<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Adolf_Watznauer</id>
	<title>Adolf Watznauer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Adolf_Watznauer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Watznauer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T04:30:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Watznauer&amp;diff=1977562&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Kategorie ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Watznauer&amp;diff=1977562&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-01-27T07:57:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Watznauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. April]] [[1907]] in [[Liberec|Reichenberg (Böhmen)]]; †&amp;amp;nbsp;[[10. März]] [[1990]] in [[Karl-Marx-Stadt]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Geologie|Geologe]]. Er fungierte ab 1947 als Hauptgeologe der [[Wismut (Unternehmen)|SDAG Wismut]] sowie von 1953 bis 1972 als Professor an der [[Technische Universität Bergakademie Freiberg|Bergakademie Freiberg]], deren Geologisches Institut er ab 1957 leitete. Schwerpunkte seines Wirkens waren die [[Lagerstättenkunde]] des [[Erzgebirge]]s und die [[Gebirgsbildung]] in [[Mitteleuropa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Watznauer wurde 1907 in [[Liberec|Reichenberg]] geboren und absolvierte ab 1925 ein naturwissenschaftliches Studium an der [[Karl-Ferdinands-Universität|Deutschen Universität Prag]], das er 1930 mit einer [[Promotion (Doktor)|Promotion]] über die Geologie des [[Riesengebirge]]s abschloss. Er war anschließend zunächst als Lehrer an der Deutschen Mittelschule in [[Bratislava|Preßburg]] sowie am Gymnasium in [[Most (Tschechien)|Brüx]] tätig und widmete sich geologischen Studien in den [[Sudeten]]. Ab 1939 war er Mitarbeiter der Lagerstättenforschungsstelle, der Nachfolgeeinrichtung des Sächsischen Geologischen Landesamtes, und beschäftigte sich unter [[Kurt Pietzsch]] mit der [[Lagerstättenkunde|lagerstättenkundlichen]] Erforschung des [[Erzgebirge]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] in [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]] geraten war, fungierte er nach seiner Rückkehr ab 1947 als Hauptgeologe der [[Wismut (Unternehmen)|SDAG Wismut]], die sich nach ihrer Gründung zum weltweit drittgrößten Förderunternehmen für [[Uran]] entwickelte. Im Rahmen dieser Tätigkeit erstellte er ein Kartenwerk aus 15 [[Geologische Karte|geologischen Karten]] im Maßstab 1:200.000, das in einheitlicher Form den gesamten Süden der damaligen [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR) darstellte. Im Jahr 1953 wurde er darüber hinaus zum Professor für [[Petrografie]] und vier Jahre später zusätzlich für Geologie an die [[Technische Universität Bergakademie Freiberg|Bergakademie Freiberg]] berufen, an der er 1957 auch die Leitung des Geologischen Instituts übernahm. Er wurde 1972 [[Emeritierung|emeritiert]] und starb 1990 in [[Karl-Marx-Stadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliches Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wissenschaftliche Tätigkeit von Adolf Watznauer umfasste unter anderem die Erforschung des [[Grundgebirge]]s, die Petrografie der [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimente]], die [[historische Geologie]], die [[Hydrogeologie]] und die [[Geotechnik]]. Insbesondere untersuchte er Deformationsprozesse in Festgesteinskörpern sowie die [[Gefüge (Geologie)|Gefügestockwerke]] im Erzgebirge. Die Ergebnisse seiner Forschung sind insbesondere für das Verständnis der als [[variszische Orogenese|variskische Orogenese]] bezeichneten Phase der [[Gebirgsbildung]] in Europa während des [[Paläozoikum]]s von Bedeutung. Darüber hinaus war er an der Erarbeitung einer [[Tektonik|tektonischen]] Karte [[Europa]]s im Maßstab 1:2.500.000 beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Watznauer war ab 1957 ordentliches Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften der DDR|Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin]], der späteren Akademie der Wissenschaften der DDR, und gehörte außerdem ab 1962 der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] sowie ab 1972 der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen Akademie der Wissenschaften]] an. Darüber hinaus wurde er zum Ehrenmitglied der Gesellschaft für Geologische Wissenschaften der DDR, der Tschechoslowakischen Gesellschaft für Mineralogie und Geologie sowie der Ungarischen Geologischen Gesellschaft ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erhielt 1952 als erster Wissenschaftler den ein Jahr zuvor in der DDR gestifteten Ehrentitel [[Hervorragender Wissenschaftler des Volkes]], 1982 in Anerkennung seiner Beiträge zum Verständnis des variskischen Gebirgsbaus in Mitteleuropa die [[Gustav-Steinmann-Medaille]] der [[Geologische Vereinigung|Geologischen Vereinigung]] sowie 1987 in Würdigung seines Lebenswerkes die [[Cothenius-Medaille]] der Leopoldina. Die [[Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique|Königliche Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien]] verlieh ihm 1971 für seine Verdienste um die Erforschung des [[Kristallinkomplex|Kristallins]]&amp;lt;!-- Welches denn? --&amp;gt; die für herausragende Beiträge zur Geologie im jeweils vorangegangenen Jahrzehnt vergebene Paul-Fourmarier-Medaille in Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geologie des Bezirkes Gablonz&amp;#039;&amp;#039;. Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkunde des Bezirkes Gablonz in Böhmen.&amp;#039;&amp;#039; Heft&amp;amp;nbsp;4. Gablonz 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Uranlagerstätten der Erde.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1957&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die wirtschaftlichen Grundlagen der Energiegewinnung aus Uran als Spaltmaterie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1960&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Erde und des Kosmos.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1973 (als Mitautor)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch Geowissenschaften Deutsch-Englisch, Englisch-Deutsch.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1973, 1981, 1987; Lizenzausgabe Frankfurt am Main und Zürich 1975, 1982, 1989 (als Herausgeber)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rolle des Radons (Isotop 222Rn) als Umweltfaktor: Eine Übersicht.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1983&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karl-Armin Tröger]]: &amp;#039;&amp;#039;Laudatio für Herrn Professor Dr. Adolf Watznauer (Karl-Marx-Stadt [Chemnitz]) anläßlich der Verleihung der Cothenius-Medaille.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nova acta Leopoldina.&amp;#039;&amp;#039; 63(272)/1990. Herausgegeben von der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, S.&amp;amp;nbsp;35–37, {{ISSN|0369-5034}}&lt;br /&gt;
* {{WH-BAW-1992|name=Watznauer, Adolf|id=2930|seite=383}}&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=adolf-watznauer|lemma=Watznauer, Adolf|autor=[[Martin Guntau]]|band=2|idNum=3704}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117152277}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117152277|LCCN=n/81/147232|VIAF=66905030}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Watznauer, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Bergakademie Freiberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hervorragender Wissenschaftler des Volkes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Watznauer, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. April 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Liberec|Reichenberg (Böhmen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. März 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karl-Marx-Stadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
	</entry>
</feed>