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	<title>Adolf Wicht - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Wicht&amp;diff=1456912&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ted52: Umleitung auf das Unterkapitel des mittlerweile recht langen Ziellemma</title>
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		<updated>2025-07-23T19:37:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Umleitung auf das Unterkapitel des mittlerweile recht langen Ziellemma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Wicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Januar]] [[1910]] in [[Danzig]]; † [[23. April]] [[1996]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Brigadegeneral]] der Reserve der [[Bundeswehr]] und Angehöriger des [[Bundesnachrichtendienst]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Wehrmacht ===&lt;br /&gt;
Wicht, Sohn eines Landwirts, trat am 1. April 1930 bei der Nachrichten-Abteilung 1 in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] als [[Offizieranwärter]] in die [[Reichswehr]] ein. Am 1. August 1933 wurde er zum [[Leutnant]] genannt. Von Oktober 1933 bis März 1934 war er Kompanieoffizier in der Nachrichten-Abteilung [[Gumbinnen]] und von April bis September 1934 Kompanieoffizier in der Horchkompanie der Nachrichten-Abteilung Königsberg. Von Oktober 1934 bis September 1937 war er Kompanieoffizier und Adjutant in der Nachrichten-Abteilung 11 und von Oktober 1937 bis August 1939 Lehrer und Aufsichtsoffizier an der Kriegsschule in [[Potsdam]]. Von September 1939 bis März 1940 war er Referent beim Chef des Heeresnachrichtenwesens im [[Oberkommando des Heeres]]. Von April bis Juni 1940 nahm er am 2. Generalstabslehrgang an der Kriegsakademie in Dresden teil und wurde danach [[Erster Generalstabsoffizier]] beim Chef des Heeresnachrichtenwesens im Oberkommando des Heeres. Ende Januar 1941 wurde Wicht Kompaniechef in der Nachrichtenabteilung&amp;amp;nbsp;71 der [[50. Infanterie-Division (Wehrmacht)|50.&amp;amp;nbsp;Infanterie-Division]], wo er in Rumänien, Nordgriechenland im Raum [[Odessa]] und [[Perekop (Armjansk)|Perekop]] eingesetzt war. Mitte September 1941 wurde er Abteilungs-Kommandeur im Panzergruppen-Nachrichten-Regiment&amp;amp;nbsp;10 in Nordafrika. In Nordafrika war er von November 1941 bis November 1942 Kommandeur der Panzer-Nachrichtenabteilung&amp;amp;nbsp;78 der [[15. Panzer-Division (Wehrmacht)|15.&amp;amp;nbsp;Panzer-Division]]. Zum 1. Juni 1942 wurde er [[Major]] und war von April 1943 bis Januar 1944 zum [[Generalstab]] des [[Heer (Wehrmacht)|Heeres]] in die Abteilung [[Fremde Heere Ost]] als Gruppenleiter versetzt. Von Januar 1944 bis September 1944 war er [[Zweiter Generalstabsoffizier]] und Erster Generalstabsoffizier der [[212. Infanterie-Division (Wehrmacht)|212. Infanterie-Division]] in den Räumen [[Wolchow (Stadt)|Wolchow]], [[Pleskau]] und [[Litauen]] und von September 1944 bis Mai 1945 Erster Generalstabsoffizier im Generalkommando des [[XXVI. Armeekorps (Wehrmacht)|XXVI. Armeekorps]] in Ostpreußen. Am 1. März 1945 wurde er zum Oberstleutnant im Generalstab ernannt. Von Mai 1945 bis Mai 1947 war er in britischer Kriegsgefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundesnachrichtendienst ===&lt;br /&gt;
Vom Juni 1947 bis Januar 1950 war Wicht freier Journalist in [[Schöppenstedt]] und von Januar 1950 bis April 1952 Journalist und Leiter der Verlagsabteilung Norddeutschland bei der [[Deutsche Presse-Agentur|Deutschen Presse-Agentur]] in Hamburg. Er ließ sich 1952 durch [[Reinhard Gehlen]] für die [[Organisation Gehlen]] anwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=46272679|Titel=Der Abgrund|Jahr=1965|Nr=21|Seiten=23–25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. April 1956 wurde er in den [[Bundesnachrichtendienst]] übernommen. Dabei arbeitete er von 1953 bis 1962 mit einer Scheinidentität als Kaufmann und Leiter von &amp;#039;&amp;#039;Terrapress&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg. Am 1. Mai 1957 wurde er unter Verbleib beim Bundesnachrichtendienst [[Oberstleutnant]] der Bundeswehr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infanteriedivision&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.50-infanterie-division.de/Personen/W/Wicht-Adolf.htm |titel=Major Adolf Wicht |hrsg=50. Infanteriedivision |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120409145353/http://www.50-infanterie-division.de/Personen/W/Wicht-Adolf.htm |abruf=2023-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort war er bis September 1965 am Dienstort Hamburg eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1962 war Wicht in die [[Spiegel-Affäre]] in seiner Funktion als Pressereferent des BND in Hamburg involviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Arno Widmann |url=https://www.fr.de/zukunft/storys/75-lektionen-mut/mut-vertraegt-eine-portion-vorsicht-wie-spiegel-chef-rudolf-augstein-die-staatsmacht-gegen-sich-aufbrachte-90027603.html |titel=Mut verträgt eine Portion Vorsicht |datum=2020-08-20 |abruf=2023-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; BND-Chef Reinhard Gehlen wollte (aus eher privaten Gründen) vorab wissen, was &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039;-Redakteur [[Conrad Ahlers]] über seinen Freund [[Friedrich Foertsch]] zu schreiben beabsichtige und schickte Wicht deshalb in die &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039;-Redaktion. Wicht erhielt von Ahlers statt des Foertsch-Manuskripts einen Katalog von 13 Fragen zu einem ganz anderen Thema: Sie betrafen die Frage, ob die geplanten Enthüllungen über die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr der Geheimhaltung unterlägen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ds20021021&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=25498957|Titel=Dummheiten des Staates|Jahr=2002|Nr=43|Seiten=62–86}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wicht leitete den Katalog an die Zentrale in Pullach weiter; BND-Militärexperten meldeten an zwei Stellen Bedenken an, die vom &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039; berücksichtigt wurden. Am 8. Oktober erschien die &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039;-Titelstory „Bedingt abwehrbereit“. Als der Verlagsdirektor des &amp;#039;&amp;#039;Spiegels&amp;#039;&amp;#039;, [[Hans Detlev Becker]], Wicht am 16. Oktober 1962 erzählte, dass Ahlers von Ermittlungen gehört habe, meldete Wicht dies nach Pullach, wo dies nach eigenen Recherchen bestätigt wurde. Am 18.&amp;amp;nbsp;Oktober 1962 kam Wicht in die &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039;-Redaktion und bestätigte das Ermittlungsverfahren, wie es sich Becker unter „Vorsprache Wicht“ notierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Staatsanwalt [[Siegfried Buback]] das Notizbuch Beckers beschlagnahmen ließ, wurde Wicht am 2. November 1962 unter dem Vorwurf des [[Landesverrat]]s festgenommen und kam für 49 Tage in Haft. [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Konrad Adenauer]] nahm in einer Bundestagsrede am 7. November 1962 sogar eine öffentliche Vorverurteilung Wichts vor, in dem er –&amp;amp;nbsp;auf Wicht gemünzt, ohne seinen Namen zu nennen&amp;amp;nbsp;– davon sprach: „Wir haben einen Abgrund von Landesverrat im Lande. Ist es dann nicht erschreckend, wenn ein Oberst der Bundeswehr, nachdem er gehört hat, daß ein Verfahren gegen Augstein und Redakteure des SPIEGEL eingeleitet sei, hingeht und denen Bescheid gibt, damit Beweismaterial beiseite geschafft wird?“&amp;lt;ref name=&amp;quot;wsd&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=46461377|Titel=Rehabilitierung|Jahr=1967|Nr=16|Seiten=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – was zu einem Konflikt mit seinem Koalitionspartner FDP führte. Die [[Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof|Generalbundesanwaltschaft]] ermittelte bis 10. März 1965 gegen Wicht und stellte das Verfahren dann ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dz19821022&amp;quot;&amp;gt;[http://www.zeit.de/1982/43/sie-kamen-bei-nacht-und-nebel/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;BND im Zwielicht&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 43/1982&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ds19641111&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=46176032|Titel=Der fast vergessene Oberst Wicht|Jahr=1964|Nr=46|Seiten=28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl ihm keine Verfehlungen nachgewiesen wurden, konnte Wicht nicht auf seinen alten Dienstposten zurückkehren und blieb für den Rest seiner Karriere gebrandmarkt. Die bereits 1962 vorgesehene Ernennung zum [[Brigadegeneral]] unterblieb bis zu seiner [[Pension (Altersversorgung)|Pensionierung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;a44906328&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=44906328|Titel=Berufliches|Jahr=1970|Nr=22|Seiten=214}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom Oktober 1965 bis April 1966 war er [[zur besonderen Verwendung]] im [[Stab (Militär)|Stab]] des [[I. Korps (Bundeswehr)|I.&amp;amp;nbsp;Korps]] in [[Münster]] eingesetzt und war von April 1966 bis März 1968 Generalstabsoffizier zur besonderen Verwendung an der [[Führungsakademie der Bundeswehr]] in Hamburg. Mit Ablauf des März 1968 wurde er in den Ruhestand versetzt. Erst 1967 gab Adenauer –&amp;amp;nbsp;insbesondere auf Drängen von [[Karl Wienand]]&amp;amp;nbsp;– eine [[Ehrenerklärung]] zugunsten Wichts ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wsd&amp;quot; /&amp;gt; 1968 wurde Wicht nach Erreichen der für Oberste der Bundeswehr geltenden Altersgrenze pensioniert. Nach der Teilnahme an einer [[Reserve (Bundeswehr)|Reserve]]-Übung im Bundesnachrichtendienst vom 17. September bis 15. Oktober 1969 wurde er am 17. April 1970 zum Brigadegeneral der Reserve ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;a44906328&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Pensionierung arbeitete Wicht als [[Verlagslektor|Lektor]] und in der Vertriebsleitung des Spiegel. Er erhielt nach seiner Pensionierung monatlich 950&amp;amp;nbsp;[[Deutsche Mark|DM]] als „[[V-Mann|Verbindungsführer]]“ des BND unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Winkler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infanteriedivision&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Generale des Heeres der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] I. Klasse (1941)&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz]] in Silber&lt;br /&gt;
* Verdienstkreuz 1. Klasse des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] (1968)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zehn Jahre sowjetische Deutschlandpolitik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Ost-Reihe&amp;#039;&amp;#039;, Heft 11. Terrapress, Hamburg 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Clemens Range]] |Titel=Kriegsgedient – Die Generale und Admirale der Bundeswehr |Verlag=Translimes Media Verlag |Ort=Müllheim-Britzingen |Datum=2013 |ISBN=978-3-00-043646-8 |Seiten=558–559}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=108300915X|VIAF=217885707}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wicht, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Organisation Gehlen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundesnachrichtendienst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brigadegeneral (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major im Generalstab (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Briten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Spiegel-Verlag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wicht, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Winkler, Adolf (Deckname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Brigadegeneral der Bundeswehr und Angehöriger des Bundesnachrichtendienstes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Januar 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Danzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. April 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ted52</name></author>
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