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	<title>Adolf Martens - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Büste Unter den Eichen 87 (Lifel) Adolf Martens.jpg|mini|[[Büste]] im Gebäude der [[Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung]], Unter den Eichen 87, in [[Berlin-Lichterfelde]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Königin-Luise-Str 55 (Dahlem) Adolf Martens.jpg|mini|[[Grabstätte]], Königin-Luise-Straße 55, in [[Berlin-Dahlem]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Dührkoop - Adolf Martens (1907) (KTHzB).jpg|mini|Adolf Martens, 1907, Foto von [[Rudolf Dührkoop]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Martens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. März]] [[1850]] in [[Gammelin|Bakendorf]] bei [[Hagenow]]; † [[24. Juli]] [[1914]] in [[Groß-Lichterfelde]]; vollständiger Name &amp;#039;&amp;#039;Adolf Karl Gottfried Martens&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Deutschland|deutscher]] Werkstoffkundler und Materialprüfer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Martens studierte Maschinenbau, hatte sich aber schon frühzeitig intensiver mit der Entwicklung der Werkstoffprüfung für die Konstruktion beschäftigt. 1879 wurde Martens Professor an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule Charlottenburg]]. Dort war er langjähriger Direktor der Mechanisch-Technischen Versuchsanstalt und seit 1884 Direktor des Materialprüfungsamtes, das 1904 von Charlottenburg nach Dahlem verlegt wurde. Martens war einer der Väter der [[Materialforschung]] und -prüfung und begründete die Wissenschaft der [[Werkstoffprüfung]] in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war einer der Vorreiter beim Einsatz des Mikroskops als Analysewerkzeug für Metallgefüge. Von ihm stammen wesentliche Beiträge zur Materialforschung, u. a. durch Verbesserung des Metallmikroskops und durch Arbeiten zur Konstitution von Metall[[legierung]]en. 1899 veröffentlichte er das damals hoch beachtete &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Materialkunde&amp;#039;&amp;#039;. Er konstruierte zahlreiche Werkstoffprüfmaschinen. Verfahren zur Messung der Ritzhärte von Nichtmetallen sowie des Flammpunktes von brennbaren Flüssigkeiten sind mit seinem Namen verbunden: Ritzhärte nach MARTENS, Flammpunkt nach PENSKY-MARTENS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihn geht auch die Gründung des Königlichen Materialprüfungsamtes zurück, aus der die heutige [[Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung]] (BAM) hervorgegangen ist. Martens war seit 1904 Mitglied der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften]] zu Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]]| url=http://www.bbaw.de/die-akademie/akademiegeschichte/mitglieder-historisch/alphabetische-sortierung?altmitglied_id=1755&amp;amp;letter=M| titel=Mitglieder der Vorgängerakademien: Adolf Martens| zugriff=2015-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 wurde ihm von der [[Technische Universität Dresden|Technischen Hochschule Dresden]] die Ehrendoktorwürde verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| hrsg=Technische Universität Dresden| url=https://tu-dresden.de/die_tu_dresden/zentrale_einrichtungen/ua/navpoints/archiv/doku/ehrendok#M | titel=Ehrenpromovenden der TH/TU Dresden| zugriff=2015-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1911 wurde er mit der [[Liste der Inhaber einer Grashof-Denkmünze|Grashof-Denkmünze]] des [[Verein Deutscher Ingenieure|Vereins Deutscher Ingenieure]] (VDI) ausgezeichnet. Zu seinen Ehren wird ein bestimmtes Gefüge im [[Stahl]], das bei schneller Abkühlung entsteht und für die Härte des Stahls verantwortlich ist, international [[Martensit]] genannt. 2003 wurde von der ISO die Universal[[härte]] in [[Härte#Martens (Universalhärte)|Martenshärte]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Namen wird alle zwei Jahre vom Adolf-Martens-Fonds e.&amp;amp;nbsp;V. der Adolf-Martens-Preis zur Förderung der Werkstoffwissenschaften, der Materialforschung und -prüfung und der Sicherheitstechnik verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Berlin-Lichterfelde]] wurde 1971 eine Straße nach Martens benannt. Sein Grab befindet sich auf dem städtischen [[Friedhof Dahlem]]. Er war Mitglied des VDI und des Berliner Bezirksvereins des VDI.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mitgliederverzeichnis 1910 |Hrsg=Verein Deutscher Ingenieure |Ort=Berlin |Datum=1910 |Seiten=107}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gisela Buchheim]] / Wolfgang Piersig: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Martens (1850 bis 1914). Konstruktionsmaterialien unter dem Mikroskop&amp;#039;&amp;#039;. In: Gisela Buchheim / Rolf Sonnemann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder von Ingenieurwissenschaftlern: eine Sammlung von Biographien aus zwei Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039;. Birkhäuser, Berlin 1989, ISBN 3-7643-2249-7, S. 83–94.&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|266|267|Martens, Adolf|[[Maximilian Pfender|Max Pfender]]|116800453}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.amf.bam.de/ Der Adolf-Martens-Fonds e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116800453|VIAF=72154691}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Martens, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metallurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1850]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Martens, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Werkstoffkundler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. März 1850&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gammelin]] bei Hagenow&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Juli 1914&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Groß-Lichterfelde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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