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	<title>Adolf Mauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T12:51:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Mauer&amp;diff=1762220&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-04-18T09:31:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MauerAdolf.jpg|thumb|Adolf Mauer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Mauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Dezember]] [[1899]] in [[Traunstein]]; † [[15. März]] [[1978]] in [[Reutlingen]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und [[Sturmabteilung|SA-Führer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Von 1906 bis 1914 besuchte Mauer die [[Volksschule]] und die [[Realschule]]. Anschließend absolvierte er bis 1917 eine Lehre zum Mechaniker. Nachdem er von 1917 bis 1919 im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] dem [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Heer]] angehört hatte, arbeitete er von 1919 bis 1921 als Schlosser, Vorarbeiter und Monteur in Maschinenfabriken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der SA trat er spätestens 1923 bei und erreichte dort im November 1942 den Rang eines Oberführers. Zum 1. März 1930 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 212.508).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/27941354&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1930er Jahren übernahm Mauer die Organisation der NSDAP in [[Heidenheim an der Brenz|Stadt]] und [[Oberamt Heidenheim]]. Im Februar 1934 wurde er Gaupropagandaleiter der Gauleitung Württemberg-Hohenzollern und parallel von November 1934 bis Mai 1937 [[Kreisleiter]] in [[Stuttgart]]. Im Mai 1937 übernahm Mauer die Leitung des württembergischen „Reichspropagandaamtes“, sein Nachfolger als Stuttgarter Kreisleiter wurde [[Wilhelm Fischer (Parteifunktionär)|Wilhelm Fischer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Horst Marquart: &amp;#039;&amp;#039;Hans Junginger und Wilhelm Fischer. Sie terrorisierten die Vaihinger Bevölkerung.&amp;#039;&amp;#039; In: Hermann G. Abmayer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter NS-Täter. Vom Mitläufer bis zum Massenmörder&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Schmetterling Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-89657-136-6, S. 205–212, hier S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Leiter des württembergischen [[Reichspropagandaamt]]es war Mauer unter anderem an der Organisation der Niederbrennung der [[Synagoge]] in [[Bad Cannstatt]] am [[Novemberpogrome 1938|9. November 1938]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.nuertinger-stattzeitung.de/index.php?link=news_detail&amp;amp;selCat=19&amp;amp;nid=691 |wayback=20151219143804 |text=Nürtinger Stadtanzeiger vom 18. November 1938 }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 1942 wurde er zum Oberbereichsleiter befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mauer trat am 20. Januar 1940 im Nachrückverfahren für den verstorbenen Abgeordneten [[Eugen Maier]] als Abgeordneter in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] ein, dem er bis zum Ende der NS-Herrschaft als Vertreter des Wahlkreises 31 (Württemberg) angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Mauer für das Amt des stellvertretenden Gauleiters in Württemberg-Hohenzollern vorgesehen war, wurde er im Sommer 1943 zum Dienst in die [[Parteikanzlei]] berufen und dort im April 1944 offiziell hin versetzt. Im März 1945 kehrte er nach [[Stuttgart]] zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Heiber: &amp;#039;&amp;#039;Regesten&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 1983, ISBN 3-48650181-X, S. 180&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob er anschließend das Amt des stellvertretenden Gauleiters übernahm, ist unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Lilla: {{Webarchiv|url=http://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/uebersicht-der-nsdap-gaue-der-gauleiter-und-der-stellvertretenden-gauleiter-zwischen-1933-und-1945/ |wayback=20170526181804 |text=&amp;#039;&amp;#039;Übersicht der NSDAP-Gaue, der Gauleiter und der Stellvertretenden Gauleiter 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Mauer von der französischen Besatzungsmacht im Internierungslager Tuttlingen inhaftiert. Er wurde im Dezember 1949 von der Zentralspruchkammer Ludwigsburg als [[Entnazifizierung|Hauptbeschuldigter]] zu zwei Jahren Lagerhaft verurteilt, in der Berufungsverhandlung im Dezember 1950 wurde aus ihm ein Beschuldigter ohne Freiheitsstrafe, die Vermögenssühne wurde 1951 aufgehoben und 1954 seinem Gnadengesuch durch Ministerpräsident [[Gebhard Müller]] (CDU) stattgegeben. Mauer wohnte nun in Reutlingen und unterhielt dort ein Ingenieurbüro. Mauer kritisierte öffentlich die 1975 vom Archivar [[Paul Sauer (Archivar)|Paul Sauer]] verfasste Untersuchung &amp;#039;&amp;#039;Württemberg in der Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gebhard Klehr: &amp;#039;&amp;#039;„Ich fühle mich nicht im Geringsten mitschuldig“: Adolf Mauer&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Proske]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter Helfer Trittbrettfahrer. NS-Belastete aus Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, Band 1: &amp;#039;&amp;#039;NS-Belastete von der Ostalb&amp;#039;&amp;#039;. Klemm + Oelschläger, Ulm 2010, ISBN 978-3-86281-008-6, S. 153–158.&lt;br /&gt;
* Gebhard Klehr: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Mauer. Propagandaleiter und Organisator der Pogromnacht.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hermann Abmayr (Journalist)|Hermann G. Abmayr]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter NS-Täter, vom Mitläufer bis zum Massenmörder&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage, Schmetterling-Verlag, Stuttgart 2021, ISBN 978-3-89657-166-3, S. 196–201.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.&lt;br /&gt;
* [[Erich Stockhorst]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich|5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Arndt, Kiel 2000, ISBN 3-88741-116-1.&lt;br /&gt;
* E. Kienast (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Großdeutsche Reichstag 1938, IV. Wahlperiode&amp;#039;&amp;#039;. R. v. Decker’s Verlag, G. Schenck, Ausgabe Juni 1943, Berlin 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Entnazifizierung]]sunterlagen [https://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=2-1542319 Bü 10290] und [https://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=2-1542320 Bü 10291] im Bestand [https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/index.php?bestand=18109 EL 902/8 (Spruchkammer 16 - Göppingen mit Geislingen und Eislingen: Verfahrensakten)], sowie [https://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=2-2830451 Bü 1854] im Bestand [https://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=2-7327 EL 905/4 (Zentralspruchkammer Nordwürttemberg: Handakten öffentlicher Kläger)] im [[Staatsarchiv Ludwigsburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142100358|VIAF=148516624}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mauer, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mauer, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR und SA-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Dezember 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Traunstein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. März 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Reutlingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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