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	<title>Adolf von Bomhard - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-05-04T07:37:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 121-0008, Sudetenland, Besuch Wilhelm Frick.jpg|mini|Links nach rechts: [[Wilhelm Stuckart]], [[Wilhelm Frick]], &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bomhard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Konrad Henlein]], [[Hans Krebs (Politiker)|Hans Krebs]] bei einem Staatsbesuch am 23. September 1938]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Theodor Ernst von Bomhard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Januar]] [[1891]] in [[Augsburg]]; † [[19. Juli]] [[1976]] in [[Prien am Chiemsee]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee63&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch, Frankfurt am Main 2007, S. 63. ISBN 978-3-596-16048-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Generalleutnant]] der [[Polizei]] im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Dritten Reich]] und [[SS-Gruppenführer]]. In der Bundesrepublik war er 1960 bis 1966 Bürgermeister von Prien am Chiemsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Familie ===&lt;br /&gt;
Adolf von Bomhard war der Sohn des späteren [[Königreich Bayern|bayerischen]] [[Generalmajor]]s [[Karl von Bomhard|Karl Eduard Christoph von Bomhard]] (1866–1938) und dessen Ehefrau Marie Ludovika Mathilde, geborene von Heinleth (* 13. Juni 1867 in Augsburg). Sie war die Tochter des späteren bayerischen [[General der Infanterie|Generals der Infanterie]] und [[Bayerisches Kriegsministerium|Kriegsministers]] [[Adolf von Heinleth]]. Adolf war Enkel einer Schwester des Autors [[Felix Dahn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel/1968&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=46106824 |Titel=In Härte und Größe |Jahr=1968 |Nr=17 |Seiten=96–98}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bomhard heiratete am 28. März 1917 Emilie Franziska Hengeler (* 16. Mai 1890 in München). Sie war die Tochter des Kunstmalers [[Adolf Hengeler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg und Weimarer Republik (1891–1932) ===&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des Gymnasiums in München absolvierte er ein Semester an der Technischen Hochschule München, trat am 18. Juli 1910 als [[Fahnenjunker]] in das [[Königlich Bayerisches Infanterie-Leib-Regiment|Infanterie-Leib-Regiment]] der [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]] ein und wurde 1912 zum [[Leutnant]] befördert. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] nahm er mit seinem [[Regiment]] als [[Zugführer (Militär)|Zug-]], Kompanie- und Bataillonsführer, Bataillonsadjutant, [[Ordonnanzoffizier]] und Regimentsadjutant an den Kämpfen in Frankreich, Tirol, Serbien, Mazedonien, Venetien, Rumänien und Ungarn teil. Dabei wurde er mehrfach verwundet. Den Krieg beendete Bomhard als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] (seit 18. Oktober 1918) und ausgezeichnet mit beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] sowie dem [[Militärverdienstorden (Bayern)|Militärverdienstorden]] IV. Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Waffenstillstand von Compiègne]] kehrte Bomhard mit seinem Regiment in die Heimat zurück und war dort Leiter der [[Demobilisierung|Demobilmachung]], ehe er im September 1919 aus dem aktiven Dienst entlassen wurde. Sein Regimentskommandeur während des Ersten Weltkriegs war [[Franz Ritter von Epp|Franz von Epp]], in dessen [[Freikorps Epp|Freikorps]] Bomhard 1920 eintrat. Danach diente er in verschiedenen Funktionen in der [[Bayerische Landespolizei (1920–1935)|bayerischen Landespolizei]]. 1921 wurde er zum Ehrenritter im [[Johanniterorden]] ernannt. Im gleichen Jahr verfasste Bomhard die offizielle Regimentsgeschichte des Infanterie-Leib-Regiments.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf von Bomhard: &amp;#039;&amp;#039;Das Königlich Bayerische Infanterie-Leib-Regiment&amp;#039;&amp;#039;. Nach den amtlichen Kriegstagebüchern bearbeitet im Auftrag des ehemaligen Infanterie-Leib-Regiments im Verlag des bayerischen Kriegsarchivs. Lindauer, München 1921.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polizeikarriere im Dritten Reich (1933–1945) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 121-0371, Frankreich, Daluege, Bomhard.jpg|mini|hochkant|Bomhard (links) mit [[Kurt Daluege]] im Mai 1940 bei einer Dienstreise durch Frankreich]]&lt;br /&gt;
Ab 1933 war Bomhard Chef des Stabes der Landespolizei-Inspektion Brandenburg. Im gleichen Jahr wurde er auch [[Förderndes Mitglied der SS]].&amp;lt;ref&amp;gt;Mitglieds-Nr. 111.671&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab der Einsetzung von RFSS Himmler zum Chef der Deutschen Polizei im Juni 1936 leitete Bomhard das Kommando-Amt im Hauptamt Ordnungspolizei des Ministeriums des Innern, sein Vorgesetzter war [[Kurt Daluege]]. Er trat am 1. Mai 1937 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 3.933.982)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/3800695&amp;lt;/ref&amp;gt; und März 1938 in die [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 292.711) ein. 1940 wurde er Generalleutnant der Polizei und – angeglichen – zum [[SS-Gruppenführer]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Himmler errichtete das &amp;quot;Kommandoamt&amp;quot; im Hauptamt Ordnungspolizei des Reichsministerium des Innern 1936 per Erlass als &amp;quot;Amt Reichsverteidigung&amp;quot;, 1937 umbenannt in &amp;quot;Reichsverteidigung und ziviler Luftschutz&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Joachim Neufeldt: &amp;#039;&amp;#039;Entstehung und Organisation des Hauptamtes Ordnungspolizei&amp;#039;&amp;#039;. In: Neufeldt, Huck, Tessin: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Ordnungspolizei 1936–1945&amp;#039;&amp;#039;. Schriftenreihe des Bundesarchivs, 3, Koblenz 1957, Seite 58&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Chef dieses Amtes war Adolf v. Bomhard zentral für die Bereitstellung und Verwaltung des Einsatzes der Polizei-Einheiten im Krieg verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Joachim Neufeldt: &amp;#039;&amp;#039;Entstehung und Organisation des Hauptamtes Ordnungspolizei&amp;#039;&amp;#039;. In: Neufeldt, Huck, Tessin: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Ordnungspolizei 1936–1945&amp;#039;&amp;#039;. Schriftenreihe des Bundesarchivs, 3, Koblenz 1957, S. 50 f., S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Funktion war er von 1936 bis 1942 eingesetzt, sein Nachfolger wurde Generalleutnant der Polizei Winkelmann. &lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 121-1076, Berlin, Besuch norwegischer Offiziere.jpg|mini|Adolf von Bomhard (Zweiter von links) beim Besuch norwegischer Offiziere, Berlin, Januar 1942]]&lt;br /&gt;
Im November 1942 wurde er zum [[Befehlshaber der Ordnungspolizei]] (BdO) im [[Reichskommissariat Ukraine]] in [[Kiew]] ernannt, er löste dort Polizeigeneral und SS-Gruppenführer [[Otto von Oelhafen]] ab. Sein Dienstsitz wurde im Spätsommer 1943 nach [[Riwne|Rowno]] verlegt, kurz darauf (Oktober 1943) erfolgte seine Ablöse durch Oberst Werner Lorge.&amp;lt;ref&amp;gt;Florian Dierl: &amp;#039;&amp;#039;Adolf von Bomhard - „Generalstabschef“ der Ordnungspolizei&amp;#039;&amp;#039;, Darmstadt 2004, S. 60 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1944 war v. Bomhard Inspekteur der Polizeischulen, von 1944 bis 1945 Leiter der Ordnungspolizei im besetzten [[Reichsprotektorat Böhmen und Mähren#Mähren|Mähren]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Mitgliedschaft zur NSDAP musste Bomhard im Herbst 1938 aus dem [[Johanniterorden]] austreten, war dort als Ehrenritter seit 1921 in der Bayrischen Genossenschaft der Kongregation organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit und Mitwirkung an NS-Prozessen (ab 1945) ===&lt;br /&gt;
Bomhard wurde in Rosenheim [[Entnazifizierung|entnazifiziert]], obwohl er sich 1933 der NSDAP und 1937 der SS angeschlossen hatte und zudem zentral im Hauptamt Ordnungspolizei als Chef des Kommandoamtes für die Bereitstellung von Polizeieinheiten zuständig und selbst im Osten (Ukraine) als Befehlshaber der Ordnungspolizei tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher]] am 26. August 1946 argumentierte der Verteidiger der als verbrecherische Organisation angeklagten SS [[Horst Pelckmann]], die SS-Polizeiregimenter wären von der Anklagebehörde irrtümlich als SS-Regimenter angesehen worden. Das stimmt, alle Polizeiregimenter erhielten 1943 nominell den SS-Zusatz in der Bezeichnung, blieben aber Teil der Ordnungspolizei. Bomhard benützte dies jedoch als ein Argument/Beleg für seine [[Schutzbehauptung]], es habe eine zwangsweise und automatische [[Dienstgradangleichung]] von Polizeirängen an die der SS gegeben. Hierzu legte er eine [[Eidesstattliche Versicherung]] Bomhards vor,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Affidavit]] SS-82 [http://www.zeno.org/Geschichte/M/Der+N%C3%BCrnberger+Proze%C3%9F/Hauptverhandlungen/Zweihundertelfter+Tag.+Montag,+26.+August+1946/Nachmittagssitzung Protokoll der Nachmittagssitzung vom 26. August 1946]&amp;lt;/ref&amp;gt; die später von zahlreichen SS-Funktionären der Polizei als [[Persilschein]] genutzt wurde. Es handelte sich hierbei um eine absichtliche Falschaussage.&amp;lt;ref&amp;gt;Detlev Graf von Schwerin: &amp;#039;&amp;#039;Freunde und Helfer des Regimes? Die Polizei im NS-Staat.&amp;#039;&amp;#039; S. 99–108, hier 104. In: Manuel Becker, Christoph Studt: &amp;#039;&amp;#039;Der Umgang des Dritten Reiches mit den Feinden des Regimes.&amp;#039;&amp;#039; XXII. Königswinterer Tagung (Februar 2009), S. 104 ([http://books.google.de/books?id=URNt2Whq4m4C&amp;amp;pg=PA104&amp;amp;lpg=PA104 online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie nütze auch ihm selbst, denn seine Karriere wäre ohne seinen – freiwilligen – Beitritt zur SS nicht möglich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Beratend“ konnte Bomhard auch an dem 1957 von [[Hans Joachim Neufeldt]], [[Jürgen Huck]] und [[Georg Tessin]] vom [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]] herausgegebenen Band „Zur Geschichte der Ordnungspolizei“ mitarbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Joachim Neufeldt, Jürgen Huck, Georg Tessin: Zur Geschichte der Ordnungspolizei 1936 – 1945, Koblenz 1957 (Schriften des Bundesarchivs Bd. 3)&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit wurde der „Bock zum Gärtner gemacht“ und er konnte „im seriösen Gewand des Bundesarchivs seine Deutung der Dinge durchsetzen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Michael Mallmann, Vom Fußvolk der `Endlösung`. Ordnungspolizei, Ostkrieg und Judenmord, in: Tel Avivier Jahrbuch für deutsche Geschichte, Band XXVI, 1997, Seite 356/357.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1962 schickte er eine Denkschrift an [[Werner Best]], die die Verjährung von Beihilfe zum Mord und den Befehlsnotstand behandelte.&amp;lt;ref&amp;gt;Marc von Miquel: &amp;#039;&amp;#039;Ahnden oder amnestieren?: Westdeutsche Justiz und Vergangenheitspolitik in den sechziger Jahren.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein Verlag, 2004, S. 210; [http://books.google.de/books?id=GBD255idBpQC&amp;amp;pg=PA210 books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Best war ein Verfechter der [[Generalamnestie]] für NS-Täter. Bomhard leitete die deutsche Abteilung des „Salzburger Kreises“, eines losen Zusammenschlusses von ca. 80 ehemaligen deutschen und österreichischen Polizisten, die Nachstellungen einer „pervertierten Justiz“ gegenüber NS-Tätern, besonders Kollegen beklagten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel/1968&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bomhard trat bei weiteren NS-Prozessen gegen Angehörige der Ordnungspolizei als Sachverständiger bzw. Zeuge auf, so beim Verfahren gegen [[Johann Josef Kuhr]] und andere ehemalige Angehörige des [[Polizei-Bataillon 306]], der Polizeireiterabteilung 2 und der SD-Dienststelle von [[Pinsk]] beim [[Landgericht Frankfurt am Main]] 1962–1973.&amp;lt;ref&amp;gt;Torsten Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;„Jedenfalls habe ich auch mitgeschossen“. Das [[Nationalsozialistische Gewaltverbrechen|NSG-Verfahren]] gegen Johann Josef Kuhr und andere ehemalige Angehörige des Polizeibataillons 306, der Polizeireiterabteilung 2 und der SD-Dienststelle von Pinsk beim Landgericht Frankfurt am Main 1962–1973; eine textanalytische Fallstudie zur Mentalitätsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. LIT-Verlag, Münster 2007, ISBN 978-3-8258-0604-0, S. 22; [http://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;lr=&amp;amp;id=2F6SGCTTf64C&amp;amp;oi=fnd&amp;amp;pg=PA22 books.google.de] (zugleich Dissertation an der [[Technische Universität Darmstadt|TU Darmstadt]], 2006).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister und Ehrenbürger von Prien am Chiemsee (1960–1971) ===&lt;br /&gt;
1958 war Bomhard Mitautor der Festschrift zum 800-jährigen Jubiläum von [[Prien am Chiemsee]], die im Auftrag der Gemeinde herausgegeben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Prien am Chiemsee: Ein Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben im Auftrag der Marktgemeinde Prien am Chiemsee anlässlich der 800-Jahrfeier unter Mitwirkung von [[Adolf Sandberger]] und Adolf von Bomhard u.&amp;amp;nbsp;a. Verlag der Marktgemeinde. 1958. [http://books.google.de/books?id=1rziAAAAMAAJ&amp;amp;q=%22Adolf+von+Bomhard%22&amp;amp;dq=%22Adolf+von+Bomhard%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=KsewUfnGJMWUswbmkYHYCQ&amp;amp;ved=0CEsQ6AEwBjgK Rezension, Sniplet] in der [[Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte]] Band 23, C. H. Beck, München 1960.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1960 bis 1966 war Adolf von Bomhard Bürgermeister von Prien am Chiemsee. 1971 wurde er wegen seiner Mitwirkung an der Heimatgeschichte und dem Bürgermeisteramt zum „Ehrenbürger“ von Prien am Chiemsee ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Als „vergangenheitspolitischer Akteur in eigener Sache“ (Marc von Miquel)&amp;lt;ref&amp;gt;Marc von Miquel: &amp;#039;&amp;#039;Ahnden oder amnestieren?: Westdeutsche Justiz und Vergangenheitspolitik in den sechziger Jahren&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein Verlag, 2004 S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt; war Bomhard Teil von Seilschaften und Absprachekartellen von Polizeiangehörigen, die in Verbrechen verstrickt gewesen waren und nach 1945 ihren Weg zurück in den Polizeidienst suchten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv: [https://web.archive.org/web/20131225104340/http://www.bundesarchiv.de/imperia/md/content/abteilungen/abtg/mitteilungen3_2008/nsg_verfahren_kunz.pdf Justizakten aus NSG-Verfahren: Eine quellenkundliche Handreichung für Archivbenutzer.] (PDF; 7,2&amp;amp;nbsp;MB) Mitteilungen aus dem Bundesarchiv – Themenheft 2008 Fußnote 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Prien am Chiemsee gab es noch 2001 einen nach dieser Familie benannten „Von-Bomhard-Weg“, gegen den [[Jakob Knab]] und eine &amp;#039;&amp;#039;Initiative gegen falsche Glorie&amp;#039;&amp;#039; protestierten.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Huber: &amp;#039;&amp;#039;«Ein Schreibtischtäter erster Güte»&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Oberbayerisches Volksblatt&amp;#039;&amp;#039; (Rosenheim), 30. Januar 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 2013 distanzierte sich der Gemeinderat einstimmig „von den Handlungen und Anordnungen“ Bomhards, „die zur Verletzung der Menschenrechte im Dritten Reich geführt haben. Aufgrund der neuen Erkenntnisse würde das Ehrenbürgerrecht aus heutiger Sicht nicht mehr verliehen werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ovb-online.de/rosenheim/chiemgau/distanziert-sich-handlungen-2912667.html &amp;#039;&amp;#039;Rat distanziert sich von „Handlungen“&amp;#039;&amp;#039;]. OVB 18. Mai 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Florian Dierl: &amp;#039;&amp;#039;Adolf von Bomhard: Generalstabschef der Ordnungspolizei.&amp;#039;&amp;#039; In Klaus-Michael Mallmann, [[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karrieren der Gewalt. Nationalsozialistische Täterbiographien.&amp;#039;&amp;#039; WBG, Darmstadt 2004. ISBN 3-534-16654-X; unveränderte Neuauflage 2005; davon Sonderausgabe bei Primus, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-89678-726-2 und bei WBG 2011.&lt;br /&gt;
* Martin Hölzl: &amp;#039;&amp;#039;Grüner Rock und weiße Weste: Adolf von Bomhard und die Legende von der sauberen Ordnungspolizei.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (1953)|Zeitschrift für Geschichtswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, 50. Jg., Heft 1, Berlin 2002, S. 22–43. {{ISSN|0044-2828}}&lt;br /&gt;
* Stefan Klemp: &amp;#039;&amp;#039;„Nicht ermittelt“. Polizeibataillone und die Nachkriegsjustiz.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Klartext Verlag, Essen 2011, ISBN 978-3-8375-0663-1.&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), [[Andreas Schulz (Historiker)|Andreas Schulz]], Günter Wegmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der Waffen-SS und der Polizei. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abraham–Gutenberger.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag. Bissendorf 2003, S. 130–134. ISBN 3-7648-2373-9.&lt;br /&gt;
* Jakob Knab: &amp;#039;&amp;#039;Bewusstes Vergessen: Adolf von Bomhard – 1942 am Massenmord beteiligt, 1971 zum Ehrenbürger von Prien ernannt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;„Geschichte quer“ Zeitschrift der bayerischen Geschichtswerkstätten.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 8, Aschaffenburg 2000, S. 29–32. {{ZDB|1211308-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften und Nachlass ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Königlich Bayrische Infanterie-Leib-Regiment&amp;#039;&amp;#039;. Bayerisches Kriegsarchiv, München 1921. {{URN|nbn:de:101:1-201208053985}}. (Heft 1 zu den Bayerischen Einheiten in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Erinnerungsblätter deutscher Regimenter]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Bestand ED 116 (Korrespondenz, Manuskripte, Drucksachen, Erlasse, 1919–1972. – Originale, 2 Bände.) [https://web.archive.org/web/20160304125706/http://www.ifz-muenchen.de/archiv/ed_0116.pdf Vorläufiges Repertorium] (PDF; 322&amp;amp;nbsp;kB) im [[Institut für Zeitgeschichte]]&lt;br /&gt;
* Als „Sammlung Adolf von Bomhard“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20141112212109/http://www.bundesarchiv.de/imperia/md/content/bundesarchiv_de/oeffentlichkeitsarbeit/fach-publikationen/broschuere_flyer_berichte/taetigkeitsberichte/taetigkeitsbericht2005_06.pdf bundesarchiv_de] (PDF) &amp;lt;/ref&amp;gt; liegen zahlreiche Lichtbilder im Bundesarchiv und sind teilweise in Wikipedia verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122701003}}&lt;br /&gt;
* [[Institut für Zeitgeschichte]] München-Berlin: [http://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-0836.pdf &amp;#039;&amp;#039;Zeugenschrifttum Online. ZS 836, Bomhard, Adolf von&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 3,33 MB). Vernehmung Bomhard durch Wartenberg, 29. April 1947; Korrespondenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122701003|VIAF=23030298}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bomhard, Adolf von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist der Ordnungspolizei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Förderndes Mitglied der SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung der Ukraine 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Protektorat Böhmen und Mähren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Landkreis Rosenheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Prien am Chiemsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (IV. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenritter (Johanniterorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bomhard, Adolf von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bomhard, Adolf Theodor Ernst von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei im Dritten Reich, später Bürgermeister und Ehrenbürger von Prien am Chiemsee&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Januar 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Juli 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Prien am Chiemsee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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