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	<title>Adolf Leib - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T00:27:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Leib&amp;diff=725635&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Emmridet: Linkfix, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-01-27T16:50:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Adolf August Leib&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Januar]] [[1900]] in [[Berlin-Friedrichshain]];&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/5753/images/48457_prep520%5E000240-00131?pid=3566208&amp;amp;treeid=&amp;amp;personid=&amp;amp;rc=&amp;amp;usePUB=true&amp;amp;_phsrc=CKX34&amp;amp;_phstart=successSource Geburtseintrag] Nr. 125/1900 des StA Berlin-Friedrichshain. Digitalisiert und online einsehbar auf ancestry.de (kostenpflichtig)&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[19. August]] [[1967]] in [[Berlin-Lichtenberg]])&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbeeintrag Nr. 2138/1967 des StA Berlin-Lichtenberg. Noch nicht digitalisiert, in Papierkopie erhältlich beim Landesarchiv Berlin (kostenpflichtig). Das [http://www.content.landesarchiv-berlin.de/labsa/pdf/P_Rep_306_0494.pdf Namensregister der Sterbefälle 1967] ist online einsehbar, der Sterbefall Nr. 2138 ist auf Seite 126 verzeichnet (kostenfrei).&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[deutsche]]r [[Krimineller]] und Vorsitzender des [[Ringverein]]s „Geselligkeits-Club Immertreu 1919 e.&amp;amp;#8239;V.“ Sein Spitzname in der [[Unterwelt]] lautete &amp;#039;&amp;#039;Muskel-Adolf&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Adolf August Leib wurde als ältestes von drei Kindern des aus [[Schlesien]] stammenden [[Stellmacherei|Stellmachers]] Heinrich Wilhelm Leib (*&amp;amp;nbsp;12.&amp;amp;nbsp;März 1868 in [[Bogschütz]]/[[Oleśnica|Oels]]; †&amp;amp;nbsp;16.&amp;amp;nbsp;Oktober 1936 in [[Berlin-Friedrichshain]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/2958/images/48459_prep523%5E000968-00030?pid=5811359&amp;amp;treeid=&amp;amp;personid=&amp;amp;rc=&amp;amp;usePUB=true&amp;amp;_phsrc=CKX36&amp;amp;_phstart=successSource Sterbeeintrag] des StA Berlin-Friedrichshain. Digitalisiert und online einsehbar auf ancestry.de (kostenpflichtig)&amp;lt;/ref&amp;gt; und dessen Ehefrau Wilhelmine, geb. Bordasch (*&amp;amp;nbsp;21.&amp;amp;nbsp;Oktober 1873 in [[Rastenburg]]/[[Ostpreußen]];&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archion.de/p/8bfe846bc4/ Taufeintrag] des Pfarramtes Rastenburg (OPR). Digitalisiert und online einsehbar auf archion.de (kostenpflichtig)&amp;lt;/ref&amp;gt; †&amp;amp;nbsp;nach 1940), geboren. Die Eltern heirateten am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 1897 in [[Hannover]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/61007/images/0185137-00468?pid=1779020&amp;amp;treeid=&amp;amp;personid=&amp;amp;rc=&amp;amp;usePUB=true&amp;amp;_phsrc=CKX35&amp;amp;_phstart=successSource Kirchlicher Heiratseintrag] des Pfarramtes Kreuzkirche Hannover. Digitalisiert und online einsehbar auf ancestry.de (kostenpflichtig) oder alternativ [https://www.familysearch.org/ark:/61903/1:1:QPX1-MNG4?cid=fs_copy ohne Scan] auf familysearch.de (kostenfrei). Standesamtlicher Traueintrag Nr. 860/1897 in Papierkopie erhältlich beim Stadtarchiv Hannover (kostenpflichtig)&amp;lt;/ref&amp;gt; und verzogen kurze Zeit später nach Berlin-Friedrichshain. Die Ehe wurde am 23.&amp;amp;nbsp;Februar 1907 wieder geschieden. Adolf Leib hatte noch zwei jüngere Schwestern, von denen eine im Alter von einem Jahr starb. Er wurde am 16.&amp;amp;nbsp;April 1900 in der St.-Andreas-Kirche in Berlin-Friedrichshain [[Taufe|getauft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archion.de/p/822da231d2/ Taufeintrag] des Pfarramtes St.&amp;amp;nbsp;Andreas in Berlin-Friedrichshain. Digitalisiert und online einsehbar auf archion.de (kostenpflichtig)&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 26. März 1914 ebenda auch [[Konfirmation|konfirmiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archion.de/p/b79d7a889d/ Konfirmationseintrag] des Pfarramtes St.&amp;amp;nbsp;Andreas in Berlin-Friedrichshain. Digitalisiert und online einsehbar auf archion.de (kostenpflichtig)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über seine Jugend und seinen Weg in die Kriminalität ist wenig bekannt. Zum Zeitpunkt seiner Geburt wird die Familie als wohnhaft in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Friedrichshain#Lange Straße*|Langen Straße]]&amp;amp;nbsp;90 aufgeführt. Im Konfirmationseintrag ist als Wohnort des Vaters die nur wenige Meter entfernte [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Friedrichshain#Krautstraße*|Krautstraße]]&amp;amp;nbsp;17 benannt. Vermutlich verzog der Vater nach der Scheidung dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nahm am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und wird in den deutschen Verlustlisten als Angehöriger der 1.&amp;amp;nbsp;Eskadron des Dragonerregiments Nr.&amp;amp;nbsp;2 am 4.&amp;amp;nbsp;Februar 1919 als „leicht verwundet“ aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://des.genealogy.net/search/show/7532855 Verlustlisteneintrag] der Verlustliste Nr. 2319. Digitalisiert und online einsehbar auf genealogy.net (kostenfrei)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da aus dem Zeitraum bis 1934 keine Karteikarten zum [[Justizvollzugsanstalt Moabit |Untersuchungsgefängnis Berlin-Moabit]] überliefert sind, ist sein krimineller Werdegang nicht mehr nachvollziehbar. Überregionale Bekanntheit erlangte &amp;#039;&amp;#039;Muskel-Adolf&amp;#039;&amp;#039; durch die „Schlacht am Schlesischen Bahnhof“ im Lokal &amp;#039;&amp;#039;Naubur&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 29. Dezember 1928 begann &amp;#039;&amp;#039;Muskel-Adolf&amp;#039;&amp;#039; mit seinen Leuten eine Massenschlägerei im Friedrichshainer Lokal &amp;#039;&amp;#039;Naubur&amp;#039;&amp;#039;, bei der es Tote und Schwerverletzte gab. Im „Immertreu-Prozess“ wurde er zu nur zehn Monaten auf [[Strafaussetzung zur Bewährung|Bewährung]] verurteilt, weil die Zeugen vor Gericht nicht aussagen wollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/zeitgeschichte-die-schlacht-am-schlesischen-bahnhof/1405284.html &amp;#039;&amp;#039;Die Schlacht am Schlesischen Bahnhof&amp;#039;&amp;#039;.] Bei: &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesspiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verbot der Ringvereine wurde Leib im Januar 1934 als [[Berufsverbrecher]] von der [[Gestapo]] verhaftet, jedoch wieder freigelassen. Am 17.&amp;amp;nbsp;Juni 1940 heiratete Adolf Leib in Berlin-Friedrichshain seine Lebensgefährtin Charlotte Kozlowski,&amp;lt;ref&amp;gt;Traueintrag Nr. 2367/1940 des StA Berlin-Friedrichshain (damals: StA Horst Wessel). Noch nicht digitalisiert, in Papierkopie erhältlich beim Landesarchiv Berlin (kostenpflichtig). Das [http://www.content.landesarchiv-berlin.de/labsa/pdf/P_Rep_530_0451.pdf Namensregister der Trauungen 1940] ist online einsehbar, die Trauung Nr. 2367 ist auf Seite 140 (Charlotte Kozlowski) bzw. Seite 165 (Adolf Leib) verzeichnet (kostenfrei)&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei als Zivilberuf in der Heiratsurkunde „Kellner in einem Café“ und als Wohnadresse „[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Friedrichshain#Kleine Andreasstraße*|Kleine Andreasstraße]]&amp;amp;nbsp;20“ angegeben ist. Laut beiliegendem Meldeschein war er seit dem 1.&amp;amp;nbsp;April 1937 an dieser Adresse wohnhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Landesarchiv Berlin sind Akten und Unterlagen zu Adolf Leib wie folgt erhalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* A Rep. 358-01: Strafverfahren gegen Bruno Steinke u.&amp;amp;#8239;a. wegen einer blutigen Schlägerei der Ringvereine „Norden“ und „Spar- und Geselligkeitsvereins Immertreu 1921“ mit Mitgliedern der Hamburger Zimmermannszunft am 28./29. Dezember 1928 in der Kloster- und Breslauer Straße [immerhin 11 Bände] (1929)&lt;br /&gt;
* A Pr.Br.Rep. 030-03: Mord in [[Berlin-Rudow]], aus dem [[Teltowkanal]] an der [[Liste der Brücken in Berlin/W|Wredebrücke]] geborgen, am 30. März 1933, Opfer: Taxifahrer Richard Husske (*&amp;amp;nbsp;11.07.1901 in Berlin), Verdächtige: Mitglieder des „Lotterievereins Felsenfest 1924“, des „Gesellschaftsvereins Süd-Ost“ und des Sportclubs „Spar- und Geselligkeitsvereins Immertreu 1921“ (1933–1934)&lt;br /&gt;
* C Rep. 341: Ermittlungsakte wegen [[Glücksspiel]] gegen Denk, Johann (*&amp;amp;nbsp;03.11.1899) u.&amp;amp;#8239;a. (1946)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der letztgenannten Akte aus dem Jahre 1946 ist als Wohnadresse die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Rummelsburg#Türrschmidtstraße*|Türrschmidtstraße]]&amp;amp;nbsp;8 angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Leib starb am 19.&amp;amp;nbsp;August 1967 in [[Berlin-Lichtenberg]]. Über den Verbleib der Ehefrau und ob er Kinder hinterlassen hat, ist nichts bekannt. Eine Wohnadresse ist im Sterbeeintrag ebenfalls nicht benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Feraru]]: &amp;#039;&amp;#039;Muskel Adolf &amp;amp; Co. Die ‚Ringvereine‘ und das organisierte Verbrechen in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Argon, Berlin 1995.&lt;br /&gt;
* [[Erich Frey]]: &amp;#039;&amp;#039;Ich beantrage Freispruch. Aus den Erinnerungen des Strafverteidigers.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.tagesspiegel.de/berlin/zeitgeschichte-die-schlacht-am-schlesischen-bahnhof/1405284.html &amp;#039;&amp;#039;Die Schlacht am Schlesischen Bahnhof&amp;#039;&amp;#039;.] Bei: &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesspiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Leib, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leib, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Muskel-Adolf&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ganove und Vorsitzender des „Ringverein“ Immertreu&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Januar 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Emmridet</name></author>
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