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	<title>Adolf Scheibe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Malabon: /* Leben und Werk */1.  Abkürzung &#039;&#039;PTB&#039;&#039; bei erstmaliger Nennung der Bundesanstalt 2. Straffung</title>
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		<updated>2025-12-30T17:58:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Werk: &lt;/span&gt;1.  Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;PTB&amp;#039;&amp;#039; bei erstmaliger Nennung der Bundesanstalt 2. Straffung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Scheibe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. März]] [[1895]] in [[Zeulenroda]]; † [[20. April]] [[1958]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Physiker]] und der Entwickler der [[Quarzuhr]] in Deutschland sowie der Entdecker der Inkonstanz der [[Erdrotation]]sgeschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Adolf Scheibe war Sohn des Kaufmanns Friedrich Scheibe. Er besuchte bis 1908 die Volks- und Realschule in Zeulenroda, legte in [[Plauen]] 1914 das Abitur ab und studierte in [[München]] unter anderem bei [[Conrad Röntgen]]. Das Studium wurde bald durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] unterbrochen. Scheibe war drei Jahre an der Front und setzte das begonnene Studium nach Kriegsende zuerst in München fort, wechselte nach einigen Semestern aber nach Jena. 1923 wurde er in der [[Hochfrequenztechnik]] bei [[Max Wien]] an der [[Universität Jena]] promoviert. 1925 trat er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in die [[Physikalisch-Technische Bundesanstalt|Physikalisch-Technischen Reichsanstalt]] (PTR) in Berlin ein. 1927 wiesen [[Erich Giebe]] und Scheibe nach, dass Quarzstäbe nicht nur zu Längsschwingungen, sondern auch zu Biegungs- und Drillungsschwingungen angeregt werden können. 1928 trat Scheibe als Regierungsrat die Nachfolge von Giebe als Vorsteher des Hochfrequenz-Laboratoriums der PTR an. Ab 1930 entwickelte Scheibe gemeinsam mit [[Udo Adelsberger]] die PTR-Quarzuhren. Scheibe und Adelsberger postulierten 1935, die [[Siderischer Tag|astronomische Tageslänge]] sei inkonstant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Scheibes Betreiben hin wurden recht schnell nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] die Tätigkeiten seines Labors als »kriegswichtig« eingestuft, wodurch seine Mitarbeiter vom Militärdienst freigestellt wurden. Mit Einsetzen der [[Flächenbombardement]]s auf Berlin verlegte er [[1943]] das Hochfrequenzlabor nach Zeulenroda. Bei ihrem Rückzug aus [[Thüringen]] deportierten die Amerikaner Scheibe, die Laboreinrichtungen sowie seine Mitarbeiter samt Familien in ihr Hauptquartier nach [[Heidelberg]]. Mit Errichtung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), zunächst Physikalisch-Technische Anstalt, ab 1950 in [[Braunschweig]] zog auch das Hochfrequenzlabor nach dort um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Trakehner Allee 1 (Westend) Adolf Scheibe.jpg|mini|hochkant|Grab von Adolf Scheibe auf dem [[Friedhof Heerstraße]] in [[Berlin-Westend]]]]&lt;br /&gt;
Scheibe wirkte federführend an der Errichtung der PTB mit, 1950/1951 als amtierender Präsident. 1953 wurde er Leitender Direktor der Abteilung I Mechanik und 1955 Vizepräsident der PTB. Scheibe war seit 1951 korrespondierendes Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/adolf-scheibe/| titel=Mitglieder: Adolf Scheibe| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und seit 1957 Mitglied der [[Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft|Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Kohler (Physiker)|Max Kohler]]: {{Webarchiv|url=http://digisrv-1.biblio.etc.tu-bs.de:8080/docportal/servlets/MCRFileNodeServlet/DocPortal_derivate_00027356/Kohler_Nachruf_Scheibe.pdf |wayback=20160225231245 |text=&amp;#039;&amp;#039;Adolf Scheibe&amp;#039;&amp;#039; (Nachruf), abgerufen am 4. Januar 2013.   }} (PDF; 609&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1955 wurde Scheibe Honorarprofessor der [[Technische Universität Braunschweig|Technischen Hochschule Braunschweig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Scheibe war mit Alice Scheibe geb. Kirchner verheiratet und hatte mit ihr zwei Söhne und zwei Töchter. Er starb unerwartet im April 1958 im Alter von 63 Jahren in Berlin. Sein Grab befindet sich auf dem landeseigenen [[Friedhof Heerstraße]] in [[Berlin-Westend]] (Grablage: 18-L-24/30).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1. S.&amp;amp;nbsp;494.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Gattin wurde 1987 an seiner Seite bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|618|619|Scheibe, Adolf|Dieter Kind|140479570}}&lt;br /&gt;
* Horst Hassler: &amp;#039;&amp;#039;A. Scheibe und U. Adelsberger – Physiker und Uhrenbauer aus Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.chronos-ev.de/vortrag/quarz5.pdf online] PDF; 426&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|140479570}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140479570|LCCN=n/87/116477|VIAF=107173473}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scheibe, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder (Chronometrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scheibe, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker, Erfinder und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. März 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zeulenroda]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. April 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Malabon</name></author>
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