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	<title>Adolf Wuttke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T09:05:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Wuttke&amp;diff=1029110&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serafschan am 27. Oktober 2024 um 20:35 Uhr</title>
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		<updated>2024-10-27T20:35:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Theologen Adolf Wuttke. Zum SS-Scharführer siehe [[Adolf Karl Wilhelm Wuttke]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Friedrich Adolf Wuttke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*  [[10. November]] [[1819]] in [[Breslau]]; † [[12. April]] [[1870]] in [[Halle (Saale)]]) war ein [[Neuluthertum|lutherischer]] [[Theologe]], [[Autor]] und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Vater, ein Schneidermeister, schickte seinen Sohn Adolf 1830 auf das angesehene [[Maria-Magdalenen-Gymnasium]] in Breslau. Nach dem Abitur – zusammen mit dem späteren Arzt [[Rudolf Leubuscher]] – im Jahre 1840 studierte Adolf Wuttke evangelische Theologie an der [[Universität Breslau]]. Stark beeinflusst wurde er dabei von dem Philosophen [[Christlieb Julius Braniß]] (1792–1873). 1844 bestand er seine erste theologische Prüfung und das Rektorexamen. Anschließend hatte er Aufenthalte als Kandidat sowohl in [[Königsberg (Preußen)]] als auch in seiner Heimatstadt Breslau. In dieser Zeit hatte er Gelegenheit, sich mit den unterschiedlichen religiösen Bewegungen unter [[Johannes Ronge]] und [[Julius Rupp]] auseinanderzusetzen. Nach dem zweiten theologischen Examen [[promoviert]]e Wuttke 1848 mit der Arbeit „Buddhaistarum disciplina“ in Breslau, wo er sich auf Anraten von Braniß auch [[habilitiert]]e. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit kurzer Unterbrechung in Königsberg lehrte er von 1849 bis 1854 an der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Breslau. Seinen Lebensunterhalt konnte er allerdings nur mit zusätzlichen Hilfseinnahmen als Lehrer und Hilfsgeistlicher finanzieren. Seine „Geschichte des Heidentums“, die 1852 und 1853 in zwei Bänden erschien, führte 1854 zur Berufung als  außerordentlicher Professor der Theologie an die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine verdienstvolle Tätigkeit wurde er von seiner Fakultät 1860 zum [[Ehrendoktor]] (Dr. theol. honoris causa) ernannt. 1861 wurde er an die [[Theologische Fakultät Halle|Theologische Fakultät]] der [[Universität Halle]] berufen. Neben Julius Müller lehrte er hier Systematische Theologie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er [[Christentum|christliche]] Werte auch in der [[Politik]] verankern wollte, war er als Angehöriger der [[Konservative Partei (Preußen)|altkonservativen Partei]] für eine [[Legislaturperiode]] auch Mitglied im [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußischen Abgeordnetenhaus]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wuttke war ständiger Mitarbeiter lutherisch-konfessioneller [[Kirchenzeitung]]en und Pastoralkonferenzen. Seine Hauptwerke trugen dazu bei, dass er weit über die Grenzen der theologischen Wissenschaft hinaus bekannt wurde. „Der deutsche Volksaberglaube“ erschien 2006 in neuer Auflage in einem Verlag in [[Leipzig]]. Wuttke war Ehrenmitglied des [[Berliner Wingolf|Berliner]] und des [[Hallenser Wingolf]]. Bei der Beerdigung von Adolf Wuttke in Halle (Saale) hielt [[August Tholuck]] die Grabrede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Heidenthums in Beziehung auf Religion, Wissen, Kunst, Sittlichkeit und Staatsleben.&amp;#039;&amp;#039; Verlagsunion Max, Breslau 1852/53.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Die ersten Stufen der Geschichte der Menschheit. Entwicklungsgeschichte der wilden Völker, so wie der Hunnen, der Mongolen, des Mittelalters, der Mexikaner und der Peruaner&amp;#039;&amp;#039;. 1852.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Das Geistesleben der Chinesen, Japaner und Indier&amp;#039;&amp;#039;. 1853.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Volksaberglaube der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1860; 2. Auflage Berlin 1869; Nachdruck (der Ausgabe Hamburg 1860): Superbia Verlag, Leipzig 2006, ISBN 978-3-937554-19-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Christlichen Sittenlehre&amp;#039;&amp;#039;. 3. Aufl. Verlag Hinrichs, Leipzig 1874/75 (2 Bde.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{ADB|44|377|379|Wuttke, Karl Friedrich Adolf|[[Paul Tschackert]]|ADB:Wuttke, Karl Friedrich Adolf}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht anlässlich der öffentlichen Prüfung der Schüler des Gymnasiums zu St. Maria Magdalena&amp;#039;&amp;#039;, Breslau 1840&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117347493}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117347493|LCCN=n/89/265077|VIAF=42612841}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wuttke, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Konservativen Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Wingolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1819]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wuttke, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wuttke, Karl Friedrich Adolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=evangelischer Theologe, Autor und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. November 1819&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. April 1870&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serafschan</name></author>
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