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	<title>Adolf Wach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Wach&amp;diff=224711&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Woldemar1958 am 3. Juni 2025 um 16:43 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Eduard Ludwig Gustav Wach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. September]] [[1843]] in [[Chełmno|Culm]] an der Weichsel; † [[4. April]] [[1926]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Jurist|Rechtswissenschaftler]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Adolf Wach.jpg|mini|hochkant|Adolf Wach (Pastell von [[Anton Klamroth]], Leipzig 1907)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Adolf Wach Death.jpg|mini|Adolf Wach auf dem Totenbett. Lithografie von Hugo Wach, 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Wach wurde als Sohn des Culmer [[Kämmerer|Stadtkämmerers]] Adolf Wach und dessen Ehefrau Gustava geboren und besuchte dort das [[Humanistisches Gymnasium|humanistische Gymnasium]]. Während seines Studiums wurde er 1862 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft Allemannia Heidelberg]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Elsheimer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Burschenschafter. Ausgabe 1925/26.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1925/26, S. 482.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin|Berlin]], [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Albertus-Universität Königsberg|Königsberg]] ([[Promotion (Doktor)|Promotion]] 1865) und [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] und der [[Habilitation]] für [[Kirchenrecht]] und [[Prozessrecht]] in Königsberg 1868 wurde Wach 1869 ordentlicher [[Professor]] in [[Universität Rostock|Rostock]], 1871 in [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]] und 1872 in [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wach war schließlich von 1875 bis 1920 ordentlicher Professor an der [[Universität Leipzig]]. Sein Spezialgebiet war das [[Zivilprozessrecht (Deutschland)|Zivilprozessrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1879 war er neben seiner Lehrtätigkeit [[Richter (Deutschland)|Hilfsrichter]] am [[Landgericht Leipzig]]. Wach wurde zum königlich-sächsischen [[Geheimer Rat|Geheimen Rat]] ernannt und war zeitweise Mitglied der [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|sächsischen Ersten Kammer]] als Vertreter der Universität Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied in vielen Organisationen: Er war im Kirchenvorstand der [[Nikolaikirche (Leipzig)|Nikolaikirchgemeinde]], Mitglied der Landessynode. Er war Vorstandsmitglied des Vereins für [[Innere Mission]], des Vereins für Bibelverbreitung usw. Wach soll die Ernennung zum sächsischen Kultusminister und eine [[Nobilitierung]] angestrebt haben und galt als Snob:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wach war der Mann der grande [[Allüren|allure]]. Von den Studenten interessierten ihn die Freiherrn, Grafen und Prinzen. Die geselligen Veranstaltungen der Professorengesellschaft, … besuchte Wach mit seiner Familie ostentativ nicht, weil sie ihnen zu kleinbürgerlich waren. … Als sein ältester Sohn militärpflichtig wurde, konnte er, wie jeder, der die Berechtigung zum [[Einjährig-Freiwilliger|einjährig-freiwilligen Dienst]] hatte, den Truppenteil wählen. Wach unterhielt sich im Professorenzimmer mit den Kollegen und meinte, dass es schwer sei, den richtigen Truppenteil zu wählen. Es ging die Rede, [[Emil Albert Friedberg|Friedberg]] habe ihm der Exklusivität wegen zu den [[Apokalyptische Reiter|apokalyptischen Reitern]] oder zu den [[Himmlische Heerscharen|himmlischen Heerscharen]] geraten. Es gelang Wach, seinen Sohn bei den [[Garde-Reiter-Regiment (1. Schweres Regiment)|Dresdner Gardereitern]] anzubringen,…&lt;br /&gt;
 |Autor=Rudolf Mothes&lt;br /&gt;
 |Quelle=Erinnerungen&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Mothes: &amp;#039;&amp;#039;Lebenserinnerungen eines Leipziger Juristen&amp;#039;&amp;#039;, Teil A, S.&amp;amp;nbsp;141&amp;amp;nbsp;ff., Archiv der Stadt Leipzig, zit. nach der Webseite von Klaus Schmiedel, {{Webarchiv |url=http://www.quelle-optimal.de/pdf/rudolf_mothes_erinnerungen_teil_a_ohne_anm_pdf.pdf |text=PDF |wayback=20140319102914 |archiv-bot=}}, abgerufen am 2. Dezember 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wach heiratete am 23. März 1870 in Frankfurt (Main) [[Elisabeth Mendelssohn Bartholdy|Elisabeth (gen. Lili) Mendelssohn Bartholdy]] (1845–1910), die jüngste Tochter des Komponisten [[Felix Mendelssohn Bartholdy]]. Wach war Mitglied in der [[Gewandhaus (Leipzig)|Gewandhauskonzertdirektion]] und initiierte für seinen Schwiegervater ein Denkmal vor dem Haupteingang des Gewandhauses. Sein Sohn [[Hugo Wach]] wurde Architekt, der ältere Bruder [[Felix Wach]]&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Gustav Adolf Wach (*&amp;amp;nbsp;19. April 1871 in Frankfurt am Main) besuchte von 1880 bis 1889 das [[König-Albert-Gymnasium|Königliche Gymnasium]] in Leipzig, das er mit dem Reifezeugnis verließ. Vgl.: König Albert-Gymnasium (bis 1900 Königliches Gymnasium) in Leipzig: &amp;#039;&amp;#039;Schüler-Album 1880–1904/05.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Gröber, Leipzig 1905.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist der Vater des Religionswissenschaftlers [[Joachim Wach]]. Seine Tochter Dorothea (* 8. Juni 1875 in Bonn; † 18. August 1949 in Oxford) heiratete ihren Cousin [[Albrecht Mendelssohn Bartholdy]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wach verbrachte seine Sommerferien regelmäßig in [[Wilderswil]] im [[Kanton Bern]], wo er 1880 auf dem Ried ein Stück Land kaufte und drei Häuser bauen ließ. Dort siedelte er sich später an und wurde Ehrenbürger von Wilderswil. Das gemeinsame Grab von Lili und Adolf Wach liegt dort auf dem Friedhof [[Gsteig bei Interlaken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Arrestprozeß in seiner geschichtlichen Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; 1. Teil: &amp;#039;&amp;#039;Der italienische Arrestprozeß&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1868.&amp;lt;br /&amp;gt;(Wach setzte die Arbeit an seinem Habilitationsthema nicht wie geplant fort, sondern ließ seinen Schüler [[Guido Kisch]] für dessen Habilitation 1914 die Untersuchung über den deutschen Arrestprozess durchführen. Ein Neudruck erschien im Scientia-Verlag, Aalen 1973, ISBN 3-511-10087-9).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des deutschen Civilprozessrechts.&amp;#039;&amp;#039; Band 1 (= &amp;#039;&amp;#039;Systematisches Handbuch der deutschen Rechtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Abteilung 9, Teil 2). Duncker &amp;amp; Humblot, Leipzig 1885, {{DNB|368604675}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Civilprozessordnung und die Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Leipzig 1886 ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-980593}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die civilprozessualische Enquête. Ein Bericht&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Deutschen Civilprozeß.&amp;#039;&amp;#039; Band 11, Ergänzungsheft). Heymann, Berlin 1887, {{DNB|364041994}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundriss der Vorlesungen über deutsches Strafrecht&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1910, {{DNB|578214873}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Struktur des Strafprozesses&amp;#039;&amp;#039;. Duncker &amp;amp; Humblot, München und Leipzig 1914, {{DNB|364042001}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundfragen und Reform des Zivilprozesses&amp;#039;&amp;#039;. Liebmann, Berlin 1914, {{DNB|361825986}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[s:Volksrichter und Berufsrichter|Volksrichter und Berufsrichter]]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[s:Handbuch der Politik|Handbuch der Politik]]&amp;#039;&amp;#039;, Berlin und Leipzig 1914 (Mitherausgeber).&lt;br /&gt;
* [[s:Reform des Rechtsunterrichts. Vorbildung des Juristenstandes|&amp;#039;&amp;#039;Reform des Rechtsunterrichts. Vorbildung des Juristenstandes&amp;#039;&amp;#039;]] In: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Politik&amp;#039;&amp;#039;, Berlin und Leipzig 1914 (Mitherausgeber).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Staatsmoral und Politik. Zwei Reden&amp;#039;&amp;#039;. Hirzel, Leipzig 1917, {{DNB|361826001}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Neuordnung des Rechtsstudiums und der Zivilprozeß&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Zivilprozess. Rechtslehre, Rechtsvergleichung, Gesetzesreform&amp;#039;&amp;#039;. Bensheimer, Mannheim u.&amp;amp;nbsp;a. 1922, {{DNB|578506394}}, S.&amp;amp;nbsp;7–13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Adolf Wach.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. Meiner, Leipzig 1913 (Digitalisate: [https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:355-ubr21291-9 Band 1]; [https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:355-ubr21292-4 Band 2], [https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:355-ubr21293-0 Band 3]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Erinnerung an Adolf Wach&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1926, {{DNB|573035482}}.&lt;br /&gt;
* Gerold Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Zur Erinnerung an den großen Prozeßrechtler Adolf Wach (1843–1926).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Zivilprozeß]]&amp;#039;&amp;#039; (ZZP). Band 100 (1987), S.&amp;amp;nbsp;3–10.&lt;br /&gt;
* Dagmar Unger: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Wach (1843–1926) und das liberale Zivilprozeßrecht.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 2005, ISBN 3-428-11482-5.&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|154|155|Wach, Adolf|[[Klaus-Peter Schroeder]]|118770500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118770500}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|wach_a|W|1875|S|1914}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Wach_171}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mendelssohn-stiftung.de/f-Download-d-file.html?id=29 Stammbaum der Familie Mendelssohn (Auszug)]&lt;br /&gt;
* {{CPR|118770500}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=creator%3A%22Wach%2C+Adolf%2C+1843-1926%22 Adolf Wach] im Internet Archive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118770500|LCCN=no96010822|VIAF=808282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wach, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilprozessrechtler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilprozessrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Albertus-Universität Königsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1843]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wach, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wach, Adolf Eduard Ludwig Gustav&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. September 1843&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Culm an der Weichsel, heute [[Chełmno]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. April 1926&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Woldemar1958</name></author>
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