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	<title>Adolf Lieben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T23:10:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Lieben&amp;diff=1207400&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Felix Czeike, Mitchell Ash und Josef Ehmer; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-03-15T18:08:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Felix Czeike, Mitchell Ash und Josef Ehmer; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adolf Lieben, ante 1914 - Accademia delle Scienze di Torino 0126 B.jpg|mini|Adolf Lieben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Adolf Lieben (Nr. 61) Bust in the Arkadenhof, University of Vienna-9344.jpg|mini|Büste von Adolf Lieben im Arkadenhof der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Lieben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Dezember]] [[1836]] in [[Wien]]; † [[6. Juni]] [[1914]] ebenda) war ein [[Österreich|österreichischer]] [[Chemiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieben war jüdischer Herkunft, sein Vater war [[Ignatz Lieben]] (1805–1862) und seine Mutter Elise Lewinger (1807–1867). Nach dem Studium an den Universitäten in [[Universität Wien|Wien]] und [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] wurde er 1856 bei [[Robert Wilhelm Bunsen]] mit Auszeichnung [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Academictree |chemistry |66876|Name=Adolf Lieben|Datum=8. März  2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1861 [[Habilitation|habilitierte]] er sich für das Fach Organische Chemie an der Universität Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 wirkte er an der [[Universität Palermo]] und 1867 an der [[Universität Turin]], 1871 lehrte er an der [[Karls-Universität Prag|Universität Prag]]. Von 1875 bis 1906 war Lieben ordentlicher [[Professur|Universitätsprofessor]] und Vorstand des II. chemischen Universitätslaboratoriums an der Universität Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieben wurde 1870 korrespondierendes und ab 1879 wirkliches Mitglied der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]], sowie der [[Akademie der Wissenschaften|wissenschaftlichen Akademien]] von [[Accademia Nazionale dei Lincei|Rom]], [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|München]] und [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Berlin]]. Im Jahr 1888 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt. Er erhielt 1903 das [[Komtur (Ordenskunde)|Komturkreuz]] des [[Franz-Joseph-Orden]]s mit dem Stern und war Komtur der französischen [[Ehrenlegion]]. Im Jahr 1910 wurde er schließlich Mitglied des [[Reichsrat (Österreich)|österreichischen Herrenhauses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieben war seit 1887 mit Mathilde, einer Tochter des bedeutenden Bankiers [[Friedrich Schey von Koromla]], verheiratet. Der gemeinsame Sohn &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Lieben&amp;#039;&amp;#039; (1894–1945) wurde im [[KZ Buchenwald]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tode wurde Lieben auf dem [[Döblinger Friedhof]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Hauptgebäude der Universität Wien#Der Arkadenhof|Arkadenhof der Wiener Universität]] – der Ruhmeshalle der Universität – steht seit 1922 eine Büste Liebens, geschaffen von [[Carl Kundmann]]. Im Rahmen von „Säuberungen“ durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] Anfang November 1938 wurden zehn Skulpturen jüdischer oder vermeintlich jüdischer Professoren im Arkadenhof im Zusammenhang der „[[Mythos von Langemarck#Nationalsozialismus|Langemarck-Feier]]“ umgestürzt oder mit Farbe beschmiert. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte der kommissarische Rektor [[Fritz Knoll]] eine Überprüfung der Arkadenhof-Plastiken veranlasst; auf seine Weisung hin wurden fünfzehn Monumente entfernt und in ein Depot gelagert, darunter diejenige von Adolf Lieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book|author=[[Mitchell Ash|Mitchell G. Ash]], [[Josef Ehmer]] |title=Universität – Politik – Gesellschaft|url=https://books.google.com/books?id=B3vwCQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA118|date=17. Juni 2015|publisher=Vienna University Press|isbn=978-3-8470-0413-4|pages=118}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Kriegsende wurden im Jahr 1947 alle beschädigten und entfernten Denkmäler wieder im Arkadenhof aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Büste befindet sich in der Fakultät für Chemie in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Adolf Lieben war ein bahnbrechender Forscher auf dem Gebiet der [[organische Chemie|organischen Chemie]], die sich vor allem synthetischer Methoden bediente. Er entdeckte die nach ihm benannte liebensche [[Iodoform]]-Reaktion&amp;lt;ref&amp;gt;A. Lieben: [https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=uva.x002457982;seq=226 &amp;#039;&amp;#039;Ueber Entstehung von Jodoform und Anwendung dieser Reaction in der chemischen Analyse.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Justus Liebigs Ann. Chem.]] 1870 Supp. 7, 218–236.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;A. Lieben: [https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=uva.x002457982;seq=385 &amp;#039;&amp;#039;Nachschrift zur Abhandlung ueber Entstehung von Jodoform und Anwendung dieser Reaction in der chemischen Analyse.&amp;#039;&amp;#039;] In:  [[Justus Liebigs Ann. Chem.]] 1870 Supp. 7, 377–378.&amp;lt;/ref&amp;gt; und begründete eine auf der Theorie der Atomverkettung fußende Richtung der organischen Chemie in Österreich. Lieben machte Untersuchungen über die Konstitution und Synthese der Alkohole, Aldehyde, Säuren und Kohlenwasserstoffe, und auch über die Kondensation von Aldehyden zu Aldolen. Sein bedeutendster Schüler war [[Carl Auer von Welsbach]]. Zusammen mit seinem Freund, dem Chemiker [[Ludwig Barth zu Barthenau]] begründete er die [[Monatshefte für Chemie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lieben family grave (II), 2016.jpg|mini|Grab von Adolf Lieben und seiner Familie auf dem Döblinger Friedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|5|192||Lieben Adolf|Oberhummer}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|14|473|474|Lieben, Adolf|Claus Priesner|116987537}}&lt;br /&gt;
* [[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4. Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Adolf Lieben|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Lieben,_Adolf}}&lt;br /&gt;
* [https://stipendien.oeaw.ac.at/geschichte-des-ignaz-l-lieben-preises Biografien Ignaz und Adolf Lieben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116987537|LCCN=no2014023040|VIAF=59198693}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lieben, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Karls-Universität)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Herrenhauses (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Accademia delle Scienze di Torino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Kommandeur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Komtur mit Stern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1836]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lieben, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Dezember 1836&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juni 1914&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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