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	<title>Adolf Lauster &amp; Co. - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Lauster_%26_Co.&amp;diff=2054669&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-14T14:18:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Adolf Lauster &amp;amp; Co.&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft bürgerlichen Rechts (Deutschland)|Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1902&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 1984&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Stuttgart]]-[[Bad Cannstatt]], später [[Münster (Stuttgart)]], Deutschland&lt;br /&gt;
| Leitung          = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 536 (in 1939)&lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Stand            = &lt;br /&gt;
| Branche          = &lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schopfloch Steinbruch Lauster.jpg|mini|Firmenschild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lauster1992.jpg|mini|Werkshallen der Firma Adolf Lauster um 1992; im Hintergrund die Vierkranhalle, markantester Baukörper des Areals der Neckartalstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Travertinsäulen Stuttgart-pjt.jpg|mini|14 Travertin-Säulen, die für den [[Theodor-Heuss-Platz#Geschichte|Mussoliniplatz]] in Berlin bestimmt waren, säumen die Neckartalstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinbruch Lauster 1.jpg|mini|Ehemaliger [[Steinbruch Lauster (Schopfloch)|Juramarmor-Steinbruch]] bei [[Schopfloch (Lenningen)|Schopfloch]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Lauster &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Steinbruch]]betrieb in [[Stuttgart]]-[[Bad Cannstatt]]. Das Unternehmen existierte von 1902 bis 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1902 wurde der Blattnersche Steinbruch in [[Cannstatt]] angekauft. Lauster arbeitete kurzfristig mit dem benachbarten Steinbruchbetrieb Haas zusammen. Ab 1906 konnte durch die Erfindung der [[Hydraulik|hydraulischen]] Rohblockgewinnung auf Sprengungen bei der Steingewinnung weitgehend verzichtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brüder Fritz Lauster (Werkmeister) und Adolf Lauster (Fabrikant) hatten im Jahr 1919 acht Beschäftigte und bauten ihren Betrieb weiter aus. In den Jahren 1920/21 wurde Fritz Lausters [[Villa Lauster]] erbaut. Um diese Zeit wurde das Unternehmen zum Industriebetrieb umgewandelt; man verlegte sich jetzt auf maschinelle Steingewinnung und -bearbeitung. Mitglieder der Familie Lauster entwarfen ihre Maschinen zum Teil selbst; 1922 etwa wurden [[Steinhobel]]maschinen entwickelt. Ein Jahr später wurde ein Gelände in [[Münster (Stuttgart)|Münster]] gekauft und in den Folgejahren entstanden neben einem Wohnhaus auch Hallen und Verwaltungsgebäude für das Unternehmen. Die Gebäude in der Neckartal- und in der Enzstraße sowie auf diversen weiteren Flurstücken werden teils dem [[Expressionismus]], teils dem [[Internationaler Stil|Internationalen Stil]] zugerechnet und stehen heute unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www5.stuttgart.de/sde/global/images/mdb/publ/1911/23770.pdf |titel=Unbekannter Titel |abruf=2014-03-17 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Bauwerke wurde der vor Ort abgebaute [[Travertin]] verwendet.&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren wurden außerdem Zweigbetriebe bei [[Würzburg]], [[Kirchheim/Moos]] und [[Tengen]] eingerichtet. 1929 hatte Adolf Lauster &amp;amp; Co. 180 Beschäftigte. Zu Beginn der 1930er Jahre operierte Lauster auch international, etwa in den [[USA]], [[Argentinien]], [[Republik China (1912–1949)|China]], [[Japan]] und [[Südafrika]]. Den Höchststand von 563 Beschäftigten erreichte Lauster 1939. Während der Zeit des [[Nationalsozialismus]] erhielt der Betrieb zahlreiche Aufträge von öffentlicher Hand. Zeugnis legen davon etwa die 14 Travertinsäulen ab, die 1936&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.cannstatter-zeitung.de/lokales/cannstatt/Artikel560833.cfm |autor=Jan Goerg Plavec |titel=Das vergessene Nazi-Denkmal |hrsg=Cannstatter Zeitung |datum=2010-04-06 |sprache=de |abruf=2010-08-17 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151220053223/http://www.cannstatter-zeitung.de/lokales/cannstatt/Artikel560833.cfm}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für ein [[Benito Mussolini|Mussolini]]-Denkmal geordert, aber nicht mehr ausgeliefert wurden. Sie stehen nach wie vor an der Neckartalstraße, nachdem sie nach dem Krieg von Lauster zurückgekauft wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] übernahm Lauster weitere Steinbrüche, so etwa in Ittenhausen, in [[Merklingen]] und Hörden. Der 1974 aufgelassene [[Steinbruch Lauster (Schopfloch)|Steinbruch bei Schopfloch]] ist heute als [[Naturdenkmal]] geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen 1940er-Jahren – noch im Zweiten Weltkrieg – begann der Betrieb, Spezial-LKW, Krane und Sondermaschinen für Arbeiten im Steinbruch selbst zu entwickeln. Daraus ging im Jahr 1965 das eigenständige Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Lauster GmbH&amp;#039;&amp;#039; hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://thomas-jakob.de/attachments/File/100601_Flyer_Travertinpark.pdf |titel=Travertinpark – Fenster in die Urzeit |autor= |hrsg=Thomas Jakob |werk= |datum= |sprache=de |abruf=2017-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 wurde das insolvente Werk verkauft; einen Nachfolgebetrieb in Stuttgart leitet allerdings Adolf Lausters Enkel Albrecht. Die Grundstücke und Gebäude von Adolf Lauster &amp;amp; Co. gehören heute anderen Firmen und sind nicht zu besichtigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lauster.gmbh/lauster-gmbh-vaihingen.html |titel=Elektroingenieur Erhard Lauster |sprache=de |abruf=2017-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laustersteinbau.de/ &amp;#039;&amp;#039;Lauster Steinbau GmbH&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart]. Webpräsenz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fossilienfunde ==&lt;br /&gt;
In den Steinbrüchen von Adolf Lauster &amp;amp; Co. wurden immer wieder [[Fossilien]] geborgen. Zahlreiche Funde aus dem Travertinbruch in Stuttgart befinden sich heute im [[Museum am Löwentor|Staatlichen Museum für Naturkunde]] in Stuttgart, so etwa zwei 1936 gefundene versteinerte Panzer von [[Sumpfschildkröte]]n. Auch zahlreiche Funde von Säugetierknochen und -zähnen sind für Lausters Steinbrüche belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Travertinpark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Ritter von Klimesch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Köpfe der Politik, Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Naumann, Augsburg 1953. Band 2, S. 653 (Kurzbiografie von Fritz Lauster)&lt;br /&gt;
* Karsten Preßler: &amp;#039;&amp;#039;Bestellt und nicht abgeholt: Die Säulen des Steinbruches Lauster in Stuttgart-Münster.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039; 39. Jahrgang (2010), Seite 119–120.&lt;br /&gt;
* Dietrich Heißenbüttel: &amp;#039;&amp;#039;Ein Kulturerbe von Weltrang: für den Müll?&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Heimat,&amp;#039;&amp;#039; 69. Jg. (2018), Heft 2, S. 185–191 ([https://journals.wlb-stuttgart.de/ojs/index.php/sh/article/view/1414 online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Adolf Lauster Co}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinmetzunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münster (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Cannstatt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1984]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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