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	<title>Adolf Wohlwill - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Wohlwill&amp;diff=1831514&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-14T09:42:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;__KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__&lt;br /&gt;
[[Datei:PPN663949238 Bildnis von Adolf Benjamin Wohlwill.jpg|mini|Adolf Wohlwill]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Benjamin Wohlwill&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Mai]] [[1843]] in [[Seesen]]; † [[7. Juli]] [[1916]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Historiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Wohlwill war der Sohn des Hamburger Schriftstellers und Pädagogen [[Immanuel Wohlwill|Immanuel Wolf Wohlwill]] und dessen Ehefrau Friederike Reichel [[Warburg (Unternehmerfamilie)|Warburg]]. Sein Vater war seit 1825 Lehrer an der Hamburgischen [[Israelitische Freischule|Israelitischen Freischule]]. 1838 wurde er Direktor der jüdisch-überkonfessionellen [[Jacobsonschule|Jacobsonschen Schul- und Erziehungsanstalt]] zu Seesen ([[Harz (Mittelgebirge)|Harz]]). Zu dieser Zeit war die jüdische Gemeinde Seesen eine der bedeutendsten jüdischen Reformgemeinden. Wohlwill wurde 1843 als das jüngste Kind der Familie geboren. Seine Geschwister waren Fanny Henriette (1832–1903), [[Emil Wohlwill|Wolf Emil]] (1835–1912), Daniel Theodore (1837–1900) und [[Anna Wohlwill|Anna]] (1841–1919). Seinen Vater hat Wohlwill kaum kennengelernt, denn er verstarb 1847, als Wohlwill nicht einmal vier Jahre alt war. Vier Jahre später zog die Familie nach Hamburg zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlwill besuchte die Wichmann’sche Privatschule, ab 1856 die [[Gelehrtenschule des Johanneums]] und später das [[Akademisches Gymnasium (Hamburg)|Akademische Gymnasium]]. Mit dem Sommersemester 1863 studierte Wohlwill unter anderem bei [[Wilhelm Wattenbach]] und [[Ludwig Häusser]] Geschichte und Philologie an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] und ab 1865 an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]]. Häusser weckte Wohlwills Interesse für die Geschichte der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] und für die Zeit der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] und [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]]. 1866 wurde er mit 23 Jahren bei [[Georg Waitz]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der landständischen Verfassung im [[Bistum Lüttich]]&amp;#039;&amp;#039;. 1867 kehrte Wohlwill nach Hamburg zurück. Eine feste Anstellung konnte er zunächst nicht bekommen. Wohlwill begann mit einer freiberuflichen Vortragstätigkeit im Auftrage der Hamburger [[Oberschulbehörde]] am Akademischen Gymnasium und teilweise auch an Privatschulen. Der große Erfolg seiner Vortragstätigkeit führte dazu, dass die Schulbehörde sein mäßiges Anfangsgehalt allmählich steigerte und 1880 auf 6000 Mark im Jahr festlegte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm von Bippen: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Wohlwill, ein Nachruf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 22 (1918), S. 1–20, hier: S. 9 ([https://agora.sub.uni-hamburg.de/subhh/digbib/view?did=c1:31974&amp;amp;sdid=c1:31978 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine ersten Schriften behandeln die Geschichte des [[Elsass]] (1870 und 1879) und die Geschichte [[Schwaben]]s (&amp;#039;&amp;#039;Weltbürgertum und Vaterlandsliebe der Schwaben&amp;#039;&amp;#039;, 1875).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1872 trat er dem [[Verein für Hamburgische Geschichte]] bei. 1873 heiratete Wohlwill Marie Nathan, mit der er vier Kinder hatte. 1886 veröffentlichte Wohlwill eine Abhandlung über den Arzt und Publizisten [[Johann Georg Kerner]]. Die [[Geschichte Hamburgs|Hamburgische Geschichte]] bildete fortan sein Hauptarbeitsgebiet. 1887 wurde Wohlwill zum Beamten ernannt. 1890 verlieh ihm der Senat den Professorentitel. Zur Einweihung des [[Hamburger Rathaus]]es 1897 legte Wohlwill seine Darstellung &amp;#039;&amp;#039;Aus drei Jahrhunderten der Hamburgischen Geschichte (1648–1888)&amp;#039;&amp;#039; vor. 1902 wurde Wohlwill in den neugebildeten Professorenkonvent der hamburgisch wissenschaftlichen Anstalt berufen. Aus gesundheitlichen Gründen schied Wohlwill 1907 aus dem Lehramt aus. Seine Forschungen hat Wohlwill im 1913 veröffentlichten Werk &amp;#039;&amp;#039;Neuere Geschichte der Freien und Hansestadt Hamburg. Insbesondere von 1789 bis 1815&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst. Durch zahlreiche Veröffentlichungen hat Wohlwill maßgeblich zum Kenntnisstand der Hamburgischen Geschichte von 1789 bis 1815 beigetragen. Der Verein für Hamburgische Geschichte machte ihn zum Ehrenmitglied. Nach [[Joist Grolle]] erfolgte in Hamburg mit [[Johann Martin Lappenberg]] und Adolf Wohlwill der „Durchbruch“ zur „Verwissenschaftlichung der Geschichtsschreibung“.&amp;lt;ref&amp;gt;Joist Grolle: &amp;#039;&amp;#039;Hamburg und seine Historiker.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1997, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Schwester [[Anna Wohlwill]] leitete 45 Jahre lang von 1866 bis 1911 die Schule des &amp;#039;&amp;#039;Paulsenstifts&amp;#039;&amp;#039;. Ihr zu Ehren trägt die &amp;#039;&amp;#039;Wohlwillstraße&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg-St. Pauli|St. Pauli]] ihren Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Hanke: &amp;#039;&amp;#039;Hamburgs Straßennamen erzählen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 4. überarb. und erg. Aufl., Hamburg 2006, S. 319.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Elsasses in kurzer Uebersicht&amp;#039;&amp;#039;. Zweite Auflage, Meißner, Hamburg 1871 ([https://books.google.de/books?id=ckEpLKlWCPQC&amp;amp;printsec=frontcover  Google Books]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neuere Geschichte der Freien und Hansestadt Hamburg. Insbesondere von 1789 bis 1815.&amp;#039;&amp;#039; Gotha 1914.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus drei Jahrhunderten der hamburgischen Geschichte (1648–1888).&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1897.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Georg Kerner. Ein deutsches Lebensbild aus dem Zeitalter der französischen Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg/Leipzig 1886.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm von Bippen (Historiker)|Wilhelm von Bippen]]: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Wohlwill, ein Nachruf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 22 (1918), S. 1–20 ([https://agora.sub.uni-hamburg.de/subhh/digbib/view?did=c1:31974&amp;amp;sdid=c1:31978 online]).&lt;br /&gt;
* Matthias Brandis: &amp;#039;&amp;#039;Meines Großvaters Geige. Das Schicksal der Hamburger jüdischen Familien Wohlwill und Dehn.&amp;#039;&amp;#039; Hentrich &amp;amp; Hentrich Verlag, Berlin u. a. 2020, ISBN 978-3-95565-409-2.&lt;br /&gt;
* [[Franklin Kopitzsch]], Daniel Tilgner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 3., aktualisierte Auflage. Ellert &amp;amp; Richter, Hamburg 2005, ISBN 3-8319-0179-1, S. 533.&lt;br /&gt;
* [[Joist Grolle]]: &amp;#039;&amp;#039;Hamburg und seine Historiker.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Verein für Hamburgische Geschichte, Hamburg 1997, S. 55–59, ISBN 3-923356-79-X.&lt;br /&gt;
* Franklin Kopitzsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtswissenschaft in Hamburg vor Gründung der Universität.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rainer Nicolaysen]], Axel Schildt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Geschichtswissenschaft in Hamburg&amp;#039;&amp;#039; (= Hamburger Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte. Bd. 18). Reimer, Berlin u. a. 2011, ISBN 978-3-496-02838-3, S. 43–64, insbes. 47–52.&lt;br /&gt;
* [[Hans Nirrnheim]]: [Nachruf]. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Vereins für Hamburgische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 13 (1917), S. 29–31.&lt;br /&gt;
* {{HambBio|Wohlwill, Adolf|4|385|387|[[Ina Lorenz]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117457744}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117457744|VIAF=15136390}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wohlwill, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1843]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wohlwill, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wohlwill, Adolf Benjamin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Mai 1843&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Seesen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juli 1916&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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