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	<title>Adolf Ledebur - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T22:29:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Ledebur&amp;diff=294358&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Hochschullehrer (Bergakademie Freiberg) umbenannt in Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Bergakademie Freiberg): laut Diskussion</title>
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		<updated>2023-01-06T06:10:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Hochschullehrer_(Bergakademie_Freiberg)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Hochschullehrer (Bergakademie Freiberg) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Hochschullehrer (Bergakademie Freiberg)&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Hochschullehrer_(Technische_Universit%C3%A4t_Bergakademie_Freiberg)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Bergakademie Freiberg) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Bergakademie Freiberg)&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2022/Dezember/30&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2022/Dezember/30 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adolf ledebur.jpg|mini|Adolf Ledebur]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Heinrich Adolf Ledebur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Januar]] [[1837]] in [[Blankenburg (Harz)]]; † [[7. Juni]] [[1906]] in [[Freiberg]] ([[Sachsen]])) war ein deutscher [[Metallurgie|Metallurge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ledebur war der Sohn eines Postmeisters, der 1856 verstarb. Zu dieser Zeit absolvierte Adolf Ledebur ein Praktikum in der Herzoglich Braunschweigischen Eisenhütte [[Zorge (Walkenried)|Zorge]]. Er studierte ab 1856 am [[Collegium Carolinum (Braunschweig)|Collegium Carolinum]] in [[Braunschweig]]. 1858 musste er sein Studium aus finanziellen Gründen beenden und wirkte in Zorge, später in [[Höhlenort Rübeland|Rübeland]] interimistisch als Werksleiter. 1859 erhielt Ledebur seine Zulassung zum Examen als Hüttenoffiziant. Nach Ablegung seiner Prüfung nahm er 1862 seine Tätigkeit als Hüttenaspirant am Hüttenwerk des [[Otto zu Stolberg-Wernigerode|Grafen Otto zu Stolberg-Wernigerode]] in [[Ilsenburg (Harz)]] auf. 1866 heiratete Ledebur, der 1864 zum Hüttenkontrolleur befördert worden war, die Tochter des Ilsenburger Hütteninspektors [[Eduard Schott (Metallurg)|Eduard Schott]]. Zwischen 1869 und 1871 leitete Ledebur den Betrieb der Eisengießerei Schwarzkopff in [[Berlin]], dann wechselte er an die [[Einsiedel (Familie)|Gräflich Einsiedelschen]] Hüttenwerke in [[Gröditz]], wo er zuletzt als Hüttenmeister tätig war. Nach 13 Jahren in verantwortlicher Praxis wurde er 1884 an der [[Technische Universität Bergakademie Freiberg|Bergakademie Freiberg]] Professor für Hüttenkunde und Gießereiwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ledeburplaque.jpg|mini|links|Gedenktafel in Freiberg, Brennhausgasse 8]] Die Ledebur verliehene Auszeichnung als Geheimer Bergrat sowie die Professur hatte er bis zu seinem Tode inne, ebenso die Leitung des bereits 1875 gegründeten Eisenhüttenlaboratoriums. Ledeburs bleibendes Verdienst im Rahmen der Erforschung des [[Eutektikum|eutektischen Systems]] Eisen - Kohlenstoff ist der Nachweis eines bei der Abkühlung einer Roheisenschmelze entstehenden feinkörnigen Gemenges aus Perlit und Zementit, das zu seinen Ehren die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Ledeburit]]&amp;#039;&amp;#039; erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1896 und 1898 wirkte Ledebur sogar in [[Japan]] als Berater zum Aufbau einer Eisenindustrie und ihm wurde auch ein Lehrstuhl für Eisenhüttenkunde an der [[Universität Tokio]] angeboten. Nach seinen Plänen erfolgte die Errichtung des kaiserlichen Stahlwerkes [[Yawata]] in der [[Präfektur Fukuoka]] auf [[Kyūshū]], dessen Einrichtungen im Wert von 5 Millionen Reichsmark aus Deutschland geliefert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1899 bis 1901 war Adolf Ledebur Rektor der Bergakademie Freiberg; Ledebur war damit der erste Rektor, der statt der bisher üblichen Ernennung in sein Amt gewählt wurde. Zwischen 1903 und 1905 war Ledebur erneut Rektor der Hochschule. Von seinen zahlreichen Publikationen zum Eisenhüttenwesen erschien erstmals 1883 sein in mehrere Sprachen übersetztes &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Eisen- und Stahlgießerei&amp;#039;&amp;#039;, das eine Reihe von Auflagen erfuhr. Bemerkenswert war, dass es bereits eine Anleitung zu Buchführung und Selbstkostenberechnung enthielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Freiberg Ledebur-Bau.jpg|mini|Der Ledebur-Bau in Freiberg]]Ledebur war Träger mehrerer Orden, die ihm in Russland, Japan, Sachsen und Spanien verliehen worden waren. Ihm zu Ehren wurde auch der 1930 auf dem Campus der TU Bergakademie Freiberg neu errichtete Bau des Eisenhütteninstitutes als &amp;#039;&amp;#039;Ledebur-Bau&amp;#039;&amp;#039; benannt. Weiterhin trägt die Ledeburstraße in [[Freiberg]] und der Adolf-Ledebur-Ring in [[Blankenburg (Harz)]] seinen Namen. Der [[Verein Deutscher Giessereifachleute]] (VDG) stiftete 1934 zu seinen Ehren die Adolf-Ledebur-Denkmünze für Verdienste um das Gießereiwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Eisenhüttenkunde. Für den Gebrauch in der Praxis wie zur Benutzung beim Unterrichte bearbeitet.&amp;#039;&amp;#039; Felix, Leipzig 1884. ({{DTAW|ledebur_eisenhuettenkunde_1884}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Holzgaspuddelbetrieb zu Zorger-Hütte am Harz&amp;#039;&amp;#039; 1860&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12402002X}}&lt;br /&gt;
* {{SächsBib|GND=12402002X}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|14|39|39|Ledebur, Adolf|Walther Fischer|12402002X}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adolf Ledebur – Theoria cum praxi&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;stahl und eisen&amp;#039;&amp;#039; 126 (2006) Nr. 6 S. 104 bis 106.&lt;br /&gt;
* Giesserei Lexikon 17. Auflage, Schiele &amp;amp; Schön, Berlin 1997, ISBN 3-7949-0606-3 (s. Ledeburit).&lt;br /&gt;
* Reinhard Döpp: „Die Begründer der wissenschaftlichen Behandlung des Giessereiwesens: Adolf Ledebur, Bernhard Osann und Eugen Piwowarski.“ geschichtlicher Beitrag in „Giessereipraxis“ 9/2012, Verlag Schiele und Schön, Berlin.&lt;br /&gt;
* Hans-Ludwig Steyer: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Ledebur – Der Altmeister der Eisenhüttenkunde.&amp;#039;&amp;#039; In: Bernd Lychatz, Ralf-Peter Bösler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Freiberger Eisenhüttenkunde. Ein historischer Abriss mit biografischen Skizzen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag TU Bergakademie Freiberg, Freiberg 2014, ISBN 978-3-86012-491-8, S. 41–98.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ledebur.de/ ledebur.de; siehe dort &amp;#039;&amp;#039;Ledeburit&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ledebur Straßen&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.pryzmat.pwr.edu.pl/Pryzmat%20PDF/pryzmat164.pdf | titel=Postacie z frontonu Politechniki Wrocławskiej | autor=Ryszard Czoch | werk= „Pryzmat“, pismo informacyjne Politechniki Wrocławskiej Nr. 164| seiten=24 | datum= März 2003|zugriff=2016-02-12| sprache=polnisch | format=PDF; 4,4&amp;amp;nbsp;MB | kommentar=Bild und Skulptur von Ledebur }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Rektoren der TU Bergakademie Freiberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12402002X|LCCN=no/98/130450|VIAF=61657022}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ledebur, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metallurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Bergakademie Freiberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Hochschule in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Bergrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Ledebur|Adolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1837]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ledebur, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ledebur, Karl Heinrich Adolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Metallurge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Januar 1837&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Blankenburg (Harz)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juni 1906&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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