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	<title>Adolf Philipp - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M2k~dewiki: /* Einleitung */ +</title>
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		<updated>2025-06-20T10:15:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; +&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Todesopfer an der Berliner Mauer. Zum Märtyrer siehe [[Adolf Philipp (Märtyrer)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Staaken Adolf Philipp.JPG|mini|hochkant=1.2|Adolf Philipp]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Philipp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. August]] [[1943]] in [[Ziemetshausen]]; † [[5. Mai]] [[1964]] in [[Berlin]]) war ein [[Todesopfer an der Berliner Mauer]]. Ein Angehöriger der [[Grenztruppen der DDR]] erschoss den West-Berliner, als er mit einer Gaspistole bewaffnet in einem Erdbunker im Grenzgebiet aufgegriffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Adolf Philipp wurde im bayerischen [[Ziemetshausen]] als erstes von vier Kindern geboren. Nach der Schule, die er mit der mittleren Reife abschloss, absolvierte er im Sommer 1963 eine Ausbildung zum [[Radio- und Fernsehtechniker]] – sein Vater betrieb ein Radiogeschäft. Um dem Wehrdienst zu entkommen, nahm er im August 1963 eine Stelle in [[Berlin-Schöneberg]] an. Er zog in ein möbliertes Zimmer am [[Kurfürstendamm]]. Während der Anfangszeit in Berlin besuchte er Kulturveranstaltungen, Messen und Ähnliches. Zusätzlich entwickelte er ein Interesse für die Grenzanlagen der [[Berliner Mauer]]. Mit dem Fahrrad fuhr er den Grenzverlauf mehrfach ab und begab sich dabei auch in das Niemandsland zwischen West-Berlin und den teilweise zurückgesetzten Grenzanlagen. Er nahm Kontakt zu [[Fluchthelfer#Fluchthilfe an der innerdeutschen Grenze|Fluchthelfern]] auf und beteiligte sich an Protestkundgebungen. Gegenüber Freunden und Familie äußerte er sich erbost über das Grenzregime. Aus Notizen, die die Polizei nach seinem Tod in seiner Wohnung fand, ging hervor, dass er eine Aktion plante, ohne spezifisch zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 4.&amp;amp;nbsp;Mai 1964 fuhr er, bewaffnet mit einer Gaspistole, mit dem Fahrrad zur Grenze bei [[Berlin-Spandau]]. Zwei Posten fanden seine Fußspuren und gingen in den Erdbunker, um Meldung zu machen. Dabei trafen sie auf Adolf Philipp, der sie mit der Pistole bedrohte. Ein Posten eröffnete umgehend das Feuer und traf Adolf Philipp tödlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die staatliche Nachrichtenagentur der DDR [[Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst|ADN]] gab am nächsten Morgen bekannt, dass ein West-Berliner im Raum [[Berlin-Staaken]] einen Überfall auf Grenzsoldaten beging und dabei durch Schussverletzungen verstarb. Dieser Bericht konnte im Westen vorerst nicht verifiziert werden, da es weder Erkenntnisse über gefallene Schüsse in dem angegebenen Bereich gab noch Beschädigungen an den Grenzanlagen gefunden wurden. Die Leiche von Adolf Philipp überstellte die DDR am 6.&amp;amp;nbsp;Mai an West-Berlin, womit die Todesursache festgestellt werden konnte. Unter medialer Aufmerksamkeit fand die Beerdigung am 11.&amp;amp;nbsp;Mai 1964 in seinem Geburtsort statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Adolf.Philipp.Holzkreuz.jpg|mini|Holzkreuz mit Erinnerungstafel für Adolf Philipp im [[Spandauer Forst]] 2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gedenken an Adolf Philipp stellte das Bezirksamt Spandau am 13.&amp;amp;nbsp;August 1964 – dem dritten Jahrestag der Berliner Mauer – ein Holzkreuz am Fundort seines Fahrrads unweit der Grenze am Oberjägerweg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berliner Staatsanwaltschaft nahm nach der deutschen Wiedervereinigung Ermittlungen gegen die beteiligten Grenzsoldaten auf. Da diese durch Adolf Philipp bedroht wurden und nicht wissen konnten, dass seine Waffe keine scharfe Munition verschießen konnte, wurde von einer [[Notwehr (Deutschland)|Notwehrhandlung]] ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Hermann Hertle]], [[Maria Nooke]]:&amp;#039;&amp;#039; Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961–1989 : ein biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039; / hrsg. vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und der Stiftung Berliner Mauer. Links, Berlin 2009, ISBN 978-3-86153-517-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/171399/philipp-adolf?n Kurzporträt von Adolf Philipp bei chronik-der-mauer.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1240765754|VIAF=8004148997702959870005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Philipp, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer der Berliner Mauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Philipp, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsches Todesopfer der Berliner Mauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. August 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ziemetshausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Mai 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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