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	<title>Adolf Ritter von Liebenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T17:16:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Ritter_von_Liebenberg&amp;diff=1502367&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;08Linus: Typo, Form, Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-06-16T10:55:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo, Form, Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Adolf Ritter von Liebenberg 1890 signiert JR.png|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Adolf Ritter von Liebenberg&amp;#039;&amp;#039; (1890, signiert „JR“)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Ritter von Liebenberg de Zsittin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. September]] [[1851]] in [[Como]], [[Lombardei]]; † [[6. Mai]] [[1922]] in [[Wien]]) war ein österreichischer [[Pflanzenbauwissenschaft]]ler. Er lehrte seit 1878 an der [[Hochschule für Bodenkultur]] in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Adolf Liebenberg, Sohn eines Offiziers, studierte seit 1868 [[Chemie]] und [[Landwirtschaft]] an der [[Technische Universität Wien|Technischen Universität in Wien]], setzte 1871 an der [[Universität Halle (Saale)]] seine landwirtschaftlichen Studien fort und promovierte dort 1873 bei [[Julius Kühn (Agrarwissenschaftler)|Julius Kühn]] mit einer [[Dissertation]] über das Verhalten von Wasser im Boden. Anschließend arbeitete er als Beamter in einer Zuckerfabrik. 1875 kehrte er an die Universität Halle zurück und [[Habilitation|habilitierte]] sich im gleichen Jahr mit der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die Bodenwärme&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 folgte Liebenberg einem Ruf an die [[Albertus-Universität Königsberg|Universität Königsberg]]. Hier wirkte er als außerordentlicher Professor für Landwirtschaft und beschäftigte sich weiterhin mit Fragen der [[Bodenkunde|Bodenphysik]]. Als Nachfolger von [[Friedrich Haberlandt]] wurde Liebenberg 1878 als außerordentlicher [[Pflanzenbauwissenschaft|Professor für landwirtschaftlichen Pflanzenbau]] an die [[Hochschule für Bodenkultur]] nach [[Wien]] berufen und 1884 zum ordentlichen Professor ernannt. Als Leiter der Lehrkanzel für landwirtschaftliche Pflanzenproduktion wirkte er hier 44 Jahre lang als erfolgreicher Lehrer, Forscher und Organisator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wien lag Liebenbergs Forschungsschwerpunkt zunächst auf dem Gebiet des [[Saatgut]]wesens. 1881 begründete er eine Samenkontrollstation. Mehrere Beiträge publizierte er über offene Fragen zur [[Keimung]]sphysiologie. Besondere Verdienste erwarb er sich um die Ausgestaltung des landwirtschaftlichen Versuchswesens. 1885 gründete er mit [[Emanuel von Proskowetz junior|Emanuel von Proskowetz]] den „Verein zur Förderung des landwirthschaftlichen Versuchswesens in Oesterreich“, den er bis 1899 selbst leitete. In den „Mittheilungen“ dieses Vereins (1886–1897) hat er zahlreiche Beiträge über Düngungs- und Sortenversuche veröffentlicht. Er pflegte enge Kontakte zur landwirtschaftlichen Praxis. Nach jahrelangen zähen Verhandlungen konnte er 1902 eine hochschuleigene Versuchswirtschaft in [[Groß-Enzersdorf]] einrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltig förderte Liebenberg die [[Spezialisierung]] der landwirtschaftlichen Lehre. 1898 gelang es ihm an der Hochschule für Bodenkultur in Wien eine [[Lehrstuhl|Lehrkanzel]] für [[Phytopathologie]] und 1906 eine [[Lehrstuhl|Lehrkanzel]] für [[Pflanzenzüchtung]] einzurichten. Die Verdienste Liebenbergs wurden 1898 mit der Verleihung des Titels [[Hofrat]]es (1898) und des Komturkreuzes des [[Franz-Joseph-Orden]]s (1900) gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber das Verhalten des Wassers im Boden&amp;#039;&amp;#039;. Diss. phil. Halle 1873.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die Bodenwärme&amp;#039;&amp;#039;. Habilitationsschrift Univ. Halle 1875. – Zugl. in: Berichte aus dem physiologischen Laboratorium und der Versuchsanstalt des landwirthschaftlichen Instituts der Universität Halle H. 2, 1880, S. 7–39.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber den gegenwärtigen Stand der Bodenphysik&amp;#039;&amp;#039;. In: Forschungen auf dem Gebiete der Agrikultur-Physik Bd. 1, 1878, S. 3–42.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die Rolle des Kalkes bei der Keimung von Samen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Gerold´s und Sohn Wien 1881. – Zugl. in: Sitzungsberichte der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Classe Bd. 84, 1881, H. 1, Abt. 1, S. 407–447.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Versuchsthätigkeit des praktischen Landwirthes&amp;#039;&amp;#039;. Kurze Berichte des Vereins zur Förderung des landwirthschaftlichen Versuchswesens in Oesterreich H. 2, Wien 1895.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Naturgeschichte und Cultur der Braugerste&amp;#039;&amp;#039;. Kurze Berichte des Vereins zur Förderung des landwirthschaftlichen Versuchswesens in Oesterreich H. 4, Wien 1897.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ANNO|wlz|02|09|1911|01|NAME=Wiener Landwirtschaftliche Zeitung. Illustrierte Zeitung für die gesamte Landwirtschaft|Zum 60. Geburtstage des Hofrates Dr. Adolf Ritter v(on) Liebenberg|AUTOR=[[Erich Tschermak-Seysenegg|Erich von Tschermak]]|ZUSATZ=Nr. 70/1911 (LXI. Jahrgang)|ALTSEITE=787 f. (mit Bild).}}&lt;br /&gt;
* {{ANNO|nfp|07|05|1922|11|Hofrat Professor Dr. Adolf Liebenberg-Zittin †|AUTOR=[[Erich Tschermak-Seysenegg]]|ZUSATZ=Morgenblatt}}&lt;br /&gt;
* [[Erich Tschermak-Seysenegg|Erich von Tschermak-Seysenegg]]: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Wirken eines österreichischen Pflanzenzüchters&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Paul Parey, Berlin und Hamburg 1958. Darin: &amp;#039;&amp;#039;Hofrat Professor Dr. Adolf Ritter von Liebenberg-Zittin&amp;#039;&amp;#039;, S. 88–91 (mit Bild vor S. 81).&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|5|193|194|Liebenberg von Zsittin Adolf|K. Ehrendorfer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Adolf von Liebenberg|Adolf Ritter von Liebenberg}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11767169X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11767169X|VIAF=1037359}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Liebenberg, Adolf Ritter Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenbauwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albertus-Universität Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität für Bodenkultur Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität für Bodenkultur Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Liebenberg, Adolf Ritter von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Liebenberg de Zsittin, Adolf Ritter von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Pflanzenbauwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. September 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Como]], Lombardei&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Mai 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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