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	<title>Adolf Wedderwille - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T14:04:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Wedderwille&amp;diff=1647008&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reinhardhauke: /* Leben und Wirken * + Mitglieds-Nr. laut von mir ergänzter Literatur (siehe Weblink von dort)</title>
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		<updated>2024-10-11T12:04:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;/* Leben und Wirken * + Mitglieds-Nr. laut von mir ergänzter Literatur (siehe Weblink von dort)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WedderwilleAdolf.jpg|mini|Adolf Wedderwille (ca.&amp;amp;nbsp;1938)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Wedderwille&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. September]] [[1895]] in Wedderwillen bei [[Pottenhausen]]; † [[10. Mai]] [[1947]] in [[Detmold]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Wedderwille war der Sohn eines Zieglers. Nach dem Besuch der Volksschule in Iggenhausen absolvierte Wedderwille ab 1909 eine dreijährige Maler- und Glaserlehre und arbeitete danach als Gehilfe in [[Lage (Lippe)|Lage]] und [[Hannover]]. Ab Mai 1915 nahm er mit dem [[2. Oberrheinisches Infanterie-Regiment Nr. 99|Infanterieregiment&amp;amp;nbsp;99]] und dem Reserveinfanterieregiment&amp;amp;nbsp;78 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, in dem er mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] beider Klassen ausgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 übernahm Wedderwille den Betrieb seines verstorbenen Lehrherrn in Lage, den er bis zum Oktober 1933 führte. Nachdem er im Jahr 1923 Kontakt zur [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] aufgenommen hatte, baute er die lokale [[Sturmabteilung|SA]] auf. Formell trat er Anfang November 1929 der NSDAP bei (Mitglieds-Nr. 166 833). 1932 übernahm er erste öffentliche Ämter als Stadt- und Kreistagsabgeordneter, sowie den Vorsitz der [[Fraktion (Politik)|Fraktion]] im [[Kreis Detmold|Kreistag]]. 1933 wurde er ebenfalls zum [[Struktur der NSDAP|Kreisleiter]] der NSDAP des Kreises Detmold ernannt. Diese Funktion behielt er mit einer kurzen Unterbrechung bei, bis 1938 der Zusammenschluss der NSDAP-Kreise Lemgo und Detmold zum NSDAP-Kreis Lippe erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Landtagswahl in Lippe 1933|Landtagswahl in Lippe im Januar 1933]] wurde Wedderwille auf dem ersten Listenplatz in den Landtag gewählt. Im März desselben Jahres kam er als stellvertretender Regierungschef in das Lippische Landespräsidium, dessen faktischer Regierungschef er wurde. Mit der Kreisleitung der NSDAP und der faktischen Leitung der Landesregierung lagen nun die wichtigsten Machtpositionen Lippes in der Hand von Wedderwille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Reichstagswahl November 1933|Reichstagswahl vom November 1933]] wurde Wedderwille für den Wahlkreis 17 (Westfalen Nord) in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]] gewählt, dem er durchgehend angehörte. 1938 erfolgte die Zusammenlegung der Kreise Detmold und Lemgo im Rahmen der Parteiorganisation zum Kreis Lippe. Damit bestimmte er nach dem [[Führerprinzip]] des [[Nationalsozialismus]] das Geschehen im Land Lippe bis zum Ende der NS-Herrschaft im Mai 1945 und war über den [[Gauleiter]] [[Alfred Meyer (Gauleiter)|Alfred Meyer]] letztlich [[Adolf Hitler]] direkt verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Detmold (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Detmold in der Nachkriegszeit. Dokumentation eines stadtgeschichtlichen Projekts.&amp;#039;&amp;#039; Aisthesis Verlag, Bielefeld 1994, ISBN 3-925670-94-7, S. 43&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Tätigkeit als Gauleiter übersah Wedderwille auch die Durchführung der Schikanen gegen jüdische Betriebe, um die Besitzer schließlich zum Verkauf zu zwingen, wie zum Beispiel bei der [[Lippische Thonwarenfabrik|Lippischen Thonwarenfabrik]] in Dörentrup.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uta Halle |Titel=Das Judenwerk : zur Geschichte der Lippischen Thonwarenfabrik in Dörentrup |Verlag=Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe |Ort=Detmold |Datum=2005 |ISBN=3-935345-04-6 |Seiten=59-91 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. April 1945 näherte sich die [[2nd Armored Division (Vereinigte Staaten)|2.&amp;amp;nbsp;US-Panzerdivision]] der Stadt [[Detmold]] von Süden her. Kreisleiter Wedderwille hatte inzwischen seinen Posten verlassen und geriet als [[Volkssturm]]mann verkleidet in amerikanische [[Kriegsgefangenschaft]]. Nach seiner Entlassung kam er Anfang November 1945 nach [[Lemgo]]. Dort wurde er allerdings erkannt und unverzüglich von britischer Militärpolizei verhaftet. Er kam ins Landgerichtsgefängnis in Detmold und wurde nach kurzer Zeit in das [[Internierungslager Recklinghausen-Hillerheide]] gebracht. Im Sommer 1946 erkrankte er schwer, so dass man ihn ins Internierungslazarett [[Vehlen (Obernkirchen)|Vehlen]] verlegte. Am 27. September 1946 wurde er wegen [[Haftunfähigkeit]] entlassen und verstarb am 10. Mai 1947.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Detmold (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Detmold in der Nachkriegszeit.&amp;#039;&amp;#039; S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wedderwilles Nachlass lagert heute im [[Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Ostwestfalen-Lippe|Staatsarchiv Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-89918-020-6}} ({{Google Buch |BuchID=6hi1BgAAQBAJ |Seite=27 |Hervorhebung=Wedderwille}})&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Verwaltungsbeamte und Funktionsträger in Westfalen und Lippe (1918–1945/46). Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 2004, ISBN 3-402-06799-4, S. 204. (&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; 22, A, 16 = &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliche Arbeiten zur westfälischen Landesforschung. Wirtschafts- und sozialgeschichtliche Gruppe&amp;#039;&amp;#039;, 16)&lt;br /&gt;
* Wolfgang Stellbrink: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreisleiter der NSDAP in Westfalen und Lippe.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlichung der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen: Reihe C, Quellen und Forschung; Band 48, Münster 2003, ISBN 3-932892-14-3, S.&amp;amp;nbsp;207–208. ([https://www.archive.nrw.de/sites/default/files/media/files/die%20kreisleiter%20der%20nsdap.pdf &amp;#039;&amp;#039;Digitalisat&amp;#039;&amp;#039;])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|121094634}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121094634|VIAF=42685601}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wedderwille, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Freistaat Lippe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wedderwille, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Kreisleiter in Lippe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. September 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Wedderwillen bei [[Pottenhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Mai 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Detmold]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhardhauke</name></author>
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