<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Adolf_Ku%C3%9Fmaul</id>
	<title>Adolf Kußmaul - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Adolf_Ku%C3%9Fmaul"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Ku%C3%9Fmaul&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T13:34:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Ku%C3%9Fmaul&amp;diff=669846&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Polarlys: Archivlink(s) ergänzt, Bild hochkant</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Ku%C3%9Fmaul&amp;diff=669846&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-15T08:05:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink(s) ergänzt, Bild hochkant&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kussmaul.jpg|mini|Adolf Kußmaul [[Datei:Adolf Kußmaul - Signatur.jpg|rahmenlos|zentriert|150px]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Kußmaul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolph Kussmaul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Februar]] [[1822]] in [[Graben-Neudorf|Graben]] bei [[Karlsruhe]]; † [[28. Mai]] [[1902]] in [[Heidelberg]]) war ein deutscher [[Innere Medizin|Internist]] und [[Gastroenterologie|Gastroenterologe]]. Er wirkte unter anderem als Lehrstuhlinhaber in Freiburg und Straßburg, war zudem Dichter und gilt als Miturheber des Begriffs [[Biedermeier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Er stammte aus einer badischen Medizinerfamilie. Sein Vater Philipp Jakob Kußmaul (1790–1850) war Physikatsarzt des Bezirks [[Wiesloch]], sein Großvater Johann Georg Kußmaul [[Chirurg]] in [[Söllingen (Pfinztal)]] bei [[Durlach]]. Seine Mutter Luise Böhringer war die jüngste Tochter des Direktors der Glashütte Buhlbach, Johann Georg Böhringer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kußmaul heiratete 1850 Luise Amanda geborene Wolf. Das Paar hatte einen Sohn und vier Töchter. Zwei seiner Kinder starben bereits in jugendlichem Alter. Seine Tochter Luise heiratete den bedeutenden Krebsforscher und Professor der [[Chirurgie]] [[Vincenz Czerny]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Frau starb am 25. Januar 1898 und ist an der Seite ihres Gatten in der Familiengrabstätte auf dem Bergfriedhof Heidelberg (Abt. V) beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Adolf Kussmaul - 1868.jpg|mini|hochkant|Adolf Kußmaul, 1868]]&lt;br /&gt;
Versetzungen des Vaters, der auch in [[Würzburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Kußmaul: &amp;#039;&amp;#039;Ein Heft meines Vaters aus Schoenleins Klinik 1819–1820.&amp;#039;&amp;#039; In: Adolf Kußmaul: &amp;#039;&amp;#039;Jugenderinnerungen eines alten Arztes.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Adolf Bonz &amp;amp; Co., Stuttgart 1899, S. 17–21.&amp;lt;/ref&amp;gt; (1819/1820 als Schüler von [[Johann Lukas Schönlein]])&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg, Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt; tätig war, führten Kußmaul nacheinander an die Gymnasien in [[Wertheim]], [[Mannheim]] und Heidelberg. Das Medizinstudium in Heidelberg (ab 1840) war von der Unruhe des [[Progress (Studentenbewegung)|Progress]] gekennzeichnet. Kußmaul nahm regen Anteil an den Aktivitäten der studentischen Verbindungen und gehörte von 1841 bis zum Herbst 1844 dem [[Corps Suevia Heidelberg]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicht in den [[Kösener Corpslisten]]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1846 legte er das [[Staatsexamen]] ab und wurde Assistent von [[Karl von Pfeufer]]. Die Jahre 1847 und 1848 verbrachte er mit weiteren Studien in [[Wien]] und [[Prag]]. Hier informierte er sich bei [[Carl von Rokitansky]], [[Josef von Škoda]], [[Ferdinand von Hebra]], [[Ignaz Semmelweis]], [[Johann von Oppolzer]] und [[Franz Freiherr von Pitha]] über die neuesten Erkenntnisse der Wiener Medizinischen Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Revolution von 1848/49 im Kaisertum Österreich]] kehrte er in die Heimat zurück und diente zwei Jahre als Militärarzt der [[Badische Armee|Badischen Armee]] im [[Schleswig-Holsteinischer Krieg (1848–1851)|Schleswig-Holsteinischen Krieg]]. In [[Kandern]], einem kleinen [[Schwarzwald]]städtchen, ließ sich Kußmaul im Frühjahr 1850 nach der Entlassung aus dem Militärdienst als [[praktischer Arzt]] nieder und heiratete. Drei Jahre übte er hier die anstrengende Tätigkeit des Landarztes mit Krankenbesuchen zu Fuß, im Wagen und zu Pferde über oft weite Entfernungen aus. 1853 entschloss sich Kußmaul nach einer schweren Erkrankung, die [[Arztpraxis]] aufzugeben und die akademische Laufbahn einzuschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kußmaul begab sich 1853 zur Vorbereitung seiner [[Doktorarbeit]] an die [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg]] und studierte dort 1854 bis 1855 bei [[Albert von Kölliker]], [[Franz von Leydig]], [[Heinrich von Bamberger]], [[Nicolaus Friedreich]], [[Cajetan von Textor]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg, Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Rudolf Virchow]], der ihn nach Kräften förderte. Seine Dissertation behandelt den Einfluss der Blutströmung des Kopfes auf die Bewegungen der [[Regenbogenhaut|Iris]]. Im Herbst 1854 hielt er sich für ein halbes Jahr an der [[Illenau]] auf, wo er den dortigen Hilfsarzt [[Bernhard von Gudden]], den späteren Leibarzt von König [[Ludwig II. (Bayern)|Ludwig II.]] von Bayern, traf. 1855 arbeitete er im Labor des Würzburger Mediziners und Chemiker [[Johann Joseph von Scherer]] und wurde von Cajetan von Textor im Rigorosum geprüft.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Mettenleiter: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 513 und 612–613.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kußmaul [[Habilitation|habilitierte]] sich im selben Jahr in Heidelberg, in Anerkennung seiner früheren Preisschrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst las er über [[Arzneimittellehre]], dann zusätzlich über [[Toxikologie]], [[Psychiatrie]], [[Gerichtsmedizin]], [[Anthropologie]] und [[Biologie]]. Darüber hinaus arbeitete er im chemischen Laboratorium und veröffentlichte Arbeiten über die [[Totenstarre]], die toxischen Wirkungen des [[Fliegenpilz]]es und Entwicklungsstörungen der [[Gebärmutter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 wurde er zum [[Extraordinarius|außerordentlicher Professor]] in Heidelberg berufen. 1859 folgte er dem [[Berufung (Amt)|Ruf]] der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen|Universität Erlangen]] auf den [[Lehrstuhl]] für [[Innere Medizin]]. Dort entstanden [[Publikation]]en über [[Quecksilbervergiftung]] und experimentelle [[Psychologie]]. 1863 wechselte er als [[Lehrstuhl|Ordinarius]] an die [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]] und 1876 an die neue [[Universität Straßburg|Kaiser-Wilhelms-Universität Straßburg]]. Im Jahr 1886 erhielt er die [[Cothenius-Medaille]] der [[Leopoldina]]. Er war Mitglied der [[Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/stream/amtlicherbericht33gese#page/n33/mode/2up Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte 1857]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1888 [[Emeritierung|emeritiert]], lebte Kußmaul fortan in Heidelberg. Hier wurde er zum [[Geheimer Rat|Geheimrat]] (1891) und [[Ehrenbürger]] (1899) von Heidelberg ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link|url=http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/index.php?id=dfg-viewer&amp;amp;set%5Bimage%5D=2&amp;amp;set%5Bzoom%5D=default&amp;amp;set%5Bdebug%5D=0&amp;amp;set%5Bdouble%5D=0&amp;amp;set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27112366-19020222-1-0-0-0.xml |date=2023-08-26 |text=Unter &amp;#039;&amp;#039;Kunst, Wissenschaft und Literatur&amp;#039;&amp;#039; wird Adolf Kußmaul aus Anlass seines 80. Geburtstages ehrend erwähnt.}}, in: [[Vossische Zeitung|Königlich privilegierte Berlinische Zeitung]], 22. Februar 1902.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ärztliches Wirken ==&lt;br /&gt;
Kußmaul war ein vielseitiger Mediziner, insbesondere als Kliniker. Er befasste sich mit [[Epilepsie]], Anomalien des [[Uterus]], dem Seelenleben des Neugeborenen, der Technik der [[Pleurapunktion|Thorakozentese]], der [[Pocken]]impfung, [[Tetanie]] und Sprachstörungen. Gleichzeitig war er ein glänzender [[Feuilleton]]ist und [[Lyrik]]er. Als praktischer Arzt trat er für die Anwendung altüberlieferter Heilmittel ein: „Die Natur ist eben immer unsere Lehrmeisterin und der rechte Arzt immer Naturarzt, denn nur aus ihrem unerschöpflichen Born stammt alle Heilkunst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1844 errang Kußmaul als Heidelberger Student den Preis für eine medizinische Preisaufgabe (goldene Karl-Friedrich-Medaille). In der ausgezeichneten Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Farbenerscheinungen im Grunde des menschlichen Auges&amp;#039;&amp;#039; beschrieb er die physiologischen Grundlagen der Sichtbarmachung des [[Augenhintergrund]]es&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. H. H. Mark: &amp;#039;&amp;#039;The first ophthalmoscope? Adolf Kußmaul 1845.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Arch. Ophthal.&amp;#039;&amp;#039; Band 84, 1970, S. 520–521.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch [[Julius Hirschberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Augenheilkunde.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Theodor Saemisch]], [[Alfred Graefe]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der gesammten Augenheilkunde.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Band 12–15 (in 9 Teilbänden), Leipzig 1911, Band 14, S. 384–388.&amp;lt;/ref&amp;gt; und erkannte damit die Voraussetzungen (unter anderem die Verwendung einer plankonkaven Linse, die der Wölbung der Hornhaut entspricht und der Konzeption des [[Kontaktglas]]es von Köppe und Goldmann sowie der Hruby-Linse von Karl Hruby vorausging) für die 1850 entwickelte [[Ophthalmoskopie]] mit dem Augenspiegel, deren Nutzen er vorsah.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Jaeger (Mediziner)|Wolfgang Jaeger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Erfindung der Ophthalmoskopie, dargestellt in den Originalbeschreibungen der Augenspiegel von Helmholtz, Ruete und Giraud-Teulon.&amp;#039;&amp;#039; Eingeleitet und erläutert von Wolfgang Jaeger. Hrsg. von Dr. Winzer. Chemisch-pharmazeutische Fabrik Konstanz. Brausdruck GmbH, Heidelberg 1977, insbesondere S. 8–9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1860 befasste er sich mit Arbeiten über die [[Polyarteriitis nodosa|Periarteriitis nodosa]] (mit [[Rudolf Robert Maier]]), führte nach älteren Vorbildern die [[Magensonde]] zu therapeutischen Zwecken&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie die [[Magen]]pumpe in die klinische Praxis ein (1867) und die Thorakozentese bei [[Pleuritis]], [[Empyem]] und [[Pneumothorax]]. Es folgten weitere Veröffentlichungen zum paradoxen [[Puls]] (1873), zur [[Progressive Muskelatrophie|progressiven Muskelatrophie]], [[Diabetes mellitus]] und zu [[Sprachstörung]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kußmaul setzte die Magenpumpe zur Behandlung der Magenausgangs[[stenose]] (-Verengung) ein, beschrieb eine Operationsmethode dieser Stenose, führte Entnahmen von [[Magensaft]] zur Untersuchung und Versuche zur [[Magenspiegelung]] durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 beschrieb er als erster, unter der Bezeichnung „Wortblindheit“, die [[Lese- und Rechtschreibstörung|Legasthenie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eponyme ==&lt;br /&gt;
;[[Polyarteriitis nodosa|Kussmaul-Maier-Syndrom]] (1866): Klassische Beschreibung der [[Polyarteriitis nodosa|„Periarteriitis nodosa“]] durch Kußmaul und [[Rudolf Robert Maier|Maier]].&lt;br /&gt;
;Kussmaul-Puls (1873): Beobachtung des paradoxen Pulsphänomens (Pulsus paradoxus) bei Patienten mit schwieliger Mediastino-[[Perikarditis]], die er als entzündlichen Prozess unterschiedlicher Genese mit Bildung derber bindegewebiger Stränge und konsekutiver Adhäsionen von [[Perikard]] und [[Mediastinum]] beschrieb. Bei peripherer Pulstastung verschwindet der Puls in kurzen Intervallen, um gleich darauf mehrere Male wiederzukehren, die scheinbare Unregelmäßigkeit ist an die Atemphasen gebunden (bei [[Inspiration (Medizin)|Inspiration]] wird der Puls kleiner, bei Exspiration größer).&lt;br /&gt;
;Kussmaul-Aphasie (1877): Totale sensorische (kortikale) [[Aphasie]] (&amp;#039;&amp;#039;Kussmaul-Alexie&amp;#039;&amp;#039;, Alexia corticalis) mit Beeinträchtigung der „inneren Sprache“, des Leseverständnisses und Schreibens sowie der Unfähigkeit nachzusprechen. Die Kontrolle der Spontansprache und der Redefluss sind gestört, syllabäre und verbale [[Paraphasie]] treten auf. Andererseits wird darunter auch der psychogene [[Mutismus]] subsumiert („Stummheit“ bei intaktem Sprechorgan, psychogenem [[Stupor]] und Schrecklähmung).&lt;br /&gt;
;Kussmaul-Atmung (1874): Kußmaul beschrieb erstmals Beobachtungen an drei komatösen Diabetikern die „große Atmung“ (&amp;#039;&amp;#039;Kussmaul-Kien-Atmung&amp;#039;&amp;#039;, [[Azidose]]atmung) mit [[Azeton]]bildung im [[Blut]]. Die Kussmaul-Atmung gilt seither klinisch als charakteristischer Atemtypus beim [[Diabetisches Koma|Coma diabeticum]]: pausenlose regelmäßige, sehr tiefe Atemzüge, wobei die Atemexkursion unter Zuhilfenahme der Atemhilfsmuskulatur stark vergrößert ist.&lt;br /&gt;
;Kussmaul-Koma: Kardinalsymptom des hyperglykämischen diabetischen [[Koma]]s mit Kussmaul-Atmung, starker Bewusstseinstrübung, Oberbauchschmerzen, [[Exsikkose]], vermindertem [[Turgor]] (verminderte Spannung) der [[Haut]], [[Blutzucker]]&amp;amp;shy;anstieg und [[Ketoazidose#Klinische Erscheinung|Azetongeruch]] der Atemluft.&lt;br /&gt;
;Kussmaul-Lackrachen (1861): Lackartige, kupfer- bis brandrote, entzündliche Rötung der [[Rachen]]- und [[Gaumen]]schleimhaut als Teilerscheinung der [[Stomatitis]] mercurialis bei akuter [[Quecksilbervergiftung]].&lt;br /&gt;
;Kussmaul-Landry-Syndrom (1859): Kussmaul beschrieb gleichzeitig mit Jean Baptiste O. Landry (1826–1865) und unabhängig von diesem die aufsteigende, schlaffe symmetrische [[Lähmung]], die schwerste Form des [[Guillain-Barré-Syndrom]]s ([[Polyradikulitis]]-Syndrome, &amp;#039;&amp;#039;Landry-Paralyse&amp;#039;&amp;#039;, [[Polyneuritis]] acuta ascendens) mit charakteristischem [[Liquor cerebrospinalis|Liquorbefund]] (Eiweißvermehrung ohne entsprechende Zellvermehrung): schlaffe Beinlähmung mit erloschenen Sehnenreflexen, rasches Aufsteigen der Lähmung über die Muskulatur des Beckengürtels nach oben, Lähmungen der [[Hirnnerven]] und Exitus innerhalb kurzer Zeit durch periphere und zentrale [[Atemlähmung]].&lt;br /&gt;
;Kussmaul-Magenschlauch (1867): Kußmaul führte die Methodik der Magenpumpe zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken als alltägliches medizinisches Rüstzeug in die klinische Praxis ein.&lt;br /&gt;
;Kussmaul-Tenner-Versuch (1857): Ein [[Krampfanfall]] kann durch beidseitige [[Arteria subclavia|Subklavia]]- und [[Karotis]]unterbindung im Tierexperiment ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kussmaul Maier Makro.jpg|Polyarteriitis nodosa&lt;br /&gt;
Datei:Kussmaul Puls.jpg|Kussmaul-Puls&lt;br /&gt;
Datei:Adolf-Kussmaul-Grab.JPG|Familiengrab, [[Bergfriedhof (Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adolf-Kußmaul-Preis ==&lt;br /&gt;
Die Süddeutsche Gesellschaft für Gastroenterologie vergibt seit 1991 jährlich den derzeit mit 5000 Euro dotierten Adolf-Kußmaul-Preis an junge Wissenschaftler bis 32 Jahren. Der Preis wurde von der Falk Foundation gestiftet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sw-gastro.de/ehrungen.html |titel=Ehrungen – Südwestdeutsche Gesellschaft für Gastroenterologie |abruf=2023-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kußmaul-Medaille ==&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie]] verleiht seit 2006 in jedem Jahr die Kußmaul-Medaille an herausragende Persönlichkeiten, die mit ihrem Lebenswerk oder mit einer bedeutsamen Einzelleistung die Rheumatologie in Deutschland entscheidend geprägt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dgrh.de/Start/Wissenschaft/Preise/Ku%C3%9Fmaul-Medaille.html |titel=Kußmaul-Medaille |hrsg=[[Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie|Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie]] |abruf=2024-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Würdigungen ==&lt;br /&gt;
Bereits zu seinen Lebzeiten, 1898, wurde im Heidelberger Stadtteil [[Neuenheim]] eine Straße nach Kußmaul benannt, wofür er sich persönlich bedankte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.s197410804.online.de/Personen/Kussmaul.htm Kurzbiografie] von Adolf Kußmaul auf der Seite des Heidelberger Geschichtsvereins&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in mehreren weiteren Orten im Süden Deutschlands, besonders an seinen ehemaligen Wirkungsstätten, tragen Straßen seinen Namen, unter anderen in der Karlsruher [[Nordweststadt (Karlsruhe)|Nordweststadt]], in Mannheim&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.marchivum.de/de/strassennamen/kussmaulstrasse Kußmaulstraße] auf der Seite des Stadtarchivs Mannheim&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Ludwigshafen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Gebauer/Stefan Mörz: &amp;#039;&amp;#039;Ludwigshafener Straßennamen&amp;#039;&amp;#039;, Stadtarchiv Ludwigshafen am Rhein 2013, S. 302, online [https://media.frag-den-staat.de/files/foi/589344/52146StraenNameLhfn_9.pdf hier]&amp;lt;/ref&amp;gt;, in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]]-[[Betzenhausen]] und in Erlangen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://onlinestreet.de/strassen/Kussmaulallee.Erlangen.1326725.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Universitätsklinikum Freiburg]] ist auf der Inneren Station II eine Station nach Kussmaul benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uniklinik-freiburg.de/medizin2/ueber-die-klinik/stationen.html |titel=Die Stationen der Klinik für Innere Medizin II |abruf=2023-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Poetisches Werk ==&lt;br /&gt;
Eine bemerkenswerte Eigenschaft Kußmauls war seine poetische Begabung, Beschaulichkeit und [[Humor]] in [[Poesie|Verse]] zu kleiden. Darüber hinaus war er mit dem Dichter [[Joseph Victor von Scheffel]] befreundet. Auch kam er während seiner Zeit als Landarzt mit den naiv-gemütvollen Versen des [[Samuel Friedrich Sauter]] aus [[Flehingen (Oberderdingen)|Flehingen]] ([[Kraichgau]]) in Berührung. Kußmaul erfand zusammen mit seinem Freund [[Ludwig Eichrodt]] die parodistische Figur des „Biedermaier“, indem er den Modebegriff „Biederkeit“ ironisch mit dem Allerweltswort „-maier“ verband: Der schwäbische Schulmeister Gottlieb Biedermaier war demnach ein Mensch, dem nach ihrer Charakterisierung „seine kleine Stube, sein enger Garten, sein unansehnlicher Flecken und das dürftige Los eines verachteten Dorfschulmeisters zu irdischer Glückseligkeit verhelfen“. Gemeinsam mit Ludwig Eichrodt fasste Kußmaul den Plan, Sauters komische Verse unter Hinzufügung eigener absichtlich bzw. unabsichtlich komischer Gedichte herauszugeben „Gedichte von Ludwig Eichrodt und Adolf Kußmaul sowie von ihrem Vorbild, dem alten Schulmeister Samuel Sauter. Gesammelt und herausgegeben von Ludwig Eichrodt“ (1911). Als [[Biedermeier]] wird die stilistische Epoche 1815 bis 1848 bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1877 Kussmaul Störungen der Sprache.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Die Störungen der Sprache&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1877)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Farbenerscheinungen im Grunde des menschlichen Auges.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1845.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über den Einfluss, welchen die Blutströmung auf die Bewegungen der Iris und andrer Theile des Kopfes ausübt.&amp;#039;&amp;#039; Medizinische Dissertation; auch in: &amp;#039;&amp;#039;Verh. d. physikalisch-medicinischen Gesellsch. Würzburg.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwei Fälle tödtlich abgelaufender Chloroformbetäubung, von welchen der eine Gegenstand gerichtlicher Untersuchung geworden ist.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zeitschr. f. d. Staatsarzneikunde.&amp;#039;&amp;#039; 1 (1853), S. 451–456.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gedichte des schwäbischen Schulmeisters Gottlieb Biedermaier und seines Freundes Horatius Treuherz&amp;#039;&amp;#039; (Unter dem Pseudonym Dr. Oribasius (nach dem byzantinischen Arzt [[Oreibasios]], 325–395 n. Chr.) zusammen mit [[Ludwig Eichrodt|L. Eichrodt]] seit 1855 in den [[Fliegende Blätter|Fliegenden Blättern]] veröffentlicht).&lt;br /&gt;
* mit A. D. Tenner: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über Ursprung und Wesen der fallsuchtartigen Zuckungen bei der Verblutung, sowie der Fallsucht überhaupt.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1857.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von dem Mangel, der Verkümmerung und der Verdoppelung der Gebärmutter, von der Nachempfängnis und der Ueberwanderung des Eies.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg 1859.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über das Seelenleben des neugeborenen Menschen. Programm usw.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1859; 2. Auflage Tübingen 1884.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwei Fälle von Paraplegie mit tödlichem Ausgang ohne anatomisch nachweisbare oder toxische Ursache.&amp;#039;&amp;#039; Erlangen 1859.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über den constitutionellen Mercurialismus und sein Verhältniss zur constitutionellen Syphilis.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg 1861.&lt;br /&gt;
* mit R. Maier: &amp;#039;&amp;#039;Ueber eine bisher nicht beschriebene eigenthümliche Arterienerkrankung (Periarteritis nodosa), die mit Morbus Brightii und rapid fortschreitender allgemeiner Muskellähmung einhergeht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dtsch Arch Klin Med.&amp;#039;&amp;#039; 1 (1866), S. 484.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Behandlung der Magenerweiterung durch eine neue Methode mittelst der Magenpumpe. Rede anlässlich eines Geburtsfestes.&amp;#039;&amp;#039; eller, Freiburg im Breisgau 1869, S. 455–500.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwanzig Briefe über Menschenpocken- und Kuhpockenimpfung.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg 1870.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Lehre von der Tetanie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berlin Klin Wochenschr]].&amp;#039;&amp;#039; 9 (1872), S. 441–444.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die fortschreitende Bulbärparalyse und ihr Verhältniss zur progressiven Muskelatrophie.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1873.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über schwielige Mediastino-Perikarditis und den paradoxen Puls.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berlin Klin Wochenschr.&amp;#039;&amp;#039; 10 (1873), S. 433, 445 und 461.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Lehre vom Diabetes mellitus. Über eine eigentümliche Todesart bei Diabetischen, über Acetonämie, Glycerin-Behandlung des Diabetes und Einspritzungen von Diastase ins Blut bei dieser Krankheit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dtsch Arch Klin Med.&amp;#039;&amp;#039; Band 14, 1874, S. 1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Störungen der Sprache. Versuch einer Pathologie der Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1877; 3. Auflage ebenda 1885.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dr. [[Benedikt Stilling|Benedict Stilling]]. Eine Gedächtnissrede.&amp;#039;&amp;#039; Straßburg 1879.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jugenderinnerungen eines alten Arztes.&amp;#039;&amp;#039; Adolf Bonz &amp;amp; Co., Stuttgart 1897.&lt;br /&gt;
** 3. Auflage. Adolf Bonz &amp;amp; Co., Stuttgart 1899 ([https://ulb-digital.uibk.ac.at/content/titleinfo/34623 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
** 9. Auflage 1912.&lt;br /&gt;
** 14.–18. Auflage Stuttgart 1923.&lt;br /&gt;
** 20. Auflage München 1960 [https://www.projekt-gutenberg.org/kussmaul/altearzt/altearzt.html Digitalisat (Projekt Gutenberg)].&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Memoirs of an Old Physician.&amp;#039;&amp;#039; Amerind, New Delhi 1981.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Dreigestirn großer Naturforscher an der Heidelberger Universität im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Revue.&amp;#039;&amp;#039; Band 27, 1902, Nr. 1, S. 35–45 und 173–187. ([http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/14697 Digitalisat Univ. Heidelberg] Erinnerungen an Bunsen, Helmholtz und Kirchhoff)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus meiner Dozentenzeit in Heidelberg.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Vincenz Czerny|Vinzenz Czerny]]. Bonz, Stuttgart 1903; 3./4. Auflage: München/Berlin 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* C. S. Breathnach, Wolfgang Westphal: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Kussmaul (1822–1902): From Youth to Maturity under the Influence of Virchow.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Medical Biography.&amp;#039;&amp;#039; Band 11, Nr. 1, 2003, S. 55–61 ([[doi:10.1177/096777200301100114]]).&lt;br /&gt;
* Friedrich Kluge: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Kußmaul.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg im Breisgau 2002.&lt;br /&gt;
* [[Eberhard J. Wormer]]: &amp;#039;&amp;#039;Angiologie – Phlebologie. Syndrome und ihre Schöpfer.&amp;#039;&amp;#039; Medikon, München 1991, S. 102–116.&lt;br /&gt;
* [[Eberhard J. Wormer]]: &amp;#039;&amp;#039;Syndrome der Kardiologie und ihre Schöpfer.&amp;#039;&amp;#039; München 1989, S. 151–158.&lt;br /&gt;
* [[Eduard Seidler]]: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Kußmaul als Arzt seiner Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Friedrich Kluge (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adolf Kußmaul. Seine aktuelle Bedeutung für Innere Medizin und Neurologie.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1985, S. 47.&lt;br /&gt;
* Friedrich Kluge, Eduard Seidler: &amp;#039;&amp;#039;Zur Erstanwendung der Ösophago- und Gastroskopie: Briefe von Adolf Kussmaul und seinen Mitarbeitern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorisches Journal.&amp;#039;&amp;#039; Band 21, 1986, S. 288.&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|344|345|Kußmaul, Adolf|Helmut Wyklicky|118723073}}&lt;br /&gt;
* Theodore H. Bast: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Kussmaul.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ann Med Hist.&amp;#039;&amp;#039; 8 (1926), S. 95.&lt;br /&gt;
* W. Fleiner: &amp;#039;&amp;#039;Zu Adolf Kussmauls 100. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Münchner Medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 69, 1922, S. 276, 313 und 356.&lt;br /&gt;
* H. H. Mark: &amp;#039;&amp;#039;The First Ophthalmoscope? Adolf Kussmaul 1845.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Arch Ophthalmol.&amp;#039;&amp;#039; Band 84, 1970, S. 520.&lt;br /&gt;
* W. Fleiner: &amp;#039;&amp;#039;Ein Rückblick auf die literarischen Arbeiten Adolf Kussmauls.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archiv für Klinische Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Band 73, 1902, S. 1.&lt;br /&gt;
* H. Strübe: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Kussmaul.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biograph Jahrb Dtsch Nekrol.&amp;#039;&amp;#039; 7 (1902) 66, 383.&lt;br /&gt;
* Dagmar Drüll: &amp;#039;&amp;#039;Heidelberger Gelehrtenlexikon 1803–1932.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Rektorat der Ruprecht-Karls-Universität-Heidelberg. Springer, Berlin/Heidelberg/Tokio 2012, ISBN 978-3-642-70761-2.&lt;br /&gt;
* Rehnberg, Victor, Ed Walters: &amp;#039;&amp;#039;The life and work of Adolph Kussmaul 1822–1902:‘Sword swallowers in modern medicine’.&amp;#039;&amp;#039; Journal of the Intensive Care Society 18.1 (2017): 71-72.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118723073}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|kussmaul}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Naturwissenschaften/M/Kussmaul,+Adolf Adolf Kussmaul: Jugenderinnerungen eines alten Arztes] (1899)&lt;br /&gt;
* Ole Daniel Enersen: {{Webarchiv | url=https://www.whonamedit.com/doctor.cfm/618.html | wayback=20250120101508 | text=Adolf Kußmaul}} bei whonamedit.com&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=Adolf%20Ku%C3%9Fmaul Adolf Kußmaul] im Internet Archive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118723073|LCCN=n/85/801960|VIAF=41938095}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kussmaul, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Standort Erlangen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Straßburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in der Schleswig-Holsteinischen Erhebung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Heidelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1822]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichterarzt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kußmaul, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kussmaul, Carl Philipp Adolf Konrad (vollständiger Name); Kussmaul, Adolf; Kußmaul, Adolph; Oribasius, Dr. (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arzt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Februar 1822&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graben-Neudorf|Graben]] bei Karlsruhe&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Mai 1902&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Polarlys</name></author>
	</entry>
</feed>