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	<title>Adolf Schuppel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Schuppel&amp;diff=1766390&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 12. Januar 2026 um 18:52 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SchuppelAdolf.jpg|thumb|Adolf Schuppel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Schuppel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Juni]] [[1895]] in [[Waldshut]]; † [[14. August]] [[1946]] im [[Festungsgürtel Straßburg|Fort Ney]] nördlich von [[Straßburg]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Wagenwärters besuchte die [[Volksschule]] und absolvierte eine Ausbildung am [[Lehrerseminar]] in [[Heidelberg]]. Ab 1914 nahm Schuppel als [[Freiwilliger (Militär)|Kriegsfreiwilliger]] mit dem [[2. Badisches Grenadier-Regiment „Kaiser Wilhelm I.“ Nr. 110|3. Reserve-Grenadier-Regiment 110]] am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Dabei begegnete er erstmals dem späteren badischen Gauleiter [[Robert Wagner (Gauleiter)|Robert Wagner]], der demselben [[Regiment]] angehörte. 1915 wurde er an der [[Lorettoschlacht|Lorettohöhe]] schwer verwundet. Von 1916 bis 1918 kämpfte er an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]]. Nach Kriegsende gehörte er einem [[Freikorps]] an, das im [[Russischer Bürgerkrieg|Russischen Bürgerkrieg]] auf Seiten der [[Weiße Armee|Weißen Armee]] in der [[Ukraine]] kämpfte. Dabei geriet Schuppel in [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]]. Zum Zeitpunkt seiner Rückkehr nach Deutschland war Schuppel [[Leutnant]] der [[Reserveoffizier|Reserve]] und Träger des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] beider Klassen und des [[Verwundetenabzeichen]]s. Ab 1920 war er Unterlehrer in [[Eutingen an der Enz|Eutingen bei Pforzheim]]; 1924 wurde er als Hauptlehrer nach [[Reichenbach (Hornberg)|Schwanenbach bei Hornberg]] versetzt. Schuppel heiratete 1923 Sophie Schuppel, geb. Erat; die Ehe blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schuppel trat 1922 der NSDAP bei. Ob er bereits in Eutingen eine [[NSDAP-Ortsgruppe]] gründete, ist nicht sicher bekannt. Nach dem vorübergehenden Verbot der Partei nach dem [[Hitlerputsch]] trat er der Partei zum 1. Dezember 1928 erneut bei (Mitgliedsnummer 107.230)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/40511444&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde im selben Jahr Kreisleiter für [[Landkreis Wolfach|Wolfach]] und [[Landkreis Villingen|Villingen]]. Ein Bericht des Badischen Landespolizeiamtes bezeichnet Schuppel als „alten Vorkämpfer der Bewegung im [[Gutach (Kinzig)|Gutachtal]] und hinteren [[Kinzig (Rhein)|Kinzigtal]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert bei Roser, &amp;#039;&amp;#039;Schuppel&amp;#039;&amp;#039;, S. 257.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein [[Disziplinarverfahren]] wegen seiner politischen Betätigung hatte 1930 für Schuppel eine Geldstrafe von 100 [[Reichsmark|RM]] und einen Verweis zur Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübertragung]] an die Nationalsozialisten wurde Schuppel die Geldstrafe vollständig zurückerstattet. 1933 wurde er zum Rektor der Volks- und Bürgerschule [[Hornberg]] befördert; 1934 avancierte er zum Kreisoberschulrat für Villingen. 1933 war Schuppel Abgeordneter im [[Landtag der Republik Baden|Badischen Landtag]]. Von [[Reichstagswahl 1938|April 1938]] bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 saß Schuppel, der auch Träger des Goldenen Reichsehrenzeichens und des Silbernen [[Gauehrenzeichen|Gauehrenzeichens]] des [[Gau Baden|Gaues Baden]] war, als Abgeordneter für den Wahlkreis 32 (Baden) im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]]. In der Partei amtierte er seit 1933 als Gauinspektor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 ließ sich Schuppel vorzeitig pensionieren und war fortan als hauptamtlicher Parteifunktionär tätig. Er übernahm das Gaupersonalamt, das sich unter seiner Leitung „zur personalpolitischen Schaltstation der NS-Herrschaft in Baden“&amp;lt;ref&amp;gt;Roser, &amp;#039;&amp;#039;Schuppel&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;257.&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelte. Schuppel wird zu einer „Gauclique“ um Gauleiter Wagner gerechnet; seit seiner Ernennung zum Gaustabsleiter 1942 war er faktisch der zweitwichtigste Funktionär in Baden. Die NSDAP-Parteikanzlei zählte Schuppel 1942 zu den Funktionären, die für höchste Aufgaben in Partei und Staat in Frage kommen. Seit der [[Westfeldzug|deutschen Besetzung Frankreichs]] 1940 war Schuppel auch Leiter des Personalamts beim [[Chef der Zivilverwaltung]] in Straßburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende geriet Schuppel in alliierte Gefangenschaft. Vom 23. April bis zum 3. Mai 1946 wurde von einem französischen [[Militärgericht|Kriegsgericht]] in Straßburg gegen Schuppel, Wagner und weitere NS-Funktionäre als den Verantwortlichen für die völkerrechtswidrige Heranziehung von [[Malgré-nous|Elsässern]] zum Militärdienst in der deutschen Armee verhandelt. Schuppel und Wagner wurden [[Todesstrafe in Frankreich|zum Tode]] durch [[Erschießung|Erschießen]] verurteilt und im August 1946 [[Hinrichtung|hingerichtet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544|Seite=602 f}}&lt;br /&gt;
* Hubert Roser: &amp;#039;&amp;#039;Schuppel, Adolf.&amp;#039;&amp;#039; In: Fred L. Sepaintner (Hrsg.): [[Badische Biographien]] Band 5, Kohlhammer, Stuttgart 2005, ISBN 3-17-018976-X, S. 256 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130557552}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130557552|VIAF=6043828}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schuppel, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Republik Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schuppel, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Juni 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Waldshut]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. August 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Festungsgürtel Straßburg|Fort Ney]] nördlich von [[Straßburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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