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	<title>Adolf Robitschek - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T05:24:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wurgl: Unbekannte Vorlage entfernt (seit wann hat ein Unternehmen ein Geburtsdatum?), Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-02-22T09:11:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Unbekannte Vorlage entfernt (seit wann hat ein Unternehmen ein Geburtsdatum?), Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|NS=48/12/45.71/N|EW=16/21/15.19/E|type=landmark|region=AT-9}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Adolf Robitschek Gesellschaft m.b.H.&lt;br /&gt;
| Logo             = Adolf Robitschek logo.jpg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Österreich)|GmbH]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = nicht vorhanden&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1870&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Wien]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = Katharina Treml-Löffler&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Branche          = Buch- und Medienwirtschaft&lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Robitschek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Wien]]er Musikverlag und ehemaliger [[k.u.k. Hoflieferant]]. Die Adresse ist Wickenburggasse 7–9 im 8. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]] Josefstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Leopold Buchholz]] gründete 1870 den Verlag Buchholz &amp;amp; Diebel in [[Opava|Troppau]]. Er betrieb auch ein eigenes Sortiment und eine Leihanstalt. 1873 verlegte das Unternehmen seinen Sitz nach Wien und zog zuerst in die [[Bräunerstraße]] 2 im 1. Bezirk ein. [[Ferdinand Rebay]] und [[Wilhelm Stenzl]] kauften den Einzelhandel und die Leihanstalt, während das Verlagsgeschäft noch bei Buchholz &amp;amp; Diebel verblieb. Wilhelm Stenzl trat 1879 aus der Firma aus und Adolf Robitschek (* [[1853]] in [[Nový Jičín| Neutitschein]]; † [[18. Februar]] [[1934]] in Wien), der Sohn eines böhmischen Tuchfabrikanten und ein Musikeinzelhändler, kaufte sich am 27. September des gleichen Jahres ein. 1883 wurde zum Sortiment auch noch das Verlagsgeschäft von Buchholz &amp;amp; Diebel übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komponist [[Theodor Franz Schild]] trat 1886 in den Verlag ein und arbeitete dort bis zu seinem Tod im Jahr 1929. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Adolf Robitschek Graben 1900.jpg|mini|Das Geschäftslokal Ecke Graben/Bräunerstraße, um 1900]]&lt;br /&gt;
1887 wurde Adolf Robitschek Alleineigentümer der Firma und baute den Verlag weiter aus. Zu der Zeit veröffentlichte sein Verlag vor allem Werke österreichischer Komponisten, wie [[Anton Bruckner]], [[Ignaz Brüll]], [[Robert Fuchs (Komponist)|Robert Fuchs]] und [[Franz Lehár]]. Ein Schwerpunkt war [[Chormusik]], die bis heute ein wesentliches Standbein des Verlags ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893 wurde die Musikalienhandlung Rudolf Bußjäger (ehemals Bösendorfer) in Wien erworben, das Verkaufslokal in der Herrengasse wurde aber behalten. Das Geschäft wurde dann ab 1907 zusammengelegt am [[Graben (Wien)|Graben]] 14 und Bräunerstraße 2. Filialen bestanden in Leipzig in der Salomonstraße 16 und in [[Wiesbaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 war Robitschek einer der drei Gründer (die anderen waren [[Josef Weinberger]] und [[Bernhard Herzmansky]] von Doblinger), der [[Universal Edition]] Aktiengesellschaft mit Sitz in Wien. Robitschek hatte 304 Anteile an der neuen Firma. 1907 übernahm das Unternehmen für die Universal Edition auch die Auslieferung für Österreich-Ungarn, Italien und die Balkanstaaten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Kutzel-Foto Die harbe Poldi.jpg|[[Leopoldine Kutzel]] als „Die harbe Poldi“ (Verlag Rebay &amp;amp; Robitschek)&lt;br /&gt;
Bild:Josef Franz Wagner Unter dem Doppel-Adler op 159.jpg|J. F. Wagners Opus 159 aus dem Verlag Rebay &amp;amp; Robitschek&lt;br /&gt;
Bild:Rudolf Sieczynski Vienna City of my Dreams.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Wien, du Stadt meiner Träume&amp;#039;&amp;#039; erschien im Verlag Adolf Robitschek&lt;br /&gt;
Bild:Wagner-Josef-Franz Holzhacker.jpg|J. F. Wagners Opus 356 aus dem Verlag Adolf Robitschek&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Erfolg wurde Adolf Robitschek schließlich zum „k.u.k Hof-Musikalienhändler“ ernannt. Mit dieser Ernennung änderten sich die Öffnungszeiten; es wurde ein spezieller Verkaufstag pro Woche für den Hof eingerichtet, an dem das Geschäft für das allgemeine Publikum geschlossen blieb. 1909 umfasste der Verlagskatalog rund 4500 Werke. Schlager wie &amp;#039;&amp;#039;Servus Du&amp;#039;&amp;#039; von [[Robert Stolz]], &amp;#039;&amp;#039;Unter dem Doppel-Adler&amp;#039;&amp;#039; von [[Josef Wagner (Komponist)|Josef Franz Wagner]] (1902), &amp;#039;&amp;#039;Wien, du Stadt meiner Träume&amp;#039;&amp;#039;, besser bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Wien, Wien nur du allein&amp;#039;&amp;#039; von [[Rudolf Sieczyński]] (1912) wurden von Robitschek herausgegeben. Hugo Winkelmann beschrieb Adolf Robitschek 1907 in einem Brief an den Musikpädagogen [[Hans Wagner-Schönkirch]] als „ein gewiss ideal denkender und handelnder Mensch der mancher Talent fördert …“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;musikerbriefe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Robitschek Adolf Musikverleger 1853 1934 Friedhof Gersthof Gr 2 R 4 Nr 40.jpg|mini|hochkant|Grabstein für Adolf Robitschek (1853–1934) am Gersthofer Friedhof]]&lt;br /&gt;
Der Erste Weltkrieg und der Zusammenbruch der Monarchie brachten dem Unternehmen schwere Zeiten, große Teile des Absatzmarktes in den ehemaligen Kronländern fielen aus. Erst in den 1920er Jahren konnte es sich langsam erholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Robitschek starb 1934 und wurde auf dem [[Gersthofer Friedhof]] begraben (Gruppe 2, Reihe 4, Nr. 40). Sein Sohn Adolf Robitschek (jun.) übernahm  das Unternehmen. Er musste das Geschäft am Graben aufgeben, behielt aber das Lokal in der Bräunerstraße. Im Verlauf [[Deutsch-Sowjetischer Krieg#Übernahme der Initiative durch die Rote Armee|Kriegshandlungen]] während des Zweiten Weltkrieges gilt Adolf Robitschek seit August 1943 als in Russland vermisst, seine Witwe Maria Robitschek († 1951) übernahm die Leitung. Unterstützt wurde sie dabei vom Prokuristen Michael Hammer († 1947). 1948 trat der Vetter von Adolf Robitschek jun., Karl Robitschek als Angestellter ein. Gemeinsam mit Hedwig Robitschek übernahm er 1951 den Verlag, das Musikaliensortiment und Antiquariat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 wurde Gerhard Löffler Geschäftsführer. Er führte neue Verlagskataloge und eigene Chorsätze ein und entdeckte die bei Robitschek verlegten Werke von Robert Fuchs wieder. Die beiden Töchter von Hedwig Robitschek, Karin Reitz und Hedda Löffler, leiteten das Geschäft in der Bräunerstraße 2 bis zur Aufgabe des Lokals 2007. Der Verlag befindet sich nach wie vor im Familienbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumente ==&lt;br /&gt;
* Ein Briefwechsel mit dem Verlag C. F. Peters befindet sich im Bestand des Leipziger Musikverlages C. F. Peters im [[Staatsarchiv Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* János Kalmár, Mella Waldstein: &amp;#039;&amp;#039;K.u.K. Hoflieferanten Wiens&amp;#039;&amp;#039;. Stocker, Graz 2001, ISBN 3-7020-0935-3, S. 66–69.&lt;br /&gt;
* Ingrid Haslinger: &amp;#039;&amp;#039;Kunde – Kaiser. Die Geschichte der ehemaligen k. u. k. Hoflieferanten&amp;#039;&amp;#039;. Schroll, Wien 1996, ISBN 3-85202-129-4.&lt;br /&gt;
* Reinhold Westphal: &amp;#039;&amp;#039;Robitschek.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rudolf Flotzinger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Oesterreichisches Musiklexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Band 4. Verlag der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]], Wien 2005, ISBN 978-3-7001-3046-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;musikerbriefe&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{internetquelle |hrsg=Österreichische Nationalbibliothek |url=http://www.musikerbriefe.at/briefe.asp?Nr=7799 |titel=Musikerbriefe |werk=336/3- 8. L. a. s. [lettre autographe signée] 2ff, 4pp |datum=1907-09-12 |zugriff=2009-03-23 |kommentar=Wien, Regestkatalog |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071118182715/http://www.musikerbriefe.at/briefe.asp?Nr=7799 |archiv-datum=2007-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116577940|VIAF=13062091}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Robitschek, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchhändler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:K.u.k. Hoflieferant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikverleger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Robitschek, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Musikverleger und Musikalienhändler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1853&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nový Jičín|Neutitschein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Februar 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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