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	<title>Adolf Niggemeier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-23T15:30:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Niggemeier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Mai]] [[1931]] in [[Riesa]]) ist ein ehemaliger [[Politiker]] der [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU der DDR]] und [[Jurist]]. Er war für einige Zeit CDU-Fraktionschef in der [[Volkskammer]] und war jahrzehntelang [[inoffizieller Mitarbeiter]] der [[Ministerium für Staatssicherheit|DDR-Staatssicherheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Niggemeier wurde am 21. Mai 1931 im sächsischen Riesa als Sohn eines Arbeiters geboren. Nach dem Besuch der [[Volksschule|Volks-]] und Oberschule legte er 1949 sein [[Abitur]] ab. Ein Jahr zuvor war er der CDU beigetreten. Nach seiner Schulzeit war Niggemeier zunächst als Justizpraktikant am [[Amtsgericht Riesa]] tätig. 1950 begann er sein Jura-Studium an der [[Universität Leipzig|Karl-Marx-Universität Leipzig]], welches er 1954 als Diplom-Jurist abschloss. Seine Parteikarriere begann Niggemeier als Mitglied des CDU-Kreisvorstandes Riesa von 1950 bis 1952. Von 1952 bis 1954 war er Mitglied des CDU-Bezirksvorstandes [[Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 rückte Niggemeier in den Hauptvorstand nach Berlin auf. Bis 1977 wirkte er zunächst als Mitarbeiter, später als Abteilungsleiter der Abteilung Politik, Westdeutschland und Internationale Verbindungen beim Sekretariat des Hauptvorstandes der CDU. Bedingt durch diese Tätigkeit, wurde er 1966 auch zum Mitglied des Arbeitsausschusses der Berliner Konferenz katholischer Christen aus europäischen Staaten berufen, welches er bis 1977 blieb. 1967 wurde Niggemeier als Berliner Vertreter in die Volkskammer gewählt. Gleichzeitig wurde er aufgrund seines Berufes als Jurist als Sachverständiger bei dem Entwurf zur neuen [[Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik|DDR-Verfassung]] hinzugezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Beschluß der Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik über die Bildung einer Kommission der Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik zur Ausarbeitung einer sozialistischen Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik&amp;#039;&amp;#039; vom 1. Dezember 1967 im &amp;#039;&amp;#039;[[Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik|Gesetzblatt der DDR]]&amp;#039;&amp;#039;, Teil I Nr. 17 vom 8. Dezember 1967, S. 130f., [https://ddrgbl.mkrst.net/data/DDR-GBl%201967%20I.pdf Digitalisat].&amp;lt;/ref&amp;gt; Er blieb bis zum März 1990 Abgeordneter der CDU-Fraktion. 1977 wurde Niggemeier in das Präsidium des Hauptvorstandes der CDU gewählt und löste [[Hermann Kalb]] als Sekretär für Agitation im Hauptvorstand ab. Für seine politische Tätigkeit wurde er 1980 mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Silber geehrt. Mit Beginn der 8. Wahlperiode der Volkskammer 1981 wurde Niggemeier Mitglied des Verfassungs- und Rechtsausschusses. In der 9. Wahlperiode ab 1986 war er stellvertretender Ausschussvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Tagen der politischen [[Wende (DDR)|Wende in der DDR]] im Herbst 1989 übernahm Niggemeier für einige Zeit wichtige Funktionen in der CDU-Volkskammerfraktion. Zunächst übernahm er am 11. November 1989 den Fraktionsvorsitz vom vortags zurückgetretenen [[Wolfgang Heyl]]. Am 17. November wurde er zudem für Heyl in das Präsidium der Volkskammer gewählt. Nach den ersten freien Volkskammerwahlen vom 18. März 1990 blieb Niggemeier zunächst Fraktionsgeschäftsführer, allerdings ohne ein Abgeordnetenmandat. Ab April 1990 wurde er zum Direktor der Volkskammerverwaltung ernannt und zeichnete damit auch für die Abwicklung und Auflösung der der Volkskammer zugehörigen Einrichtungen ab Oktober 1990 verantwortlich. 1991 berief die nachgerückte Bundestagsabgeordnete [[Else Ackermann]] Niggemeier zum persönlichen Referenten in ihr Bundestagsbüro. Mit ihrem Ausscheiden 1994 wurde Niggemeier wieder als Jurist tätig und ließ sich als Rechtsanwalt in Berlin nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitarbeiter der Staatssicherheit ==&lt;br /&gt;
1997 wurde durch Nachforschungen der [[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|Gauck-Behörde]] bekannt, das Niggemeier jahrzehntelang seit 1954 (damals als [[Geheimer Informator]] geworben) als mehrfach belobigter [[Inoffizieller Mitarbeiter|IM]] „Benno Roth“ für das [[Ministerium für Staatssicherheit]] gearbeitet hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;focus-163153&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.focus.de/politik/deutschland/spionage-benno-von-der-blockpartei_aid_163153.html | titel=SPIONAGE: Benno von der Blockpartei | autor=Gerhard Besier | werk=[[Focus Online]] | seiten= | datum=3.&amp;amp;nbsp;Februar 1997 |zugriff=4.&amp;amp;nbsp;Januar 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;books-i4UAq_J7mJ4C-716&amp;quot;&amp;gt;[[Walter Süß (Historiker)|Walter Süß]]: &amp;#039;&amp;#039;Staatssicherheit am Ende.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links Verlag, 1999, ISBN 978-3-86153-181-4, S.&amp;amp;nbsp;716. {{Google Buch |BuchID=i4UAq_J7mJ4C |Seite=716}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1954 bis zum Ende der DDR war er dem Auftrag nachgekommen, die westdeutsche CDU auszuspionieren und zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weg und Ziel der Adenauer-CDU&amp;#039;&amp;#039;. Burgscheidungen 1961 (zusammen mit Hermann Kalb und Karl-Heinz Puff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günther Buch: &amp;#039;&amp;#039;Namen und Daten wichtiger Personen der DDR.&amp;#039;&amp;#039; 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dietz, Berlin (West)/Bonn 1982, ISBN 3-8012-0081-7.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Herbst]], Winfried Ranke, Jürgen Winkler: &amp;#039;&amp;#039;So funktionierte die DDR&amp;#039;&amp;#039;. Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Funktionäre&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Reinbek 1994.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=adolf-niggemeier|lemma=Niggemeier, Adolf|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]]|band=2|idNum=2519}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128171413}}&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/print-welt/article635747/Die-SED-war-immer-informiert.html &amp;#039;&amp;#039;Die SED war immer informiert&amp;#039;&amp;#039;], [[Die Welt]], 3. April 1997&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/e6a13184-c1f1-43f1-ba85-197d83797319/ Nachlass BArch NY 4675]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128171413|VIAF=52733208}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Niggemeier, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Funktionär (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Niggemeier, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (CDU), MdV, inoffizieller Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Mai 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Riesa]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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