<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Adolf_von_Tutschek</id>
	<title>Adolf von Tutschek - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Adolf_von_Tutschek"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_von_Tutschek&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-22T04:27:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_von_Tutschek&amp;diff=1304685&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-27576-24 am 3. Oktober 2025 um 16:50 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_von_Tutschek&amp;diff=1304685&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-03T16:50:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HptmAdolfvonTutschek.jpg|miniatur|hochkant|Hauptmann Adolf Ritter von Tutschek]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Tutschek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1915 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ritter von Tutschek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Mai]] [[1891]] in [[Ingolstadt]]; † [[15. März]] [[1918]] bei [[Brancourt-le-Grand]], [[Département Aisne]]) war ein [[Bayerische Armee|bayerischer Offizier]] und Jagdflieger im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des [[Oberstabsarzt]]es I. Klasse Lorenz Tutschek und dessen Ehefrau Juli, geborene Schmidbauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tutschek besuchte das [[Gymnasium bei St. Anna (Augsburg)|St. Anna-Gymnasium]] in [[Augsburg]] und trat anschließend am 23. Juli 1910 als [[Fahnenjunker]] in das [[Königlich Bayerisches 3. Infanterie-Regiment „Prinz Karl von Bayern“|3. Infanterie-Regiment „Prinz Karl von Bayern“]] der [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]] ein. Dort wurde er am 28. Oktober 1912 zum [[Leutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs kam Tutschek als [[Zugführer (Militär)|Zugführer]] in der 7. Kompanie seines [[Regiment]]s an die [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] und wurde drei Wochen später als Kompanieführer verwendet. Ab Ende August 1914 war er für drei Monate [[Adjutant]] des II. Bataillons und machte dann als Kompanieführer die Kämpfe in Frankreich, [[Galizien]], Polen, Serbien und vor [[Schlacht um Verdun|Verdun]] mit. Im Mai 1915 war er bei [[Schlacht von Gorlice-Tarnów|Gorlice]] durch Granatsplitter am Fuß verwundet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1916 wurde er für die Erstürmung und Behauptung eines starken russischen Stützpunktes bei Petrylów mit zwei Kompanien seines Regiments am 10. August 1915 mit dem [[Ritterkreuz]] des [[Militär-Max-Joseph-Orden]]s beliehen. Damit verbunden war die [[Nobilitierung|Erhebung]] in den [[Deutscher Adel#Persönlicher Adel|persönlichen Adelsstand]] und er durfte sich nach der Eintragung in die [[Adelsmatrikel]] &amp;#039;&amp;#039;Ritter von Tutschek&amp;#039;&amp;#039; nennen. Seine Beförderung zum [[Oberleutnant]] erhielt er am 14. Januar 1916. Im März 1916 erlitt er vor Verdun eine Gasvergiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Genesung meldete er sich zur [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Fliegertruppe]], besuchte die Militärflugschule in [[Flugplatz Schleißheim|Schleißheim]] bei München und gelangte im Oktober 1916 an die Front an der [[Schlacht an der Somme|Somme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1917 zur [[Jagdstaffel 2]] „[[Oswald Boelcke|Boelcke]]“ versetzt, wo er seinen ersten Luftsieg errang. Im April 1917 übernahm er als Staffelführer die Jasta 12 und erzielte bis August 1917 insgesamt 23 Luftsiege, wurde mit dem Orden [[Pour le Mérite]] ausgezeichnet, aber dann selbst bei einem Luftkampf in 2.600 m Höhe durch ein Geschoss an der Schulter schwer verwundet. Anfang 1918 übernahm von Tutschek, inzwischen zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert, die Führung des Jagdgeschwaders 2, erzielte noch vier weitere Abschüsse und fand beim Absturz seiner Maschine am 15. März 1918 bei Brancourt den Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde auf dem Münchner [[Waldfriedhof (München)|Waldfriedhof]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Tutschek wurde für seine militärischen Verdienste neben dem [[Pour le Mérite]] und dem [[Militär-Max-Joseph-Orden]] noch mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] II. und I. Klasse, dem [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern sowie dem [[Militärverdienstorden (Bayern)|Militärverdienstorden]] III. Klasse mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Er zählt mit 27 bestätigten Abschüssen zu den erfolgreichsten deutschen Jagdfliegern des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit des [[Nationalsozialismus]] wurde die [[Reichsarbeitsdienst]]abteilung 7/303&amp;lt;ref&amp;gt;nach gedrucktem Hinweis auf einer Ansichtskarte des Lagers&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Grabenstätt]] am [[Chiemsee]] sowie die heutige [[Hochstaufen-Kaserne]]&amp;lt;ref&amp;gt; [[Johannes Lang (Archivar)|Johannes Lang]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Bad Reichenhall.&amp;#039;&amp;#039; Ph.C.W. Schmidt, Neustadt/Aisch 2009, ISBN 978-3-87707-759-7; S. 763&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Bad Reichenhall]] nach von Tutschek benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stürme und Luftsiege.&amp;#039;&amp;#039; Braunbeck Verlag, Berlin 1918.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Angaben der [https://d-nb.info/577531050 &amp;#039;&amp;#039;DNB&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In Trichtern und Wolken – Kriegsaufzeichnungen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Thor Goote]]. Westermann Verlag, Braunschweig – Berlin – Hamburg 1934 ([http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz407422315 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf von Kramer, Otto Freiherr von Waldenfels: &amp;#039;&amp;#039;VIRTUTI PRO PATRIA. Der königlich bayerische Militär-Max-Joseph-Orden. Kriegstaten und Ehrenbuch 1914-1918.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag des königlich bayerischen Militär-Max-Joseph-Ordens, München 1966, S. 112, 425f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=5944520|GND=127118276|LCCN=n/2004/39973}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tutschek, Adolf von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdpilot im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militär-Max-Joseph-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (III. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ingolstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tutschek, Adolf von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Tutschek, Adolf Ritter von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bayerischer Offizier, Jagdflieger im Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Mai 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ingolstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. März 1918&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Brancourt-le-Grand]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-27576-24</name></author>
	</entry>
</feed>