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	<title>Adolf von Ende - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T16:39:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_von_Ende&amp;diff=1931127&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Veröffentlichungen */ Tippfehler (Leerzeichen)</title>
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		<updated>2026-01-14T22:19:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Veröffentlichungen: &lt;/span&gt; Tippfehler (Leerzeichen)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:75 F.A.v. Ende168.tif|mini|Schattenriss des stud. jur. Adolf von Ende in Göttingen (1778)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Adolf  Freiherr von Ende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. März]] [[1760]] in [[Lucklum]]; † [[10. Juli]] [[1816]] in [[Köln]]) war ein deutscher Jurist und württembergischer [[Justizminister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren [[Gotthelf Dietrich von Ende]] (* 4. Juni 1726; † 13. Oktober 1798) und dessen Ehefrau die Gräfin &amp;#039;&amp;#039;Johanna Adelheid [[von der Schulenburg]]-Wolfsburg&amp;#039;&amp;#039; (* 27. November 1735; † 12. Mai 1805). Sein Vater war königlich britischer und kurhannoverischer Staatsminister, wirklicher Geheimer Rat sowie Erbherr auf [[Munzig|Monzig]] bei Meißen; seine Mutter die Tochter des preußischen Generals [[Adolph Friedrich von der Schulenburg]]. Sein Bruder war der preußische General und Kommandant von Köln [[Friedrich Albrecht Gotthilf von Ende]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Ferdinand Adolf von Ende wurde durch seine Hauslehrer auf ein Studium an der Universität vorbereitet. Er  studierte in [[Universität Leipzig|Leipzig]] unter Anleitung  des [[Hofmeister]]s Höpfer und wechselte später nach [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]], wo er Mitglied der [[Landsmannschaften und Studentenorden an der Universität Göttingen im 18. Jahrhundert|Landsmannschaft der Kurländer]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Obwohl als Sohn eines in kurhannoverschen Diensten stehenden Vaters in Lucklum geboren, immatrikulierte er sich in Göttingen als „stud. jur. aus Sachsen“; die Mitgliedschaft wurde ausweislich der Convents-Protokolle der Hannoverschen Landsmannschaft durch Aufhebung des Kantonierungszwangs seitens der Curischen Landsmannschaft möglich. Vgl. [[Otto Deneke]]: &amp;#039;&amp;#039;Alte Göttinger Landsmannschaften – Urkunden zu ihrer frühesten Geschichte (1737–1813)&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1937; als Stammbucheinträger im Stadtarchiv Göttingen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;109&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 68 (1776) mit redaktionellem Hinweis „Herkunftsangabe ausradiert“(!), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;188&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 13&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Schattenriss aus der Göttinger Studienzeit ist in der [[Silhouetten-Sammlung Schubert]] erhalten. 1780 wurde er in Celle Kanzleiauditor, 1783 außerordentlicher [[Justizrat]] in Stade,  dann ordentlicher Justizrat und nach einigen Jahren Oberappellationsrat in Celle. Dort blieb er bis zum Jahre 1803. Danach trat er in die Dienste des [[Kurfürst]]en von [[Württemberg]] und wurde von 1806 bis 1809 in [[Stuttgart]] im württembergischen [[Mitglieder des württembergischen Staatsministeriums (1806–1816)|Staatsministerium]] Leiter des Justizressorts. Ab 1810 war Ende [[Großherzogtum Baden|badischer]] geheimer [[Legationsrat]] in [[Karlsruhe]] und lebte ab dieser Zeit in [[Mannheim]]. Er verstarb unverheiratet in Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessen ==&lt;br /&gt;
Neben seinem beruflichen Interesse an den Rechtswissenschaften betrieb Ende auch historische Studien.  So machte er zum Beispiel auf einige unklare Stellen in den Werken des  [[Strabon]] und  des [[Marcus Tullius Cicero|Cicero]]  aufmerksam. Daneben hatte er ein starkes Interesse an der  [[Astronomie]]. Alle himmlischen Erscheinungen wie etwa  Finsternisse, Sternbedeckungen und Kometen (besonders den [[C/1811 F1 (Großer Komet)|Komet von 1811]]) versuchte er selbst zu beobachten. Auf seinen Reisen nahm er häufig  transportable Instrumente (besonders [[Sextant]] und [[Uhr]]) zu geographischen Ortsbestimmungen mit,  so zum Beispiel  1799 auf einer Reise nach [[Leipzig]] und [[Dresden]]. In Celle hatte er sich auf seinem Haus eine Sternwarte eingerichtet, deren Instrumente er später mit nach Mannheim nahm.  Er verkaufte schließlich seinen Reflektor der [[Mannheimer Sternwarte]] und zeigte für deren finanzielle Ausstattung  großes Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Johann Hieronymus Schroeter]], [[Franz Xaver von Zach]], [[Johann Gildemeister (Ratsherr)|Johann Gildemeister]], [[Wilhelm Olbers]] und [[Karl Ludwig Harding]] gründete er 1800 die &amp;#039;&amp;#039;Vereinigte Astronomische Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
So breit gestreut wie seine verschiedenen Interessen nimmt sich auch die Liste seiner Veröffentlichungen aus:&lt;br /&gt;
Ferdinand Adolf von Ende veröffentlichte anonym mehrere historische und juristische Aufsätze in den &amp;#039;&amp;#039;braunschweigisch-lüneburgischen Annalen&amp;#039;&amp;#039; und publizierte mit [[Andreas Ludolf Jacobi ]] (1746–1825) &amp;#039;&amp;#039;Sammlungen für Geschichte und Staatskunde aus den braunschweigisch-lüneburgischen Kurlanden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere juristische Veröffentlichungen aus seiner Feder waren:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vermischte juristische Abhandlungen&amp;#039;&amp;#039;, Celle 1802;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vermischte juristische Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;, 1816.&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der Astronomie veröffentlichte Ende außer kleinen Aufsätzen in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Monatliche Correspondenz|Monatliche Correspondenz zur Beförderung der Erd- und Himmels-Kunde]]&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von [[Franz Xaver von Zach]], und in den &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Astronomisches Jahrbuch|Astronomischen Jahrbücher]]&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von [[Johann Elert Bode]], folgendes:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geographische Ortsbestimmungen im Niedersächsischen Kreise nebst einigen astronomischen Beobachtungen und Bemerkungen&amp;#039;&amp;#039;, 1802&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber Massen und Steine, die aus dem Monde auf die Erde gefallen sind&amp;#039;&amp;#039;, 1804. ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-596302}}) N.B.: Diese Publikation trug der damals aufgestellten Hypothese Rechnung, dass die Meteorsteine vom Mond kämen&lt;br /&gt;
In seinen astronomischen Schriften sprach sich Ende gegen die mögliche Sichtbarkeit der [[Liste der Jupitermonde|Jupitermonde]] mit bloßem Auge aus. In der Frage des vermeintlichen [[Venus (Planet)#Planet ohne Mond|Venusmondes]] wollte er jedoch nicht definitiv anerkennen, dass solche Erscheinungen stets auf eine optische Täuschung zurückzuführen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste in alphabetischer Folge.&amp;#039;&amp;#039; Section 1, A–G, Teil 34, Hrsg. [[Johann Samuel Ersch|J. S. Ersch]], [[Johann Gottfried Gruber|J. G. Gruber]], F. A. Brockaus, Leipzig 1840, [https://books.google.de/books?id=kChmnzanOngC&amp;amp;pg=PA211 S.&amp;amp;nbsp;211.]&lt;br /&gt;
* {{ADB|6|103|104|Ende, Ferdinand Adolf Freiherr von|[[Karl Christian Bruhns]]|ADB:Ende, Ferdinand Adolf Freiherr von}}&lt;br /&gt;
* Friedhelm Schwemin: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Adolph Freiherr von Ende (1760–1816). Ecksteine zu seiner Biographie&amp;#039;&amp;#039;, in: Simon Rebohm: &amp;#039;&amp;#039;Harmonikale Kosmologie&amp;#039;&amp;#039;, Heft 11, [[Leipziger Universitätsverlag]], Leipzig 2011, S. 261–267.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Justizminister des Königreichs Württemberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116471913|LCCN=no2018059514|VIAF=764928}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ende, Adolf Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Oberappellationsgericht Celle)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Ende|Adolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Illuminat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1760]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1816]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ende, Adolf von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ende, Freiherr Ferdinand Adolf von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. März 1760&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lucklum]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juli 1816&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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