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	<title>Adolf Pompe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;DALIBRI: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-07-02T21:19:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adolf Pompe.jpg|mini|Adolf Pompe als Hallenser Wingolfit 1849]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Adolf Pompe.JPG|mini|hochkant|Grabstätte auf dem Demminer Friedhof]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav &amp;#039;&amp;#039;Adolf&amp;#039;&amp;#039; Reinhard Pompe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Januar]] [[1831]] in [[Stettin]]; † [[23. Dezember]] [[1889]] in [[Demmin]]) war ein deutscher [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherischer]] Theologe und Dichter. Er verfasste über 50 Gedichte. Das mit Abstand bekannteste ist das &amp;#039;&amp;#039;[[Pommernlied]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Adolf Pompe besuchte das [[Marienstiftsgymnasium]] in seiner Heimatstadt [[Stettin]], wo [[Ludwig Giesebrecht]] und [[Carl Loewe]] unter seinen Lehrern waren. Von 1849 bis 1854 studierte er [[Theologie]] und [[Philologie]] an der [[Universität Halle]]. Er war dort Mitglied des [[Hallenser Wingolf]], dessen Mitglieder sich eine Zeit lang nach ihm &amp;#039;&amp;#039;Pompejaner&amp;#039;&amp;#039; nannten. Pompe war begeistert von der Idee der [[Deutsche Einigung|nationalen Einigung Deutschlands]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein berühmtestes Werk entwarf Adolf Pompe 1851 nach einer Wanderung mit anderen Studenten im Harz: „In irgendeiner Bleibe hätten nacheinander die beteiligten verschiedenen Landeskinder ihre Heimatlieder angestimmt, zwei Pommernsöhne aber hätten mit schmerzlichem Vermissen zugehört.“ Pompe habe dann sogleich einen Text zu der bekannten und eingängigen Melodie von [[Freiheit, die ich meine]] von [[Karl August Groos]] entworfen und ihn seinen beiden Landsleuten präsentiert. Erstmals schriftlich festgehalten findet sich das [[Strophe|fünfstrophige]] Lied in einem Brief Pompes an seine Mutter, datiert auf den 19. März 1852. Der Titel des Liedes lautete darin noch &amp;#039;&amp;#039;Heimath!&amp;#039;&amp;#039; Bei der Drucklegung der Dichtung 1853 änderte er ihn aber in &amp;#039;&amp;#039;Pommernlied&amp;#039;&amp;#039;. Das Werk wurde 1853 erstmals in der [[Anthologie]] &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Wingolf&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht. Langsam etablierte es sich zu der [[Landeshymne]] der [[Provinz Pommern]] und gehört in [[Vorpommern]] noch bis heute zum nationalen Liedgut. Als Erinnerung an die verlorene Heimat hat das Pommernlied für die Flüchtlinge und Vertriebenen aus [[Hinterpommern]] aber eine weitaus größere [[Ideeller Wert|ideelle]] Bedeutung. Auf Ehemaligentreffen wird es daher regelmäßig gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1855 war Pompe Lehrer in [[Dresden]]. Ab 1856 lehrte er an einem [[Gymnasium]] in [[Greifenberg in Pommern]]. Im Jahr 1861 wurde er [[Pfarrer|Oberpfarrer]] in [[Łobez|Labes]] und 1872 [[Superintendent]] in [[Lębork|Lauenburg in Pommern]] an der St. Salvatorkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 wurde er zum Superintendenten an [[St. Bartholomaei (Demmin)|St. Bartholomaei]] zu Demmin berufen. Er wohnte dort neben der Kirche mit Frau und Söhnen in dem 1728 erbauten Fachwerkhaus der Superintendentur, das 1945 in Brand gesteckt und so zerstört wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz-Gerhart Quadt |Titel=Demmin. Eine Hansestadt in Vorpommern |Auflage=1 |Verlag=Sutton Verlag GmbH |Ort=Erfurt |Datum=1999 |Seiten=23 |ISBN=3-89702-115-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Amt hatte er bis zu seinem Todestag, dem 23. Dezember 1889, inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Andenken an den Dichter der pommerschen Landeshymne trägt die frühere Augustastraße in Demmin seit der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] den Namen Adolf Pompes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber Kircheneinrichtung und Kirchenschmuck, Kirchengeräthe und Paramente. Ein Conferenz-Vortrag&amp;#039;&amp;#039; (Separat-Abdruck aus der „Monatsschrift der ev.-luth. Kirche Preußens“), Berlin 1867. ([https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf&amp;amp;#x5B;id&amp;amp;#x5D;=http%3A%2F%2Farchiv.ub.uni-marburg.de%2Feb%2F2016%2F0253%2Fmets-7233.xml Digital] im DFG-Viewer der Universitätsbibliothek Marburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Besch: &amp;#039;&amp;#039;Die Pommernhymne. Ihr Dichter und ihre Entstehung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Pommerland]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 2/1927, S. 41–43.&lt;br /&gt;
* [[Hans Moderow]], Ernst Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Evangelischen Geistlichen Pommerns von der Reformation bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, 2. Teil: &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbezirk Köslin&amp;#039;&amp;#039;, Stettin 1912.&lt;br /&gt;
* Eckhard Wendt: &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der [[Historische Kommission für Pommern|Historischen Kommission für Pommern]].&amp;#039;&amp;#039; Reihe V, Band 40). Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2004, ISBN 3-412-09404-8, S. 364–365.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|237941260}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=173888208|VIAF=205236179}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pompe, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stettin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Wingolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1831]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pompe, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pompe, Gustav Adolf Reinhard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe und Dichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Januar 1831&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Dezember 1889&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Demmin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DALIBRI</name></author>
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