<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Adolf_Schaubach</id>
	<title>Adolf Schaubach - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Adolf_Schaubach"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Schaubach&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T10:49:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Schaubach&amp;diff=2560135&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: /* Leben */ +</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Schaubach&amp;diff=2560135&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-02-05T22:36:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; +&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schaubach.JPG|mini|Ernst Adolf Schaubach]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Adolf Schaubach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Adolph Schaubach&amp;#039;&amp;#039;; * [[30. Januar]] [[1800]] in [[Meiningen]]; † [[28. November]] [[1850]] ebenda) war ein deutscher Lehrer, Schriftsteller, Alpinist und Geograph.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schaubach wurde am 30. Januar 1800 in Meiningen geboren. Sein Vater war [[Konsistorium|Konsistorialrat]] und Leiter der städtischen Schule. Nach dem Besuch des [[Gymnasium Bernhardinum|Gymnasiums Bernhardinum]] studierte er von 1819 bis 1821 Theologie, Mathematik, Geografie und Geschichte an der [[Georg-August-Universität Göttingen]] und der [[Universität Jena]]. 1822 wurde er Mitglied des [[Corps Franconia Jena]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;74&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit bereiste er deutsche [[Mittelgebirge]] und zeichnete Landschaftsskizzen, Panoramen und erdkundliche Reliefs vom Thüringer Wald, Harz, Fichtelgebirge und Sächsische Schweiz. Als Predigtamtskandidat kam er 1822 nach Meiningen zurück und war zunächst als Privatlehrer und ab 1830 als Lehrer an der Bürgerschule tätig. 1835 wurde er zum Direktor der Bürgerschule berufen. 1832 trat Schaubach dem &amp;#039;&amp;#039;Hennebergischen Altertumsforschenden Verein&amp;#039;&amp;#039; bei. Seine erste Publikation erschien 1831 und beschrieb den Vulkanberg [[Dolmar]] bei Meiningen. Für die herzogliche Sachsen-Meiningische Landeskunde erstellte Schaubach von 1832 bis 1834 eine physisch-topografische Übersicht des Herzogtums [[Herzogtum Sachsen-Meiningen|Sachsen-Meiningen]]. Herzog [[Bernhard II. (Sachsen-Meiningen)|Bernhard II.]] ernannte ihn 1846 wegen seiner pädagogischen Verdienste zum herzoglichen Professor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1824 und 1847 unternahm Schaubach insgesamt zehn längere Reisen zur Erforschung der [[Alpen]], die bis zu 63 Tagen dauerten. Zu seinen Reisebegleitern gehörten unter anderen der Landschaftsmaler [[Carl Wagner (Maler, 1796)|Carl Wagner]] und der Naturwissenschaftler [[Hermann Friedrich Emmrich]]. Die Reisen führten sie insbesondere in noch wenig erforschte Gebiete der [[Ostalpen]], darunter die österreichischen Alpen, die [[Bayerische Alpen|bayerischen Alpen]] und [[Dalmatien]]. Schaubach bestieg unter anderem bei damaligen schwierigen Verhältnissen den [[Watzmann]] (2713 m) und den [[Großglockner]] (3798 m). Er sammelte geologische, orologische, geografische, klimatische, hydrologische, historische und volkskundliche Daten und veröffentlichte die Ergebnisse sowie Zeichnungen in seinem 5-bändigen Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Alpen&amp;#039;&amp;#039;. Es zählt zu den Klassikern der populärwissenschaftlichen Alpinliteratur, was zur touristischen und alpinistischen Erschließung der Alpen beitrug. Nach zwei Schlaganfällen im Jahr 1849 erlag Schaubach 1850 an dessen Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schaubach benannte der Wiener Alpinclub „Wilde Banda“ die 1875 errichtete [[Schaubachhütte]] in den [[Ortler-Alpen]] in der italienischen Provinz [[Südtirol|Bozen – Südtirol]]. Der Meininger Alpenverein ließ 2014 im Beisein der Südtiroler Provinzverwaltung und des [[Alpenverein Südtirol|Alpenvereins Südtirol]] eine Gedenktafel an der Hütte anbringen. Schaubach zu Ehren errichtete der Meininger Alpenverein 1884–1887 auf Initiative des [[Deutscher und Österreichischer Alpenverein|Deutschen und Österreichischen Alpenvereins]] (DÖAV) auf dem [[Parkfriedhof Meiningen]] ein Denkmal, das aus Steinen von verschiedenen Alpenbergen besteht&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seifert&amp;quot;&amp;gt;Andreas Seifert: &amp;#039;&amp;#039;Auf Schaubachs Spuren in Meiningen und Südtirol.&amp;#039;&amp;#039; Meininger Heimatklänge, Meininger Tageblatt, 8. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Des Weiteren erinnert an Schaubach eine 1900 angebrachte Gedenktafel am Gymnasium Bernhardinum und eine nach ihm benannte im Jahr 1910 errichtete Wander- und Aussichtshütte im Meininger Stadtwald, von der sich eine gute Aussicht auf den Norden und Osten der Stadt bietet. In den [[Meininger Museen]] ist er bei der ständigen Ausstellung über Meininger Schriftsteller vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Schaubach war mit Marie Henriette Ferdinande (* 1829), Tochter des [[Superintendent|Generalsuperintendenten]] [[Constantin Ackermann]], verheiratet. Der Seminarlehrer und Lexikograf [[Armin Radefeld]] in Hildburghausen war mit Schaubachs Nichte verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schaubach Meiningen.JPG|mini|Das Denkmal auf dem Meininger Parkfriedhof]]&lt;br /&gt;
Von 1884 bis 1887 wurde auf Anregung der Sektion [[Erfurt]] des [[Deutscher und Österreichischer Alpenverein|Deutschen und Österreichischen Alpenvereins]], in der zahlreiche Mitglieder aus Meiningen vertreten waren, auf dem Meininger Parkfriedhof ein Denkmal aus 33 Alpensteinblöcken errichtet. Die Meininger Alpen-Sektion gründete sich erst 1889. Für das Denkmal lieferten viele Alpen-Sektionen die Steinblöcke nach Meiningen. Ein Marmorblock trägt die Inschrift: „Dem hochverdienten Alpenforscher Adolf Schaubach. Geb. 20. Jan. 1800 u. gest. 28. Novemb. 1850. Der Deutsche und Österreichische Alpenverein.“ Zu Fuße des Denkmals befindet sich sein Grab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Monument hat eine Grundfläche von 12 m² und ist zirka 3½ Meter hoch. Die Nordwand fällt fast senkrecht ab und die Südseite stellt einen [[Bergsturz]] dar. In die Steinblöcke sind die Namen der beteiligten Sektionen eingemeißelt. Die sind die Sektionen aus [[Frankfurt am Main]], [[Erfurt]], [[Greiz]], [[Leipzig]], [[Plauen]], [[Chemnitz]], [[Zwickau]], [[Dresden]], [[Löbau]], [[München]], [[Tölz]], [[Pinzgau]], [[Bad Gastein|Gastein]], [[Salzburg]], [[Wels (Stadt)|Wels]], [[Steyr]], [[Bad Aussee|Aussee]], [[Prag]], [[Bozen]] und [[Klagenfurt]] sowie die Vereine „Austria“ aus [[Wien]], „Allgäu“ aus [[Kempten]], [[Vorarlberg]], [[Hochpustertal]] und [[Österreichisches Küstenland|Küstenland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seifert2&amp;quot;&amp;gt;Andreas Seifert: &amp;#039;&amp;#039;Alpengestein auf dem Meininger Friedhof.&amp;#039;&amp;#039; Meininger Heimatklänge, Meininger Tageblatt, 7. Dezember 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fundorte der 33 Steinblöcke sind: [[Bürserberg|Bürserschlucht]] im Bezirk [[Bludenz]], [[Iller]]tal, [[Deining]] an der [[Isar]], [[Blomberg]] bei Tölz, [[Untersberg]] bei Salzburg, [[Traunstein]], Hochsensengebirge (Steyr), [[Fludergrabenmarmor|Fludergraben]] in der [[Steiermark]], [[Pfons]] (Matrey, [[Tirol]]), [[Tauern]]kette, [[Untersulzbachtal]], [[Kitzsteinhorn]], [[Steinernes Meer]], [[Schmittenhöhe]], [[Kleinglockner]], Kolm-Saigurn ([[Rauris]]), [[Kötschach]]thal, [[Gepatschhaus]] im [[Ötztal]], [[Laas (Südtirol)|Laas]] ([[Südtirol]]), [[Atzwang]] (Bozen), [[Innichen]], [[Saualpe]] (Klagenfurt) und [[Divaca]] bei [[Triest]]. Vertreten sind die Gesteinsarten [[Diorit]], [[Gneis]], [[Gneisgranit]], [[Granit]], [[Porphyr]], [[Quarz]], [[Quarzit]], [[Serpentinit]], [[Glimmerschiefer]], [[Tonschiefer]], [[Jurakalk]], [[Eklogit]], [[Nagelfluh]]e und [[Marmor]] in rot, weiß und schwarz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seifert2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren spendete die Sektion [[Jena]] 40 verschiedene Alpenpflanzen für das Denkmal, das am 5. Juni 1887 eingeweiht wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seifert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Ernst Adolf Schaubach veröffentlichte geografische und alpin-touristische Werke.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Biographie: Ernst Adolf Schaubach&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10022632/bsb:BV001642940 &amp;#039;&amp;#039;Wegweiser durch den Thüringer-Wald für Naturfreunde: nebst einem Panorama vom Dolmar, Beschreibung der Umgegend desselben und einer Charte&amp;#039;&amp;#039;], 1831&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Übersicht des Herzogtums Sachsen-Meiningen nach seiner physischen Oberfläche&amp;#039;&amp;#039;, 1832–1834&amp;lt;!--nicht verifiziert--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Alpen: ein Handbuch für Reisende durch Tyrol, Österreich, Steyermark, Illyrien, Oberbayern und die anstoßenden Gebiete; für Einheimische und Fremde geschildert&amp;#039;&amp;#039;. Fünf Bände, Jena 1845–1847&lt;br /&gt;
** [https://books.google.de/books?id=pWM7AAAAcAAJ &amp;#039;&amp;#039;Erster Theil: Allgemeine Schilderung&amp;#039;&amp;#039;], 1845&lt;br /&gt;
** [https://archive.org/details/diedeutschenalp03schagoog &amp;#039;&amp;#039;Zweiter Theil: Nordtirol, Vorarlberg, Oberbaiern&amp;#039;&amp;#039;], 1845 &amp;lt;!--https://books.google.de/books?id=VBmHPqUCW9oC 1866 (zweite Auflage)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [https://books.google.de/books?id=C4VXAAAAcAAJ &amp;#039;&amp;#039;Dritter Theil: Das Salzburgische, Obersteyermark, Das Österreichische Gebirgsland und das Salzkammergut&amp;#039;&amp;#039;], 1846&lt;br /&gt;
** [https://books.google.de/books?id=JIVXAAAAcAAJ &amp;#039;&amp;#039;Vierther Theil: Das Gebiet der Etsch und angrenzende Fluß-Gebiete&amp;#039;&amp;#039;], 1846&lt;br /&gt;
** [https://books.google.de/books?id=PoVXAAAAcAAJ &amp;#039;&amp;#039;Fünfter Theil: Die südöstliche Abdachung vom Großglockner bis Triest&amp;#039;&amp;#039;], 1847&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Nordsee-Mittelmeerbahn und der Main-Werra-Elbe-Kanal: mit einer Eisenbahn- und Kanalkarte von Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Hildburghausen 1845&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Main-Elbe-Kanal&amp;#039;&amp;#039;, 1845&amp;lt;!--nicht verifiziert--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|587||Schaubach, Ernst Adolf|Peter Grimm|12195143X}}&lt;br /&gt;
* Kuratorium Meiningen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Stadtgeschichte Meiningen&amp;#039;&amp;#039;, Bielsteinverlag, Meiningen 2008, ISBN 978-3-9809504-4-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=Adolph%20Schaubach] Weitere Werke von Schaubach online bei archive.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12195143X|VIAF=37787565}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schaubach, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Meiningen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1800]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1850]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schaubach, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schaubach, Ernst Adolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller, Geograph und Alpenforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Januar 1800&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Meiningen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. November 1850&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Meiningen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
	</entry>
</feed>