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	<title>Adolf Kozlik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T00:12:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Kozlik&amp;diff=1167673&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-06-11T16:03:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Kozlik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[12. Mai]] [[1912]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]; gestorben [[2. November]] [[1964]] in [[Paris]]) war ein [[österreich]]ischer und [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischer]] [[Ökonom]], [[Soziologe]], [[Staatswissenschaften|Staats-]] und [[Rechtswissenschaft]]ler; Professor für [[Ökonomie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Adolf Kozlik ist in Wien aufgewachsen und studierte dort [[Rechtswissenschaft]]en, worin er 1935 promovierte&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph T. Simon: &amp;#039;&amp;#039;Augenzeuge&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-900336-01-6, 1979, S. 142–151&amp;lt;/ref&amp;gt;. Kozlik war bereits während seiner Schulzeit als Bezirksobmann des [[Verband Sozialistischer Mittelschüler|Verbands Sozialistischer Mittelschüler]], aber auch noch während und nach seiner Zeit als Student bei unterschiedlichen, illegalen Nachfolgeorganisationen der damals verbotenen [[Sozialdemokratie]] politisch aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Kozlik flüchtete nach dem [[Anschluss (Österreich)|Anschluss]] Österreichs im Juni 1938 in die [[Schweiz]] und von dort zunächst weiter nach Frankreich. Mit Hilfe eines akademischen Netzwerks gelang es dem jungen Wissenschaftler, 1939 ins Exil in die [[Vereinigte Staaten|USA]] zu gelangen. Er wurde Teil einer Gruppe von [[Exilant]]en, die die US-[[Nachrichtendienst|Geheimdienste]] mit Expertisen zur Wirtschaftslage des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]] versorgten. 1943 floh er erneut, diesmal vor dem [[Federal Bureau of Investigation|FBI]], da er dem Stellungsbefehl der [[United States Army|amerikanischen Armee]] nicht Folge leisten wollte. In [[Mexiko]] sollte er seinen neuen Lebensmittelpunkt finden, wo er sich einer [[Antifaschismus|antifaschistischen]] Exilgemeinde anschloss. Mit [[Esteban Volkov]], einem Enkel [[Leo Trotzki]]s, verband ihn eine tiefe Freundschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Werke veröffentlichte er auch unter den [[Pseudonym]]en „John B. Norman“, „Bruno Bauer“ und „Reinhard Bell“. In seinem unkonventionellen Werk sind besonders seine [[Kapitalismuskritik]], seine radikale [[Demokratie]]-Perspektive und seine humorvolle Analyse des österreichischen [[Bildungswesen]]s hervorzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kozlik kehrte nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nach Österreich zurück, wo er allerdings das Schicksal vieler jüdischer und linker Remigranten im Wissenschaftsbetrieb teilte: Eine akademische Karriere an einer Universität blieb ihm versagt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taschwer&amp;quot;&amp;gt;[[Klaus Taschwer]]: &amp;#039;&amp;#039;Hochburg des Antisemitismus. Der Niedergang der Universität Wien im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Wien: Czernin, 2015; S.&amp;amp;nbsp;270.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war unter anderem als Direktor der [[Urania (Wien)|Wiener Urania]], an der [[Kammer für Arbeiter und Angestellte|Arbeiterkammer]] sowie als beigeordneter Direktor des neu gegründeten [[Institut für Höhere Studien|Instituts für Höhere Studien]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Christian Fleck]] |Titel=Wie Neues nicht entsteht. Die Gründung des Instituts für Höhere Studien in Wien durch Ex-Österreicher und die &amp;#039;&amp;#039;Ford Foundation&amp;#039;&amp;#039; |Sammelwerk=Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften |Band=11. Jahrgang |Nummer=1 |Verlag=Turia+Kant |Ort=Wien |Datum=2000 |ISSN=1016-765X |Seiten=129–178 |Kommentar=mit Lebenslauf von Adolf Kozlik auf S. 150 |URN=nbn:de:0168-ssoar-234866}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Leitung der Urania verlor er unter anderem deshalb, weil er in einer Sendung mit [[Heinz Conrads]] ohne Krawatte aufgetreten war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taschwer&amp;quot; /&amp;gt; Sein Buch über die Situation der österreichischen Universitäten und Hochschulen begann er mit folgenden Worten: „Wissenschaft ist die Summe der Meinungen, die alle Hochschullehrer teilen. Meinungen, die davon abweichen, sind Vorurteile. Die Lehre an den Universitäten ist rein, weil Personen mit Vorurteilen von den Hochschulen ferngehalten werden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor seinem Tod hat er den Zusammenbruch des goldhinterlegten [[Bretton-Woods-System|Bretton-Woods-Währungssystems]] vorhergesagt, welcher dann erst 1971 tatsächlich stattfand. Adolf Kozlik wollte Österreich wieder verlassen und hatte dazu 1964 einen Posten an einer kanadischen Universität angenommen. Auf seiner Reise dorthin erlag er jedoch in Paris unerwartet einem Herzschlag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3946&amp;amp;Alias=wzo&amp;amp;cob=198039 | wayback=20051127164321 | text=Der Wiederaufbau Österreichs und die Vertriebene Intelligenz}} aus der [[Wiener Zeitung]] (abgerufen am 30. Oktober 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Vergeudungskapitalismus. Das amerikanische Wirtschaftswunder, Europäische Perspektiven&amp;#039;&amp;#039;. Europa-Verlag, Wien 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Volkskapitalismus. Jenseits der Wirtschaftswunder, Europäische Perspektiven&amp;#039;&amp;#039;. Europa-Verlag, Wien 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie wird wer Akademiker? Zum österreichischen Schul- und Hochschulwesen&amp;#039;&amp;#039;. Wien, Frankfurt am Main, Zürich 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Fritzl]]: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Kozlik. Ein sozialistischer Ökonom, Emigrant und Rebell. Leben und Werk eines österreichischen Wissenschaftlers und Intellektuellen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Lang, Frankfurt am Main  2004.&lt;br /&gt;
* [[Kurt W. Rothschild]]: &amp;#039;&amp;#039;Kozlik, Adolf.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Harald Hagemann]], [[Claus-Dieter Krohn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen wirtschaftswissenschaftlichen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Adler–Lehmann.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1999, ISBN 3-598-11284-X, S. 334 f.&lt;br /&gt;
* [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur, 1980, S. 389.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|106146238}}&lt;br /&gt;
* [http://www.peterlang.com/index.cfm?vSiteName=SearchBooksResult.cfm&amp;amp;vID=52648&amp;amp;iAlpha=A&amp;amp;vLang=D&amp;amp;vHR=1&amp;amp;vUR=2&amp;amp;vUUR=8 Kurzbeschreibung der Biographie über Kozlik auf der Seite der Peter Lang Verlagsgruppe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=106146238|LCCN=no/97/54289|VIAF=54628680}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kozlik, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in Mexiko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kozlik, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Norman, John B. (Pseudonym); Bauer, Bruno (Pseudonym); Bell, Reinhard (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-US-amerikanischer Ökonom und Soziologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Mai 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. November 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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