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	<title>Adolf Strodtmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T08:18:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-29T16:42:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Strodtmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. März]] [[1829]] in [[Flensburg]]; † [[17. März]] [[1879]] in [[Berlin-Steglitz|Steglitz]]) war ein [[deutscher]] [[Dichter]], [[Schriftsteller]] und [[Übersetzer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Adolf Strodtmann studierte ab 1847 an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]]. Bereits im darauf folgenden Jahr beteiligte er sich an der [[Schleswig-Holsteinische Erhebung|Schleswig-Holsteinischen Erhebung]]. Er wurde in einem der ersten Gefechte [[Verwundung|verwundet]] und kam für kurze Zeit in [[Königreich Dänemark|dänische]] [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Freilassung setzte Strodtmann sein Studium an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität]] fort, wo er Schüler des Theologen, Kunsthistorikers und Demokraten [[Gottfried Kinkel (Schriftsteller)|Gottfried Kinkel]] wurde. Im Wintersemester 1848/49 trat er der [[Bonner Burschenschaft Frankonia]] bei und knüpfte so engere Kontakte zu Kinkels Freund und späterem Befreier [[Carl Schurz]]. Bereits während seiner Studentenzeit konnte Strodtmann (unterstützt von Kinkel) seine „politischen Lieder“ dichten. Wegen seines „Lied vom Spulen“ wurde Strodtmann &amp;#039;&amp;#039;revolutionärer Umtriebe&amp;#039;&amp;#039; verdächtigt und [[Relegation|relegiert]]. Neben Schurz war Adolf Strodtmann einer der letzten und intensivsten Kämpfer in Wort und Schrift für die [[Deutsche Revolution 1848/49]] in Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strodtmann ging wie Schurz nach [[Paris]] ins [[Exil]], wo er sich mit [[Otto Braun (Journalist)|Otto Braun]] anfreundete. Später ging er nach [[London]]. Während seiner Zeit in Großbritannien schrieb er eine erste Biographie seines Lehrers Kinkel. Strodtmann ging 1852 nach [[New York City]] und gründete dort eine Buchhandlung. Da er sich auf fast ausschließlich deutschsprachige politische Literatur spezialisiert hatte, erlitt er bald [[Insolvenz|Konkurs]]. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich durch journalistische Reportagen für verschiedene deutschsprachige Zeitungen. In dieser Zeit machte er u. a. die Bekanntschaft mit [[Mathilde Franziska Anneke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von New York wechselte Strodtmann nach [[Philadelphia]], [[Pennsylvania]], wohin sehr viele Deutsche emigriert waren. Neben seinem Brotberuf entstanden Gedichte, in denen er z. T. die Ideale der [[Märzrevolution]] glorifizierte. Strodtmann kehrte 1856 nach Deutschland zurück und ließ sich in [[Hamburg]] nieder. Dort erwarb er das [[Bürgerrecht]] und wirkte nun fast ausschließlich als freier Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig widmete sich Strodtmann dem eingehenden Studium [[Heinrich Heine]]s, dessen Werk er ab 1861 in 21 Bänden (plus Supplement) herausgab. Mit seiner Heine-Biographie konnte er diese Werkausgabe noch ergänzen. Auch als Übersetzer aus dem Englischen, Französischen und Dänischen machte Strodtmann sich einen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] fungierte Strodtmann als [[Kriegsberichterstatter]] für mehrere große Tageszeitungen und begleitete die [[Deutsche 3. Armee (Deutsch-Französischer Krieg)|Deutsche 3. Armee]] unter Führung von [[Friedrich III. (Deutsches Reich)|Kronprinz Friedrich Wilhelm]] während der gesamten Kriegsdauer. Aus seinen persönlichen Erlebnissen und Eindrücken entstand sein &amp;#039;&amp;#039;Alldeutschland in Frankreich hinein!&amp;#039;&amp;#039;. Nach Kriegsende ließ er sich in Steglitz bei Berlin nieder, wo er eine Woche vor seinem 50. Geburtstag starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Belletristik ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lieder eines Kriegsgefangenen auf der Dronning Maria.&amp;#039;&amp;#039; Hofmann &amp;amp; Campe, Hamburg 1848.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lieder der Nacht&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1850.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gottfried Kinkel. Wahrheit ohne Dichtung. Biographisches Skizzenbuch&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1850–1851 (2 Bde.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lothar. Zeitarabesken. 1853&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rohana, ein Liebesleben in der Wildnis&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1872.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. Zweite, stark vermehrte (Gesammt-)Ausgabe. Hoffmann und Campe, Hamburg 1870; Leipzig 3. Aufl. 1880.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Hoheslied der Liebe&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1858.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brutus! schläfst du? Zeitgedichte&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1863 [https://books.google.de/books?id=Uqo7AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR1&amp;amp;hl=de Google Books]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachbücher ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Heine&amp;#039;s Wirken und Streben, dargestellt an seinen Werken.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1857.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Heine&amp;#039;s Leben und Werke&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1867–1869 (2 Bde.; 3. Auflage. 1884)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Alldeutschland in Frankreich hinein!“ Kriegserinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1871.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das geistige Leben in Dänemark&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1873.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dichterprofile. Literaturbilder aus dem 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1878.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strodtmann als Herausgeber ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Locomotive. Neue fliegende Blätter aus Amerika&amp;#039;&amp;#039;. Philadelphia 1853–1854 (3 Bde.)&lt;br /&gt;
* Heinrich Heine: &amp;#039;&amp;#039;Letzte Gedichte und Gedanken. Aus dem Nachlaß des Dichters zum ersten Mal veröffentlicht.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1869.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Immortellen Heinrich Heine&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1870 (2. Aufl. Hamburg 1871)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefe von und an [[Gottfried August Bürger]]&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1874 (4 Bde.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lieder- und Balladenbuch amerikanischer und englischer Dichter der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Hoffmann &amp;amp; Campe, Hamburg 1862.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Arbeiterdichtung in Frankreich&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1863.&lt;br /&gt;
* [[Harriet Beecher Stowe]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Onkel Toms Hütte|Onkel Tom’s Hütte]], oder: Leben unter den Verstoßnen&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Englischen frei bearbeitet von Adolf Strodtmann. Thomas, Philadelphia 1864.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Alfred Tennyson]]s ausgewählte Dichtungen&amp;#039;&amp;#039;. Hildburghausen 1868.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Percy Bysshe Shelley|Shelleys]] Dichtungen&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände Hildburghausen 1867.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Anthologie&amp;#039;&amp;#039;. Hildburghausen 1870.&lt;br /&gt;
* [[Charles de Secondat, Baron de Montesquieu|Montesquieus]] &amp;#039;&amp;#039;[[Persische Briefe]]&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1866.&lt;br /&gt;
* [[George Eliot]]s &amp;#039;&amp;#039;Daniel Deronda&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1876–1877&lt;br /&gt;
* [[Georg Brandes]]’ &amp;#039;&amp;#039;Hauptströmungen der Literatur des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. 4 Bände Berlin 1872–1876.&lt;br /&gt;
* I. Simes: &amp;#039;&amp;#039;[[Gotthold Ephraim Lessing]]&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1878.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 672–674.&lt;br /&gt;
* {{ADB|36|605|611|Strodtmann, Adolf|Ludwig Julius Fränkel|ADB:Strodtmann, Adolf}}&lt;br /&gt;
* Ernst Huhn: &amp;#039;&amp;#039;Strodtmann, Adolf (Adolph) Heinrich (II).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holsteinisches Biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Wachholtz, Neumünster 1974, S. 260f.&lt;br /&gt;
* Erika K. Hulpke, Fritz Paul (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Übersetzer im Spannungsfeld verschiedener Sprachen und Literaturen. Der Fall Adolf Strodtmann (1829–1879)&amp;#039;&amp;#039;. Erich Schmidt, Berlin 1994, ISBN 3-503-03087-5.&lt;br /&gt;
* Arno Matschiner: &amp;#039;&amp;#039;[Artikel] Adolf Strodtmann.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Walther Killy]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Literaturlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 11, S. 264.&lt;br /&gt;
* Bernd Philipsen: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Strodtmann: Heinrich Heines erster Biograf.&amp;#039;&amp;#039; In: ders. &amp;#039;&amp;#039;Flensburger Köpfe: Frauen und Männer aus der Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Baltica-Verlag, Glücksburg 2009 (Kleine Reihe der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte; 36), ISBN 978-3-934097-36-0, S. 34–36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119156040}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Meyers 1888–1890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119156040|LCCN=n85072659|VIAF=77119439}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strodtmann, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Heinrich Heine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Dänischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Englischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Französischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in der Schleswig-Holsteinischen Erhebung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Revolutionär 1848/49]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Flensburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1829]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Strodtmann, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Strodtmann, Adolph; Strodtmann, Adolf Heinrich; Crepin, Annette (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schriftsteller und Übersetzer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. März 1829&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Flensburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. März 1879&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Steglitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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