdenkmal|Kulturdenkmäler]] nach dem [[Hessisches Denkmalschutzgesetz|Hessischen Denkmalschutzgesetz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Adolfseck ist wie die ganze Region Teil des [[Naturpark Rhein-Taunus]], der den Menschen eine naturnahe Erholung ermöglichen will. Das landschaftlich reizvolle &amp;#039;&amp;#039;Aartal&amp;#039;&amp;#039; und die Kurstadt Bad Schwalbach laden zu Ausflügen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort führt der [[Deutscher Limes-Radweg|Deutsche Limes-Radweg]]. Dieser folgt dem [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanisch-Raetischen Limes]] über 818&amp;amp;nbsp;km von [[Bad Hönningen]] am [[Rhein]] nach [[Regensburg]] an der [[Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:515 623 als Nahverkehrszug 5665 am Haltepunkt Adolfseck.jpg|mini|Bahnhof Adolfseck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2016 Adolfsecker Tunnel Süd.jpg|mini|Blick vom ehemaligen Haltepunkt auf das denkmalgeschützte Südportal des Tunnels]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dreiteiliger Schienenbus (Baureihen 798 und 998) als N 5663 (Limburg - Bad Schwalbach) bei Adolfseck.jpg|mini|[[Schienenbus|Schienenbusse]] des Typs VT98 bei Adolfseck]]&lt;br /&gt;
Adolfseck liegt an der [[Bundesstraße 54]], die als &amp;#039;&amp;#039;Aarstraße&amp;#039;&amp;#039; von [[Diez an der Lahn]] bis [[Taunusstein]] im Aartal verläuft. Auf diese Weise liegt Adolfseck verkehrsgünstig in der Nähe der Kreisstadt Bad Schwalbach. [[Wiesbaden]] und das [[Rhein-Main-Gebiet]] sind schnell zu erreichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK&amp;quot; /&amp;gt; Adolfseck verfügte früher über einen Haltepunkt an der [[Aartalbahn]], die den Umlaufberg im 150&amp;amp;nbsp;m langen Adolfsecker Tunnel durchsticht. Das denkmalgeschützte Südportal ist mit Bruchsteinen verkleidet und hat eine gequaderte Bogenöffnung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DenkXweb|objekt=13417|titel=Adolfecker Tunnel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (RTV) ist die [[lokale Nahverkehrsgesellschaft]] des [[Rheingau-Taunus-Kreis]]. Sie ist Gesellschafterin des [[Rhein-Main-Verkehrsverbund]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor= [[Christian Daniel Vogel]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Geschichte der Burg Adolfseck&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Nassauische Annalen&lt;br /&gt;
   |Band=3&lt;br /&gt;
   |Datum=1839&lt;br /&gt;
   |Seiten=63–80}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116335076 |GND=4875100-5}}&lt;br /&gt;
* [[Johanna Schopenhauer]]: Ausflucht an den Rhein und dessen nächste Umgebungen im Sommer des ersten friedlichen Jahres, Brockhaus, Leipzig, 1818, S. 62–64.&lt;br /&gt;
* [[Johann Konrad Friederich]]: Das General-Lexikon oder vollständiges Wörterbuch alles menschlichen Wissens, Frankfurt am Main, 1836. S. 521–522.&lt;br /&gt;
* [[Karl Simrock]]: Das malerische und romantische Rheinland. In: Das malerische und romantische Deutschland. 2. Aufl. Wigand, Leipzig, 1847, S. 268–269.&lt;br /&gt;
* Matthias Koch: Reise in Süddeutschland und am Rhein. Mayer, Leipzig, 1848, S. 190–191.&lt;br /&gt;
* [[Johann Christian von Stramberg|Christian von Stramberg]]: Der Rheingau (4. Bd.). Denkwürdiger und nützlicher Rheinischer Antiquarius, welcher die wichtigsten und angenehmsten, historischen und politischen Denkwürdigkeiten des ganzen Rheinstroms, von seinem Ausflusse in das Meer bis zu seinem Ursprunge darstellt, / von einem Nachforscher in historischen Dingen. Hergt, Coblenz, 1865, S. 122–126.&lt;br /&gt;
* [[Christian Daniel Vogel]]: Historische Topographie des Herzogthums Nassau. Kempf, Herborn, 1836, S. 1–2; 29; 66.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.bad-schwalbach.de/stadt-leben/stadtportrait-und-stadtteile/adolfseck/&lt;br /&gt;
   |titel=Stadtteile Adolfseck&lt;br /&gt;
   |werk=Webauftritt&lt;br /&gt;
   |hrsg=Stadt Bad Schwalbach&lt;br /&gt;
   |abruf=2021-10&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=439002010|titel=Adolfseck, Rheingau-Taunus-Kreis}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OA-S|ID=adolfseck|titel=Adolfseck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=439002010|titel=Adolfseck, Rheingau-Taunus-Kreis |datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=46&lt;br /&gt;
 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen&lt;br /&gt;
 |werk=[[Zensus 2011]]&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]]&lt;br /&gt;
 |seiten=42 und 96&lt;br /&gt;
 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB&lt;br /&gt;
 |offline=1&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=46&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2021-07-11&lt;br /&gt;
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 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einwohnerzahlen der Stadt Bad Schwalbach unter 9. Statistische Angabe [https://web.archive.org/web/20211025153647/https://www.bad-schwalbach.de/pdfs/haushalte/2015-16/03-vorbericht-2015-2016.pdf?cid=1sx 2004–20014], [https://web.archive.org/web/20211025153528/https://www.bad-schwalbach.de/pdfs/haushalte/2018/02-vorbericht-haushalt-2018.pdf?cid=c2 2007–20017] im Webarchiv.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bad Schwalbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4875100-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rheingau-Taunus-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Schwalbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rheingau-Taunus-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1356]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1367]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mef.ellingen</name></author>
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